Internationale Preisverleihung: Future Policy Award geht an Sansibar

Genf/Hamburg, 21. Oktober 2015 – Sansibar gewinnt den Future Policy Award 2015. Die wahren Gewinner sind die Kinder der ostafrikanischen Inselgruppe, denn der Politik-Oscar zeichnet in diesem Jahr Gesetze und politische Maßnahmen zur Stärkung und Umsetzung von Kinderrechten aus. Der Award wurde gestern Abend (20. Oktober) vom World Future Council (WFC) in Zusammenarbeit mit der Interparlamentarischen Union (IPU) und UNICEF im Rahmen der 133. IPU-Versammlung im schweizerischen Genf verliehen. Für WFC-Ehrenratsmitglied Dr. Michael Otto war die Teilnahme an der Preisverleihung Ehrensache und Herzensangelegenheit zugleich.

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“Die globale 100% Erneuerbare Energie Koalition fordert nationale Regierungen dazu auf sich zu 100% erneuerbare Energie-Zielen und –Strategien zu bekennen.”

Warschau, 18. November 2013 – Die globale 100% Erneuerbare Energie Koalition forderte am 18. November auf dem UN Klimagipfel nationale Regierungen dazu auf sich zu 100% erneuerbare Energie-Zielen und -Strategien zu bekennen.

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Neue Studie: Strom aus Sonne und Wind kann Entwicklung in Afrika entscheidend vorantreiben

World Future Council und Heinrich-Böll-Stiftung weisen Wege zur Nutzung von Afrikas ungenutzten Potenzial an erneuerbaren Energien

Johannesburg / Hamburg, 18. März 2013 – Afrikanische Länder können ihre Volkswirtschaften entscheidend fördern und gleichzeitig den Klimawandel bekämpfen, indem sie die Nutzung erneuerbarer Energien ausbauen. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie, die der World Future Council und die Heinrich-Böll-Stiftung heute vorgestellt haben. Der 155-Seiten-Bericht kommt zu dem Schluss, dass Energie-Einspeisegesetze (EEG) der beste Mechanismus zur Förderung erneuerbarer Energien in Afrika sind. Nach deutschem Vorbild fördern Einspeisegesetze auch in Afrika Investitionen in die Erzeugung erneuerbarer Energien, indem sie die Abnahme dieser Energien zu einem festgelegten Preis garantieren.

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Chance für Afrika: Erneuerbare Energien

Konferenz zur praktischen Umsetzung vom 29.6. bis 1.7. in der nigerianischen Hauptstadt Abuja

Hamburg / Abuja, 20. Juni 2011Den Menschen weltweit Zugang zu sauberer, erschwinglicher Energie zu verschaffen, ist aktuell eine der Prioritäten der Vereinten Nationen. Was genau afrikanische Länder benötigen, um regenerative Energien fördern zu können, vermittelt eine Konferenz der „African Renewable Energy Alliance“ (AREA) vom 29.6. bis 1.7. in der nigerianischen Hauptstadt Abuja.

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Scheinlösung Gentechnik – welche Landwirtschaft brauchen wir, um die Welt zu ernähren?

Diskussionsveranstaltung an der Hamburger Uni am 4. November um 19.30 Uhr

Hamburg, 01. November 2010Riesige Monokulturflächen, massenhafter Pestizideinsatz und immer mehr gentechnisch verändertes Saatgut – kann es in der Landwirtschaft so weitergehen wie bisher? Angesichts der weltweiten Hungersnöte und des Abnehmens der Artenvielfalt fordern die 400 Autoren des Weltagrarberichts ein radikales Umdenken. Benny Härlin von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und Mitglied im Aufsichtsrat des Weltagrarberichts, sowie Helmy Abouleish, Geschäftsführer der SEKEM Gruppe und Beiratsmitglied des World Future Council, erörtern am 4. November den Perspektivenmangel der gegenwärtigen Agrarpolitik und weisen Wege aus der Krise. Tanja Busse, Buchautorin (zuletzt „Die Ernährungsdiktatur“), moderiert die Veranstaltung um 19.30 Uhr im Saal A des Hauptgebäudes der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1.

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Internationale Kommission für Städte und Klimawandel fordert die „Regenerative Stadt“

Expertenrunde von World Future Council und Hafen City Universität nimmt
Nationalregierungen in die Pflicht

Hamburg, 20. Mai 2010Städte tun noch immer zu wenig gegen den Klimawandel. Vor allem die Metropolen der Industrieländer sind die Hauptverursacher des globalen Treibhauseffekts. Das Prinzip der Nachhaltigkeit muss künftig für den gesamten Stoffwechsel einer Stadt sowie die lokale Wirtschaft gelten. Dies geht aus einem Arbeitspapier der Internationalen Expertenkommission zum Thema Städte und Klimawandel des World Future Council (WFC) und der Hamburger Hafen City
Universität (HCU) hervor, die gestern und heute im Hamburger Rathaus tagte.

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100% Erneuerbare Energien für Städte sind möglich

World Future Council und HCU stellen in Rio de Janeiro Sieben-Punkte-Plan vor

Rio de Janeiro/Hamburg, 24. März 2010Der Klimawandel wird zu drei Vierteln in Städten verursacht und ist zugleich deren größte Bedrohung. Die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas ist dabei der größte Faktor. Alarmierend ist, dass trotzdem weder in den Industrie- noch in den Entwicklungsländern überzeugende Strategien für eine effiziente und erneuerbare Energieversorgung der Metropolen existieren.

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Städte noch nicht gerüstet für Klimawandel und Energiewende

Internationale Expertenrunde fordert 100% Erneuerbare Energien für Städte

Hamburg, 17. April 2009Städte sind Hauptverursacher und Hauptopfer des Klimawandels – und noch nicht für die dringend notwendigen Veränderungen gewappnet. Dies geht aus dem Abschlussdokument der internationalen Städtekommission des World Future Council (WFC) und der Hamburger Hafen City Universität (HCU) hervor, die am Donnerstag und Freitag im Hamburger Rathaus tagte. Demnach hängen Städte in Industrieländern und zunehmend auch in Entwicklungsländern fast ausschließlich von der Verbrennung fossiler Brennstoffe ab. Knapp 80% aller eingesetzten Rohstoffe werden in Städten verbraucht, so dass Städte die Hauptverursacher des sich rasant verschärfenden Klimawandels sind. Die Umstellung auf Erneuerbare Energien muss daher drastisch beschleunigt werden.

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World Future Council berät karibische Parlamentarier – Nach Guyana für mehr Sonnen-, Wind- und Wasserstrom

Hamburg, 16. März 2009„Der Ausbau von Erneuerbaren Energien zum Klimaschutz ist für die karibischen Länder schon heute eine Existenzfrage“, erklärte Bharrat Jagdeo, der Präsident der zwischen Venezuela und Surinam gelegenen Republik Guyana, auf einem Treffen von Politikern verschiedener Karibikstaaten in Georgetown, Guyana. Bei dem von der internationalen Organisation e-parliament in Zusammenarbeit mit dem World Future Council organisierten zweitägigen Hearing zum Thema Klimawandel waren elf karibische Staaten von den Bahamas bis Trinidad & Tobago vertreten. Jagdeo, den das Time Magazine 2008 für sein Engagement zum Erhalt des Regenwalds als „Hero of the Environment“ auszeichnete“, verwies auf die besondere Verwundbarkeit der Inselstaaten durch immer stärker werdende Hurricanes, den Anstieg des Meeresspiegels als Folge der globalen Erwärmung sowie die extreme Abhängigkeit von Ölimporten. Die Energieversorgung der Karibik wird zu über 90% aus Ölimporten bestritten.

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Vorbildliche Unterstützung von Gewaltopfern: Vereinte Nationen zeichnen Österreich mit dem „Oscar für gute Gesetze“ aus

Deutsche Gesetze zum Schutz von Frauen genügen internationalen Standards dagegen nicht

Genf/Wien/Hamburg, 14.10.2014 – Vorbildlich! Ein Gesetz aus Österreich wurde heute mit dem Future Policy Award 2014 in Silber ausgezeichnet. Der „Oscar für gute Gesetze“ würdigte 2014 politische Lösungen zur Beendigungen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Ausgezeichnet wurde der rechtliche Anspruch auf psychosoziale und rechtliche Prozessbegleitung für Opfer von Gewaltverbrechen, der 2006 in Österreich eingeführt wurde.

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