Studie: Sparpolitik kostet jährlich 2,3 Billionen US-Dollar

Hamburg, 14.01.2014 – Öffentliche Sparpolitik führt dazu, dass Arbeitskräfte und Produktionsmöglichkeiten ungenutzt bleiben. Eine Studie der Stiftung World Future Council (WFC) gibt den Wert der dadurch weltweit verlorenen Produktion mit rund 2,3 Billionen US-Dollar an. Das entspricht dem Bruttoinlandsprodukt von Großbritannien. Allein die Eurozone verliert durch die Austeritätspolitik rund 580 Milliarden Euro.

Weiterlesen

Risiken für Finanzstabilität trotz Trennbanken

Hamburg, 17. Mai 2013 – Die Bundesregierung hat erklärt, mit ihrem Gesetz zur Abschirmung von Risiken die Finanzstabilität verbessern zu wollen (BT-Drs. 17/12601). Anlässlich der heutigen Abstimmung im Bundestag kommentiert Suleika Reiners von der Stiftung World Future Council (WFC):

Weiterlesen

Deutsches Trennbank-Modell lässt spekulatives Kundengeschäft weiterhin zu

Hamburg, 06.02.2013 – Das Bundeskabinett hat heute ein Gesetzespaket zur Bankenregulierung beschlossen. Darin greift es die Trennbanken-Regelung auf, bleibt jedoch weit hinter dem europäischen Vorschlag zurück. Suleika Reiners von der Stiftung World Future Council (WFC) kommentiert:

Weiterlesen

Röslers Pläne belasten zukünftige Generationen

Hamburg, 31.12.2012 – „Es ist ein Irrweg, mit dem Verkauf von Staatsunternehmen wie der Deutschen Bahn Haushaltslöcher stopfen zu wollen. Die Einnahmen sind einmalig, die Schäden für  die Bevölkerung hingegen dauerhaft. Bereits die bisherige Privatisierungspraxis der Bahn hat die Fahrpreise für viele Menschen unerschwinglich gemacht und die Anbindung ländlicher Gebiete erheblich verschlechtert“, kommentiert Suleika Reiners, Politikberaterin für zukunftsfähige  Finanzen bei der Stiftung World Future Council (WFC), Röslers in der Weihnachtspause geäußerten Pläne.

Weiterlesen

Ausweg aus der Diktatur des kurzfristigen Handelns

Ombudspersonen für zukünftige Generationen gewinnen Unterstützung bei UN Konferenz

Hamburg/ Brüssel/ London, 5. September 2011Die 64. UN DPI/NGO Konferenz in Bonn ist ein Meilenstein auf dem Weg zum UN Weltgipfel im nächsten Juni. Sie endete heute, am 5. September, mit einer Erklärung, die allen Mitgliedsstaaten bei der UN Generalversammlung im September vorgelegt wird. Über 2.000 Teilnehmer aus Zivilgesellschaft, Regierungen und UN Institutionen nahmen an der Konferenz teil. Sie diskutierten Vorschläge für die Verhandlungen zu den Themen „Grüne Wirtschaft“ und „politische Steuerung nachhaltiger Entwicklung“.

Weiterlesen

Wem gehört die Welt?

Vandana Shiva fordert mehr Respekt für Gemeingüter

Hamburg, 17. August 2011Am 23. August, um 18 Uhr wird die indische Wissenschaftlerin und Aktivistin Professor Vandana Shiva zum Thema „Wem gehört die Welt?“ sprechen. Die Abendveranstaltung in englischer Sprache findet im Rahmen der Vortragsserie „Share & Win – Kunst und Theorie zu Gemeingütern“ in der Kampnagel Internationalen Kulturfabrik Hamburg statt. Der Eintritt ist frei. Moderieren wird Thorsten Fischermann, Ressortleiter Wirtschaft, Die ZEIT.

Weiterlesen

IWF greift Vorschlag des World Future Council auf

Finanzierung des Klimaschutzes

Hamburg 1. Februar 2010 – Der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, hat den Vorschlag des World Future Council (WFC) zur Finanzierung des Klimaschutzes in den Entwicklungsländern aufgegriffen. Ein neuer “grüner Fonds” solle rund 100 Milliarden Dollar pro Jahr für den Kampf gegen die Erderwärmung bereitstellen, schlug Strauss-Kahn auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vor. Ein Teil dieses Geldes solle durch die Schaffung neuer Sonderziehungsrechte – der internen Währung des IWF – gesammelt werden. Der World Future Council hatte auf der Weltklimakonferenz in Kopenhagen im vergangenen Dezember angeregt, den Ausbau erneuerbarer Energien durch die Ausgabe neuer, zinsloser Sonderziehungsrechte zu finanzieren und diesen Weg auch dem IWF präsentiert.

Weiterlesen

„Aktienspekulation verursacht Lohndumping“ – WFC-Finanzexperte fordert Warnhinweise für spekulative Anlagen

Hamburg, 04. September 2009Der World Future Council fordert für einen besseren Verbraucherschutz bei Finanzanlagen auffällige Warnhinweise, wie sie von Zigarettenschachteln bekannt sind. Die Emittenten hochspekulativer Anlagen, etwa von Zertifikaten und riskanten Aktien, sollten verpflichtet werden, unübersehbar und nicht nur im Kleingedruckten auf die Risiken aufmerksam zu machen. Schwarz eingerahmte Hinweise wie „Spekulation mit riskanten Wertpapieren kann Sie ruinieren“ oder „Aktienspekulation verursacht Lohndumping“ würden das Bewusstsein der Verbraucher für die finanziellen Risiken und die Folgen ungebremster Spekulation für Mensch und Umwelt stärken.

Weiterlesen

World Future Council: Parlamentarische Hearings für neues Unternehmensrecht

Hamburg, 31. März 2009Der World Future Council (WFC) schlägt einen radikalen Kurswechsel in der nationalen und internationalen Wirtschaftspolitik vor, der weit über die vom kommenden G20-Gipfel zu erwartenden Schritte zur Bekämpfung der Finanzkrise hinausgeht. So bereitet der WFC zusammen mit Vertretern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft parlamentarische Hearings für ein neues Aktien- und Unternehmensrecht vor, das Eigentümer für die gesellschaftlichen und ökologischen Schäden verantwortlich macht, die ihr Unternehmen anrichtet. Teil dieses neuen Regelwerks ist, das Gehalt von Vorständen auf das höchstens 25-fache des am schlechtesten bezahlten Mitarbeiters eines Unternehmens zu beschränken. „Denn in keinem Unternehmen hängt der Erfolg allein vom Vorstandschef ab“, sagte WFC-Gründer Jakob von Uexküll zum Abschluss einer Tagung von WFC-Ratsmitgliedern und hochrangigen internationalen Wirtschaftsexperten am vergangenen Wochenende in Ägypten.

Weiterlesen