Refugee children

Veröffentlichung: Vorbildliche Praxisbeispiele aus 13 Ländern zeigen, wie besserer Schutz geflüchteter Frauen und Mädchen vor Gewalt möglich ist

Hamburg, 16. Dezember 2016 –  Weltweit wächst der Anteil von Frauen und Mädchen, die vor Krieg, Verfolgung und Gewalt fliehen. In ihren Herkunftsländern, auf der Flucht und selbst in europäischen Aufnahmeländern sind sie einem erhöhten Risiko geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt. Der World Future Council, filia.die frauenstiftung und UN Women Nationales Komitee Deutschland veröffentlichen am 18. Dezember, zum Internationalen Tag der MigrantInnen, eine Sammlung vorbildlicher Praxisbeispiele zum Schutz geflüchteter Frauen und Mädchen.

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World Future Council mahnt Teilnehmer des UN Flüchtlingsgipfels: geflüchtete Frauen und Kinder brauchen dringend mehr Schutz vor Gewalt

Hamburg/New York/Genf, 16. September 2016: Am 19. September findet zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinten Nationen ein Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs statt, um die Herausforderungen durch zunehmende Flucht- und Migrationsbewegungen zu thematisieren. Ziel ist eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Staaten, um den weltweiten Fluchtbewegungen koordinierter und vor allem menschlicher zu begegnen.

Über 21 Millionen Geflüchtete mussten im Jahr 2015 bereits ihr Heimatland verlassen, davon sind mehr als die Hälfte minderjährig. Die Anzahl geflüchteter Minderjähriger ist in nur 5 Jahren um 77 Prozent gestiegen. Auch der Anteil geflüchteter Frauen ist mit 47 Prozent erschreckend hoch.

Dazu erklärt Alexandra Wandel, Direktorin des WFC: „Geflüchtete Frauen und Kinder sind auf jeder Etappe ihres Fluchtweges diversen Sicherheitsrisiken ausgesetzt. Leider werden sie nach wie vor selbst in den Aufnahmeländern unzureichend geschützt und erhalten in vielen Fällen keine adäquaten Hilfsangebote, wie z.B. psychosoziale Unterstützung für Gewaltopfer. Der World Future Council fordert daher die Teilnehmenden des UN Flüchtlingsgipfels auf, sich dieser Herausforderung explizit zu widmen und verbindliche sowie effektive Maßnahmen zum Schutz von Frauen und Minderjährigen zu beschließen.“

In einem Appell an die Regierungen und Institutionen der Welt forderte der WFC bereits Anfang des Jahres konsequente Maßnahmen, um geflüchtete Frauen und Kinder vor Gewalt zu schützen. Um bereits bestehende Praktiken zum Schutz geflüchteter Frauen und Kinder vor Gewalt bekannter zu machen und damit ihre Verbreitung zu fördern, arbeitet die Stiftung außerdem an einer Sammlung vorbildlicher Maßnahmen, die anschließend veröffentlicht wird.

Pressekontakt

Anke Domscheit-Berg
Politikberaterin
Mobil: +49 175 1676 282
anke.domscheit-berg@worldfuturecouncil.org

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Alexandra Schiffmann
Medien und Kommunikation
Tel: +49 40 307 09 14 19
alexandra.schiffmann@worldfuturecouncil.org

World Future Council

Der World Future Council (WFC) ist eine gemeinnützige Stiftung mit Hauptsitz in Hamburg. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende, Jakob von Uexküll, gründete auch den Alternativen Nobelpreis. Der WFC setzt sich für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Denken und Handeln im Sinne zukünftiger Generationen ein. Seine Mitglieder kommen aus Politik, Geschäftswelt, Wissenschaft und Kultur – und von allen fünf Kontinenten. Der Rat identifiziert mithilfe seines Netzwerks von Wissenschaftlern, Parlamentariern und Umwelt-Organisationen weltweit zukunftsweisende Politikansätze und unterstützt ihre Umsetzung auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene.

“Nein heißt Nein“: Deutschland reformiert Sexualstrafrecht

World Future Council fordert zügige Ratifizierung der Istanbul Konvention

Hamburg, 7. Juli 2016: Der Bundestag hat heute ein neues Sexualstrafrecht verabschiedet. Im Mittelpunkt steht der Grundsatz “Nein heißt nein”, wodurch sexuelle Übergriffe künftig leichter geahndet werden können. Fünf Jahre nach der Unterzeichnung  des„Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“, der sogenannten „Istanbul Konvention“, hat Deutschland damit endlich den Weg für eine Ratifizierung dieses Abkommens frei gemacht.  Artikel 36 der Istanbul-Konvention schreibt vor, dass jeglicher nicht einvernehmlicher Sexualverkehr unter Strafe zu stellen ist, was bisher in Deutschland jedoch nicht der Fall war.

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WFC fordert Schutz geflüchteter Frauen und Kinder vor Gewalt

Hamburg, 7. März 2015: In einem flammenden Appell an die Regierungen und Institutionen der Welt fordert der Hamburger World Future Council konsequente Maßnahmen, um geflüchtete Frauen und Kinder vor Gewalt zu schützen. Zum Internationalen Frauentag am 8. März betonen UnterzeichnerInnen wie die ehemalige Verteidigungsministerin von Ecuador María Fernanda Espinosa,  die dreimal für den Friedensnobelpreis nominierte Scilla Elworthy, der Mitbegründer der Grameen Bank Dipal Barua und WFC Gründer und Stifter des Alternativen Nobelpreises Jakob von Uexküll, dass es eine Frage des politischen Willens und effektiver Gesetze ist, die Sicherheit von Frauen und Kindern auf der Flucht sowie in Transit- und Aufnahmezentren zu gewährleisten.

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Niederlande überholen Deutschland bei Sexualstrafrechtsreform

Hamburg, 29 Februar: Ein Land, das den Schutz von Gewaltopfern ernst nimmt: In den Niederlanden tritt morgen die Istanbul Konvention in Kraft. Deutschland lässt weiterhin auf sich warten. ExpertInnen fordern erneut eine konsequente Umsetzung eines “Nein-heißt-Nein”-Gesetzes auch in Deutschland.

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Anke Domscheit-Berg verstärkt World Future Council als Politikberaterin

Die bekannte Unternehmerin und Publizistin Anke Domscheit-Berg unterstützt künftig den World Future Council als Politikberaterin. Die in Hamburg ansässige Stiftung widmet sich der Frage, wie Menschenrechte durch gute Gesetze und politische Maßnahmen gestärkt werden können – ein Schwerpunkt sind Gesetze zum Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt. Deutschlands Gesetze sind nach wie vor unzureichend auch bei sexueller Belästigung und Vergewaltigung. Die aktuelle Debatte ist daher wichtig, muss jedoch mit Blick auf die ganze Gesellschaft geführt werden und darf nicht für rassistische Stimmungsmache mißbraucht werden.

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ExpertInnen diskutieren in New York über Gesetze und fordern Verbesserungen in Deutschland

Hamburg, 25. November: Am heutigen Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen stellt der World Future Council gemeinsam mit hochrangigen Partnern im UN-Hauptquartier in New York erfolgreiche politische Maßnahmen zur Beendigung von Gewalt an Frauen und Mädchen vor. Bei der Podiumsdiskussion unter dem Motto “Was können wir von den Gewinnern des Future Policy Award 2014 lernen?” diskutieren ExpertInnen aus den Ländern und Regionen, die im Oktober in Genf mit dem “Oscar für gute Gesetze” ausgezeichnet wurden. Ebenfalls auf dem Panel: WFC- Direktorin Alexandra Wandel, UN Women Exekutivdirektorin Phumzile Mlambo-Ngkuca und Margaret Mensah-Williams, der Vorsitzenden der Gruppe der Parlamentarierinnen in der Inter-Parlamentarischen Union. Von 21 bis 23 Uhr deutscher Zeit wird die Diskussion live im Internet übertragen: http://webtv.un.org/live/

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Weltzukunftsrat fordert Einschreiten der Politik

Hamburg, 5. Februar 2015: In einem flammenden Appell an die Regierungen der betroffenen Länder in Afrika und im Nahen Osten fordert der Hamburger Weltzukunftsrat konsequente Maßnahmen gegen die weibliche Genitalverstümmelung. Zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar betonen UnterzeichnerInnen von Hollywood-Schauspielerin Daryl Hannah über die kenianische Philologin Dr. Auma Obama und Umwelt-Ikone Jane Goodall bis zum Hamburger Unternehmer Dr. Michael Otto, dass es eine Frage des politischen Willens und der konsequenten Umsetzung von Gesetzen ist, die millionenfache Verletzung der Menschenrechte von Frauen und Mädchen zu beenden.

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Inez Bjørg David wird Botschafterin des Weltzukunftsrats

Hamburg, 12.8. 2014 – Die Schauspielerin und Gründerin des Öko-Unternehmens miwai Inez Bjørg David (bekannt aus: „Männerherzen 1&2“, „Doc meets Dorf“ und ab November im Kino mit „Alles ist Liebe“) engagiert sich offiziell als Botschafterin für den Weltzukunftsrat. Seinen jährlichen „Oscar für gute Gesetze“, den Future Policy Award, vergibt der Rat 2014 zum Thema „Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen“.  Auch TV-Moderator Jörg Pilawa engagiert sich für die von Jakob von Uexküll gegründete Organisation, die sich als „Stimme zukünftiger Generationen“ weltweit für eine nachhaltige Politik einsetzt.

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Vorbildliche Unterstützung von Gewaltopfern: Vereinte Nationen zeichnen Österreich mit dem „Oscar für gute Gesetze“ aus

Deutsche Gesetze zum Schutz von Frauen genügen internationalen Standards dagegen nicht

Genf/Wien/Hamburg, 14.10.2014 – Vorbildlich! Ein Gesetz aus Österreich wurde heute mit dem Future Policy Award 2014 in Silber ausgezeichnet. Der „Oscar für gute Gesetze“ würdigte 2014 politische Lösungen zur Beendigungen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Ausgezeichnet wurde der rechtliche Anspruch auf psychosoziale und rechtliche Prozessbegleitung für Opfer von Gewaltverbrechen, der 2006 in Österreich eingeführt wurde.

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