Veranstaltung: Menetekel am 24./25./26. Mai 2019 im Deutschen Schauspielhaus

Zusammen mit dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg laden wir zum MENETEKEL am 24. / 25. / 26. Mai 2019 ein. Durchlaufen Sie sieben spannende Zukunftslabore, in denen  unter Beteiligung von Schülern, Künstlern und Wissenschaftern Hamburgs Graffiti als Menetekel von heute diskutiert wird. Es erwarten Sie außerdem unser Ehrenratsmiglied Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker und unser Senior Advisor Dr. J. Daniel Dahm, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Hierbei werden Sie Teil der Inszenierung und können die Zukunft der Wissenschaft, Kunst und des dokumentarischen Theaters mitgestalten! Lesen Sie mehr unter: https://www.hamburgermenetekel.de/.

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Anna Stehn
Assistant Media & Communications
World Future Council
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Pressemitteilung – Klimanotstand In Großbritannien ausgerufen: Aus Worten folgen taten

Das Britische Parlament beschließt CO2 Emissionen drastisch zu reduzieren.

Hamburg/London, den 3. Mai 2019. Während heute die Kinder und Jugendlichen von Fridays for Future in über 72 Ländern und 725 Städten weltweit protestieren, begrüßt der World Future Council die historische Entscheidung des Parlaments in London, einen Klima und Umweltnotstand auszurufen. Diese Entscheidung vom 1. Mai 2019 war eine direkte Antwort auf die lebhafte und medienpräsente Kampagne von klimastreikenden Schülerinnen und Schülern und von Gruppen wie Extinction Rebellion. Das Votum in London war gefolgt von einer ähnlichen Abstimmung im Parlament von Wales in Cardiff und einer Erklärung der ersten Ministerin von Schottland. Hunderte Räte in Großbritannien sind der Ankündigung gefolgt. Andere Städte wie Konstanz, Vancouver, Oakland, Los Angeles, und Basel haben auch den Klimanotstand ausgerufen.

„Das Vereinigte Königreich, welches Vorreiter der auf Kohle basierenden Industrialisierung war, ist nun das erste Land, welches offiziell die Realität eines Klima- und Erdnotstands eingesteht“, erläutert Herbert Girardet, Mitgründer des World Future Councils. „Es ist außerordentlich zu begrüßen, dass ein rechtsverbindliches Ziel, Treibhausgase bis 2050 auf null zu reduzieren, ins Auge gefasst wird. Auch wenn das Ziel bis 2% des britischen BSPs kosten wird, wurde nun begriffen, dass ein Nicht-Handeln sehr viel kostspieliger ist. Großbritannien hat jetzt die Gelegenheit die Führung zu übernehmen, durch Initiieren einer grünen industriellen Revolution und somit eine saubere und gesunde Gesellschaft zu schaffen und derweil die britische Wirtschaft und den Arbeitsmarkt anzukurbeln.“

Der World Future Council heißt diese Entwicklung sehr willkommen. Als die „Stimme zukünftiger Generationen“ hat die Stiftung seit mehr als einem Jahrzehnt mit Abgeordneten und politischen Entscheidungsträgerinnen zusammengearbeitet, um weltweit die politischen Rahmenbedingungen zu diesem Thema zu verbessern. Als Teil unserer Arbeit beste Politiken zu vermitteln, werden wir nun andere Länder ausdrücklich dazu ermutigen, dem Beispiel aus Großbritannien zu folgen.

Vandana Shiva, Ratsmitglied des World Future Council stimmt zu: „ Die Erklärung eines Umwelt-und Klimanotstands heißt, dass wir das Problem bei der Wurzel packen müssen und einen Übergang einleiten müssen. 50% der Treibhausgase stammen von fossilen Brennstoffen basierend auf industrieller Landwirtschaft. In Biodiversität und Agrarökologie liegt das Potenzial für  eine 100% Lösung, um Arten vor dem Aussterben zu schützen und überschüssigen Kohlenstoff aus der Atmosphäre abzubauen.“

Der World Future Council hat bereits Gesetzeslösungen evaluiert, die sich als erfolgreich erwiesen haben und kann anderen Gesetzgebern dabei helfen,  auf den Klimanotstand zu antworten. Mehr Informationen finden Sie unter www.worldfuturecouncil.org/de/

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Nico Scagliarini
Assistant Media & Communications
World Future Council
nico.scagliarini@worldfuturecouncil.org
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Pressemitteilung: Abrüstungskonferenz in Basel

Umkehr der finanziellen Interessen in fossile Brennstoffe und das atomare Wettrüsten durch Divestment

Basel, 11. April 2019: Die jüngsten „Fridays for Future“- Proteste haben gezeigt, dass weltweit Unzufriedenheit mit dem anhaltenden Versagen der Regierungen und der Industrie beim Klimaschutz herrscht. Hinzukommt das Vorstellen der Zeiger der „Doomsday Clock“ auf zwei Minuten vor Mitternacht, welches auf das weiterhin hohe Risiko einer nuklearen Auseinandersetzung hinweist. Allerdings, „der verheerende Klimawandel und das Risiko eines nuklearen Krieges werden solange nicht verhindert, wie die internationale Gemeinschaft den ökonomischen und politischen Einfluss der fossilen Brennstoffindustrie und der Atomwaffenhersteller nicht angeht,“ so ein Teilnehmer der Konferenz „Move the Nuclear Weapons Money“, die in Basel vom 12. bis 13. April stattfindet.

„Unternehmen, die Atomwaffen herstellen oder solche, die fossile Brennstoffe fördern, verdienen Millionen, wenn nicht Milliarden an US-Dollar dadurch, dass sie das atomare Wettrüsten forcieren und unser Klima zerstören,“ meint Dr. Keith Suter, Economics Futurist und Mitglied des Clubs von Rom. „Die Konzerne haben ein eigennütziges, finanzielles Interesse an der Produktion von mehr und mehr Atomwaffen und darin, dass sie den Wandel von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien blockieren. Um diese Interessen zu schützen, üben sie politischen Druck auf Entscheidungsträger aus. Wir müssen die ökonomischen Anreize, die unseren Planeten zerstören, in Anreize umwandeln, die Frieden fördern und die Umwelt schützen.“

Die Konferenz, bei der Gesetzgeber (Bürgermeister, Stadträte und Parlamentarier), Finanzmanager, Vertreter der Zivilgesellschaft und Experten im Bereich Abrüstung und Klimawandel diskutieren werden, behandelt das „sozial verantwortliche Investieren“ (Socially Responsible Investment, SRI), um diesen Wandel des ökonomischen und politischen Einflusses zu vollziehen. SRI umfasst das Beenden von Investitionen in Atomwaffen und fossilen Brennstoffen („Divestment“) und der Re-Investition dieser Gelder in nachhaltige Anlagen („Impact Investment“).

„Die meisten von uns unterstützen zurzeit indirekt und oft unwissentlich fossile Brennstoffe und Atomwaffen durch Investitionen in diese Industrien, die von unseren Regierungen, Banken, Städten, Universitäten, religiösen Institutionen und Pensionskassen getätigt werden,“ so Professor (em.) Andreas Nidecker, MD, Präsident des Basel Peace Office, dem Veranstalter der Konferenz. „Jeder von uns kann einen Beitrag dazu leisten, indem er diese Organisationen auffordert, entsprechende  Investitionen zu beenden.“

„Divestment erlaubt uns, Druck auf die Industrien auszuüben und sie so zum Wandel zu bewegen,“ sagt Dr. Ute Finckh-Krämer, Ratsmitglied der Parlamentarier für Nukleare Nichtverbreitung und Abrüstung und ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsunterausschusses für Abrüstung und Rüstungskontrolle. „Solche Aktionen verdeutlichen die Immoralität (und Dummheit) immenser Profite, die aus der Zerstörung unseres Planten geschlagen werden. Sie unterstützen außerdem Gesetzgeber, die daran arbeiten Maßnahmen zur nuklearen Abrüstung und zum Klimaschutz zu verabschieden und umzusetzen.“

„Impact Investment ist die andere Seite der “Socially Responsible Investment”- Medaille,“ meint Professor Laurent Goetschel, Geschäftsführer von swisspeace. „Wenn vermehrt in Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit setzen, investiert wird, können Investoren von stabilen Kapitalerträgen profitieren, während ihr Kapital gleichzeitig zur Verbesserung von Menschenleben und der Umwelt eingesetzt wird. Es ist eine Win-Win Situation und sollte, zumindest für alle öffentlichen Investmentfonds, die Handlungsmaxime sein.“

Die Konferenz ist Teil der „Move the Nuclear Weapons“- Kampagne, die jetzt schon weltweit Fuß gefasst hat. „Es haben sich bereits eine Anzahl an Staatsfonds, Pensionskassen, Ländern und Städten, Banken, Universitäten und religiösen Institutionen entschlossen, ihre Investitionen aus der Atomwaffen- und/oder fossilen Brennstoffindustrie zu ziehen,“ so Thies Kätow, Forscher beim World Future Council, einem der Co-Sponsoren des Konferenz. „Gemessen an den Milliarden an Investitionen, die weltweit getätigt werden, fällt die Summe, die desinvestiert wurde, moderat aus,“ berichtet Herr Kätow. „Allerdings wächst der politische Einfluss mit jeder weiteren Atomwaffen- und fossilen Brennstoff Divestmentkampagne. So könnte sie vergleichbar mit der Kampagne werden, die gegen Südafrika Ende des 20. Jh. geführt wurde. Sie trug entscheidend dazu bei die südafrikanische Regierung 1994 zur Beendigung der Apartheid zu bewegen.“

KONTAKT

Englisch: Alyn Ware, alyn@pnnd.org Tel.: +41 788 912 156
Deutsch: Andreas Nidecker, anidecker@bluewin.ch Tel.: +41 765 573 712

Pressemitteilung: “Junge Menschen stärken” ist das Thema des renommierten “Polit-Oscars” 2019

Die Stiftung World Future Council, die Vereinten Nationen und das Inter-Parlamentarische Netzwerk rufen zu Nominierungen von Gesetzen zur Verbesserung der Lebenssituation von jungen Menschen auf.

Hamburg/New York, 5. April 2019. Die Hamburger Stiftung World Future Council hat sich zusammen mit Agenturen der Vereinten Nationen und der Inter-Parlamentarischen Union  auf das Thema des „Polit-Oscars“ 2019 geeinigt:  „ Junge Menschen stärken“. In einer sich schnell verändernden Welt durch Klimawandel, Digitalisierung, Arbeitslosigkeit und Umweltzerstörung ist dieses aktueller denn je. Sie rufen zu Nominierungen lösungsgebender Gesetze auf.

Gesucht werden vorbildliche und effektive politische Maßnahmen und Gesetze, die nachhaltige und menschenwürdige Jobs für junge Menschen ermöglichen und ihre gesellschaftliche und politische Teilhabe für eine nachhaltige und friedvolle Entwicklung fördern.

Der renommierte Future Policy Award wird seit 2009 von der Stiftung World Future Council verliehen. Er ist der einzige Preis, mit dem auf internationaler Ebene Gesetze ausgezeichnet werden, die bessere Lebensbedingungen für heutige und zukünftige Generationen fördern.

Alexandra Wandel, Vorstandssprecherin des World Future Council: „Heutzutage leben auf der Welt rund 1,8 Milliarden junge Menschen – mehr als jemals zuvor. Ein Großteil von ihnen lebt in den sogenannten Entwicklungsländern. Angesichts hoher Arbeitslosigkeit, Klimawandel und Migration  stehen sie vor großen Herausforderungen. Gleichzeitig steckt in ihnen ein ungeahntes Potenzial, welches ihre Gemeinden und Gesellschaften voranbringen kann – wenn es entsprechend gelenkt und gefördert wird. Mit dem Future Policy Award 2019 möchten wir die wirkungsvollsten Gesetze weltweit identifizieren und bekannt machen, um politische Entscheidungsträger/innen zu inspirieren, mehr in die Zukunft von jungen Menschen zu investieren.“

Der Preis wird in Partnerschaft mit der Inter-Parlamentarischen Union, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen und mit Unterstützung der UN-Sondergesandten für Jugend, der Internationalen Arbeitsorganisation und der in Deutschland ansässigen Michael Otto Stiftung, der Jua Stiftung und Youth Policy Lab organisiert.

Die Gewinner des „Polit-Oscars“ werden im  Oktober 2019 bekannt gegeben. Die feierliche Verleihung des Preises wird im Oktober vor rund 800 ParlamentarierInnen aus aller Welt im Rahmen der 141. Vollversammlung der Inter-Parlamentarischen Union in Belgrad, Serbien, stattfinden. Eine Preisfeier in Deutschland wird Ende des Jahres in Hamburg stattfinden.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: https://www.worldfuturecouncil.org/p/2019-empowering-youth/

Stiftung World Future Council
Der World Future Council setzt sich für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Denken und Handeln im Sinne zukünftiger Generationen ein. Seine bis zu 50 Ratsmitglieder kommen aus Politik, Geschäftswelt, Wissenschaft und Kultur – und von allen fünf Kontinenten. Der Rat identifiziert mithilfe seines Netzwerks von Wissenschaftlern, Parlamentariern, Zivilgesellschaft und Umweltorganisationen weltweit zukunftsweisende Politikansätze und unterstützt ihre Umsetzung auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene. Mit seinem „Future Policy Award“ ehrt der Rat die weltbesten Gesetze, die bessere Lebensbedingungen für heutige und zukünftige Generationen fördern. Bisher wurde er in den Politikfeldern Nahrungssicherheit, Schutz der Biodiversität, Erhaltung der Wälder, Schutz von Ozeanen, Abrüstung, Frauen und Mädchen vor Gewalt schützen, Kinderrechte, Desertifikation und Agrarökologie vergeben. https://www.worldfuturecouncil.org/de/

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) UNDP arbeitet mit Menschen aller Gesellschaftsebenen zusammen, um Staaten dabei zu helfen, Krisen zu meistern und und die Art Wachstum zu fördern, die die Lebensqualität für die vor Ort lebenden Menschen verbessern kann. Lokal, in rund 170 Ländern und Regionen bietet UNDP globale Perspektiven und örtliche Eindrücke, um ein besseres Leben zu ermöglichen und belastbare Nationen aufzubauen. UNDP fördert die Rolle von jungen Frauen und Männern als “Agenten des Wandels” und hat erstmals in 2016 das UNDP Globale Jugendprogramm ins Leben gerufen. https://www.undp.org

Die Sondergesandte für die Jugend der Vereinten Nationen setzt sich global für die Bedarfe und Rechte junger Menschen ein und bringt ihnen gleichzeitig die Vereinten Nationen nahe. Das Büro der Jugendgesandten ist Teil des Sekretariats der Vereinten Nationen und unterstützt Multistakeholder-Partnerschaften und Jugendinitiativen innerhalb der UNO. Ziele sind die Stärkung von Jugendlichen, auch als Führungskräfte, auf nationaler, regionaler und globaler Ebene. Das Büro fördert die Beteiligung von jungen Menschen innerhalb der UNO, auch im Rahmen von politischer und wirtschaftlicher Entwicklung mit einem starken Fokus auf marginalisierte und benachteiligte Jugendliche. Die Jugendsondergesandte arbeitet an der Realisierung der „Jugend2030: UNO Strategie für die Jugend“. https://www.un.org/youthenvoy/

Die Inter-Parlamentarische Union (IPU) ist die Weltorganisation der Parlamente. Heute sind 178 nationale Parlamente und 12 assoziierte Parlamente Mitglieder in der IPU. Die IPU arbeitet dabei eng mit den Vereinten Nationen zusammen. Die IPU konzentriert sich auf die Förderung von Frieden und Demokratie sowie Achtung und Förderung der Menschenrechte und hilft Parlamenten dabei, sich stark, jünger, Geschlechter ausgewogen und vielfältig aufzustellen. Zweimal im Jahr treffen sich im Rahmen der Vollversammlung mehr als 1.500 Parlamentarier und Delegierte aus aller Welt und arbeiten an der Umsetzung der Agenda 2030. Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung von Jungparlamentariern. https://www.ipu.org/

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) ist die UN-Agentur in der Arbeitswelt. Sie legt internationale Arbeitsstandards fest, fördert Arbeitsrechte und setzt sich für angemessene Beschäftigungsmöglichkeiten, die Verbesserung von Sozialschutz und die Stäkrung des Dialogs zu arbeitsbezogenen Themen ein. Die ILO wurde 1919 im Zuge eines vernichtenden Krieges gegründet, um der Vision zu folgen, dass universeller, andauernder Frieden nur erreicht werden kann, wenn dieser auf sozialer Gerechtigkeit basiert. Als einzige dreiteilige UN Agentur, bringt die ILO Regierungen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus 187 Mitgliedstaaten zusammen, um Arbeitsstandards festzulegen, Gesetze zu entwickeln und Programme voranzubringen, die eine faire Arbeit für alle Männer und Frauen fördern sollen. www.ilo.org

Youth Policy Labs ist eine global führende Denkschmiede mit einem besonderen Fokus auf Jugendliche, angesiedelt bei dem gemeinnützigen Verein Demokratie & Dialog in Berlin. Youth Policy Labs arbeitet an der Schnittstelle von Forschung und Journalismus mit dem Ziel durch gut angereichertes Wissen politisches Handeln zugunsten der Lebenswelten und Bedarfe junger Menschen zu beeinflussen. Youth Policy Labs setzt sich für Jugendpolitiken ein, fördert junge Menschen als Forscher, ermöglicht internationale Diskussionen zu Jugendpolitiken und macht sich stark für eine wirksamere Kohärenz zwischen den Vereinten Nationen und Geberorganisationen zu Jugendrechten, -politiken und –programmen. Das Team besteht aus jungen Experten zu Jugendpolitiken, Jungforscher und Jungjournalisten. Veröffentlichungen finden Sie unter Youth Policy Presse http://www.youthpolicy.org/

Ein besonderer Dank geht an die Michael Otto Stiftung und die Jua Stiftung.

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Samia Kassid

Senior Project Manager – Rechte von Kindern und Jugendlichen, World Future Council

samia.kassid@worldfuturecouncil.org

T: 040 3070914-18

Pressemitteilung – World Future Council unterstützt “Fridays for Future”: Die Klimakrise und die Stimme der jungen Generation dürfen nicht länger ignoriert werden

World Future Council unterstützt “Fridays for Future”

Die Klimakrise und die Stimme der jungen Generation dürfen nicht länger ignoriert werden

Hamburg, 14.3.2019. Im Vorfeld des globalen Klimastreiks „Fridays for Future” begrüßt die Stiftung World Future Council  das weltweite Engagement von jungen Menschen, die Klimakrise aktiv anzugehen und fordert die internationale Gemeinschaft auf, das 1,5°C Ziel des Pariser Klima Abkommens aktiv umzusetzen.

„Greta Thunberg, die schwedische Schülerin, die die Schulstreiks initiiert hat, sagte einmal, dass wir Erwachsenen behaupten, unser Kinder über alles zu lieben. Dennoch würden wir ihnen ihre Zukunft vor ihren Augen rauben! Das hätte ich kaum besser ausdrücken können“,  so Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ehrenratsmitglied des World Future Council. „Nie zuvor in der Geschichte ist es vorgekommen, dass Erwachsene die Zukunft, ja das Überleben ihrer Kinder und Enkelkinder so leichtfertig aufs Spiel gesetzt haben. Zukünftige Generationen brauchen unsere Unterstützung mehr als je zuvor. Die Klimakrise und die Stimme der jungen und zukünftigen Generationen können wir nicht ignorieren.“

„Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, gehört und in Angelegenheiten, die sie betreffen, einbezogen zu werden. Genau das passiert gerade mit der weltweiten „Fridays For Future“ Bewegung. Die Klimastreiks der Schülerinnen und Schüler sind Ausdruck bürgerlicher Teilhabe und kein Schulschwänzen. Jetzt muss sich zeigen, dass wir diese Kinderrechte ernst nehmen und es nicht nur Lippenbekenntnisse sind“, sagt Alexandra Wandel, Vorstandssprecherin des World Future Council.

Die Stiftung World Future Council  setzt sich für Klimaschutz, 100 Prozent Erneuerbare Energien, ein Ende der fossilen Energieträger und Atomenergie ein sowie für eine klimaresiliente, nachhaltige Landwirtschaft. Sie engagiert sich auch für Bildung für nachhaltige Entwicklung: Global und lokal müssen Erwachsene und junge Menschen lernen, nachhaltige und sozial gerechte Entscheidungen zu treffen. Die Stiftung hat kürzlich ein Handbuch veröffentlicht, das aufzeigt, was nötig ist, damit Bildung für nachhaltige Entwicklung, erfolgreich in Bildungssystemen umgesetzt wird. Dabei werden auch best practice Beispiele aus anderen Ländern dargestellt.

„Es ist schon fünf nach zwölf! Alle wissenschaftlichen Fakten zum Klimawandel liegen auf dem Tisch und internationale politische Entscheidungen sind längst getroffen worden. Jetzt muss rasch auch gehandelt werden – im Namen der jetzigen und zukünftigen Generationen“, so Alexandra Wandel.

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Nico Scagliarini
Assistant Media & Communications
World Future Council
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Pressemitteilung: Neuer Vorstand beim World Future Council

Neubesetzung bei der „Stimme zukünftiger Generationen”: World Future Council Gründer Jakob von Uexküll tritt als Vorstandsvorsitzender der Stiftung zurück. Aufsichtsrat ernennt Nachfolgerinnen.

Themen für die Arbeit im Jahr 2019 werden Klimaschutz, nachhaltige Ernährung sowie Stärkung von Kindern und Jugendlichen.

Hamburg, den 31.1.2019 –  Anlässlich des Neujahrsempfangs des World Future Council (WFC) verkündete der Aufsichtsrat, dass Jakob von Uexküll, der Gründer und Vorstandsvorsitzende der in Hamburg im Jahr 2007 gegründeten Stiftung, aus gesundheitlichen Gründen zurücktritt. Er ernannte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende  Alexandra Wandel  (45) sowie  Johanna Dillig (35), Head of Operations, zum geschäftsführenden Vorstand. Wandel ist nun Vorstandssprecherin der Stiftung und Dillig ist als stellvertretende Vorstandsvorsitzende für die kaufmännische Leitung der Stiftung zuständig.

Der World Future Council (WFC), auch bekannt als „Weltzukunftsrat“, identifiziert und verbreitet weltweit zukunftsgerechte Lösungen mit dem Ziel, eine friedliche, gerechte und faire Welt sowie eine intakte Umwelt an unsere Kinder und Enkel zu übergeben. Beim Neujahrempfang der Stiftung, welche auf Einladung von Aufsichtsratsmitglied Prof. Dr. Matthias Prinz und seiner Frau Alexandra von Rehlingen in Hamburg stattfand, wurden die Arbeitsschwerpunkte für das kommende Jahr verkündet.  Gearbeitet wird an Zukunftsthemen wie Klimaschutz und Erneuerbare Energien,  nachhaltige Ernährung und Lebensräume sowie Frieden und Abrüstung.  Ein Highlight wird der ‚Polit-Oscar‘ 2019 sein, welcher sich mit den besten Lösungen  zur Stärkung von Jugendlichen befassen wird.

„1,8 Milliarden junger Menschen auf unserem Planeten werden mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert: Zugang zu Jobs und Bildung, Klimawandel und Digitalisierung. Deswegen wird der World Future Council dieses Jahr unseren ‚Polit-Oscar‘ dem Thema Stärkung von Jugendlichen widmen“, so Vorstandssprecherin Alexandra Wandel.

Am Neujahrsempfang in Hamburg Rotherbaum nahmen Pressevertreter, Mitglieder des Weltzukunftsrats sowie Unterstützerinnen und Unterstützer der Stiftung teil. Weiterhin wird der Vorstand von starken Fürsprechern der Stiftung unterstützt: Unter ihnen Ehrenratsmitglied Prof. Dr. Michael Otto, Unternehmer, Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation, Schauspielerin Inez Bjørg David, Medienunternehmer Frank Otto, Profiboxer Ismail Özen und Honorarkonsul der Seychellen Farhad Vladi, die alle am Neujahrsempfang teilnahmen.

Engagement für den World Future Council (v.r.n.l.) – Frank Otto (Botschafter), Prof. Dr. Michael Otto (Ehrenratsmitglied), Alexandra von Rehlingen-Prinz (Botschafterin), Prof. Dr. Matthias Prinz (Aufsichtsrat), Dr. Farhad Vladi (Botschafter), Ismail Özen (Botschafter)

 

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Miriam Petersen
Media & Communications Manager, World Future Council
miriam.petersen@worldfuturecouncil.org
T: 0 40 3070914-19

Pressemitteilung: Ein Unternehmer mit großem Einsatz für Nachhaltigkeit

 

Ein Unternehmer mit großem Einsatz für Nachhaltigkeit

World Future Council gratuliert Ehrenratsmitglied Dr. Michael Otto  zum 75. Geburtstag

Hamburg, 9. April 2018: Am 12. April 2018 feiert Dr. Michael Otto, Unternehmer und Ehrenratsmitglied des Weltzukunftsrates, seinen 75. Geburtstag. Der World Future Council und sein Gründer Jakob von Uexküll gratulieren herzlich und würdigen den vorbildliche Einsatz des Unternehmers für Klimaschutz und Kinderrechte.

Dr. Michael Otto mit seiner Ehefrau Christl und Tochter Janina Özen-Otto auf einer Veranstaltung des WFC.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Otto Group ist ein großer Unterstützer des World Future Councils. Dr. Otto hatte die Gründung des World Future Councils im Mai 2007 gemeinsam mit der Stadt Hamburg ermöglicht und unterstützt den World Future Council in den Themengebieten Klimaschutz und Kinderrechte. So hat Dr. Otto sich erfolgreich für die Etablierung einer international Erneuerbaren Energienagentur (IRENA) eingesetzt, für eine Allianz für Erneuerbare Energien in Afrika und für den Schutz von Kindern in Afrika. Aktuell fördert er gemeinsam mit seiner Tochter Janina Özen-Otto das Kinderrechts-Programm des World Future Council. Eine von ihm unterstützte Studienreise des World Future Councils zu Bildung für nachhaltige Entwicklung hat dazu geführt, dass in Peru Umweltbildungswochen und ein Bildungstag in der Natur in Schulen eingeführt wird.

Nachhaltigkeit und die Sorge um unseren Planeten sowie die Zukunft heranwachsender Generationen sind weitere Triebfeder seines Engagements.

„Dr. Otto ist uns allen ein wunderbares Vorbild“, so Jakob von Uexküll. „Ich danke ihm für sein visionäres nachhaltiges Denken und Handeln, das in vielfältigem Engagement resultiert: für den World Future Council, unsere Stadt, unsere Kinder und für zukünftige Generationen.”

 

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Miriam Petersen
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ÜBER DEN WORLD FUTURE COUNCIL

Der World Future Council (WFC) verfolgt das Ziel, unseren Kindern und Enkeln einen gesunden Planeten mit gerechten Gesellschaften zu übergeben. Um dies zu erreichen, identifizieren und verbreiten wir zukunftsgerechte politische Lösungen und fördern deren Umsetzung weltweit. Der Rat besteht aus 50 internationalen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Kultur.  Jakob von Uexküll, der Gründer des Alternativen Nobelpreises, hat den World Future Council 2007 ins Leben gerufen.

Hamburger Familien engagieren sich für zukünftige Generationen

Startschuss einer Kampagne zur Unterstützung des World Future Council

Hamburg, 10. November 2017 – Zehn Jahre nach der Gründung des World Future Council (WFC) startet heute eine Kampagne für seine Zukunft. Der World Future Council, zu Deutsch „Weltzukunftsrat“, ist eine in Hamburg ansässige Stiftung, die sich für die Rechte zukünftiger Generationen einsetzt, vor allem in den Bereichen Kinderrechte, Nahrungssicherheit und  Klimaschutz. Die Familie Otto – Dr. Michael Otto, Janina Özen-Otto und Frank Otto – hat der Stiftung bis 2023 Spendenzusagen von durchschnittlich 250.000 Euro pro Jahr für das Projekt „Zukunft der Kinder und Jugendlichen“, und für weitere Aktivitäten des WFC zugesagt.

Die Spendenzusage ist der Startschuss für eine Kampagne zur Unterstützung des Weltzukunftsrates, die seine Arbeit in den nächsten 10 Jahren sichern und ausbauen soll. Es werden nun weitere Unterstützer gesucht, die Projekte des World Future Council fördern wollen.

Der WFC identifiziert und verbreitet weltweit zukunftsgerechte Gesetze und Maßnahmen mit dem Ziel, eine friedliche, gerechte und faire Welt sowie eine intakte Umwelt an unsere Kinder und Enkel zu übergeben. Die Organisation benötigt jährlich ein Budget von 1,5 Millionen Euro und ist vollständig auf Spenden angewiesen.

Der World Future Council wird sich in den kommenden Jahren für die Rechte zukünftiger Generationen stark machen. Dazu gehören etwa die Stärkung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen, Klimaschutz und der Ausbau von Erneuerbaren Energien weltweit. Die Stiftung setzt sich ebenfalls für Hungerbekämpfung, nachhaltige Anbaumethoden bzw. Agroforstmaßnahmen (produzierende Landwirtschaft, die Elemente der Forstwirtschaft nutzt) und die Bekämpfung von Fluchtursachen ein. Ein weiteres Ziel des World Future Council ist die Etablierung eines Hohen Kommissars für zukünftige Generationen bei den Vereinten Nationen.

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Der World Future Council

Der World Future Council (WFC) wurde 2007 von Jakob von Uexküll, ebenfalls Gründer des Alternativen Nobelpreises, in Leben gerufen. Der WFC stellt die Interessen zukünftiger Generationen ins Zentrum von Politikgestaltung.

Der Rat besteht aus 50 internationalen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, die in ihrem Themenbereich bereits Herausragendes geleistet haben. Im Rat sitzen bspw. die Kinderrechtlerin Auma Obama, die Schimpansen-Forscherin Jane Goodall und die indische Wissenschaftlerin und Aktivistin Vandana Shiva. Der Rat setzt sich für gesetzliche Rahmenbedingungen ein, die heutigen wie zukünftigen Generationen das Leben in einer gerechten und ökologisch intakten Welt ermöglichen.

Die Hauptansprechpartner hierfür sind politische Entscheidungsträger und Parlamentarier, aber auch Partner aus der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und internationalen Organisationen. Für eine nachhaltige, gerechte und friedliche Zukunft, in der universelle Rechte respektiert werden, erforschen, identifizieren und verbreitet der World Future Council die besten globalen politischen Lösungen.

 

Hamburger Stiftung verleiht in China internationalen Preis für erfolgreiche Maßnahmen gegen Wüstenbildung

Hamburg / Ordos (China), 12. September 2017 – Gestern wurde in Ordos (Innere Mongolei, China) im Rahmen der Wüstenbekämpfungskonferenz der Vereinten Nationen der Future Policy Award („FPA“) verliehen. Der von der Stiftung World Future Council und dem Sekretariat des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD) gemeinsam verliehene, internationale Preis zeichnet in diesem Jahr die besten Gesetze und Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Wüsten aus. Zu den Preisträgern zählen die äthiopische Tigray-Region, China und Brasilien.

An der Verleihung nahmen 300 hochrangige politische Vertreter teil, unter anderem der Minister für staatliche Forstverwaltung der Volksrepublik China, Zhang Jianlong, die Gouverneurin der Inneren Mongolei, Bu Xiaolin, sowie der Präsident der äthiopischen Region Tigray,  Abay Weldu.

Mit dem „FPA“ soll dem Thema Wüstenbildung und ihrer Bekämpfung mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden: Im vergangenen Jahrhundert sind durch Dürren mehr Menschen ums Leben gekommen als durch jede andere wetterbedingte Katastrophe. Der Klimawandel verstärkt den Effekt der Wüstenbildung. Erfolgreiche Maßnahmen gegen Desertifikation tragen daher nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern können auch für soziale und politische Stabilität sorgen. Gold gewann die äthiopische Region Tigray: Mit dem Gesetz werden auf einzigartige Weise gemeinschaftliches Handeln, Freiwilligenarbeit und Einbindung der Jugend kombiniert. Durch die Einführung des Gesetzes wurde verödetes Land in großem Maßstab wieder bewohnbar gemacht.

Mit dem auch als „Oscar für gute Gesetze” bekannten Preis werden regelmäßig rechtliche Regelungen ausgezeichnet, die die politischen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige, gerechte und friedvolle Welt schaffen.

Die Gewinner-Gesetze werden in Kurzvideos vorgestellt, die Sie auf unserem YouTube-Kanal abrufen können. Weitere Informationen zu den Gewinner-Gesetzen finden Sie auf unserer Homepage sowie auf der englisch-sprachigen Website futurepolicy.org

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Future Policy Award 2017

Auf unserem Flickr-Album finden Sie mehr Bilder von der Award-Zeremonie.

STELLUNGNAHMEN:

Monique Barbut, Exekutivsekretärin, Sekretariat des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD):
“Trockengebiete bedecken fast 40% der Landmasse der Erde und wachsen durch den Klimawandel stetig an. Millionen von Menschen sind dadurch von Hunger und Armut bedroht – doch die Weltgemeinschaft nimmt dies kaum zur Kenntnis. Der Future Policy Award 2017 wirft ein Schlaglicht auf eine unterschätzte Naturkatastrophe, die sich schleichend ihren Weg bahnt – und auf effektive Lösungen. Die sieben Preisträger sind alle selbst von Desertifikation betroffen und zeigen großes Umweltbewusstsein und politische Handlungsfähigkeit.“

Jakob von Uexküll, Gründer des World Future Council (WFC):
„Trockengebiete gehören zu den konfliktreichsten Regionen der Welt. Die Ausdehnung von Wüsten nicht zu stoppen, hieße, humanitäre Katastrophen billigend in Kauf zu nehmen. Aber wenn wir die Desertifikation aufhalten und reduzieren, können wir helfen, Frieden, Nahrungssicherheit und Zukunftsperspektiven für Millionen von Menschen zu schaffen.“

Abay Weldu, Präsident der Region Tigray (Äthiopien)
„Als Präsident der Regionalregierung fühle ich mich geehrt, dass die Region Tigray mit dem Future Policy Award 2017 in Gold ausgezeichnet wurde. Die Menschen in Tigray haben bewiesen, dass alle Herausforderungen gemeistert werden können, wenn die Politik sich nach dem Willen, Bedürfnissen und Prioritäten der Menschen richtet. Wir haben gezeigt, dass Entwicklung möglich ist, ohne Mutter Erde zu schaden.“

 

ZUM HINTERGRUND

Im vergangenen Jahrhundert sind durch Dürren mehr Menschen ums Leben gekommen als durch jede andere wetterbedingte Katastrophe. Desertifikation wird daher heute als eine der größten Herausforderungen der Menschheit gesehen. Trockengebiete sind äußerst anfällig für Überbeanspruchung und Klimaveränderungen, Dürren kommen inzwischen aufgrund des Klimawandels immer häufiger vor, was den Effekt noch verstärkt. Diese Regionen gehören zu den konfliktreichsten Gebieten der Erde.

Die Gesetze, die vom FPA ausgezeichnet werden, unterstützen vorbildlich das Ziel für nachhaltige Entwicklung (SDG) 15.3 der Vereinten Nationen, der Kampf gegen die Desertifikation und die Wiederherstellung der durch Wüstenbildung, Dürren und Überflutungen degradierten Flächen.

Der Future Policy Award (FPA) zeichnet als einziger internationaler Preis effektive Gesetze aus, die die Lebensbedingungen für Menschen weltweit verbessern. Ziel des Preises ist es, die öffentliche Aufmerksamkeit auf nachhaltige Gesetze und Maßnahmen zu lenken. Die Evaluation der Gesetze findet anhand der “Sieben Prinzipien für zukunftsgerechte Gesetzgebung“ statt. Daher werden Gesetze besonders positiv bewertet, die nicht nur die nachhaltige Nutzung von Ressourcen fördern, sondern darüber hinaus Gleichberechtigung, Armutsbekämpfung, Teilhabe und friedliche Konfliktlösung in Angriff nehmen.


Miriam Petersen
Media & Communications Manager
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Wagaki Wischenewsjki
Public Information and Media Officer
United Nations Convention to Combat Desertification
Tel: +49 228 815 2820
wwischnewski@unccd.int

Der World Future Council

Der World Future Council stellt die Interessen zukünftiger Generationen ins Zentrum von Politikgestaltung. Der Rat besteht aus 50 internationalen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, die in ihrem Themenbereich bereits Herausragendes geleistet haben. Er setzt sich für gesetzliche Rahmenbedingungen ein, die heutigen wie zukünftigen Generationen das Leben in einer gerechten und ökologisch intakten Welt ermöglichen. Die Hauptansprechpartner hierfür sind politische Entscheidungsträger und Parlamentarier, aber auch Partner aus der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und internationalen Organisationen. Für eine nachhaltige, gerechte und friedliche Zukunft, in der universelle Rechte respektiert werden, erforschen, identifizieren und verbreitet der World Future Council die besten globalen politischen Lösungen.

UNCCD – Sekretariat des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation

Das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) ist der einzige, rechtsverbindliche internationale Vertrag, der sich mit Landfragen auseinandersetzt. Das Abkommen unterstützt verantwortungsbewusste und gute Landpflege. Die 196 Vertragspartner verpflichten sich, die Konvention partnerschaftlich umzusetzen und die Nachhaltigkeitsziele der UN zu verwirklichen. Am Ende steht das Ziel, unser Land vor Überbeanspruchung und Dürren zu schützen, so dass es uns weiter mit Nahrung, Wasser und Energie versorgen kann. Durch die nachhaltige Bewirtschaftung von Land und das Streben nach Landdegradations-Neutralität jetzt und in der Zukunft, sollen die Folgen des Klimawandels abgemildert und Konflikte um natürliche Ressourcen verhindert werden, damit unsere Gesellschaften sich gut entwickeln können.

World Future Council zeichnet Gesetze gegen Wüstenbildung aus: Shortlist veröffentlicht

Hamburg/Bonn, 20. Juli 2017 – Die internationale Jury des Future Policy Awards 2017 gibt Gesetze bekannt, die in die engere Auswahl für die diesjährige Verleihung gekommen sind. Mit dem renommierten Future Policy Award, dem „Oscar für gute Gesetze“, zeichnet der World Future Council jedes Jahr fortschrittliche Gesetze aus den unterschiedlichen Politikfeldern ausgezeichnet, die die Lebensbedingungen heutiger und zukünftiger Generationen verbessern. Weiterlesen