World Future Council Hearing „Wälder für Menschen“ in Dar es Salaam: Hamburger Stiftung organisiert intensiven Austausch zwischen Forstexperten und ostafrikanischen Gesetzgebern

Tansanias Vizepräsident Dr. Mohammed Gharib Billal begrüßt internationale Delegierte

Hamburg / Dar es Salaam, 10. Juli 2013 – Gut bewirtschaftete Wälder leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensgrundlagen im ländlichen Raum in Afrika, zur Verringerung der Armut und zur Förderung der Gerechtigkeit. Zur Vorstellung und Erläuterung beispielhafter Forstpolitiken organisiert die Stiftung World Future Council vom 9. bis 12. Juli eine Interparlamentarische Anhörung in Dar es Salaam, Tansania. Parlamentarier aus sechs ostafrikanischen Ländern sind eingeladen, ihre Erfahrungen zu teilen und sich von internationalen Experten beraten zu lassen. Bei der Eröffnungsfeier am Dienstag, 9. Juli, begrüßte der tansanische Vizepräsident Dr. Mohammed Gharib Billal die Delegierten. In seiner Auftaktrede betonte der Vizepräsident: “Verantwortungsvolle Forstverwaltung ist eine wichtige Voraussetzung für ökologische Nachhaltigkeit und Armutsbekämpfung in Afrika.“ Dafür seien geeignete Gesetze, Institutionen und Best-Practice-Beispiele unverzichtbar.

Der 2007 von Jakob von Uexküll gegründete  World Future Council (WFC) mit Hauptsitz in Hamburg organisiert das Hearing in Kooperation mit dem Ministerium für Natürliche Ressourcen und Tourismus der Vereinigten Republik Tansania und der Tansania Forest Services Agency sowie mit Unterstützung des Waldforums der Vereinten Nationen, des afrikanischen Regionalbüros der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO sowie des UN-Entwicklungsprogramms UNDP.

WFC-Direktorin Alexandra Wandel verdeutlichte: “Wir wollen beispielhafte, funktionierende Waldpolitiken aus afrikanischen Ländern  auf dem ganzen Kontinent bekannt machen. Gesetze zur Förderung einer nachhaltigen und gerechten Welt und zum Schutz der Rechte künftiger Generationen existieren bereits und werden vom World Future Council jährlich mit dem Future Policy Award ausgezeichnet.”  Jan McAlpine, Direktorin des  UN-Waldforums und WFC-Ratsmitglied wandte sich in einer Videobotschaft an die Teilnehmer, bevor Dr. Gertrude Ibengwé Mongella, Gründungspräsidentin des Pan-Afrikanischen Parlaments und Ehrenratsmitglied des World Future Council, in einer leidenschaftlichen Rede die Bedeutung der Wälder insbesondere für das Leben von Frauen in Afrika herausstellte.

Zu dem viertägigen Hearing sind rund fünfzig Teilnehmer angereist, darunter Parlamentarier und Gesetzgeber aus Gambia, Kenia, Malawi, Ruanda, Südafrika, Tansania, Uganda und Sambia sowie Vertreter der Zivilgesellschaft und Experten aus aller Welt. 2011 zeichnete der World Future Council die Waldpolitik Ruandas mit dem Future Policy Award in Gold aus.

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Der World Future Council setzt sich für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Denken und Handeln im Sinne zukünftiger Generationen ein. Seine Mitglieder kommen aus Politik, Geschäftswelt, Wissenschaft und Kultur – und von allen fünf Kontinenten. Der Rat identifiziert mithilfe seines Netzwerks von Wissenschaftlern, Parlamentariern und Umwelt-Organisationen weltweit zukunftsweisende Politikansätze und unterstützt ihre Umsetzung auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene. Weitere Infos finden Sie unter www.worldfuturecouncil.org.