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Gemeinsam für Nahrungssicherheit in den Städten des globalen Südens

Nahrungssicherheit ist ein Schlüsselelement der nachhaltigen Entwicklung. In unserem neuen Bericht empfehlen wir neun konkrete Schritte zur Verbesserung der städtischen Nahrungssicherheit im globalen Süden.

ABGESAGT – Localizing SDGs. Creating a Network of Sustainable Development

Das World Organic Forum 2020 steht im Fokus der lokalen Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) für eine gerechte und zukunftsfähige Welt.

Was tut die Hamburger Politik für 100% biologisches Essen?

Gesunde, nachhaltige Verpflegung für Kinder, Jugendliche und Kranke sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Kann nicht auch Hamburg eine gesündere, nachhaltigere Ernährung in Kitas, Schulen und Krankenhäusern anbieten? Welche Position beziehen dazu die Hamburger Bürgerschaftsfraktionen? Diesen brennenden Fragen werden wir auf unserer Veranstaltung nachgehen, zu der wir Sie herzlich einladen.

Während der grünen Woche in Berlin: Saal mit Redner und Zuhörern

Der WFC mit agrarökologischen Projekten während der Grünen Woche

Gelungene Berliner Agrarökologie-Veranstaltung während der grünen Woche in Berlin und tolles Medienecho über „Herausragende Agrarökologische Projekte 2019“!

Am 18. Januar 2019 luden wir EntscheidungsträgerInnen zu einer hochrangigen Veranstaltung über vorbildlichen Politik- und Praxisbeispiele zur Stärkung von Agrarökologie während der grünen Woche in Berlin ein. Über 200 TeilnehmerInnen fanden sich in den Räumlichkeiten der Heinrich Böll Stiftung ein, um mehr über die Gewinner des Future Policy Award 2018 und die Herausragenden Agrarökologischen 

Projekte 2019 zu erfahren. Zudem verfolgten zahlreiche Online-Gäste den Event per Webstream.

Während der grünen Woche: Vorstandssprecherin Alexandra Wandel mit Vertretern der Politik

Die Veranstaltung war hochrangig besetzt mit Rednern wie Abram Bicksler von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und Dr. Stefan Schmitz, Leiter Unterabteilung Ernährung, Ländliche Entwicklung, Natürliche Ressourcen, und Beauftragter für die Sonderinitiative EINEWELT ohne Hunger vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Es nahmen auch mehrere namhafte Persönlichkeiten teil, unter anderem: Dr. Dirk Behrendt, Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung des Landes Berlin; Dr. Auma Obama, Gründerin und Vorstandsvorsitzende der Sauti Kuu Foundation und Oumar Bâ, Bürgermeister der Stadt Ndiob, welche als erste Gemeinde im Senegal die agrarökologische Transformation vorantreibt.

Es ist ein kompletter Mitschnitt der Veranstaltung in Youtube auf Deutsch verfügbar

Zudem berichteten verschiedene deutsche Medien über die Veranstaltung, wie zum Beispiel: https://bio-markt.info/kurzmeldungen/positionspapier-bundesregierung-soll-agraroekologie-staerken-37090.html.

Auf der Veranstaltung lancierten wir unsere Auszeichnung Outstanding Practices in Agroecology 2019. Zahlreiche Projekte berichteten ihrerseits über die Ehrung vom World Future Council, wie beispielsweise das Africa Centre for Holistic Management: https://www.savory.global/savory-hub-awarded-for-outstanding-practice-in-agroecology-2019/ oder SEKEM und ACED: https://www.sekem.com/en/sekem-recognized-as-outstanding-practice-in-agroecology-2019/ und https://aced-benin.org/fr/content/aced-gagne-le-prix-outstanding-practices-agroecology-2019 (in Französisch).

Viele Projekte machten eine eigene Pressemitteilung, wie zum Beispiel SEKEM oder auch TMI, berichteten darüber in ihren Newsletters etc.

Weltweite Medienresonanz

Videoausschnit Livestream

Mehrere langjährig engagierte Organisationen zum Thema Agrarökologie berichteten über die Auszeichnung im Allgemeinen, wie beispielsweise in Deutsch die Schweisfurth Stiftung und SID oder in Englisch das EU Bond Project, und viele der langjährigen Partner der Projekte griffen den Faden auf, um über ihre langjährige Unterstützung und Bemühungen zu berichten, beispielsweise Lebensbaum, GLS Bank, Alternativen Nobelpreis, Brot für die Welt, Demeter, World Vision Australia und World Vision Germany, Anthroposophie, World Agroforestry Centre, SQ (Italian), Beating the famine, AFSA, GAIA Foundation, und viele andere.

Besonders stolz sind wir das mehrere unserer geehrten Praxisbeispiele mit der erstmaligen Auszeichnung eine tolle Medienaufmerksamkeit erzielten, wie zum Beispiel:

Unser Einsatz hat sich also wieder mal gelohnt!

Stärkung von Agrarökologie! Für eine zukunftsgerichtete Politik und Praxis

Anlässlich der Internationalen Grünen Woche und dem Global Forum for Food and Agriculture 2019, lädt der World Future Council am Freitag, den 18. Januar 2019, zu einer Paneldiskussion nach Berlin ein.

Was ist der Future Policy Award 2018 und wieso ist er so wichtig?

Möchten Sie mehr über den Future Policy Award 2018 erfahren? Hier gibt es die Grundlagen:

Jedes Jahr zeichnet der Weltzukunftsrat die besten Gesetze und Initiativen, die bessere Lebensumstände für jetzige und zukünftige Generationen schaffen, mit dem Future Policy Award aus, dem “Polit-Oscar”. Falls das jetzt kompliziert klingt, lassen Sie uns erklären, was dahinter steckt – es ist nicht nur sehr einfach, sondern auch wichtig: Wir schauen uns die größten Herausforderungen der Menschheit an und suchen weltweit die besten Lösungen, mit dem Ziel, diese zu verbreiten. Eine kurze Frage-Antwort-Runde sollte das Ganze verständlicher machen. Wir haben auch Poppe Braam, den Gründer von DO-IT (Dutch Organic International Trade) gefragt, wieso er den diesjährigen Future Policy Awards unterstützt.

Zunächst einmal, was ist der Future Policy Award?

Der Future Policy Award ist der erste Preis, der Gesetze anstatt Menschen auf internationaler Ebene auszeichnet. Er sorgt dafür, dass diese Gesetze und Maßnahmen weltweit bekannter werden und fördert so auch die Umsetzung nachhaltigen politischen Handelns. Jedes Jahr identifizieren wir von der Stiftung World Future Council einen Bereich, in dem Fortschritte besonders notwendig sind.

Was ist dieses Jahr das Thema?

Der diesjährige Future Policy Award beschäftigt sich mit Gesetzen, die Agrarökologie stärken. Also Gesetze, die die Leben und den Lebensunterhalt von Kleinlandwirten schützen, die nachhaltige Lebensmittelproduktion sichern und klimaresistente Landwirtschaft unterstützen.

Welche Organisationen sind dieses Jahr die Hauptpartner?

Auch 2018 hat die Stiftung World Future Council spannende Partnerorganisationen gewinnen können:  Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und IFOAM (Internationale Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen). Wir haben zudem maßgebliche Unterstützung vom Internationalen Grünen Kreuz, von DO-IT (Dutch Organic International Trade) und der Sekem Group (Ägypten) erhalten.

I support the Future Policy Award 2018 as it shares solutions for agroecology globally without any other motivation than preserving the Earth for future generations. Pope Braam, Founder of DO-IT. Dutsch Organic International Trade

Wieso unterstützt beispielsweise DO-IT den Future Policy Award? Und warum legt eine niederländische Firma Wert darauf, Agrarökologie zu fördern?

Wir haben Poppe Braam, den Gründer von DO-IT, einem Bio-Lebensmittelhandel aus den Niederlanden, gefragt. Er sagt: “In vielen Ländern unterstützt DO-IT Landwirte, die zu zertifizierter Bio-Landwirtschaft wechseln. Viele von ihnen sind Kleinbauern, die dringend mehr Unterstützung brauchen. Deshalb sind lokale und nationale Gesetze von Regierungen, sowie Initiativen von NGOs und landwirtschaftlichen Instituten ein entscheidender Teil dieses Wandels. Chemische Landwirtschaft (das heißt die heutzutage konventionelle Landwirtschaft mit dem Einsatz chemischer Pestizide und Düngemittel) und Agrarökologie stehen im direkten Gegensatz. Chemische Landwirtschaft greift nicht nur die Natur an, sondern gefährdet auch unsere Gesundheit und unser Klima. Zudem wird das Geschäft von Bio-Landwirten dadurch bedroht, dass Pestizide und genetische veränderte Organismen Wind und Wasser verunreinigen. Es ist deshalb entscheidend, dass Agrarökologie gefördert wird und Gesetzgeber sollten ihre Bemühungen steigern.”

Was kann ich tun, um Agrarökologie zu unterstützen?

Kaufen Sie lokale und regionale Bio-Produkte und unterstützern Sie dadurch Landwirte in ihrer Region! Genauso wie jeder Tropfen zum Fluss zusammenfließt, so zählt jede Ihrer Konsumentscheidungen.

Braucht der Future Policy Award Unterstützung?

Ja! Jetzt wo der Future Policy Award Gesetze und Initiativen aus der ganzen Welt identifiziert und herausgestellt hat, müssen wir sie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern weltweit bekannt machen. Wir benötigen die finanziellen Mittel, um Hintergrund-Berichte zu veröffentlichen, Veranstaltungen und Workshops für Abgeordnete durchzuführen, usw. Jede Spende hilft!