Die Stiftung World Future Council begrüßt Desinvestition von fossilen Brennstoffen und Atomwaffen in Göttingen

Ein weiterer Schritt in Richtung Frieden und Nachhaltigkeit:

Hamburg/Göttingen, den 18. Juli 2018 – Die Universität Göttingen verkündete gestern, ihre Investitionen in den Bereich der fossilen und nuklearen Energieträger zu beenden. Die Ankündigung erfolgte nach einem Gesuch der Studentenschaft, organisiert von Fossil Free Göttingen und einer ähnlichen Meldung der Stadt Göttingen im Mai 2017.

„Wir loben diesen wichtigen Schritt der Universität Göttingen aus den fossilen Brennstoffen zu desinvestieren und damit dazu beizutragen, dass das Klima für die heutige und die zukünftigen Generationen geschützt wird“, so Alyn Ware, Direktor des Programmes für Frieden und Abrüstung der Stiftung World Future Council.

„Die wachsende Bedrohung unserer Zukunft durch den Klimawandel hat die Studenten zur Aktion angeregt“, sagt Luisa Neubauer, Pressesprecherin für Fossil Free Göttingen. „Die fossile Brennstoffindustrie hat die Energiewende aus eigenem finanziellen Interesse blockiert. Daher müssen wir dafür sorgen, dass es in ihrem finanziellen Interesse liegt, sich zu ändern. Desinvestitionen sind dabei ein wichtiges Mittel.“

„Gemäß unseres Wahlspruchs IN PUBLICA COMMODA – ZUM WOHLE ALLER tragen wir nicht nur Verantwortung für die Erkenntnisse der Wissenschaft, sondern auch dafür, wie diese Erkenntnisse die Gesellschaft beeinflussen und leiten können“, so Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel. „In diesem Sinne übernehmen wir auch bei unseren Investments eine gesellschaftliche Verantwortung und wählen diese nicht allein nach wirtschaftlichen Aspekten, sondern insbesondere auch nach sozial, ethisch und ökologisch vertretbaren Kriterien aus.“

Die Desinvestition umfasst 190 Millionen Euro der Stiftung. Die neuen Richtlinien sehen den Ausschluss von Kohle-, Gas-, und Erdölunternehmen vor, sowie den Sektor der nuklearen Energie.

Allerdings sind die Beschlüsse nicht so weitreichend wie die der Stadt Göttingen, welche sich vergangenes Jahr dazu entschloss auch Atomwaffenproduzenten und die Rüstungsindustrie in ihren Investitionsrichtlinien auszuschließen.

„Wir hatten gehofft, dass die Universität die Desinvestition aus Atomwaffen mit in ihrer Entscheidung berücksichtigen würde. Allerdings ist die Kampagne zur Desinvestition von Atomwaffen noch jung und so besteht die Chance, dass die Universität sich dem Beispiel der Stadt Göttingen anschließen wird, nachdem sie erste positive Erfahrungen durch die Implementierung ihrer Richtlinien sammeln konnte“, so Alyn Ware von der Stiftung World Future Council. Der Neuseeländer ist Ratsmitglied des World Future Council, Träger des Alternativen Nobelpreises und ist Gründer und Koordinator des Netzwerkes „Parlamentarier für Nukleare Nicht-Verbreitung und Abrüstung“ (PNND).

„Atomwaffen sind eine existentielle Bedrohung für die Menschheit und verschlingen darüber hinaus jährlich Milliarden an US-Dollar, die dringend in anderen Bereichen, wie zum Beispiel in den erneuerbaren Energien, gebraucht werden“, sagt Luisa Neubauer, Pressesprecherin für Fossil Free Göttingen. „In Zeiten in denen die Spannung zwischen den Atommächten wieder zunehmen, kann eine solche finanzielle Demonstration der Mäßigung den Regierungen helfen, einen Schritt vom nuklearen Abgrund zurückzutreten.”

„Die Entscheidung der Stadt Göttingen aus fossilen Brennstoffen und Atomwaffen zu desinvestieren, entspricht voll und ganz dem Geist der Göttinger Achtzehn, einer Gruppe von Nobelpreisträgern und weiteren Wissenschaftlern, die in den späten 1950er Jahren gegen die nukleare Aufrüstung Deutschland argumentierten“, berichtet Ute Finckh-Krämer, Ratsmitglied der PNND und Beraterin der Kampagne „Move the Nuclear Weapons Money.“

„Die Desinvestition schließt sich ähnlichen Prozessen auf der Landes- und Bundesebene an. Zum Beispiel hat das Land Berlin für seine Pensionsrücklage einen Ausschluss von fossilen und atomaren Energieunternehmen und von Atomwaffenproduzenten sowie Rüstungsfirmen allgemein beschlossen.”

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Pressemitteilung: Ein Unternehmer mit großem Einsatz für Nachhaltigkeit

 

Ein Unternehmer mit großem Einsatz für Nachhaltigkeit

World Future Council gratuliert Ehrenratsmitglied Dr. Michael Otto  zum 75. Geburtstag

Hamburg, 9. April 2018: Am 12. April 2018 feiert Dr. Michael Otto, Unternehmer und Ehrenratsmitglied des Weltzukunftsrates, seinen 75. Geburtstag. Der World Future Council und sein Gründer Jakob von Uexküll gratulieren herzlich und würdigen den vorbildliche Einsatz des Unternehmers für Klimaschutz und Kinderrechte.

Dr. Michael Otto mit seiner Ehefrau Christl und Tochter Janina Özen-Otto auf einer Veranstaltung des WFC.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Otto Group ist ein großer Unterstützer des World Future Councils. Dr. Otto hatte die Gründung des World Future Councils im Mai 2007 gemeinsam mit der Stadt Hamburg ermöglicht und unterstützt den World Future Council in den Themengebieten Klimaschutz und Kinderrechte. So hat Dr. Otto sich erfolgreich für die Etablierung einer international Erneuerbaren Energienagentur (IRENA) eingesetzt, für eine Allianz für Erneuerbare Energien in Afrika und für den Schutz von Kindern in Afrika. Aktuell fördert er gemeinsam mit seiner Tochter Janina Özen-Otto das Kinderrechts-Programm des World Future Council. Eine von ihm unterstützte Studienreise des World Future Councils zu Bildung für nachhaltige Entwicklung hat dazu geführt, dass in Peru Umweltbildungswochen und ein Bildungstag in der Natur in Schulen eingeführt wird.

Nachhaltigkeit und die Sorge um unseren Planeten sowie die Zukunft heranwachsender Generationen sind weitere Triebfeder seines Engagements.

„Dr. Otto ist uns allen ein wunderbares Vorbild“, so Jakob von Uexküll. „Ich danke ihm für sein visionäres nachhaltiges Denken und Handeln, das in vielfältigem Engagement resultiert: für den World Future Council, unsere Stadt, unsere Kinder und für zukünftige Generationen.”

 

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ÜBER DEN WORLD FUTURE COUNCIL

Der World Future Council (WFC) verfolgt das Ziel, unseren Kindern und Enkeln einen gesunden Planeten mit gerechten Gesellschaften zu übergeben. Um dies zu erreichen, identifizieren und verbreiten wir zukunftsgerechte politische Lösungen und fördern deren Umsetzung weltweit. Der Rat besteht aus 50 internationalen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Kultur.  Jakob von Uexküll, der Gründer des Alternativen Nobelpreises, hat den World Future Council 2007 ins Leben gerufen.

Hoffnung für die Rechte zukünftiger Generationen auf UN-Ebene

Ratsmitglied der Hamburger Stiftung World Future Council María Fernanda Espinosa wird Präsidentin der Generalversammlung der Vereinten Nationen

New York/Hamburg, 6. Juni 2018 – Die Hamburger Stiftung World Future Council (WFC) gratuliert ihrem Ratsmitglied, der ecuadorianischen Außenministerin und Dichterin María Fernanda Espinosa zu ihrer Wahl zur 73. Präsidentin der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Mit Espinosa als Präsidentin, so Direktorin des WFC Alexandra Wandel,  „werden zukünftige Generationen eine starke Vertretung auf internationaler Ebene bekommen.“

Dr. María Fernanda Espinosa (c) World Future Council

Alexandra Wandel, Director of the World Future Council (WFC), congratulates:

Espinosa ist Außenministerin von Ecuador und war von November 2012 bis September 2014 Verteigungsministerin. Während ihrer politischen Karriere hat sie sich dafür stark gemacht, dass die Interessen zukünftiger Generationen politisch vertreten werden. „Generations-übergreifende Fairness und Zukunftsgerechtigkeit werden“, so hofft Alexandra Wandel, „nun auch auf UN Ebene eine wichtigere Rolle spielen. Es wird höchste Zeit dass wir aufhören, zukünftige Generationen ihrer Lebensgrundlage zu berauben. Dafür hat sich Frau Espinosa beim World Future Council stark gemacht, und ich bin sicher, dass sie dies nun kompetent auf UN-Ebene tun wird.“

María Fernanda Espinosa ist die vierte Frau in dieser Position und die erste Frau aus Lateinamerika. Sie gehört seit 2011 dem internationalen Rat der in Hamburg ansässigen Stiftung World Future Council (WFC) an, welche das Ziel verfolgt, unseren Kindern und Kindeskindern einen gesunden Planeten mit gerechten Gesellschaften zu übergeben. Um dies zu erreichen, identifiziert und verbreitet der WFC zukunftsgerechte politische Lösungen und fördert deren Umsetzung weltweit.

 

Espinosa (2. von links) während einer Veranstaltung des World Future Council in Hamburg 2016. Mit im Bild die Ratsmitglieder Scilla Elworthy, Thais Corral und Rama Mani (v.l.n.r.).
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The World Future Council

The World Future Council (WFC) works to pass on a healthy planet and fair societies to our children and grandchildren. To achieve this, we focus on identifying and spreading effective, future-just policy solutions and promote their implementation worldwide. The Council consists of 50 eminent global change-makers from governments, parliaments, civil societies, academia, the arts and the business world. Jakob von Uexkull, the Founder of the Alternative Nobel Prize, launched the World Future Council in 2007. We are an independent, non-profit organisation under German law and finance our activities from donations. For information on the Future Policy Award, visit: https://www.worldfuturecouncil.org/future-policy-award

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Neue Studie der Stiftung World Future Council

Das alljährliche Weltwirtschaftsforum in Davos hat den Klimawandel schon länger auf die Agenda, allerdings ohne nennenswerte Ergebnisse, findet die Hamburger Stiftung World Future Council, und schlägt vor, anstatt eines “Bank-Bailout” – wie vor zehn Jahren bei der Bankenkrise – nun einen “Klima-Bailout” zu implementieren.

Delegierte aus 12 Ländern unterzeichnen Erklärung zur Sicherung von Kinderrechten

Unterzeichnerinnen und Unterzeichner aus Afrika, Asien und dem arabischen Raum, die von ihren Ministerien zu der Konferenz entsandt wurden,  betonen den gemeinsamen Willen, Gewalt gegen Mädchen und Jungen zu beenden, Kinderehen abzuschaffen  und erheben die Forderung nach höheren Budgets für Kinder.

-PRESSEMITTEILUNG-

Sansibar, den 01. Dezember 2017: Zum Abschluss der Internationalen Konferenz für Kinderrechte, ausgerichtet von der Hamburger Stiftung World Future Council, haben die Vertreterinnen und Vertreter aus 12 Ländern sowie Kinderrechtsexperten eine Erklärung zur Sicherung von Kinderrechten unterzeichnet. Sie kommen aus Ghana, Indonesien, Liberia, Nigeria, Seychellen, dem teilautonome Somali Land, Südafrika, Süd Sudan, Sudan, Tansania, Tunesien, und dem teilautonomen Sansibar. Zusätzlich  haben die Teilnehmer für ihre Länder Aktionspläne entworfen, wie die vorhandenen Kinderschutz-Gesetze besser umgesetzt werden können.  Federführend bei der Erklärung war Dr. Amb. Gertrude Ibengwé Mongella, WFC Ehrenratsmitglied und ehem. Präsidentin des Pan-Afrikanischen Parlaments.

Die Delegierten lehnen alle Formen von Gewalt gegen Kinder ab.  Sie betonen die Notwendigkeit, Gesetzgeber und Bevölkerung in ihren Heimatländern verstärkter über die Auswirkungen von Gewalt gegen Jungen und Mädchen, einschließlich Kinderehen und körperlicher Bestrafung zu sensibilisieren, da diese eine erhebliche Verletzung von Kinderrechten darstellen. Ferner fordern sie, die Implementierung von Kinderschutz in den Ländern voranzutreiben. In der Erklärung bekräftigen  die Delegierten  ihre Bereitschaft sich dafür einzusetzen, Kinderschutzsysteme und Gewaltpräventionsmaßnahmen zu stärken, Sozialarbeit auszubauen und die Koordination des Kinderschutzes auf allen Ebenen zu verbessern. Sie fordern, mehr öffentliche Gelder für den Kinderschutz bereitzustellen.

Ferner haben sie sich bereit erklärt dazu beizutragen, auf lokaler und nationaler Ebene, die auf der Konferenz vorgestellten effektiven Maßnahmen zum Schutz und Beteiligung von Kindern in ihre Ministerien weiterzutragen. Die Delegierten bekennen sich zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen („SDGs”), alle Formen von Gewalt gegen Jungen und Mädchen zu beenden, insbesondere Ziel 5 und 16, sowie die Erklärung von Kindern zu stärken.

Dr. Auma Obama, Vorsitzende der Kinderrechtskommission des World Future Council, sowie Vorsitzende und Gründerin der Stiftung Sauti Kuu, unterzeichnete ebenfalls die Deklaration. Sie sagte:

“Gewalt gegen Mädchen und Jungen schadet den Kindern und ihrer Zukunft. Diese Konferenz und die Sansibar-Erklärung sind ein großer Schritt vorwärts zu einer kinderfreundlichen und zukunftsgerechten Welt. Gesetzgeber sind nun dringend aufgerufen, effektive Maßnahmen zum Schutz der Kinder zu ergreifen. Sansibar hat vorgemacht, wie es geht!”

Die Konferenz wurde unterstützt von Janina Özen-Otto, JUA Stiftung und Michael Otto Stiftung.

 

Lesen Sie die vollständige Erklärung zur Sicherung von Kinderrechten.

Participants from across Africa and Asia joined the International Conference on Child Justice, Protection and Participation

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Der World Future Council

Der World Future Council (WFC) wurde 2007 von Jakob von Uexküll, ebenfalls Gründer des Alternativen Nobelpreises, in Leben gerufen. Der WFC stellt die Interessen zukünftiger Generationen ins Zentrum von Politikgestaltung. Der Rat besteht aus 50 internationalen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, die in ihrem Themenbereich bereits Herausragendes geleistet haben. Im Rat sitzen bspw. die Kinderrechtlerin Auma Obama, die Schimpansen-Forscherin Jane Goodall und die indische Wissenschaftlerin und Aktivistin Vandana Shiva. Der Rat setzt sich für gesetzliche Rahmenbedingungen ein, die heutigen wie zukünftigen Generationen das Leben in einer gerechten und ökologisch intakten Welt ermöglichen. Die Hauptansprechpartner hierfür sind politische Entscheidungsträger und Parlamentarier, aber auch Partner aus der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und internationalen Organisationen. Für eine nachhaltige, gerechte und friedliche Zukunft, in der universelle Rechte respektiert werden, erforschen, identifizieren und verbreitet der World Future Council die besten
globalen politischen Lösungen.

Ernährungssicherheit ist möglich: Der Future Policy Award feiert die weltweit besten Gesetze für Agrarökologie

World Future Council (WFC), die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und IFOAM – Organics International rufen internationalen Wettbewerb aus

Hamburg, den 11. April 2018 – 815 Millionen Menschen leiden an Hunger, obwohl die Landwirtschaft genug Nahrungsmittel produziert, um jeden Erdenbürger zu ernähren. Mit Agrarökologie können wir dies ändern und eine erfolgreiche Ernährungswende hin zu fairen, umweltbewussten, gesunden und sozialen Ernährungssystemen gestalten. Daher haben der World Future Council (WFC), die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und  IFOAM – Organics International einen internationalen Wettbewerb für die besten Gesetze zur Stärkung von Agrarökologie ausgerufen.

Jedes Jahr zeichnet der Future Policy Award (FPA) Gesetze und Maßnahmen aus, die die größten Herausforderungen der Menschheit effektiv angehen. Der FPA ist der erste und einzige internationale Preis, der Gesetze – nicht Einzelpersonen – auszeichnet. Seit 2010 wird er in Zusammenarbeit mit Agenturen der Vereinten Nationen vergeben. Der WFC, die FAO und IFOAM sind sich einig, dass die Stärkung von Agrarökologie eine Schlüsselrolle zur Erreichung der UNO-Nachhaltigkeitsziele spielt. Deshalb haben die Organisationen beschlossen, im Jahr 2018 die besten Gesetze und Maßnahmen auszuzeichnen, die Agrarökologie umfassend fördern und ermöglichen. Am 5. April, während des 2. Internationalen FAO- Agrarökologiesymposiums in Rom, wurde der Wettbewerb um den diesjährigen Future Policy Award offiziell vom FAO-Generaldirektor eröffnet. Im Zuge dessen haben der WFC und die FAO ein gemeinsames Memorandum unterzeichnet, das diese Partnerschaft für 2018 besiegelt.

Alexandra Wandel (WFC) und Maria Helena Semedo (FAO) bei der Unterzeichnung des Memorandums. Bildrechte ©FAO/Alessandra Benedetti (via Flickr)

 

Agrarökologie: der Schlüssel zur Ernährungssicherheit und nachhaltiger Landwirtschaft

2015 haben sich die Staats- und Regierungschefs zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) bekannt. SDG 2, Ernährung sichern, hat das Ziel den Hunger zu beenden, Ernährungssicherheit zu erreichen und die Ernährung zu verbessern sowie eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Obwohl die Landwirtschaft derzeit genügend Nahrungsmittel produziert, um jeden Erdenbürger zu ernähren, leiden laut FAO weltweit 815 Millionen Menschen an Hunger. Mit Agrarökologie können wir dies ändern und eine erfolgreiche „Ernährungswende“ hin zu nachhaltigen Agrar- und Ernährungssystemen gestalten: So können wir Ernährungssicherheit für alle sowie soziale und ökonomische Gleichheit ermöglichen, und die Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen fördern, die die Grundlage für unsere Landwirtschaft bilden. Es gibt bereits viele wirksame politische Lösungsansätze, die Agrarökologie stärken – der diesjährige Future Policy Award wird ein Schlaglicht auf diese Lösungen werfen.

Unsere Ernährungssysteme befinden sich an einem Scheideweg

Maria Helena Semedo, stellvertretende FAO-Generaldirektorin, erklärt: „Agrarökologie kann uns dabei helfen, die gegenwärtige Nahrungsmittelproduktion und unseren Lebensmittelkonsum grundlegend zu verändern, hin zu gesünderen und nachhaltigeren Ernährungssystemen. Hier ist jedoch der volle Einsatz von Regierungen und Gesetzgebern gefordert. Nur mit großem Engagement auf politischer Ebene wird die Förderung von agrarökologischen Ansätzen Fuß fassen und ihr volles Potenzial ausschöpfen.“

 

Der diesjährige Future Policy Award wird praxiserprobte Lösungen aufzeigen, die nachhaltige Landwirtschaft ermöglichen. Wir vom World Future Council freuen uns darauf, die Partnerschaft mit der FAO zu vertiefen, um gemeinsam zum Wohl heutiger und zukünftiger Generationen die besten Gesetze und Maßnahmen zu identifizieren, die Agrarökologie voranbringen. Es ist entscheidend, dass wir von funktionierenden Lösungen lernen”, so Alexandra Wandel, Direktorin des World Future Council.

 

Die Staats- und Regierungschefs als auch die Generalversammlung der Vereinten Nationen haben unterstrichen, dass Agrarökologie großes Potenzial hat, gesunde Ernährung für alle zu ermöglichen und sozialer Ungerechtigkeit, Klimawandel und dem Biodiversitätsverlust zu begegnen”, bemerkt Peggy Miars, Präsidentin von IFOAM – Organics International. „In vielen Ländern gibt es bereits politisch geeignete Rahmenbedingungen, die funktionieren. Nun ist es an der Zeit, die besten auf die Weltbühne zu holen!”

Die Gewinnergesetze des Future Policy Award 2018 werden im Oktober 2018 mit einer Preisverleihung während der Welternährungswoche bei der FAO in Rom vorgestellt.

2018 wird der Future Policy Award mit der FAO, dem WFC und IFOAM – Organics International ausgerichtet, mit der freundlichen Unterstützung von Green Cross International, DO-IT – Dutch Organic International Trade und der Sekem Group (Ägypten).

 

Gemeinsamer Einsatz für Agrarökologie (v.l.n.r.): Peggy Miars, Präsidentin von IFOAM – Organics International, Maria Helena Semedo, stellvertretende FAO-Generaldirektorin und Alexandra Wandel, Direktorin des World Future Council, beim 2. Internationalen FAO-Agrarökologiesymposium in Rom.  Bildrechte ©FAO/Alessandra Benedetti (via Flickr)

  Folgen Sie dem Future Policy Award 2018 auf Twitter mit #FPA2018 oder #FuturePolicyAward

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World Future Council

Der World Future Council (WFC) verfolgt das Ziel, unseren Kindern und Enkeln einen gesunden Planeten mit gerechten Gesellschaften zu übergeben. Um dies zu erreichen, identifizieren und verbreiten wir zukunftsgerechte politische Lösungen und fördern deren Umsetzung weltweit. Der Rat besteht aus 50 internationalen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Kultur. Jakob von Uexküll, der Gründer des Alternativen Nobelpreises, hat den World Future Council 2007 ins Leben gerufen.

Presseanfragen bitte an Miriam Petersen, miriam.petersen@worldfuturecouncil.org, +49 40 307 09 14 19 (Deutsch und Englisch).

FAO – Food and Agriculture Organization

Die Ziele der FAO, zu deutsch der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO, sind die Befreiung der Menschen von Hunger und Mangelernährung, die Beendigung von Armut durch ökonomischen und sozialen Fortschritt sowie die Förderung des nachhaltigen Managements und der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen. Sie ist federführend in Bezug auf die internationalen Anstrengungen zur Beendigung von Hunger. Die FAO dient sowohl Entwicklungs- als auch Industrieländern als neutrales Forum für Verhandlungen und Erfahrungsaustausch. Die FAO fungiert darüber hinaus auch als Wissensnetzwerk. Entwicklungs- und Schwellenländer unterstützt die FAO bei der Modernisierung und Verbesserung von Techniken der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft sowie bei der Erreichung von guter Ernährung für alle. Seit ihrer Gründung 1945 legt die FAO ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung ländlicher Regionen.

Presseanfragen bitte an Tina Farmer, tina.farmer@fao.org, +39 06 5705 6846

IFOAM – Organics International

Seit 1972 besetzt die Internationale Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen (IFOAM)  eine unangefochtene Position als einziger internationaler Dachverband der Biowelt, welcher eine enorme Diversität von Entscheidungsträgern vereint. IFOAM ist die Triebkraft für Veränderungen, für eine wahrhaftige Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft, für Wertschöpfungsketten und Verbraucher, im Einklang mit den Prinzipien des Ökolandbaus. Das Herz IFOAMs sind die rund 1000 Mitgliedsorganisationen aus mehr als 100 Ländern.

Pressenanfragen bitte an Gábor Figeczky,  g.figeczky@ifoam.bio, +49 22 8926 5019, +49 157 5692 5021.

 

Hamburger Familien engagieren sich für zukünftige Generationen

Startschuss einer Kampagne zur Unterstützung des World Future Council

Hamburg, 10. November 2017 – Zehn Jahre nach der Gründung des World Future Council (WFC) startet heute eine Kampagne für seine Zukunft. Der World Future Council, zu Deutsch „Weltzukunftsrat“, ist eine in Hamburg ansässige Stiftung, die sich für die Rechte zukünftiger Generationen einsetzt, vor allem in den Bereichen Kinderrechte, Nahrungssicherheit und  Klimaschutz. Die Familie Otto – Dr. Michael Otto, Janina Özen-Otto und Frank Otto – hat der Stiftung bis 2023 Spendenzusagen von durchschnittlich 250.000 Euro pro Jahr für das Projekt „Zukunft der Kinder und Jugendlichen“, und für weitere Aktivitäten des WFC zugesagt.

Die Spendenzusage ist der Startschuss für eine Kampagne zur Unterstützung des Weltzukunftsrates, die seine Arbeit in den nächsten 10 Jahren sichern und ausbauen soll. Es werden nun weitere Unterstützer gesucht, die Projekte des World Future Council fördern wollen.

Der WFC identifiziert und verbreitet weltweit zukunftsgerechte Gesetze und Maßnahmen mit dem Ziel, eine friedliche, gerechte und faire Welt sowie eine intakte Umwelt an unsere Kinder und Enkel zu übergeben. Die Organisation benötigt jährlich ein Budget von 1,5 Millionen Euro und ist vollständig auf Spenden angewiesen.

Der World Future Council wird sich in den kommenden Jahren für die Rechte zukünftiger Generationen stark machen. Dazu gehören etwa die Stärkung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen, Klimaschutz und der Ausbau von Erneuerbaren Energien weltweit. Die Stiftung setzt sich ebenfalls für Hungerbekämpfung, nachhaltige Anbaumethoden bzw. Agroforstmaßnahmen (produzierende Landwirtschaft, die Elemente der Forstwirtschaft nutzt) und die Bekämpfung von Fluchtursachen ein. Ein weiteres Ziel des World Future Council ist die Etablierung eines Hohen Kommissars für zukünftige Generationen bei den Vereinten Nationen.

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Der World Future Council

Der World Future Council (WFC) wurde 2007 von Jakob von Uexküll, ebenfalls Gründer des Alternativen Nobelpreises, in Leben gerufen. Der WFC stellt die Interessen zukünftiger Generationen ins Zentrum von Politikgestaltung.

Der Rat besteht aus 50 internationalen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, die in ihrem Themenbereich bereits Herausragendes geleistet haben. Im Rat sitzen bspw. die Kinderrechtlerin Auma Obama, die Schimpansen-Forscherin Jane Goodall und die indische Wissenschaftlerin und Aktivistin Vandana Shiva. Der Rat setzt sich für gesetzliche Rahmenbedingungen ein, die heutigen wie zukünftigen Generationen das Leben in einer gerechten und ökologisch intakten Welt ermöglichen.

Die Hauptansprechpartner hierfür sind politische Entscheidungsträger und Parlamentarier, aber auch Partner aus der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und internationalen Organisationen. Für eine nachhaltige, gerechte und friedliche Zukunft, in der universelle Rechte respektiert werden, erforschen, identifizieren und verbreitet der World Future Council die besten globalen politischen Lösungen.

 

Aktueller Kommentar zum Weltwirtschaftsforum Davos von Dr. Matthias Kroll

Das alljährliche Weltwirtschaftsforum in Davos hat den Klimawandel schon länger auf die Agenda, allerdings ohne nennenswerte Ergebnisse, findet die Hamburger Stiftung World Future Council, und schlägt vor, anstatt eines “Bank-Bailout” – wie vor zehn Jahren bei der Bankenkrise – nun einen “Klima-Bailout” zu implementieren.

World Future Council (WFC) richtet internationale Kinderschutz-Konferenz aus

Janina Özen-Otto und Ismail Özen engagieren sich gemeinsam mit dem WFC für Kinder und Jugendliche

-PRESSEMITTEILUNG-

Hamburg/Sansibar, den 20. November 2017: Der World Future Council (WFC), auch bekannt als Weltzukunftsrat, richtet vom 28. bis 30. November eine internationale Kinderschutz-Konferenz aus. Die Konferenz findet auf der tansanischen Insel Sansibar statt. 2015 hat der WFC die sansibarische Kinderschutz-Gesetzgebung mit dem Future Policy Award, dem „Oscar für gute Gesetze“ ausgezeichnet. Nun kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Afrika, dem arabischen Raum und Asien zusammen, um von der Kinderschutzgesetzgebung zu lernen und sich über gute politische Kinderschutzmaßnahmen auszutauschen. Weiterlesen

Hamburger Stiftung verleiht in China internationalen Preis für erfolgreiche Maßnahmen gegen Wüstenbildung

Hamburg / Ordos (China), 12. September 2017 – Gestern wurde in Ordos (Innere Mongolei, China) im Rahmen der Wüstenbekämpfungskonferenz der Vereinten Nationen der Future Policy Award („FPA“) verliehen. Der von der Stiftung World Future Council und dem Sekretariat des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD) gemeinsam verliehene, internationale Preis zeichnet in diesem Jahr die besten Gesetze und Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Wüsten aus. Zu den Preisträgern zählen die äthiopische Tigray-Region, China und Brasilien.

An der Verleihung nahmen 300 hochrangige politische Vertreter teil, unter anderem der Minister für staatliche Forstverwaltung der Volksrepublik China, Zhang Jianlong, die Gouverneurin der Inneren Mongolei, Bu Xiaolin, sowie der Präsident der äthiopischen Region Tigray,  Abay Weldu.

Mit dem „FPA“ soll dem Thema Wüstenbildung und ihrer Bekämpfung mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden: Im vergangenen Jahrhundert sind durch Dürren mehr Menschen ums Leben gekommen als durch jede andere wetterbedingte Katastrophe. Der Klimawandel verstärkt den Effekt der Wüstenbildung. Erfolgreiche Maßnahmen gegen Desertifikation tragen daher nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern können auch für soziale und politische Stabilität sorgen. Gold gewann die äthiopische Region Tigray: Mit dem Gesetz werden auf einzigartige Weise gemeinschaftliches Handeln, Freiwilligenarbeit und Einbindung der Jugend kombiniert. Durch die Einführung des Gesetzes wurde verödetes Land in großem Maßstab wieder bewohnbar gemacht.

Mit dem auch als „Oscar für gute Gesetze” bekannten Preis werden regelmäßig rechtliche Regelungen ausgezeichnet, die die politischen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige, gerechte und friedvolle Welt schaffen.

Die Gewinner-Gesetze werden in Kurzvideos vorgestellt, die Sie auf unserem YouTube-Kanal abrufen können. Weitere Informationen zu den Gewinner-Gesetzen finden Sie auf unserer Homepage sowie auf der englisch-sprachigen Website futurepolicy.org

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Future Policy Award 2017

Auf unserem Flickr-Album finden Sie mehr Bilder von der Award-Zeremonie.

STELLUNGNAHMEN:

Monique Barbut, Exekutivsekretärin, Sekretariat des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD):
“Trockengebiete bedecken fast 40% der Landmasse der Erde und wachsen durch den Klimawandel stetig an. Millionen von Menschen sind dadurch von Hunger und Armut bedroht – doch die Weltgemeinschaft nimmt dies kaum zur Kenntnis. Der Future Policy Award 2017 wirft ein Schlaglicht auf eine unterschätzte Naturkatastrophe, die sich schleichend ihren Weg bahnt – und auf effektive Lösungen. Die sieben Preisträger sind alle selbst von Desertifikation betroffen und zeigen großes Umweltbewusstsein und politische Handlungsfähigkeit.“

Jakob von Uexküll, Gründer des World Future Council (WFC):
„Trockengebiete gehören zu den konfliktreichsten Regionen der Welt. Die Ausdehnung von Wüsten nicht zu stoppen, hieße, humanitäre Katastrophen billigend in Kauf zu nehmen. Aber wenn wir die Desertifikation aufhalten und reduzieren, können wir helfen, Frieden, Nahrungssicherheit und Zukunftsperspektiven für Millionen von Menschen zu schaffen.“

Abay Weldu, Präsident der Region Tigray (Äthiopien)
„Als Präsident der Regionalregierung fühle ich mich geehrt, dass die Region Tigray mit dem Future Policy Award 2017 in Gold ausgezeichnet wurde. Die Menschen in Tigray haben bewiesen, dass alle Herausforderungen gemeistert werden können, wenn die Politik sich nach dem Willen, Bedürfnissen und Prioritäten der Menschen richtet. Wir haben gezeigt, dass Entwicklung möglich ist, ohne Mutter Erde zu schaden.“

 

ZUM HINTERGRUND

Im vergangenen Jahrhundert sind durch Dürren mehr Menschen ums Leben gekommen als durch jede andere wetterbedingte Katastrophe. Desertifikation wird daher heute als eine der größten Herausforderungen der Menschheit gesehen. Trockengebiete sind äußerst anfällig für Überbeanspruchung und Klimaveränderungen, Dürren kommen inzwischen aufgrund des Klimawandels immer häufiger vor, was den Effekt noch verstärkt. Diese Regionen gehören zu den konfliktreichsten Gebieten der Erde.

Die Gesetze, die vom FPA ausgezeichnet werden, unterstützen vorbildlich das Ziel für nachhaltige Entwicklung (SDG) 15.3 der Vereinten Nationen, der Kampf gegen die Desertifikation und die Wiederherstellung der durch Wüstenbildung, Dürren und Überflutungen degradierten Flächen.

Der Future Policy Award (FPA) zeichnet als einziger internationaler Preis effektive Gesetze aus, die die Lebensbedingungen für Menschen weltweit verbessern. Ziel des Preises ist es, die öffentliche Aufmerksamkeit auf nachhaltige Gesetze und Maßnahmen zu lenken. Die Evaluation der Gesetze findet anhand der “Sieben Prinzipien für zukunftsgerechte Gesetzgebung“ statt. Daher werden Gesetze besonders positiv bewertet, die nicht nur die nachhaltige Nutzung von Ressourcen fördern, sondern darüber hinaus Gleichberechtigung, Armutsbekämpfung, Teilhabe und friedliche Konfliktlösung in Angriff nehmen.


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Wagaki Wischenewsjki
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United Nations Convention to Combat Desertification
Tel: +49 228 815 2820
wwischnewski@unccd.int

Der World Future Council

Der World Future Council stellt die Interessen zukünftiger Generationen ins Zentrum von Politikgestaltung. Der Rat besteht aus 50 internationalen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, die in ihrem Themenbereich bereits Herausragendes geleistet haben. Er setzt sich für gesetzliche Rahmenbedingungen ein, die heutigen wie zukünftigen Generationen das Leben in einer gerechten und ökologisch intakten Welt ermöglichen. Die Hauptansprechpartner hierfür sind politische Entscheidungsträger und Parlamentarier, aber auch Partner aus der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und internationalen Organisationen. Für eine nachhaltige, gerechte und friedliche Zukunft, in der universelle Rechte respektiert werden, erforschen, identifizieren und verbreitet der World Future Council die besten globalen politischen Lösungen.

UNCCD – Sekretariat des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation

Das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) ist der einzige, rechtsverbindliche internationale Vertrag, der sich mit Landfragen auseinandersetzt. Das Abkommen unterstützt verantwortungsbewusste und gute Landpflege. Die 196 Vertragspartner verpflichten sich, die Konvention partnerschaftlich umzusetzen und die Nachhaltigkeitsziele der UN zu verwirklichen. Am Ende steht das Ziel, unser Land vor Überbeanspruchung und Dürren zu schützen, so dass es uns weiter mit Nahrung, Wasser und Energie versorgen kann. Durch die nachhaltige Bewirtschaftung von Land und das Streben nach Landdegradations-Neutralität jetzt und in der Zukunft, sollen die Folgen des Klimawandels abgemildert und Konflikte um natürliche Ressourcen verhindert werden, damit unsere Gesellschaften sich gut entwickeln können.