Diskussion: Geflüchtete Kinder und Frauen schützen

Kein Mensch flieht freiwillig aus seiner Heimat. Doch Kriege, Naturkatastrophen, Unterdrückung, Gewalt, Armut und fehlende Perspektiven lassen sie eine oft lebensgefährliche Reise ins Ungewisse wagen. Weltweit sind mehr als 65 Millionen Menschen auf der Flucht und der Suche nach einem sicheren Ankunftsort. Dabei sind nach aktuellen Zahlen der UNHCR – dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen – immer mehr Kinder und Frauen unter den Geflüchteten.

Dazu erklärt Alexandra Wandel, Direktorin des World Future Council: „Geflüchtete Frauen und Kinder sind auf jeder Etappe ihres Fluchtweges diversen Sicherheitsrisiken ausgesetzt. Leider werden sie nach wie vor selbst in den Aufnahmeländern unzureichend geschützt und erhalten in vielen Fällen keine adäquaten Hilfsangebote, wie z.B. psychosoziale Unterstützung für Gewaltopfer.“ Was können wir tun, um geflüchtete Kinder und Frauen besser zu schützen?

Um dieser Frage nachzugehen, laden wir gemeinsam mit Plan International am 30. November zu unserer Veranstaltung Geflüchtete Kinder und Frauen schützen ein. Wir diskutieren mit der Hamburger Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard (angefragt), Anke Domscheit-Berg vom World Future Council, Maike Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung von Plan International Deutschland und Bilata Suleiman (M.A. Philosophie) 26 Jahre, die mit 6 Jahren aus Syrien geflohen und in einer Hamburger Flüchtlingseinrichtung tätig ist.

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Event Flyer

Details zur Veranstaltung

Datum & Uhrzeit: Mittwoch, 30.11.2016, 18:30 Uhr (ab 18:00 Uhr Ausstellung im Foyer)

Veranstaltungsort: Haus der Philanthropie, Bramfelder Str. 70, 22305 Hamburg

Anmeldung: bis zum 23.11.2016 bei Jessica Kellner, Tel. 040/611 40-273 oder info@haus-der-philanthropie.de

Podiumsgäste:

  • Anke Domscheit-Berg, World Future Council
  • Senatorin Dr. Melanie Leonhard (angefragt), Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg
  • Maike Röttger, Plan International Deutschland e.V.
  • Bilata Suleiman

ExpertInnen diskutieren in New York über Gesetze und fordern Verbesserungen in Deutschland

Hamburg, 25. November: Am heutigen Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen stellt der World Future Council gemeinsam mit hochrangigen Partnern im UN-Hauptquartier in New York erfolgreiche politische Maßnahmen zur Beendigung von Gewalt an Frauen und Mädchen vor. Bei der Podiumsdiskussion unter dem Motto “Was können wir von den Gewinnern des Future Policy Award 2014 lernen?” diskutieren ExpertInnen aus den Ländern und Regionen, die im Oktober in Genf mit dem “Oscar für gute Gesetze” ausgezeichnet wurden. Ebenfalls auf dem Panel: WFC- Direktorin Alexandra Wandel, UN Women Exekutivdirektorin Phumzile Mlambo-Ngkuca und Margaret Mensah-Williams, der Vorsitzenden der Gruppe der Parlamentarierinnen in der Inter-Parlamentarischen Union. Von 21 bis 23 Uhr deutscher Zeit wird die Diskussion live im Internet übertragen: http://webtv.un.org/live/

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Vorbildliche Unterstützung von Gewaltopfern: Vereinte Nationen zeichnen Österreich mit dem „Oscar für gute Gesetze“ aus

Deutsche Gesetze zum Schutz von Frauen genügen internationalen Standards dagegen nicht

Genf/Wien/Hamburg, 14.10.2014 – Vorbildlich! Ein Gesetz aus Österreich wurde heute mit dem Future Policy Award 2014 in Silber ausgezeichnet. Der „Oscar für gute Gesetze“ würdigte 2014 politische Lösungen zur Beendigungen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Ausgezeichnet wurde der rechtliche Anspruch auf psychosoziale und rechtliche Prozessbegleitung für Opfer von Gewaltverbrechen, der 2006 in Österreich eingeführt wurde.

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