Bildung als Schlüsselfaktor für den Klimaschutz

Weltweit müssen wir eine zunehmende Entfremdung des Menschen von der Natur verzeichnen. Das hat zur Folge, dass unser Handeln die Natur zunehmend zerstört und somit auch den Klimawandel vorantreibt. Der Schlüssel zur erneuten Annäherung des Menschen an die Natur – und damit verantwortungsvollem Handeln – ist Bildung. Daher lag auch ein Fokus der diesjährigen internationalen Klimakonferenz COP22 in Marokko auf Bildung für nachhaltige Entwicklung, BNE. Regierungsabgeordnete, Nichtregierungsorganisationen und Wirtschaftsvertreter tauschten sich dort darüber aus, wie auch Bildung zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens beitragen kann.

Wie können wir von jungen Menschen erwarten, dass sie den Schutz der Umwelt vorantreiben, wenn sie immer weniger mit ihr zu tun haben? Ganz einfach: das können wir nicht. Niemand schützt, was er nicht kennt. Hier kommt Maryland ins Spiel. Als erster Bundesstaat der USA hat Maryland 2011 Umweltbildung als Pflichtfach für den Abschluss der Sekundarschule eingeführt.

Denn von der Nähe zur Natur profitieren wir selbst am meisten: Unser Wohlbefinden hängt stark vom Zustand unserer natürlichen Umwelt ab. Für unsere Gesundheit, körperlich wie mental, ist es entscheidend, dass wir uns in einer intakten Umwelt aufhalten. Schon nach kurzen Aufenthalten in der Natur verbessern sich geistige Fähigkeiten und Denkleistung und es geht uns besser – das belegen schwedische Studien. Weitere Erkenntnisse aus verschiedenen Ländern zeigen, dass Kinder in einer natürlichen, intakten Umgebung kreativer spielen als an zubetonierten Spielorten. Umweltexperten wie Jonathon Porritt behaupten sogar, der Kontakt mit der Natur sei der schnellste Weg zum Wohlbefinden.

Noch stärker betrifft das gerade Kinder und junge Menschen: Überall auf der Welt erleben diese hautnah die schädlichen Auswirkungen der zunehmenden Umweltzerstörung und des Klimawandels und laufen Gefahr durch Luftverschmutzungen oder Umweltgifte chronisch zu erkranken. Im Extremfall verlieren Gemeinden sogar ihre gesamte natürliche Umgebung durch den Anstieg der Meeresspiegel, Überflutungen, Dürren und Naturkatastrophen. In vielen westlichen Gesellschaften ist die Naturentfremdung besonders bei Kindern weit vorangeschritten, wie auch Richard Louv in seinem Buch Last Child in the Woods beschreibt. Innerhalb einer Generation ist der Anteil der Kinder in Großbritannien, die regelmäßig in der freien Natur spielen, auf unter 10 Prozent gefallen. In vielen Ländern erleben wir die erste Generation von Kindern, die weitestgehend Drinnen aufwächst, abgekoppelt von der natürlichen Welt.

Wie können wir von jungen Menschen erwarten, dass sie den Schutz der Umwelt vorantreiben, wenn sie immer weniger mit ihr zu tun haben? Ganz einfach: das können wir nicht. Niemand schützt, was er nicht kennt.

Es ist nur einleuchtend, warum viele Befürworter von Umweltbildung eine klare Verbindung zwischen dieser Unterrichtspraxis und der Verbesserung der lokalen Umwelt sehen. Die positiven Entwicklungen der Umwelt vor Ort haben sich in den letzten Jahren geradezu überschlagen.

Hier kommt Maryland ins Spiel. Als erster Bundesstaat der USA hat Maryland 2011 Umweltbildung als Pflichtfach für den Abschluss der Sekundarschule eingeführt. Eine politische Maßnahme, für die der Bundestaat mit dem Future Policy Award 2015 ausgezeichnet wurde. Die ersten Ergebnisse sind positiv. Es zeigen sich anhaltende Veränderungen im Verhalten und Handeln der Schülerschaft, aber auch eine verbesserte Aufnahme von Wissen und Lehrinhalten. In den vergangenen Jahren erweiterten und vertieften die Schüler ihr Wissen um die Komplexität von Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen, was sich in den Ergebnissen der Abschlussprüfungen klar widerspiegelt. Die Vorgabe stärkte auch die Zusammenarbeit zwischen den Anbietern von außerschulischen Umweltbildungsangeboten und Schulen, die sicherstellt, dass jedes Kind regelmäßig eindrückliche Erfahrungen in der Natur machen kann.

Um die positiven Effekte von Marylands Umweltbildungsstandards (Environmental Literacy Standards) zu erkunden und als Inspiration zu nutzen, luden wir kürzlich Vertreter aus Bildungs- und Umweltministerien aus 16 Ländern aus Asien, Afrika, Lateinamerika, Europa und USA zu einem 3-tägigen internationalen Workshop nach Maryland ein. Neben fundierten Informationen zur Gesetzgebung und Implementierung lag der Fokus auch auf praktischem Lernen in der Natur direkt vor Ort und die dadurch entstehenden Vorteile: die Schüler engagieren sich mehr, sie erzielen bessere Ergebnisse in der Schule und sie fühlen sich wohler. Die Delegierten hatten die Möglichkeit mit den Schulkindern an unterschiedlichsten Exkursionen teilzunehmen. Gemeinsam mit den Schülern überprüften sie die Verschmutzung von Flüssen und setzten die Ergebnisse in Verbindung mit der Landnutzung an den Ufern, identifizierten wilde Tiere und Pflanzen des Ökosystems in der Chesapeake Bucht und führten Experimente durch, um zu verstehen, warum beispielsweise Austern so wichtig für die Wasserqualität sind. Der Lehrplan sieht vor, dass sich die Schülerschaft in der Wiederherstellung von Feuchtgebieten engagiert, Bäume pflanzt und sich bei lokalen Umweltschutzaktivitäten beteiligt.

Es ist nur einleuchtend, warum viele Befürworter von Umweltbildung eine klare Verbindung zwischen dieser Unterrichtspraxis und der Verbesserung der lokalen Umwelt sehen. Die positiven Entwicklungen der Umwelt vor Ort haben sich in den letzten Jahren geradezu überschlagen.

In einem seltenen hoffnungsvollen Moment in Leonardo DiCaprios Klimadokumentation Before the Flood sagt Piers Sellers, Direktor der wissenschaftlichen Abteilung der NASA, der sich mit dem Zustand der Erde beschäftigt: „Ich glaube an die Menschen. Wenn sie erst einmal aus dem Nebel der Verwirrung um ein Thema herauskommen, die Gefahr realistisch einschätzen können und die nötigen Informationen darüber erhalten, wie sie sich am besten verhalten sollen, dann fangen sie an und handeln. Was in der Umsetzung unmöglich erscheint, wird dann möglich.“

Wenn wir wollen, dass die nächste Generation die Klima- und Umweltherausforderungen annimmt, müssen wir sie mit einem stabilen Fundament – einem Bezug zur Natur, Grundsätzen der Nachhaltigkeit und einem hohen Grad an Umweltbildung – ausstatten. Bewährte Konzepte, wie das in Maryland, zeigen uns den Weg dorthin.

Vom Maryland-Modell lernen: Umweltbildungsexperten aus fünf Kontinenten folgen Einladung des World Future Council

Pressemitteilung

Hamburg/Annapolis, USA, 19 Oktober 2016: Vom 14.-16. Oktober 2016 richtete die in Hamburg ansässige Stiftung World Future Council (WFC) einen internationalen Workshop für VertreterInnen von Bildungs-und Umweltministerien aus 16 Ländern in Annapolis/Maryland aus. Unter den Delegierten waren auch zwei Deutsche, die auf Bund- und Länderebene zur Umweltbildung arbeiten. Die TeilnehmerInnen informierten sich drei Tage lang über Marylands Umweltbildungsstandards und diskutierten, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung im Lehrplan verankert werden kann.

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Das Recht auf (Umwelt)Bildung

Heranwachsende Generationen müssen sich immer eher den wachsenden Umweltherausforderungen stellen. Um diesen Aufgaben gewachsen zu sein, erließ der US Bundesstaat  Maryland ein Gesetz, welches Schulen verpflichtet, Umweltbildungsstandards in den Lehrplan aufzunehmen. Letztes Jahr wurde dieses innovative Gesetz mit dem Future Policy Award ausgezeichnet.

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Zanzibar's Children's Act

Das WFC Team für Kinderrechte untersucht “Sansibars Kindergesetz”

„Sansibars Kindergesetz“ hat 2015 bei der Vergabe des „Polit-Oscars“ Future Policy Award 2015 Gold gewonnen. Das Gesetz geht nicht nur effektiv Gewalt gegen Mädchen und Jungen an, sondern stärkt die Jüngsten der Gesellschaft in ihren Rechten.
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World Future Council: Charity-Dinner zur Stärkung von Kinderrechten im Hamburger Rathaus

Hamburg, 9. Dezember 2015: Rund 200 Gäste folgten gestern Abend der Einladung des World Future Council (WFC) zum Charity-Dinner für Kinderrechte im Hamburger Rathaus. Unter der Schirmherrschaft des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz kamen VertreterInnen aus Wirtschaft, Kultur, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen, um sich für Kinderrechte stark zu machen. Die in Hamburg ansässige Stiftung widmet sich in den kommenden Jahren verstärkt der Frage, wie die Rechte von Kindern durch gute Gesetze und politische Maßnahmen gestärkt werden können.

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Internationale Preisverleihung: Future Policy Award geht an Sansibar

Genf/Hamburg, 21. Oktober 2015 – Sansibar gewinnt den Future Policy Award 2015. Die wahren Gewinner sind die Kinder der ostafrikanischen Inselgruppe, denn der Politik-Oscar zeichnet in diesem Jahr Gesetze und politische Maßnahmen zur Stärkung und Umsetzung von Kinderrechten aus. Der Award wurde gestern Abend (20. Oktober) vom World Future Council (WFC) in Zusammenarbeit mit der Interparlamentarischen Union (IPU) und UNICEF im Rahmen der 133. IPU-Versammlung im schweizerischen Genf verliehen. Für WFC-Ehrenratsmitglied Dr. Michael Otto war die Teilnahme an der Preisverleihung Ehrensache und Herzensangelegenheit zugleich.

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Neustart für Umweltbildung: Ein Besuch in Maryland

Kinder und  Jugendliche sind unsere Zukunft. Wie und was sie lernen, ihre Einstellungen und Grundüberzeugungen, bestimmen wie sie als Erwachsene leben und welche (umweltbewussten) Entscheidungen sie treffen werden. Wie sie Natur verstehen und eine Beziehung zur ihr aufbauen, hat tiefgreifende Auswirkungen für die lokale und globale Umwelt und unser kollektives Wohlergehen. Studien zeigen, wie wichtig ein früher Kontakt zur Natur ist: wenn Kinder in der Natur lernen, spielen und mit ihr interagieren, werden sie sie später wertschätzen und pflegen. Es war diese Erkenntnis, die im US-Bundesstaat Maryland zu innovativen und wegweisenden Denken führte: 2011 war der US-Bundesstaat Maryland der erste  weltweit, der Umweltbildungsstandards fächerübergreifend und prüfungsrelevant  für den Schulabschluss einführte. In Anerkennung dieser Leistung vergaben wir letztes Jahr unseren silbernen Future Policy Award.

Dr. Kevin Maxwell, CEO of Prince George's County public schools

WCF-Delegation trifft Dr. Kevin Maxwell, Direktor aller Schulen im Landkreis Prince George

Kürzlich reiste eine WFC-Delegation für zehn Tage quer durch den Bundestaat, um das einzigartige Modell in der Praxis mitzuerleben. Wir besuchten Schulen und Umweltbildungseinrichtungen, sprachen mit Lehrern, Schülern, Kongressabgeordneten und VertreterInnen verschiedener Behörden von Baltimore bis Washington DC, die daran, die Vorgaben erfolgreich umzusetzen. Im Austausch erfuhren wir viel über die gesammelten und persönlichen Erfahrungen mit der Implementierung des Gesetzes.

Die Entscheidung, auf höchster Ebene mit dem Bildungsausschuss Marylands, Umweltbildungsstandards einzuführen, entstand aus der fortwährenden Sorge um das Chesapeake Bay, einem riesigen Mündungsgebiet zum Atlantik, das seit den 1970er Jahren durch Abwässer, landwirtschaftliche Düngemittelausschwemmungen und Industrieabfälle überfischt und stark verschmutzt ist. Es war klar, dass ein radikaler neuer Bildungsansatz benötigt wurde, um der jüngeren Generation ein neues Verständnis von Natur und Umwelt zu vermitteln. Die eingeführten allgemeinen Umweltbildungsstandards haben das Ziel, die Umweltverantwortung junger Menschen zu fördern und gegen die Umweltzerstörung in der Bucht anzukämpfen. Marylands 24 lokale  Bildungsbehörden  wurden angewiesen, einen ganzheitlichen Umweltlehrplan zu erstellen. So floss Umweltbildung in den bereits existierenden Lehrplan ein – vom Kindergarten bis zum Abschlussjahr.

Auf der Tour durch Maryland war besonders ein Besuch der Crellen Grundschule augenöffnend. Die Schule liegt inmitten einer grünen und bergigen Landschaft im Westen des Bundesstaates, auf einem ehemals durch Kohle verschmutzen Gelände. Die Schulleiterin machte sich diese Geschichte zu Nutze und verwandelte das Schulgelände mit Hilfe der Kinder zu einem funktionierenden Feuchtgebiet-Ökosystem, um den SchülerInnen Erfahrungen und Eindrücke aus erster Hand zu vermitteln.  Vier SchülerInnen im Alter von etwa acht Jahren führten uns über das Gelände und zeigten uns Gemüsegärten und Ställe mit Schafes und Hühnern, die die Schülerschaft pflegen und versorgen und die ihre Schulmahlzeit bereichert. Sie zeigten uns die wiederhergestellten Feuchtgebiete, die Schadstoffe aus dem Gelände filtern und wie gleichzeitig die lokale Geschichte Teil der Umweltbildung ist. Im Schuleigenen Gemüsegarten bauen die Schüler eigenen Salat für ihr Mittagessen an.

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“Wir haben Vieles über ein neues Wort gelernt: Biodiversität”, strahlt eine Schülerin. Obwohl hier viele sozial benachteiligte Kinder zur Schule gehen, erzielt die Schule regelmäßig eines der besten Testresultate des gesamten Bundesstaates.

Maryland_Environmental_Literacy_StandardsOhne Zweifel ist die Grundschule Crellin ein herausragendes Beispiel dafür, die Natur als Lehrmittel für Umweltprobleme zu nutzen – aber es ist keineswegs untypisch. Marylands Umweltbildungs-Standards animieren nicht nur, sie geben auch die Verantwortung an alle Beteiligten weiter, indem diese Art des Lernens durch neue, lokale Aktionsgruppen und Projekte, die sich dem Umweltschutz verschrieben haben, weiter gefördert wird. In einer High School in Baltimore beschrieben LehrerInnen, wie sie Umweltbildung in ihre Unterrichtsstunden einbauen – zum Beispiel wird im Kunstunterricht nur mit wiederverwertbaren Materialien gearbeitet und historische Fälle von Umweltverschmutzungen im Unterricht thematisiert.

Auch Kinder raus aus den Klassenräumen und in die Natur zu bringen, ist ein Schwerpunkt geworden. Wann immer möglich, wird der Unterricht ins Freie verlagert. So werden Naturkunde und andere praktische und wissenschaftliche Unterrichtsstunden in der Natur abgehalten. Alle Schulämter Marylands haben jetzt einen Zugang zu Bildungszentren, die außerschulischen Unterricht und Aktivitäten anbieten, und somit den Klassenraum und Lehrplan erweitern und bereichern.

In Arlington Echo befindet sich ein solches Outdoor-Bildungszentrum. Jeder Viertklässler aus dem Anne Arundel Landkreis (über 25.000 Kinder im Jahr) besucht einmal jährlich das Bildungszentrum, um Fische oder Krebse zu fangen, zu untersuchen und wieder freizulassen. Zusätzlich erfahren sie mehr über Bäume, den Kohlenstoffkreislauf, über Pflanzen und Tiere.

Für solch drastische Veränderungen  im Lehrplan bedarf es natürlich einer breiten Unterstützung durch Verantwortliche des Bildungssystems und darüber hinaus. Ein breites Bündnis von Elternvertretungen, Bundesbehörden, lokaler Naturschutzverbände und nichtstaatlicher Organisationen hat zusammengearbeitet, um diese positiven Veränderungen zu ermöglichen- und sie arbeiten immer noch daran. Dr. Kevin Maxwell, Direktor aller Schulen im Landkreis Prince George, glaubt leidenschaftlich daran, dass Marylands neuer Umweltbildungs-Ansatz dazu führt, dass die Kinder zu einer positiven Entwicklung weltweit beitragen können.

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Das Beispiel Maryland zeigt schon jetzt eindrucksvoll, was die verpflichtende Komponente der Umweltbildung bewegen kann – denn Umweltbildung gab es schon vor den Umweltbildungsstandards.

Die Schüler und Schülerinnen  lernen, ihr Wissen um die Komplexität von Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu erweiterten und zu vertiefen. Die Einführung der Umweltbildungsstandards hat einen messbar positiven Einfluss auf die Leistungen der Mädchen und Jungen, auch in Fächern wie Naturwissenschaften, Sprachen, Algebra und Gemeinschaftskunde. Am meisten beeindruckt hat uns die Leidenschaft der Kinder und Jugendlichen für Umweltschutz. Wen wundert es, dass hier in Maryland eine Generation umweltbewusster und umweltschützender Menschen heranwächst, wenn sie lernen, Bachforellen beim Schlüpfen zuzusehen, Austernriffe wiederzubeleben und Bäume zu pflanzen.

Es ist nun an uns allen, daran zu arbeiten,  dass alle Kinder rund um den Globus eine solche, ganzheitliche und naturbasierte Bildung erhalten.

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Unterstützen Sie den World Future Council und fördern Sie damit die Verbreitung von Gesetzen, die Umweltbildung stärken.

Würdigung für die besten Kinderrechtsgesetze

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Abstract

The World Future Council addresses challenges to our common future by identifying and spreading best policies around the globe. We do this by celebrating exemplary policies that create better living conditions for present and future generations through our annual Future Policy Award. Alongside presenting the award we also work with policy-makers to speed up policy action towards just, sustainable and peaceful societies.

 

Future Policy Award 2015: Würdigung für die besten Kinderrechtsgesetze

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Zusammenfassung

Unser Future Policy Award ist der erste Preis, der auf internationaler Ebene gute Gesetze auszeichnet. 2015 hat der Future Policy Award politische Initiativen geehrt, die dazu beitragen, die Rechte von Mädchen und Jungen zu schützen und zu stärken. Die Gewinner-Gesetze wurden in Partnerschaft mit der Interparlamentarischen Union und UNICEF am 20. Oktober 2015 verkündet.