{"id":27468,"date":"2019-01-17T09:55:53","date_gmt":"2019-01-17T07:55:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.worldfuturecouncil.org\/?p=27468"},"modified":"2023-04-24T13:24:54","modified_gmt":"2023-04-24T11:24:54","slug":"pressemitteilung-herausragende-agraroekologische-projekte-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.worldfuturecouncil.org\/de\/pressemitteilung-herausragende-agraroekologische-projekte-2019\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne Woche: Agrar\u00f6kologische Projekte ausgezeichnet"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #000000;\">Die Ehrung w\u00fcrdigt erstmalig die besten agrar\u00f6kologischen Projekte und Praxisbeispiele, die eine Agrarwende zu Agrar\u00f6kologie im globalen S\u00fcden vorantreiben. Von 77 Nominierungen aus 44 L\u00e4ndern haben 15 Projekte aus Afrika, Asien, Latein- und S\u00fcdamerika diese neuartige Auszeichnung erhalten.<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>Berlin, den 17. Januar 2019 \u00a0<\/em>\u2013 Anl\u00e4sslich der Gr\u00fcnen Woche und des <em>Global Forum for Food and Agriculture 2019 <\/em>(GFFA) sind heute 15 herausragende agrar\u00f6kologische Projekte, Programme, Sozialunternehmen und Nichtregierungsorganisationen des globalen S\u00fcdens, die nachhaltige Nahrungssysteme f\u00f6rdern, verk\u00fcndet worden. Die Ehrung \u201eOutstanding Practice in Agroecology 2019\u201c wird dieses Jahr erstmalig von der Hamburger Stiftung World Future Council und dem Stuttgarter Start-up Technology for Agroecology in the Global South (TAGS) vergeben. Die 15 Praxisbeispiele setzten sich gegen 77 Nominierungen aus 44 L\u00e4ndern durch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auf Grundlage eines Evaluationsberichtes der Stiftung World Future Council hat eine internationale Jury aus Expertinnen und Experten die 15 besten Praxisbeispiele ausgew\u00e4hlt, die morgen anl\u00e4sslich der Gr\u00fcnen Woche und des Global Forum for Food and Agriculture 2019 (GFFA) vorgestellt werden:<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">agrar\u00f6kologische Projekte in Afrika: Regenerierung durch die Zusammenf\u00fchrung von Saatgut mit Kultur und Natur in Afrika <\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dieses NGO-Projekt arbeitet mit elf afrikanischen L\u00e4ndern daran, traditionelle agrar\u00f6kologische Anbausysteme wiederzubeleben, Saatgut- und Nahrungssouver\u00e4nit\u00e4t zu f\u00f6rdern und Lebensgrundlagen zu regenerieren. Derzeit arbeiten 4.640 B\u00e4uerinnen und Bauern am Erhalt von Saatgut und arbeiten mit 470 verschiedenen Samenarten.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">agrar\u00f6kologische Projekte in \u00c4gypten: SEKEM Initiative <\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">SEKEM ist ein f\u00fchrendes Sozialunternehmen, welches 684 Hektar W\u00fcstenland mittels 100% biodynamischer Landwirtschaftsmethoden zur\u00fcckgewonnen hat. Mehr als 70% von SEKEMs wiedergewonnenem Land wird f\u00fcr die Produktion von Lebensmitteln und Rohstoffen f\u00fcr lokale M\u00e4rkte verwendet. SEKEMs Produkte entsprechen dem h\u00f6chstm\u00f6glichen ethischen, \u00f6kologischen und sozialen Standards.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">agrar\u00f6kologische Projekte in Benin: Premium Hortus <\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Premium Hortus, eine afrikanische Greentech-Firma, spezialisiert sich auf den Onlinehandel von agrar\u00f6kologischen Produkten, Bioproduktion und Erzeugerunterst\u00fctzung. Bisher hat die Firma 400 Kleinb\u00e4uerinnen und Kleinbauern ausgebildet und f\u00fcr \u00fcber 700 st\u00e4dtischen Haushalten Zugang zu gesunden Lebensmittel geschaffen. Zus\u00e4tzlich wird Abfall minimiert und recycelt. Studien zeigen, dass Premium Hortus Bauern dabei geholfen hat, ihre Ernteverluste bis zu 50% zu minimieren und ihre Kohlenstoffemissionen um 47% zu reduzieren, im Vergleich zu Bauern, die konventionelle Landwirtschaft betreiben.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">Benin: Einsatz von Wasserhyazinthenkompost f\u00fcr die Herstellung gesunder Nahrung und Umweltschutz <\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Diese NGO\u00a0 f\u00fchrt ein Projekt, welches\u00a0 die biologische Kontrolle der hoch invasiven Pflanzenart Wasserhyazinthe in eine \u00f6konomische Chance verwandelt, indem sie Kleinb\u00e4uerinnen\u00a0 und Kleinbauern in der Kompostherstellung ausbilden und ihnen Marktzugang bieten. Sie haben eine Reduktion von 20% an Wasserhyazinthen erreicht. Dank Marktzugang k\u00f6nnen Kleinb\u00e4uerinnen und Kleinbauern ihr Einkommen aufbessern.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">agrar\u00f6kologische Projekte in Brasilien: Gemeinschaftliches Management von Bioabfall und st\u00e4dtische Landwirtschaft \u2013 \u201eEimer-Revolution\u201c <\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die \u201eEimer-Revolution\u201c ist ein Gemeindeprojekt, welches Haushaltsbiom\u00fcll sammelt f\u00fcr den Gebrauch in st\u00e4dtischer Landwirtschaft in den sozial schw\u00e4cheren Regionen von Florian\u00f3polis, Brasilien. Durch diese F\u00f6rderung von st\u00e4dtischer Landwirtschaft hat dieses dezentralisierte und partizipative Abfallmanagementmodell bereits rund 1.200 Tonnen Biom\u00fcll eingesammelt und dazu beigetragen, nahrhaftes Essen f\u00fcr die teilnehmenden Familien zu schaffen, wovon mehr als 1.600 Menschen profitierten..<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">agrar\u00f6kologische Projekte in China: Gemeinsame Ernte und l\u00e4ndliche Regenerierung <\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Sozialunternehmen Gemeinsame Ernte (Shared Harvest) f\u00f6rdert gemeinschaftsunterst\u00fctzte, sozialwirtschaftliche Landwirtschaft. Es liefert w\u00f6chentlichen\u00a0 biologisch und lokal angebaute Produkte an \u00fcber 800 Konsumenten in Peking und gew\u00e4hrleistet jedem Abonnenten ein Minimum an 200 Kilogramm frischer biologisch angebauter Lebensmittel.\u00a0 <em>Shared Harvest<\/em> ist das Fundament der chinesischen Bewegung f\u00fcr Solidarische Landwirtschaft und bewirkte seit seiner Gr\u00fcndung eine Konvertierung von 1.000 Bauernh\u00f6fen zu dessen Methoden.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">Global: Bauerngeleitete Nat\u00fcrliche Regenerierung <\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">FMNR wurde erstmals im Niger von der NGO World Vision gemeinsam mit B\u00e4uerinnen und Bauern entwickelt und wird mittlerweile in mindestens 24 L\u00e4ndern angewendet. Es ist eine kosteng\u00fcnstige, anpassbare, schnelle und simple Technik, welche B\u00e4uerinnen und Bauern anwenden k\u00f6nnen, um lebendige Baumst\u00fcmpfe oder Baumsetzlinge im Boden zu regenerieren. Im Niger hat sich FMNR auf \u00fcber 5.000.000 Hektar ausgebreitet und konnte mehr als 200 Millionen B\u00e4ume \u201ewiederbeleben\u201c. 2018 wurde der Gr\u00fcnder Tony Rinaudo mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">agrar\u00f6kologische Projekte in Indien: F\u00f6rderung von Bio-Anbau und Vertrieb unter Kleinbauern in einer \u00f6kologisch-fragilen Region (Timbaktu-Kollektiv)<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Timbaktu-Kollektiv ist eine Graswurzelorganisation, welche sich f\u00fcr nachhaltige Entwicklung marginalisierter Menschen in 58 D\u00f6rfern des Ananthapuramu Distrikts in Andhra Pradesh einsetzt. Marke. Mittlerweile werden 8.700 Hektar mit agrar\u00f6kologischen Methoden betrieben. Zurzeit arbeitet das Timbaktu-Kollektiv mit 2.080 Bauernfamilien zusammen, von denen viele Aktion\u00e4re der etablierten Genossenschaft sind, dessen Beschaffungsvolumen sich in den letzten beiden Jahren auf 877 Tonnen (2017) verdoppelt hat.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">agrar\u00f6kologische Projekte in Kamerun: Partizipative Domestizierung einheimischer Baumarten f\u00fcr multifunktionelle Landwirtschaft durch Agrarforstwirtschaft <\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dieses Projekt erm\u00f6glicht B\u00e4uerinnen und Bauern die Implementierung von Methoden der Agrarforstwirtschaft und die Diversifikation ihres Lebensunterhalts, welches sie in L\u00e4ndlichen Ressourcen-Zentren (<em>Rural Resource Centres, RRC)<\/em> erlernen. In Kamerun wurden mit Gemeinden zehn RRCs er\u00f6ffnet, 150 Baumschulen aufgebaut und unterhalten. \u00dcber 10.000 Haushalten wurde geholfen, 1,6 Millionen B\u00e4ume zu pflanzen.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">agrar\u00f6kologische Projekte in Kenia: Zentrum f\u00fcr nat\u00fcrliche Ressourcen in Trockengebieten (Dryland Natural Resource Center, DNRC)<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Zentrum f\u00fcr nat\u00fcrliche Ressourcen in Trockengebieten (DNRC) arbeitet mit \u00fcber 600 Kleinb\u00e4uerinnen und Kleinbauern zusammen, um ihr Land durch agrar\u00f6kologische Methoden und Agrarforstwirtschaft zu regenerieren. Dank des DNRC werden j\u00e4hrlich \u00fcber 100.000 Baumsetzlinge von \u00fcber 30 verschiedenen lokalen Arten angepflanzt, mit einer \u00dcberlebensrate von 80%.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">agrar\u00f6kologische Projekte in Kuba: Generierung und Anwendung des Agrar\u00f6kologischen Sch\u00e4dlingsmanagement (APM)<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dieses Praxisbeispiel zielt darauf ab, die Kapazit\u00e4t zur Selbstregulierung von Sch\u00e4dlingen und die Kapazit\u00e4ten der Landwirtschaft zu erh\u00f6hen. Von 2003-2008 wurden 30.780 Bauern in APM ausgebildet und verbreiteten es. Dank APM reduzierten sich die Kosten f\u00fcr Pestizide und Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung um 75 % in der kubanischen Landwirtschaftsproduktion, w\u00e4hrend sich Resilienz und Biodiversit\u00e4t verbesserten.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">agrar\u00f6kologische Projekte in Mosambik: Inklusives Investment f\u00fcr Agrar\u00f6kologie <\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Basierend auf einer Kombination aus individuellen und kollektiven Investitionen, Risikoteilung und ein Beratungs- und Verhandlungsprozess, f\u00f6rdert dieses Projekt die Umstellung zur Agrar\u00f6kologie, st\u00e4rkt es die lokalen Institutionen f\u00fcr Selbstbestimmung, unterst\u00fctzt es Aggregation und diversifiziert Produktion und M\u00e4rkte. Seit Juni 2018 wurden 180 Kleinb\u00e4uerinnen und Kleinbauern in Agrar\u00f6kologie geschult, drei feste Trainer engagiert, 30 Vertr\u00e4ge f\u00fcr agrar\u00f6kologische Investments unterschrieben und erf\u00fcllt, und 120 Hektar Land werden umgestellt auf Agrar\u00f6kologie.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">agrar\u00f6kologische Projekte in Nepal: Die Kultivierung von Gr\u00fcnem Wohlstand in Gemeinden im Hohen Himalaya mittels Medizin- und Gew\u00fcrzpflanzen (MAPs)<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dieses partizipative gemeindegest\u00fctzte Programm unterst\u00fctzt den Schutz von MAP-Arten, die Unternehmensentwicklung und Fair Trade, durch finanzielle und fachliche Unterst\u00fctzung sowie Wissensaustausch. Auf \u00fcber 2.500 Hektar \u00f6dem Land werden jetzt 13 verschieden MAP-Arten angepflanzt. Mittlerweile sind 18.000 Bauern in der Kultivierung von MAPs ausgebildet (11.000 Bauern direkt, w\u00e4hrend 7.000 dem Beispiel gefolgt sind) in \u00fcber 100 nepalesischen D\u00f6rfern; 35-40% von ihnen sind weiblich.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">Philippinen: Aufbau von resistenten Landwirtschaftsgemeinden und nachhaltigen Wirtschaftskreisl\u00e4ufen in den \u00e4rmsten Regionen der Philippinen mittels Agrar\u00f6kologie <\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die von B\u00e4uerinnen und Bauern gef\u00fchrte Nichtregierungsorganisation Agro-Eco Philippines widmet sich der l\u00e4ndlichen Entwicklung, indem sie sich auf Naturschutz, biologischen Anbau, soziales Unternehmertum und Vermarktungszentren fokussiert. Die Organisation bildete bisher 3048 Kleinb\u00e4uerInnen zum Thema klimaresiliente Landwirtschaft aus und hat 22 Bauernorganisationen ins Leben gerufen, welche sich nun im sozialen Unternehmertum engagieren und hat f\u00fcnf Vermarktungszentren in Mindanao etabliert.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">Simbabwe: Afrikanisches Zentrum f\u00fcr Holistisches Management (Africa Centre for Holistic Management, ACHM)<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Afrikanische Zentrum f\u00fcr Holistisches Management (ACHM) unterst\u00fctzt die Verbreitung von holistischem Weidebewirtschaftungs-Management in Afrika, gr\u00f6\u00dftenteils in Simbabwe. ACHM arbeitet direkt mit der b\u00e4uerlichen Bev\u00f6lkerung. Praxisorientierte Lerneinrichtungen zeigen, wie durch das richtige Management des Viehbestands sich Land, Wasser und Tierwelt regenerieren. Das Zentrum hat bisher 100 Vermittler ausgebildet und erreichte 15.000 Bauern aus 16 Gemeinden in Simbabwe, welche ihr Einkommen verdrei- und verf\u00fcnffachen konnten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Rahmen der Gr\u00fcnen Woche und des Global Forum for Food and Agriculture 2019 (GFFA) werden die ausgezeichneten Praxisbeispiele einer Veranstaltung vorgestellt:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/www.worldfuturecouncil.org\/de\/veranstaltung-agrarokologie-staerken-berlin\/\"><em>Agrar\u00f6kologie st\u00e4rken! F\u00fcr eine zukunftsgerichtete Politik und Praxis<\/em><\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\"><em>18. Januar 2019, 15:30 bis 17:30 Uhr bei der <\/em><em>Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung e.V.,<br \/>\nSchumannstr. 8, 10117 Berlin<\/em><em>, einschlie\u00dflich einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern u.a. der UNO-Weltern\u00e4hrungsorganisation (FAO) und des Bundesministeriums <\/em><em>f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).<\/em><\/span><\/p>\n<h4><span style=\"color: #000000;\">Stellungnahmen von der Stiftung World Future Council, TAGS und IFAD<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>\u201eUm Hunger, soziale Ungleichheit, Klimawandel und den Verlust von Biodiversit\u00e4t erfolgreich anzugehen, ist eine Agrarwende zu nachhaltigen Nahrungs- und Landwirtschaftssystemen dringend n\u00f6tig. Diese Auszeichnung wirft ein Schlaglicht auf L\u00f6sungen, die f\u00fcr die Menschen vor Ort wirklich funktionieren und st\u00e4rkt diejenigen, die f\u00fcr die Nahrungssicherheit des globalen S\u00fcden verantwortlich sind: Kleinb\u00e4uerinnen und Kleinbauern. Die \u2018Herausragende Agrar\u00f6kologischen Praktiken 2019\u2019 haben einen direkten und greifbaren Effekt und wenn sie weiter verbreitet werden, k\u00f6nnen sie ma\u00dfgeblich dazu beitragen, unsere Nahrungssysteme zu transformieren\u201d,<\/em> bemerkt Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Aufsichtsratsvorsitzender der Stiftung World Future Council.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>\u201eInnovation entsteht dann, wenn Menschen, die ihre Herausforderungen angehen, \u00fcber den Tellerrand schauen. Die\u00a0 Praxisbeispiele, die mit der Auszeichnung ,Outstanding Practice in Agroecology 2019\u2019 geehrt werden, zeigen auf beeindruckende Weise, wie ganzheitliche, innovative Ans\u00e4tze Landwirtschaft zu einem Schl\u00fcsselelement f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung von Hunger, Armut, Klimawandel und Artenr\u00fcckgang machen. Es wird Zeit, diesen beispielhaften Ans\u00e4tze eine Plattform zu geben und \u00fcber ihre Skalierung nachzudenken\u201d, so Valerie von Koerber und Samuel Wagner, Gr\u00fcnder des Start-ups Technology for Agroecology in the Global South (TAGS).<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">\u201e<em>Diese 15 Herausragenden Praxisbeispiele in der Agrar\u00f6kologie sind deswegen so vorbildlich, weil sie die kleinb\u00e4uerliche Lebensmittelerzeugung st\u00e4rken, nachhaltige Nahrungssysteme f\u00f6rdern und resiliente landwirtschaftliche Methoden. Es war mir eine Ehre, in der Jury zu sein und ich fordere Entscheidungstr\u00e4gerinnen und Entscheidungstr\u00e4ger auf, von diesen einzigartigen Initiativen zu lernen\u201c, sagt Shantanu Mathur, Federf\u00fchrender Berater, Abteilung Globales Engagement und Multilaterale Beziehungen,\u00a0 Internationaler Fonds f\u00fcr landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD).<\/em><\/span><\/p>\n<h4><span style=\"color: #000000;\">Mehr zu den agrar\u00f6kologische Projekte auf unserer Website:<\/span><\/h4>\n<p>http:\/\/www.worldfuturecouncil.org\/de\/p\/opa-2019\/<\/p>\n<h4><span style=\"color: #000000;\">Medienkontakt<\/span><\/h4>\n<p>Miriam Petersen<br \/>\nMedia and Communications Manager<br \/>\nWorld Future Council<br \/>\nDorotheenstr. 15, 22301 Hamburg, Germany<br \/>\nEmail: miriam.petersen<span class=\"atMention\" title=\"worldfuturecouncil\">@worldfuturecouncil<\/span>.org<br \/>\nTel.: 0178 1018019<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.worldfuturecouncil.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">www.worldfuturecouncil.org<\/a><\/p>\n<h4><span style=\"color: #000000;\">\u00dcber die Stiftung World Future Council<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Der World Future Council setzt sich f\u00fcr ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Denken und Handeln <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">im Sinne zuk\u00fcnftiger Generationen ein. Seine bis zu 50 Ratsmitglieder kommen aus Politik, <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Gesch\u00e4ftswelt, Wissenschaft und Kultur und von allen f\u00fcnf Kontinenten. Der Rat identifiziert <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">mithilfe seines Netzwerks von WissenschaftlerInnen, Abgeordneten, Zivilgesellschaft und <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Umweltorganisationen weltweit zukunftsweisende Politikans\u00e4tze und unterst\u00fctzt ihre Umsetzung <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene. <span style=\"text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"http:\/\/www.worldfuturecouncil.org\/de\">www.worldfuturecouncil.org\/de<\/a><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h4><span style=\"color: #000000;\">\u00dcber \u00a0TAGS<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #000000;\">TAGS ist eine Initiative, die das Ziel verfolgt, mit Hilfe der technischen Expertise von Bosch grundlegende globale Probleme anzugehen. Es stellte sich schnell heraus, dass wir unseren Fokus auf die Unterst\u00fctzung und St\u00e4rkung von Kleinb\u00e4uerinnen und Kleinbauern legen wollen. Wir bekamen die Chance, als Start-Up bei Bosch unsere M\u00f6glichkeiten zu erkunden und auszuprobieren. Das Start-Up hei\u00dft TAGS &#8211; Technology for Agroecology in the Global South.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Indem wir von den Outstanding Practices in Agroecology lernen, wollen wir herausfinden, wie die Expertise von Bosch bei der Skalierung der Practices helfen k\u00f6nnte um so viele Kleinb\u00e4uerinnen und Kleinbauern wie m\u00f6glich zu unterst\u00fctzen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, den 17. Januar 2019 \u00a0\u2013 Anl\u00e4sslich der Gr\u00fcnen Woche und des Global Forum for Food and Agriculture 2019 (GFFA) sind heute 15 herausragende Projekte, Programme, Sozialunternehmen und Nichtregierungsorganisationen des globalen S\u00fcdens, die nachhaltige Nahrungssysteme f\u00f6rdern, verk\u00fcndet worden. Die Ehrung \u201eOutstanding Practice in Agroecology 2019\u201c wird dieses Jahr erstmalig von der Hamburger Stiftung World Future Council und dem Stuttgarter Start-up Technology for Agroecology in the Global South (TAGS) vergeben. Die 15 Praxisbeispiele setzten sich gegen 77 Nominierungen aus 44 L\u00e4ndern durch.<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":27472,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[252,258],"tags":[],"class_list":["post-27468","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news-nahrungssicherheit","category-news-oekosysteme"],"featured_image_src":"https:\/\/www.worldfuturecouncil.org\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Tony-Rinaudo_World-Vision-Silas-Koch_06-1.jpg","author_info":{"display_name":"Miriam Petersen","author_link":"https:\/\/www.worldfuturecouncil.org\/de\/author\/mpetersen\/"},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.8 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Gr\u00fcne Woche: Agrar\u00f6kologische Projekte ausgezeichnet<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Die 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