Presseinformation: Forests for Future. Innovationsdialog zur Zukunft der ländlichen Räume Afrikas in Hamburg

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Innovationsdialog – zur Zukunft der ländlichen Räume Afrikas“ des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) diskutieren am 15. August 2019 im Wälderhaus Hamburg internationale und nationale Expertinnen und Experten Herausforderungen im Spannungsfeld von Tropenwaldschutz, Hungerbekämpfung und Klimarettung. Diese Veranstaltung wird gemeinsam mit der Hamburger Stiftung World Future Council ausgerichtet.

Neuigkeiten im Juni

Kehkashan Basu als Öko-Kriegerin und Sprachrohr für Jugendliche auf der ganzen Welt!

Unsere Jugendbotschafterin Kehkashan Basu ist nicht nur Sprachrohr von Jugendlichen auf der ganzen Welt im Kampf gegen den Klimawandel und für mehr Nachhaltigkeit, sondern wurde jetzt auch von der Frankfurter Rundschau als Öko-Kriegerin gelobt. Ihren Weg hierhin wird in dem aktuellen Artikel beschrieben. Lesen Sie mehr unter: https://www.fr.de/panorama/oeko-kriegerin-kehkashan-basu-12321330.html

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Anna Stehn
Assistant Media & Communications
World Future Council
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Veranstaltung: Menetekel am 24./25./26. Mai 2019 im Deutschen Schauspielhaus

Zusammen mit dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg laden wir zum MENETEKEL am 24. / 25. / 26. Mai 2019 ein. Durchlaufen Sie sieben spannende Zukunftslabore, in denen  unter Beteiligung von Schülern, Künstlern und Wissenschaftern Hamburgs Graffiti als Menetekel von heute diskutiert wird. Es erwarten Sie außerdem unser Ehrenratsmiglied Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker und unser Senior Advisor Dr. J. Daniel Dahm, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Hierbei werden Sie Teil der Inszenierung und können die Zukunft der Wissenschaft, Kunst und des dokumentarischen Theaters mitgestalten! Lesen Sie mehr unter: https://www.hamburgermenetekel.de/.

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Anna Stehn
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Pressemitteilung – Klimanotstand In Großbritannien ausgerufen: Aus Worten folgen taten

Das Britische Parlament beschließt CO2 Emissionen drastisch zu reduzieren.

Hamburg/London, den 3. Mai 2019. Während heute die Kinder und Jugendlichen von Fridays for Future in über 72 Ländern und 725 Städten weltweit protestieren, begrüßt der World Future Council die historische Entscheidung des Parlaments in London, einen Klima und Umweltnotstand auszurufen. Diese Entscheidung vom 1. Mai 2019 war eine direkte Antwort auf die lebhafte und medienpräsente Kampagne von klimastreikenden Schülerinnen und Schülern und von Gruppen wie Extinction Rebellion. Das Votum in London war gefolgt von einer ähnlichen Abstimmung im Parlament von Wales in Cardiff und einer Erklärung der ersten Ministerin von Schottland. Hunderte Räte in Großbritannien sind der Ankündigung gefolgt. Andere Städte wie Konstanz, Vancouver, Oakland, Los Angeles, und Basel haben auch den Klimanotstand ausgerufen.

„Das Vereinigte Königreich, welches Vorreiter der auf Kohle basierenden Industrialisierung war, ist nun das erste Land, welches offiziell die Realität eines Klima- und Erdnotstands eingesteht“, erläutert Herbert Girardet, Mitgründer des World Future Councils. „Es ist außerordentlich zu begrüßen, dass ein rechtsverbindliches Ziel, Treibhausgase bis 2050 auf null zu reduzieren, ins Auge gefasst wird. Auch wenn das Ziel bis 2% des britischen BSPs kosten wird, wurde nun begriffen, dass ein Nicht-Handeln sehr viel kostspieliger ist. Großbritannien hat jetzt die Gelegenheit die Führung zu übernehmen, durch Initiieren einer grünen industriellen Revolution und somit eine saubere und gesunde Gesellschaft zu schaffen und derweil die britische Wirtschaft und den Arbeitsmarkt anzukurbeln.“

Der World Future Council heißt diese Entwicklung sehr willkommen. Als die „Stimme zukünftiger Generationen“ hat die Stiftung seit mehr als einem Jahrzehnt mit Abgeordneten und politischen Entscheidungsträgerinnen zusammengearbeitet, um weltweit die politischen Rahmenbedingungen zu diesem Thema zu verbessern. Als Teil unserer Arbeit beste Politiken zu vermitteln, werden wir nun andere Länder ausdrücklich dazu ermutigen, dem Beispiel aus Großbritannien zu folgen.

Vandana Shiva, Ratsmitglied des World Future Council stimmt zu: „ Die Erklärung eines Umwelt-und Klimanotstands heißt, dass wir das Problem bei der Wurzel packen müssen und einen Übergang einleiten müssen. 50% der Treibhausgase stammen von fossilen Brennstoffen basierend auf industrieller Landwirtschaft. In Biodiversität und Agrarökologie liegt das Potenzial für  eine 100% Lösung, um Arten vor dem Aussterben zu schützen und überschüssigen Kohlenstoff aus der Atmosphäre abzubauen.“

Der World Future Council hat bereits Gesetzeslösungen evaluiert, die sich als erfolgreich erwiesen haben und kann anderen Gesetzgebern dabei helfen,  auf den Klimanotstand zu antworten. Mehr Informationen finden Sie unter www.worldfuturecouncil.org/de/

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Nico Scagliarini
Assistant Media & Communications
World Future Council
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Neuigkeiten im April

Pressemitteilung: Abrüstungskonferenz in Basel

Umkehr der finanziellen Interessen in fossile Brennstoffe und das atomare Wettrüsten durch Divestment

Basel, 11. April 2019: Die jüngsten „Fridays for Future“- Proteste haben gezeigt, dass weltweit Unzufriedenheit mit dem anhaltenden Versagen der Regierungen und der Industrie beim Klimaschutz herrscht. Hinzukommt das Vorstellen der Zeiger der „Doomsday Clock“ auf zwei Minuten vor Mitternacht, welches auf das weiterhin hohe Risiko einer nuklearen Auseinandersetzung hinweist. Allerdings, „der verheerende Klimawandel und das Risiko eines nuklearen Krieges werden solange nicht verhindert, wie die internationale Gemeinschaft den ökonomischen und politischen Einfluss der fossilen Brennstoffindustrie und der Atomwaffenhersteller nicht angeht,“ so ein Teilnehmer der Konferenz „Move the Nuclear Weapons Money“, die in Basel vom 12. bis 13. April stattfindet.

„Unternehmen, die Atomwaffen herstellen oder solche, die fossile Brennstoffe fördern, verdienen Millionen, wenn nicht Milliarden an US-Dollar dadurch, dass sie das atomare Wettrüsten forcieren und unser Klima zerstören,“ meint Dr. Keith Suter, Economics Futurist und Mitglied des Clubs von Rom. „Die Konzerne haben ein eigennütziges, finanzielles Interesse an der Produktion von mehr und mehr Atomwaffen und darin, dass sie den Wandel von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien blockieren. Um diese Interessen zu schützen, üben sie politischen Druck auf Entscheidungsträger aus. Wir müssen die ökonomischen Anreize, die unseren Planeten zerstören, in Anreize umwandeln, die Frieden fördern und die Umwelt schützen.“

Die Konferenz, bei der Gesetzgeber (Bürgermeister, Stadträte und Parlamentarier), Finanzmanager, Vertreter der Zivilgesellschaft und Experten im Bereich Abrüstung und Klimawandel diskutieren werden, behandelt das „sozial verantwortliche Investieren“ (Socially Responsible Investment, SRI), um diesen Wandel des ökonomischen und politischen Einflusses zu vollziehen. SRI umfasst das Beenden von Investitionen in Atomwaffen und fossilen Brennstoffen („Divestment“) und der Re-Investition dieser Gelder in nachhaltige Anlagen („Impact Investment“).

„Die meisten von uns unterstützen zurzeit indirekt und oft unwissentlich fossile Brennstoffe und Atomwaffen durch Investitionen in diese Industrien, die von unseren Regierungen, Banken, Städten, Universitäten, religiösen Institutionen und Pensionskassen getätigt werden,“ so Professor (em.) Andreas Nidecker, MD, Präsident des Basel Peace Office, dem Veranstalter der Konferenz. „Jeder von uns kann einen Beitrag dazu leisten, indem er diese Organisationen auffordert, entsprechende  Investitionen zu beenden.“

„Divestment erlaubt uns, Druck auf die Industrien auszuüben und sie so zum Wandel zu bewegen,“ sagt Dr. Ute Finckh-Krämer, Ratsmitglied der Parlamentarier für Nukleare Nichtverbreitung und Abrüstung und ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsunterausschusses für Abrüstung und Rüstungskontrolle. „Solche Aktionen verdeutlichen die Immoralität (und Dummheit) immenser Profite, die aus der Zerstörung unseres Planten geschlagen werden. Sie unterstützen außerdem Gesetzgeber, die daran arbeiten Maßnahmen zur nuklearen Abrüstung und zum Klimaschutz zu verabschieden und umzusetzen.“

„Impact Investment ist die andere Seite der “Socially Responsible Investment”- Medaille,“ meint Professor Laurent Goetschel, Geschäftsführer von swisspeace. „Wenn vermehrt in Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit setzen, investiert wird, können Investoren von stabilen Kapitalerträgen profitieren, während ihr Kapital gleichzeitig zur Verbesserung von Menschenleben und der Umwelt eingesetzt wird. Es ist eine Win-Win Situation und sollte, zumindest für alle öffentlichen Investmentfonds, die Handlungsmaxime sein.“

Die Konferenz ist Teil der „Move the Nuclear Weapons“- Kampagne, die jetzt schon weltweit Fuß gefasst hat. „Es haben sich bereits eine Anzahl an Staatsfonds, Pensionskassen, Ländern und Städten, Banken, Universitäten und religiösen Institutionen entschlossen, ihre Investitionen aus der Atomwaffen- und/oder fossilen Brennstoffindustrie zu ziehen,“ so Thies Kätow, Forscher beim World Future Council, einem der Co-Sponsoren des Konferenz. „Gemessen an den Milliarden an Investitionen, die weltweit getätigt werden, fällt die Summe, die desinvestiert wurde, moderat aus,“ berichtet Herr Kätow. „Allerdings wächst der politische Einfluss mit jeder weiteren Atomwaffen- und fossilen Brennstoff Divestmentkampagne. So könnte sie vergleichbar mit der Kampagne werden, die gegen Südafrika Ende des 20. Jh. geführt wurde. Sie trug entscheidend dazu bei die südafrikanische Regierung 1994 zur Beendigung der Apartheid zu bewegen.“

KONTAKT

Englisch: Alyn Ware, alyn@pnnd.org Tel.: +41 788 912 156
Deutsch: Andreas Nidecker, anidecker@bluewin.ch Tel.: +41 765 573 712

Pressemitteilung – World Future Council unterstützt “Fridays for Future”: Die Klimakrise und die Stimme der jungen Generation dürfen nicht länger ignoriert werden

World Future Council unterstützt “Fridays for Future”

Die Klimakrise und die Stimme der jungen Generation dürfen nicht länger ignoriert werden

Hamburg, 14.3.2019. Im Vorfeld des globalen Klimastreiks „Fridays for Future” begrüßt die Stiftung World Future Council  das weltweite Engagement von jungen Menschen, die Klimakrise aktiv anzugehen und fordert die internationale Gemeinschaft auf, das 1,5°C Ziel des Pariser Klima Abkommens aktiv umzusetzen.

„Greta Thunberg, die schwedische Schülerin, die die Schulstreiks initiiert hat, sagte einmal, dass wir Erwachsenen behaupten, unser Kinder über alles zu lieben. Dennoch würden wir ihnen ihre Zukunft vor ihren Augen rauben! Das hätte ich kaum besser ausdrücken können“,  so Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ehrenratsmitglied des World Future Council. „Nie zuvor in der Geschichte ist es vorgekommen, dass Erwachsene die Zukunft, ja das Überleben ihrer Kinder und Enkelkinder so leichtfertig aufs Spiel gesetzt haben. Zukünftige Generationen brauchen unsere Unterstützung mehr als je zuvor. Die Klimakrise und die Stimme der jungen und zukünftigen Generationen können wir nicht ignorieren.“

„Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, gehört und in Angelegenheiten, die sie betreffen, einbezogen zu werden. Genau das passiert gerade mit der weltweiten „Fridays For Future“ Bewegung. Die Klimastreiks der Schülerinnen und Schüler sind Ausdruck bürgerlicher Teilhabe und kein Schulschwänzen. Jetzt muss sich zeigen, dass wir diese Kinderrechte ernst nehmen und es nicht nur Lippenbekenntnisse sind“, sagt Alexandra Wandel, Vorstandssprecherin des World Future Council.

Die Stiftung World Future Council  setzt sich für Klimaschutz, 100 Prozent Erneuerbare Energien, ein Ende der fossilen Energieträger und Atomenergie ein sowie für eine klimaresiliente, nachhaltige Landwirtschaft. Sie engagiert sich auch für Bildung für nachhaltige Entwicklung: Global und lokal müssen Erwachsene und junge Menschen lernen, nachhaltige und sozial gerechte Entscheidungen zu treffen. Die Stiftung hat kürzlich ein Handbuch veröffentlicht, das aufzeigt, was nötig ist, damit Bildung für nachhaltige Entwicklung, erfolgreich in Bildungssystemen umgesetzt wird. Dabei werden auch best practice Beispiele aus anderen Ländern dargestellt.

„Es ist schon fünf nach zwölf! Alle wissenschaftlichen Fakten zum Klimawandel liegen auf dem Tisch und internationale politische Entscheidungen sind längst getroffen worden. Jetzt muss rasch auch gehandelt werden – im Namen der jetzigen und zukünftigen Generationen“, so Alexandra Wandel.

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Nico Scagliarini
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Newsletter 1/2019

FPA 2019: Einflussreiche Lösungen zur Stärkung junger Menschen für eine faire und nachhaltige Zukunft

67 Nominierungen aus 36 Ländern sind im Rennen um den “Polit-Oscar” zur Stärkung von Jugendlichen