PM: FPA 2019: Der Future Policy Award 2019 zeichnet die acht besten Gesetze zur Stärkung junger Menschen auf dem globalen Abgeordnetengipfel aus

Gewinner des “Polit-Oscars” sind Gesetze aus Estland, dem Europarat, Nepal, Ruanda, Schottland (Großbritannien), Südafrika, Los Angeles (USA) und Senegal

Hamburger Prominenz setzt sich für Nachhaltigkeit und Jugendliche ein: Charity Dinner zugunsten des „Polit-Oscars“ im Hotel Hafen Hamburg

Donnerstag, den 7. November 2019 – Prominenz aus Wirtschaft, Kultur, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft traf gestern Abend im Hotel Hamburg Hafen zusammen, um Spenden für den „Polit- Oscar“, den Future Policy Award der Stiftung World Future Council (WFC), zu sammeln. Anwesend waren u. a. der Unternehmer und Aufsichtsratsvorsitzende der Otto Group Prof. Dr. Michael Otto, die WFC-Botschafterin Janina Özen-Otto und der Box-Profi Ismail Özen-Otto, Entertainer Otto Waalkes, die 15-jährige Umweltaktivistin Raina Ivanova, die Präsidentin der UN-Vollversammlung (2018-2019) María Fernanda Espinosa Garcés, der Botschafter aus Ruanda S.E. Igor Cesar sowie der Unternehmer Farhad Vladi. Eingeladen hatte die in Hamburg ansässige Stiftung World Future Council (WFC), die sich auf internationaler Ebene für eine nachhaltige, gerechte und friedliche Zukunft einsetzt. Ihr alljährlicher Future Policy Award (FPA) zeichnet Lösungen aus, die bessere Lebensbedingungen für heutige und zukünftige Generationen fördern.

Moderatorin Annika de Buhr führte charmant durch einen festlichen Abend, der mit Reden von WFC-Vorstandssprecherin Alexandra Wandel eröffnet wurden. Ihre Exzellenz María Fernanda Espinosa Garcés stellte den diesjährigen Gold-Gewinner des Preises, Ruandas Initiative „YouthConnekt“, vor und übergab dem ruandischen Botschafter, Seiner Exzellenz Botschafter Igor César, die Gewinnerurkunde. Der Hamburger Unternehmer Prof. Dr. Michael Otto (Ehrenratsmitglied des WFC) würdigte in seiner Rede weitere Preisträger des FPA 2019, wie etwa das schottische Programm zur Förderung junger Arbeitskräfte und das südafrikanische erweiterte staatliche Arbeitsbeschaffungsprogramm. Weitere Künstler*innen und Unternehmen hatten sich als Sponsoren an dem Abend beteiligt.

Die Gäste waren dem Spendenaufruf des WFC-Aufsichtsratsmitglieds Prof. Dr. Matthias Prinz großzügig gefolgt: Prof. Dr. Otto von der Michael Otto Stiftung, Janina Özen-Otto von der Jua Foundation, die Familie Fellmann von United Ventures S.A., Entertainer Otto Waalkes und Unternehmer Klaus Denart machten u. a. Spendenzusagen.

Die Spenden kommen dem „Polit-Oscar“, dem Future Policy Award, zugute. 2019 wurden mit ihm die besten Gesetze und Lösungen für die Stärkung von Jugendlichen ausgezeichnet. Themen der vergangenen Jahre waren beispielsweise nachhaltige Landwirtschaft, Kinderrechte oder Bekämpfung der Wüstenbildung.

Weitere Informationen zum Future Policy Award finden Sie hier

Mehr zum diesjährigen Preis finden Sie hier


Medien-Kontakt

Miriam Petersen

Media & Communications Manager
World Future Council
0178-1018019
miriam.petersen@worldfuturecouncil.org

World Future Council

Der World Future Council setzt sich für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Denken und Handeln im Sinne zukünftiger Generationen ein. Seine bis zu 50 Ratsmitglieder kommen aus Politik, Geschäftswelt, Wissenschaft und Kultur – und von allen fünf Kontinenten. Der Rat identifiziert mithilfe seines Netzwerks von Wissenschaftler*innen, Abgeordneten, Zivilgesellschaft und Umweltorganisationen weltweit zukunftsweisende Politikansätze und unterstützt ihre Umsetzung auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene. Mehr auf https://www.worldfuturecouncil.org/de/

Pressemitteilung: Abrüstungskonferenz in Basel

Umkehr der finanziellen Interessen in fossile Brennstoffe und das atomare Wettrüsten durch Divestment

Basel, 11. April 2019: Die jüngsten „Fridays for Future“- Proteste haben gezeigt, dass weltweit Unzufriedenheit mit dem anhaltenden Versagen der Regierungen und der Industrie beim Klimaschutz herrscht. Hinzukommt das Vorstellen der Zeiger der „Doomsday Clock“ auf zwei Minuten vor Mitternacht, welches auf das weiterhin hohe Risiko einer nuklearen Auseinandersetzung hinweist. Allerdings, „der verheerende Klimawandel und das Risiko eines nuklearen Krieges werden solange nicht verhindert, wie die internationale Gemeinschaft den ökonomischen und politischen Einfluss der fossilen Brennstoffindustrie und der Atomwaffenhersteller nicht angeht,“ so ein Teilnehmer der Konferenz „Move the Nuclear Weapons Money“, die in Basel vom 12. bis 13. April stattfindet.

„Unternehmen, die Atomwaffen herstellen oder solche, die fossile Brennstoffe fördern, verdienen Millionen, wenn nicht Milliarden an US-Dollar dadurch, dass sie das atomare Wettrüsten forcieren und unser Klima zerstören,“ meint Dr. Keith Suter, Economics Futurist und Mitglied des Clubs von Rom. „Die Konzerne haben ein eigennütziges, finanzielles Interesse an der Produktion von mehr und mehr Atomwaffen und darin, dass sie den Wandel von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien blockieren. Um diese Interessen zu schützen, üben sie politischen Druck auf Entscheidungsträger aus. Wir müssen die ökonomischen Anreize, die unseren Planeten zerstören, in Anreize umwandeln, die Frieden fördern und die Umwelt schützen.“

Die Konferenz, bei der Gesetzgeber (Bürgermeister, Stadträte und Parlamentarier), Finanzmanager, Vertreter der Zivilgesellschaft und Experten im Bereich Abrüstung und Klimawandel diskutieren werden, behandelt das „sozial verantwortliche Investieren“ (Socially Responsible Investment, SRI), um diesen Wandel des ökonomischen und politischen Einflusses zu vollziehen. SRI umfasst das Beenden von Investitionen in Atomwaffen und fossilen Brennstoffen („Divestment“) und der Re-Investition dieser Gelder in nachhaltige Anlagen („Impact Investment“).

„Die meisten von uns unterstützen zurzeit indirekt und oft unwissentlich fossile Brennstoffe und Atomwaffen durch Investitionen in diese Industrien, die von unseren Regierungen, Banken, Städten, Universitäten, religiösen Institutionen und Pensionskassen getätigt werden,“ so Professor (em.) Andreas Nidecker, MD, Präsident des Basel Peace Office, dem Veranstalter der Konferenz. „Jeder von uns kann einen Beitrag dazu leisten, indem er diese Organisationen auffordert, entsprechende  Investitionen zu beenden.“

„Divestment erlaubt uns, Druck auf die Industrien auszuüben und sie so zum Wandel zu bewegen,“ sagt Dr. Ute Finckh-Krämer, Ratsmitglied der Parlamentarier für Nukleare Nichtverbreitung und Abrüstung und ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsunterausschusses für Abrüstung und Rüstungskontrolle. „Solche Aktionen verdeutlichen die Immoralität (und Dummheit) immenser Profite, die aus der Zerstörung unseres Planten geschlagen werden. Sie unterstützen außerdem Gesetzgeber, die daran arbeiten Maßnahmen zur nuklearen Abrüstung und zum Klimaschutz zu verabschieden und umzusetzen.“

„Impact Investment ist die andere Seite der “Socially Responsible Investment”- Medaille,“ meint Professor Laurent Goetschel, Geschäftsführer von swisspeace. „Wenn vermehrt in Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit setzen, investiert wird, können Investoren von stabilen Kapitalerträgen profitieren, während ihr Kapital gleichzeitig zur Verbesserung von Menschenleben und der Umwelt eingesetzt wird. Es ist eine Win-Win Situation und sollte, zumindest für alle öffentlichen Investmentfonds, die Handlungsmaxime sein.“

Die Konferenz ist Teil der „Move the Nuclear Weapons“- Kampagne, die jetzt schon weltweit Fuß gefasst hat. „Es haben sich bereits eine Anzahl an Staatsfonds, Pensionskassen, Ländern und Städten, Banken, Universitäten und religiösen Institutionen entschlossen, ihre Investitionen aus der Atomwaffen- und/oder fossilen Brennstoffindustrie zu ziehen,“ so Thies Kätow, Forscher beim World Future Council, einem der Co-Sponsoren des Konferenz. „Gemessen an den Milliarden an Investitionen, die weltweit getätigt werden, fällt die Summe, die desinvestiert wurde, moderat aus,“ berichtet Herr Kätow. „Allerdings wächst der politische Einfluss mit jeder weiteren Atomwaffen- und fossilen Brennstoff Divestmentkampagne. So könnte sie vergleichbar mit der Kampagne werden, die gegen Südafrika Ende des 20. Jh. geführt wurde. Sie trug entscheidend dazu bei die südafrikanische Regierung 1994 zur Beendigung der Apartheid zu bewegen.“

KONTAKT

Englisch: Alyn Ware, alyn@pnnd.org Tel.: +41 788 912 156
Deutsch: Andreas Nidecker, anidecker@bluewin.ch Tel.: +41 765 573 712

PM: FPA 2019: “Junge Menschen stärken” ist das Thema des renommierten “Polit-Oscars” 2019

Die Stiftung World Future Council, die Vereinten Nationen und das Inter-Parlamentarische Netzwerk rufen zu Nominierungen von Gesetzen zur Verbesserung der Lebenssituation von jungen Menschen auf.

Hamburg/New York, 5. April 2019. Die Hamburger Stiftung World Future Council hat sich zusammen mit Agenturen der Vereinten Nationen und der Inter-Parlamentarischen Union  auf das Thema des „Polit-Oscars“ 2019 geeinigt:  „ Junge Menschen stärken“. In einer sich schnell verändernden Welt durch Klimawandel, Digitalisierung, Arbeitslosigkeit und Umweltzerstörung ist dieses aktueller denn je. Sie rufen zu Nominierungen lösungsgebender Gesetze auf.

Gesucht werden vorbildliche und effektive politische Maßnahmen und Gesetze, die nachhaltige und menschenwürdige Jobs für junge Menschen ermöglichen und ihre gesellschaftliche und politische Teilhabe für eine nachhaltige und friedvolle Entwicklung fördern.

Der renommierte Future Policy Award wird seit 2009 von der Stiftung World Future Council verliehen. Er ist der einzige Preis, mit dem auf internationaler Ebene Gesetze ausgezeichnet werden, die bessere Lebensbedingungen für heutige und zukünftige Generationen fördern.

Alexandra Wandel, Vorstandssprecherin des World Future Council: „Heutzutage leben auf der Welt rund 1,8 Milliarden junge Menschen – mehr als jemals zuvor. Ein Großteil von ihnen lebt in den sogenannten Entwicklungsländern. Angesichts hoher Arbeitslosigkeit, Klimawandel und Migration  stehen sie vor großen Herausforderungen. Gleichzeitig steckt in ihnen ein ungeahntes Potenzial, welches ihre Gemeinden und Gesellschaften voranbringen kann – wenn es entsprechend gelenkt und gefördert wird. Mit dem Future Policy Award 2019 möchten wir die wirkungsvollsten Gesetze weltweit identifizieren und bekannt machen, um politische Entscheidungsträger/innen zu inspirieren, mehr in die Zukunft von jungen Menschen zu investieren.“

Der Preis wird in Partnerschaft mit der Inter-Parlamentarischen Union, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen und mit Unterstützung der UN-Sondergesandten für Jugend, der Internationalen Arbeitsorganisation und der in Deutschland ansässigen Michael Otto Stiftung, der Jua Stiftung und Youth Policy Lab organisiert.

Die Gewinner des „Polit-Oscars“ werden im  Oktober 2019 bekannt gegeben. Die feierliche Verleihung des Preises wird im Oktober vor rund 800 ParlamentarierInnen aus aller Welt im Rahmen der 141. Vollversammlung der Inter-Parlamentarischen Union in Belgrad, Serbien, stattfinden. Eine Preisfeier in Deutschland wird Ende des Jahres in Hamburg stattfinden.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: https://www.worldfuturecouncil.org/p/2019-empowering-youth/

Stiftung World Future Council
Der World Future Council setzt sich für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Denken und Handeln im Sinne zukünftiger Generationen ein. Seine bis zu 50 Ratsmitglieder kommen aus Politik, Geschäftswelt, Wissenschaft und Kultur – und von allen fünf Kontinenten. Der Rat identifiziert mithilfe seines Netzwerks von Wissenschaftlern, Parlamentariern, Zivilgesellschaft und Umweltorganisationen weltweit zukunftsweisende Politikansätze und unterstützt ihre Umsetzung auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene. Mit seinem „Future Policy Award“ ehrt der Rat die weltbesten Gesetze, die bessere Lebensbedingungen für heutige und zukünftige Generationen fördern. Bisher wurde er in den Politikfeldern Nahrungssicherheit, Schutz der Biodiversität, Erhaltung der Wälder, Schutz von Ozeanen, Abrüstung, Frauen und Mädchen vor Gewalt schützen, Kinderrechte, Desertifikation und Agrarökologie vergeben. https://www.worldfuturecouncil.org/de/

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) UNDP arbeitet mit Menschen aller Gesellschaftsebenen zusammen, um Staaten dabei zu helfen, Krisen zu meistern und und die Art Wachstum zu fördern, die die Lebensqualität für die vor Ort lebenden Menschen verbessern kann. Lokal, in rund 170 Ländern und Regionen bietet UNDP globale Perspektiven und örtliche Eindrücke, um ein besseres Leben zu ermöglichen und belastbare Nationen aufzubauen. UNDP fördert die Rolle von jungen Frauen und Männern als “Agenten des Wandels” und hat erstmals in 2016 das UNDP Globale Jugendprogramm ins Leben gerufen. https://www.undp.org

Die Sondergesandte für die Jugend der Vereinten Nationen setzt sich global für die Bedarfe und Rechte junger Menschen ein und bringt ihnen gleichzeitig die Vereinten Nationen nahe. Das Büro der Jugendgesandten ist Teil des Sekretariats der Vereinten Nationen und unterstützt Multistakeholder-Partnerschaften und Jugendinitiativen innerhalb der UNO. Ziele sind die Stärkung von Jugendlichen, auch als Führungskräfte, auf nationaler, regionaler und globaler Ebene. Das Büro fördert die Beteiligung von jungen Menschen innerhalb der UNO, auch im Rahmen von politischer und wirtschaftlicher Entwicklung mit einem starken Fokus auf marginalisierte und benachteiligte Jugendliche. Die Jugendsondergesandte arbeitet an der Realisierung der „Jugend2030: UNO Strategie für die Jugend“. https://www.un.org/youthenvoy/

Die Inter-Parlamentarische Union (IPU) ist die Weltorganisation der Parlamente. Heute sind 178 nationale Parlamente und 12 assoziierte Parlamente Mitglieder in der IPU. Die IPU arbeitet dabei eng mit den Vereinten Nationen zusammen. Die IPU konzentriert sich auf die Förderung von Frieden und Demokratie sowie Achtung und Förderung der Menschenrechte und hilft Parlamenten dabei, sich stark, jünger, Geschlechter ausgewogen und vielfältig aufzustellen. Zweimal im Jahr treffen sich im Rahmen der Vollversammlung mehr als 1.500 Parlamentarier und Delegierte aus aller Welt und arbeiten an der Umsetzung der Agenda 2030. Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung von Jungparlamentariern. https://www.ipu.org/

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) ist die UN-Agentur in der Arbeitswelt. Sie legt internationale Arbeitsstandards fest, fördert Arbeitsrechte und setzt sich für angemessene Beschäftigungsmöglichkeiten, die Verbesserung von Sozialschutz und die Stäkrung des Dialogs zu arbeitsbezogenen Themen ein. Die ILO wurde 1919 im Zuge eines vernichtenden Krieges gegründet, um der Vision zu folgen, dass universeller, andauernder Frieden nur erreicht werden kann, wenn dieser auf sozialer Gerechtigkeit basiert. Als einzige dreiteilige UN Agentur, bringt die ILO Regierungen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus 187 Mitgliedstaaten zusammen, um Arbeitsstandards festzulegen, Gesetze zu entwickeln und Programme voranzubringen, die eine faire Arbeit für alle Männer und Frauen fördern sollen. www.ilo.org

Youth Policy Labs ist eine global führende Denkschmiede mit einem besonderen Fokus auf Jugendliche, angesiedelt bei dem gemeinnützigen Verein Demokratie & Dialog in Berlin. Youth Policy Labs arbeitet an der Schnittstelle von Forschung und Journalismus mit dem Ziel durch gut angereichertes Wissen politisches Handeln zugunsten der Lebenswelten und Bedarfe junger Menschen zu beeinflussen. Youth Policy Labs setzt sich für Jugendpolitiken ein, fördert junge Menschen als Forscher, ermöglicht internationale Diskussionen zu Jugendpolitiken und macht sich stark für eine wirksamere Kohärenz zwischen den Vereinten Nationen und Geberorganisationen zu Jugendrechten, -politiken und –programmen. Das Team besteht aus jungen Experten zu Jugendpolitiken, Jungforscher und Jungjournalisten. Veröffentlichungen finden Sie unter Youth Policy Presse http://www.youthpolicy.org/

Ein besonderer Dank geht an die Michael Otto Stiftung und die Jua Stiftung.

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Samia Kassid

Senior Project Manager – Rechte von Kindern und Jugendlichen, World Future Council

samia.kassid@worldfuturecouncil.org

T: 040 3070914-18

Die Stiftung World Future Council fordert zum Weltkindertag: Kinderrechts-Bildung an Schulen stärken für eine demokratische Gesellschaft

„Frieden, Toleranz und Demokratie sind in Gefahr, aber Kinder und Jugendliche können unsere Gesellschaft stärken!“

Hamburg, den 18. September 2018 – Anlässlich des Weltkindertages am 20. September fordert die Hamburger Stiftung World Future Council, dass Kinder- und Menschenrechte wirksamer in der Bildungspraxis gelernt, erlebt und in diese integriert werden müssen. Angesichts der besorgniserregenden demokratiekritischen oder gar -feindlichen Entwicklungen in Deutschland wird dies umso wichtiger. „Demokratie und Menschrechts-Bildung sind eng miteinander verwoben. Ich sehe Frieden, Toleranz, Gleichberechtigung und Demokratie in Gefahr, wenn diese Themen nicht erlebbar gemacht werden. Kinder und Jugendliche, die aufgeklärt und selbstbewusst damit umgehen, können unsere demokratische Gesellschaft langfristig stärken“, so Samia Kassid, Kinderrechtsexpertin des World Future Council.

Seit 1992 gilt die UN-Konvention über die Rechte des Kindes in Deutschland, und der Staat hat sich damit verpflichtet, die Rechte der Kinder zu achten, zu schützen und zu gewährleisten. Dazu gehört auch, die Kinderrechte bekannt und erlebbar zu machen, nicht nur in der Schule, sondern auch im Rahmen von Berufsausbildung sowie Fort- und Weiterbildungen aller Berufsgruppen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Kinder- und Menschenrechte sollten interdisziplinär und fächerübergreifend eine größere Rolle spielen und ganzheitlich verstanden und vermittelt werden. Hier ist noch Handlungsbedarf. „Die Vermittlung von demokratischen Werten beginnt damit, dass Mädchen und Jungen Kinder- und Menschenrechte kennen, diese in Bezug zu ihren eigenen Lebenswelten setzen und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Die Schule ist einer der wichtigsten Lern- und Lebensorte für Kinder. Daher sollte Kinderrechts-Bildung Bestandteil des Lehrplans und des Lehramtsstudiums sein, und Schulen selbst sollten demokratische Orte sein, die die aktive Beteiligung der Kinder und Jugendlichen fördern“, so Samia Kassid. „Die Politik ist hier in der Verantwortung. Daran möchte ich am Weltkindertag erinnern und zu beherztem Handeln auffordern.“

Ehrenratsmitglied des World Future Council Prof. Dr. Michael Otto unterstreicht dies:  „Kinder sind unsere Zukunft. Damit Menschenrechte in Deutschland und weltweit umgesetzt werden können, braucht es bereits bei den Kindern eine Bildungspraxis, die dies fördert. Ich wünsche mir, dass unsere Kinder und Kindeskinder in Frieden und Freiheit groß werden können und dass unser Bildungssystem dies unterstützt.“ Der Unternehmer Prof. Dr. Michael Otto unterstützt die Stiftung World Future Council seit der Gründung 2007 mit seinem besonderen Engagement für Kinderrechte und Klimaschutz.

Samia Kassid

Senior Projektmanagerin – Kinderrechte.

Samia Kassid leitet seit Mai 2014 das Team der Stiftung World Future Council für das Thema Kinderrechte. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen in den Bereichen Kinderrechte und Advocacyarbeit und sitzt bei der National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention im Vorstand.

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Miriam Petersen
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Pressemitteilung: Ein Unternehmer mit großem Einsatz für Nachhaltigkeit

 

Ein Unternehmer mit großem Einsatz für Nachhaltigkeit

World Future Council gratuliert Ehrenratsmitglied Dr. Michael Otto  zum 75. Geburtstag

Hamburg, 9. April 2018: Am 12. April 2018 feiert Dr. Michael Otto, Unternehmer und Ehrenratsmitglied des Weltzukunftsrates, seinen 75. Geburtstag. Der World Future Council und sein Gründer Jakob von Uexküll gratulieren herzlich und würdigen den vorbildliche Einsatz des Unternehmers für Klimaschutz und Kinderrechte.

Dr. Michael Otto mit seiner Ehefrau Christl und Tochter Janina Özen-Otto auf einer Veranstaltung des WFC.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Otto Group ist ein großer Unterstützer des World Future Councils. Dr. Otto hatte die Gründung des World Future Councils im Mai 2007 gemeinsam mit der Stadt Hamburg ermöglicht und unterstützt den World Future Council in den Themengebieten Klimaschutz und Kinderrechte. So hat Dr. Otto sich erfolgreich für die Etablierung einer international Erneuerbaren Energienagentur (IRENA) eingesetzt, für eine Allianz für Erneuerbare Energien in Afrika und für den Schutz von Kindern in Afrika. Aktuell fördert er gemeinsam mit seiner Tochter Janina Özen-Otto das Kinderrechts-Programm des World Future Council. Eine von ihm unterstützte Studienreise des World Future Councils zu Bildung für nachhaltige Entwicklung hat dazu geführt, dass in Peru Umweltbildungswochen und ein Bildungstag in der Natur in Schulen eingeführt wird.

Nachhaltigkeit und die Sorge um unseren Planeten sowie die Zukunft heranwachsender Generationen sind weitere Triebfeder seines Engagements.

„Dr. Otto ist uns allen ein wunderbares Vorbild“, so Jakob von Uexküll. „Ich danke ihm für sein visionäres nachhaltiges Denken und Handeln, das in vielfältigem Engagement resultiert: für den World Future Council, unsere Stadt, unsere Kinder und für zukünftige Generationen.”

 

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ÜBER DEN WORLD FUTURE COUNCIL

Der World Future Council (WFC) verfolgt das Ziel, unseren Kindern und Enkeln einen gesunden Planeten mit gerechten Gesellschaften zu übergeben. Um dies zu erreichen, identifizieren und verbreiten wir zukunftsgerechte politische Lösungen und fördern deren Umsetzung weltweit. Der Rat besteht aus 50 internationalen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Kultur.  Jakob von Uexküll, der Gründer des Alternativen Nobelpreises, hat den World Future Council 2007 ins Leben gerufen.

Delegierte aus 12 Ländern unterzeichnen Erklärung zur Sicherung von Kinderrechten

Unterzeichnerinnen und Unterzeichner aus Afrika, Asien und dem arabischen Raum, die von ihren Ministerien zu der Konferenz entsandt wurden,  betonen den gemeinsamen Willen, Gewalt gegen Mädchen und Jungen zu beenden, Kinderehen abzuschaffen  und erheben die Forderung nach höheren Budgets für Kinder.

-PRESSEMITTEILUNG-

Sansibar, den 01. Dezember 2017: Zum Abschluss der Internationalen Konferenz für Kinderrechte, ausgerichtet von der Hamburger Stiftung World Future Council, haben die Vertreterinnen und Vertreter aus 12 Ländern sowie Kinderrechtsexperten eine Erklärung zur Sicherung von Kinderrechten unterzeichnet. Sie kommen aus Ghana, Indonesien, Liberia, Nigeria, Seychellen, dem teilautonome Somali Land, Südafrika, Süd Sudan, Sudan, Tansania, Tunesien, und dem teilautonomen Sansibar. Zusätzlich  haben die Teilnehmer für ihre Länder Aktionspläne entworfen, wie die vorhandenen Kinderschutz-Gesetze besser umgesetzt werden können.  Federführend bei der Erklärung war Dr. Amb. Gertrude Ibengwé Mongella, WFC Ehrenratsmitglied und ehem. Präsidentin des Pan-Afrikanischen Parlaments.

Die Delegierten lehnen alle Formen von Gewalt gegen Kinder ab.  Sie betonen die Notwendigkeit, Gesetzgeber und Bevölkerung in ihren Heimatländern verstärkter über die Auswirkungen von Gewalt gegen Jungen und Mädchen, einschließlich Kinderehen und körperlicher Bestrafung zu sensibilisieren, da diese eine erhebliche Verletzung von Kinderrechten darstellen. Ferner fordern sie, die Implementierung von Kinderschutz in den Ländern voranzutreiben. In der Erklärung bekräftigen  die Delegierten  ihre Bereitschaft sich dafür einzusetzen, Kinderschutzsysteme und Gewaltpräventionsmaßnahmen zu stärken, Sozialarbeit auszubauen und die Koordination des Kinderschutzes auf allen Ebenen zu verbessern. Sie fordern, mehr öffentliche Gelder für den Kinderschutz bereitzustellen.

Ferner haben sie sich bereit erklärt dazu beizutragen, auf lokaler und nationaler Ebene, die auf der Konferenz vorgestellten effektiven Maßnahmen zum Schutz und Beteiligung von Kindern in ihre Ministerien weiterzutragen. Die Delegierten bekennen sich zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen („SDGs”), alle Formen von Gewalt gegen Jungen und Mädchen zu beenden, insbesondere Ziel 5 und 16, sowie die Erklärung von Kindern zu stärken.

Dr. Auma Obama, Vorsitzende der Kinderrechtskommission des World Future Council, sowie Vorsitzende und Gründerin der Stiftung Sauti Kuu, unterzeichnete ebenfalls die Deklaration. Sie sagte:

“Gewalt gegen Mädchen und Jungen schadet den Kindern und ihrer Zukunft. Diese Konferenz und die Sansibar-Erklärung sind ein großer Schritt vorwärts zu einer kinderfreundlichen und zukunftsgerechten Welt. Gesetzgeber sind nun dringend aufgerufen, effektive Maßnahmen zum Schutz der Kinder zu ergreifen. Sansibar hat vorgemacht, wie es geht!”

Die Konferenz wurde unterstützt von Janina Özen-Otto, JUA Stiftung und Michael Otto Stiftung.

 

Lesen Sie die vollständige Erklärung zur Sicherung von Kinderrechten.

Participants from across Africa and Asia joined the International Conference on Child Justice, Protection and Participation

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Der World Future Council

Der World Future Council (WFC) wurde 2007 von Jakob von Uexküll, ebenfalls Gründer des Alternativen Nobelpreises, in Leben gerufen. Der WFC stellt die Interessen zukünftiger Generationen ins Zentrum von Politikgestaltung. Der Rat besteht aus 50 internationalen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, die in ihrem Themenbereich bereits Herausragendes geleistet haben. Im Rat sitzen bspw. die Kinderrechtlerin Auma Obama, die Schimpansen-Forscherin Jane Goodall und die indische Wissenschaftlerin und Aktivistin Vandana Shiva. Der Rat setzt sich für gesetzliche Rahmenbedingungen ein, die heutigen wie zukünftigen Generationen das Leben in einer gerechten und ökologisch intakten Welt ermöglichen. Die Hauptansprechpartner hierfür sind politische Entscheidungsträger und Parlamentarier, aber auch Partner aus der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und internationalen Organisationen. Für eine nachhaltige, gerechte und friedliche Zukunft, in der universelle Rechte respektiert werden, erforschen, identifizieren und verbreitet der World Future Council die besten
globalen politischen Lösungen.

World Future Council (WFC) richtet internationale Kinderschutz-Konferenz aus

Janina Özen-Otto und Ismail Özen engagieren sich gemeinsam mit dem WFC für Kinder und Jugendliche

-PRESSEMITTEILUNG-

Hamburg/Sansibar, den 20. November 2017: Der World Future Council (WFC), auch bekannt als Weltzukunftsrat, richtet vom 28. bis 30. November eine internationale Kinderschutz-Konferenz aus. Die Konferenz findet auf der tansanischen Insel Sansibar statt. 2015 hat der WFC die sansibarische Kinderschutz-Gesetzgebung mit dem Future Policy Award, dem „Oscar für gute Gesetze“ ausgezeichnet. Nun kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Afrika, dem arabischen Raum und Asien zusammen, um von der Kinderschutzgesetzgebung zu lernen und sich über gute politische Kinderschutzmaßnahmen auszutauschen. Weiterlesen

Vom Maryland-Modell lernen: Umweltbildungsexperten aus fünf Kontinenten folgen Einladung des World Future Council

Pressemitteilung

Hamburg/Annapolis, USA, 19 Oktober 2016: Vom 14.-16. Oktober 2016 richtete die in Hamburg ansässige Stiftung World Future Council (WFC) einen internationalen Workshop für VertreterInnen von Bildungs-und Umweltministerien aus 16 Ländern in Annapolis/Maryland aus. Unter den Delegierten waren auch zwei Deutsche, die auf Bund- und Länderebene zur Umweltbildung arbeiten. Die TeilnehmerInnen informierten sich drei Tage lang über Marylands Umweltbildungsstandards und diskutierten, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung im Lehrplan verankert werden kann.

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WFC trifft sich zur 9. Jahreshauptversammlung

Sie sind Umweltschützer, Kinderrechtler, Friedensstifter – und alle eint ein Ziel: eine gesündere und gerechtere Welt für zukünftige Generationen. Dafür versammelte der „World Future Council“ (WFC) internationale Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Vom 5. bis 7. März trafen sich zahlreiche Ratsmitglieder im Hotel „Scandic Hamburg Emporio“ zur 9. Jahreshauptversammlung.

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