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Hamburger Familien engagieren sich für zukünftige Generationen

Startschuss einer Kampagne zur Unterstützung des World Future Council

Hamburg, 10. November 2017 – Zehn Jahre nach der Gründung des World Future Council (WFC) startet heute eine Kampagne für seine Zukunft. Der World Future Council, zu Deutsch „Weltzukunftsrat“, ist eine in Hamburg ansässige Stiftung, die sich für die Rechte zukünftiger Generationen einsetzt, vor allem in den Bereichen Kinderrechte, Nahrungssicherheit und  Klimaschutz. Die Familie Otto – Dr. Michael Otto, Janina Özen-Otto und Frank Otto – hat der Stiftung bis 2023 Spendenzusagen von durchschnittlich 250.000 Euro pro Jahr für das Projekt „Zukunft der Kinder und Jugendlichen“, und für weitere Aktivitäten des WFC zugesagt.

Die Spendenzusage ist der Startschuss für eine Kampagne zur Unterstützung des Weltzukunftsrates, die seine Arbeit in den nächsten 10 Jahren sichern und ausbauen soll. Es werden nun weitere Unterstützer gesucht, die Projekte des World Future Council fördern wollen.

Der WFC identifiziert und verbreitet weltweit zukunftsgerechte Gesetze und Maßnahmen mit dem Ziel, eine friedliche, gerechte und faire Welt sowie eine intakte Umwelt an unsere Kinder und Enkel zu übergeben. Die Organisation benötigt jährlich ein Budget von 1,5 Millionen Euro und ist vollständig auf Spenden angewiesen.

Der World Future Council wird sich in den kommenden Jahren für die Rechte zukünftiger Generationen stark machen. Dazu gehören etwa die Stärkung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen, Klimaschutz und der Ausbau von Erneuerbaren Energien weltweit. Die Stiftung setzt sich ebenfalls für Hungerbekämpfung, nachhaltige Anbaumethoden bzw. Agroforstmaßnahmen (produzierende Landwirtschaft, die Elemente der Forstwirtschaft nutzt) und die Bekämpfung von Fluchtursachen ein. Ein weiteres Ziel des World Future Council ist die Etablierung eines Hohen Kommissars für zukünftige Generationen bei den Vereinten Nationen.

Medienkontakt

Miriam Petersen
Media & Communications Manager
Tel: +49 40 307 09 14 19

miriam.petersen@worldfuturecouncil.org

Der World Future Council

Der World Future Council (WFC) wurde 2007 von Jakob von Uexküll, ebenfalls Gründer des Alternativen Nobelpreises, in Leben gerufen. Der WFC stellt die Interessen zukünftiger Generationen ins Zentrum von Politikgestaltung.

Der Rat besteht aus 50 internationalen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, die in ihrem Themenbereich bereits Herausragendes geleistet haben. Im Rat sitzen bspw. die Kinderrechtlerin Auma Obama, die Schimpansen-Forscherin Jane Goodall und die indische Wissenschaftlerin und Aktivistin Vandana Shiva. Der Rat setzt sich für gesetzliche Rahmenbedingungen ein, die heutigen wie zukünftigen Generationen das Leben in einer gerechten und ökologisch intakten Welt ermöglichen.

Die Hauptansprechpartner hierfür sind politische Entscheidungsträger und Parlamentarier, aber auch Partner aus der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und internationalen Organisationen. Für eine nachhaltige, gerechte und friedliche Zukunft, in der universelle Rechte respektiert werden, erforschen, identifizieren und verbreitet der World Future Council die besten globalen politischen Lösungen.

 

„Zukunft gestalten: Jetzt!” Das neue Buch von Jakob von Uexküll

Schon heute zeigt sich Europa unfähig, mit ein paar Millionen Flüchtlingen zurechtzukommen.
Wie soll es dann mit einigen hundert Millionen umgehen?

Die Menschheit steht vor noch nie dagewesenen Konflikten und Gefahren: Wenn nicht schnell und radikal umgesteuert wird, droht das Ende des bewohnbaren Planeten und alle nach uns folgenden Generationen werden ihrer Zukunft beraubt. Dabei ist der Klimawandel nicht die einzige Herausforderung: Die Zerstörung der Artenvielfalt, die Versäuerung der Meere, die zunehmende Erosion von Ackerland und die Verknappung wichtiger Kulturgüter bedrohen unsere Zukunft.

„Zukunft gestalten: JETZT“. ist ein leidenschaftliches Plädoyer. Auf der Grundlage der bereits geleisteten Arbeit legt Jakob von Uexküll, Stifter des „Alternativen Nobelpreises“ und Gründer des „Weltzukunftsrats“, seine Gedanken zu den zentralen Zukunftsfragen vor: Nahrungsgerechtigkeit, Nachhaltige Wirtschaft, Frieden und Abrüstung.
Jakob von Uexküll, Gründer des Alternativen Nobelpreises (The Right Livelihood Award) und des Weltzukunftsrats (World Future Council), arbeitet seit Jahrzehnten weltweit an Konzepten des Umdenkens und Umsteuerns – als Botschafter, Aufklärer und Berater für eine gerechtere und bewohnbare Welt für zukünftige Generationen.

Die Tageszeitung „Die Welt“ berichtete über Jakob von Uexkülls neuem Buch und seinen Lösungen mit Weitblick.

Über das Buch

 

Jakob von Uexküll:

„Zukunft gestalten: JETZT“

Mit einem Vorwort von Auma Obama

215 Seiten, Klappenbroschur
€ 18,- [D]
ISBN 978-3-86393-083-7

Auch als e-book erhältlich
ISBN 978-3-86393-545-0

 

Bestellungen und Rezensionswünsche richten Sie bitte an:
info@europaeische-verlagsanstalt.de | Telefon 040-45 01 94-0
CEP Europäische Verlagsanstalt | Mittelweg 121 | 20148 Hamburg
Mehr zum Programm der Europäischen Verlagsanstalt unter www.europaeische-verlagsanstalt.de

 

Über den Autor 

 

Jakob von Uexküll, Gründer des Alternativen Nobelpreises (Right Livelihood Award) und des Weltzukunftsrats (World Future Council), arbeitet seit Jahrzehnten weltweit an Konzepten des Umdenkens und Umsteuerns – als Botschafter, Aufklärer und Berater für eine gerechtere und bewohnbare Welt für zukünftige Generationen.

Mehr über Jakob von Uexküll.

 


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World Future Council erhält Verstärkung

Im Turnus von fünf Jahren werden die Rats- und Ehrenratsmitglieder des World Future Council gewählt. In diesem Jahr war es wieder soweit und so gibt es einige Veränderungen. Wir freuen wir uns, vier neue Ratsmitglieder, einen neuen Botschafter und ebenfalls ein neues Mitglied des WFC-Aufsichtsrats begrüßen zu können. Gleichzeitig bedanken wir uns bei denjenigen, die den World Future Council verlassen werden, für ihre erfolgreiche und inspirierende Arbeit und für ihren Einsatz für die Ziele des World Future Council.

Das neue Ratsmitglied Victoria Tauli-Corpuz ist Sonderberichterstatterin der UNO für die Rechte indigener Völker. Die Aktivistin und Menschenrechtlerin setzt sich bereits seit den 1970er Jahren für die Rechte indigener Völker und Frauenrechte ein. Pauline Tangiora war bisher die Expertin für das Thema. Diese wechselt nun in den Ehrenrat.

Ebenfalls in den Rat berufen wurde Charlotte Aubin. Aubin ist Unternehmerin und Gründerin von GreenWish Partners und der GreenWish-Stiftung. Mit der Stiftung sollen soziale Projekte sollen und Solarelektrifizierungs-Programme, vornehmlich auf dem afrikanischen Kontinent, gefördert werden.

Zudem wurde Helmy Abouleish in diesem Jahr in den Rat gewählt. Helmy Abouleish ist Geschäftsführer der SEKEM-Initiative in Ägypten, die sein Vater Dr. Ibrahim Abouleish 1977 gründete und für die Ibrahim Abouleish 2003 mit dem Alternativen Nobelpreis (Right Livelihood Award) ausgezeichnet wurde. Abouleish engagierte sich lange in der nationalen und internationalen Politik für verantwortungsvollen Wettbewerb, soziales Unternehmertum, die Bekämpfung des Klimawandels und für Ernährungssicherheit.

Mit Neshan Gunasekera ergänzt ein Jurist und Erziehungswissenschaftler den Rat. Von 2007 bis 2012 war Neshan Direktor des Forschungszentrums Weeramantry International Center for Peace Education and Research, das von Richter C.G. Weeramantry gegründet wurde. Er berät viele internationale Organisationen. Sein erklärtes Ziel ist es, Menschen zusammen zu bringen und sich mit ihnen für Schutz und Regeneration der Umwelt zu einzusetzen.

Als neuen Botschafter konnte der World Future Council Gerhard Stübe gewinnen. Stübe ist Leiter des Festspielhauses Bregenz, in dem 2017 das Jahrestreffen der WFC-Ratsmitglieder stattfand. Die nachhaltige Wirkung von Veranstaltungen steht im Zentrum seiner Arbeit.

Tina Stridde ergänzt ab sofort den Aufsichtsrat des World Future Council. Die studierte Betriebswirtin ist außerdem Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation, einer Dachorganisation der Cotton Made in Africa Initiative. Wir sind uns sicher, dass sie mit ihrem Engagement und ihren Interessenschwerpunkten in den Bereichen nachhaltiger Konsum und globale Wertschöpfungsketten hervorragend zum WFC passt.

Alle möchten wir herzlich beim World Future Council willkommen heißen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und auf den Input dieser interessanten Menschen.


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Jakob von Uexküll liest in Berlin

Der World Future Council lädt herzlich ein:

 

Lesung

Jakob von Uexküll „Zukunft gestalten: Jetzt“

Wann?  Montag, 30. Oktober 2017, Beginn: 19:00 Uhr 


Wo?   Literaturhaus Berlin, Kaminraum, Fasanenstraße 23, 10719  Berlin


 

Programm

Begrüßung durch Prof. Dr. Rolf Kreibich, 
Wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer des SFZ Sekretariat für Zukunftsforschung an der Freien Universität Berlin und Ratsmitglied des World Future Councils

Lesung Jakob von Uexküll, Gründer des Alternativen Nobelpreises (Right Livelihood Award) sowie Gründer und Vorstandsvorsitzender des World Future Councils

Anschließende Diskussion unter der Moderation von Lea Rosh, Fernsehjournalistin, Autorin und Publizistin, ehemalige Direktorin des NDR-Landfunkhauses in Hannover

Gern wird Herr von Uexküll nach der Lesung Bücher, die Sie vor Ort erwerben können, signieren. Auch können Sie sich am Abend über die Projekte des World Future Council informieren. Getränke können im Café des Literaturhauses erworben und in den Kaminraum mitgenommen werden.

Die Teilnahme ist kostenlos

Um Anmeldung wird gebeten:

 

Über das Buch

 

„Zukunft gestalten: JETZT“ ist ein leidenschaftliches Plädoyer von Jakob von Uexküll und legt seine Gedanken zu den zentralen Zukunftsfragen Klima und Ökosysteme, Nachhaltiges Wirtschaften und Nahrungsgerechtigkeit sowie Frieden und Abrüstung vor. Das Buch zeigt auf, dass wir vor noch nie dagewesenen Konflikten und Gefahren stehen und wie wir radikal umsteuern können, um nicht die Bewohnbarkeit des Planeten zu zerstören und somit den nach uns folgenden Generationen die Zukunft zu rauben.

Das Buch ist unter der ISBN 978-3-86393-083-7 bei CEP Europäische Verlagsanstalt erschienen. info@europaeische-verlagsanstalt.de │040/450194-0

 

 

Über den Autor 

 

Jakob von Uexküll, Gründer des Alternativen Nobelpreises (Right Livelihood Award) und des Weltzukunftsrats (World Future Council), arbeitet seit Jahrzehnten weltweit an Konzepten des Umdenkens und Umsteuerns – als Botschafter, Aufklärer und Berater für eine gerechtere und bewohnbare Welt für zukünftige Generationen.

Mehr über Jakob von Uexküll.

 

 

 

 

Der World Future Council freut sich über Spenden direkt vor Ort oder – falls Sie eine Spendenbescheinigung benötigen – an die Stiftung World Future Council bei der GLS Bank Bochum, IBAN: DE 70 4306 0967 2009 0040 00, BIC: GENODEM1GLS, oder über das Online-Formular.


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10 Jahre World Future Council Broschüre

Zusammenfassung

2017 feiert der World Future Council (WFC) sein zehnjähriges Bestehen. Während wir auf die Herausforderungen und Möglichkeiten in der Zukunft blicken, wollen wir einen Moment innehalten, um die Erfolge des letzten Jahrzehnts zu würdigen.

Wir können – und müssen – einen Wandel hin zu einer nachhaltigen, erneuerbaren und friedlichen Welt vollziehen. Beispielsweise können wir unsere Energieversorgung schon mit den heute bekannten Technologien zu 100% mit erneuerbaren Energien decken. Dies nicht zu tun ist auch eine Verschwendung von Natur-Kapital, denn die Sonne von heute können wir morgen nicht mehr nutzen.

Pressemitteilung: Sind die deutschen Haushaltsüberschüsse nachhaltig?

Ökonomische Zusammenhänge besser verstehen:

Neue Einführungsbroschüre des World Future Council über die wirtschaftlichen Verbindungen von Schulden und Vermögen

Hamburg, den 23.6.2017 „Deutsche Überschüsse sind nur dann möglich, wenn das Ausland seine Defizite über Kredite aus Deutschland finanziert.“, sagt ,Future Finance‘ Chefökonom beim World Future Councils (WFC), Dr. Matthias Kroll „Nur dann ist es dem Ausland möglich mehr Produkte in Deutschland zu kaufen als es selber nach Deutschland exportiert. Die daraus resultierenden finanziellen Forderungen Deutschlands an das Ausland haben sich zuletzt aber oft wenig werthaltig erwiesen.“ 

Der WFC hat zu diesem Thema eine Broschüre veröffentlicht: „Schulden und Vermögen“ erklärt in einfacher Form den unmittelbaren Zusammenhang zwischen Geldschulden und Geldvermögen auf nationaler wie auf internationaler Ebene. Zum G20-Gipfel in Hamburg hoch aktuell macht deutlich, dass hohe Exporte nur dann nachhaltig sind und zu mehr Wohlstand für alle führen, wenn das verdiente Geld für entsprechende Importe genutzt wird. Nur dann können schädliche Ungleichgewichte verhindert werden.

Die zunehmende internationale Kritik hat die Leistungsbilanzüberschüsse Deutschlands in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt wie selten zuvor. Die deutsche Verteidigung des eigenen Überschusses liegt in dem, einzelwirtschaftlich richtigen Gedanken, dass Überschüsse immer etwas Gutes sind, Defizite dagegen schlecht. In einer gesamtwirtschaftlichen Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die Überschüsse des einen immer den Defiziten, bzw. der Verschuldung, der anderen entsprechen. Der Saldo aller Länder ist immer Null. Demnach kann die Anwendung einzelwirtschaftlich richtiger Regeln auf makroökonomische Probleme zu fatalen wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen führen.

Ähnliches gilt für den rein binnenwirtschaftlichen Geldvermögensaufbau. Erspartes Geld kann nur dann mit Zinserträgen angelegt werden, wenn ein Schuldner mit einem erfolgversprechenden Geschäftsmodell bereitsteht, der das geliehene Geld inklusive der vereinbarten Zinsen zurückzahlen kann. Und fällt der Schuldner aus, weil das Geschäftsmodell nicht so funktioniert wie erwartet, fällt auch das Vermögen aus.

Das Verständnis der saldenmäßigen Zusammenhänge von Finanzströme ist aber auch für die Finanzierung des globalen Klimaschutzes und der neuen UN Sustainable Development Goals (SDGs) wichtig, weil dazu in den nächsten Jahren erhebliche Gelder von den reichen, industrialisierten Ländern in die Entwicklungsländer transferiert werden müssen.

„Dabei wird die Herausforderung darin liegen neue, globale Finanzierungswerkzeuge zu initialisieren mit denen zu starke Leistungsbilanzungleichgewichte vermieden werden können“, so Kroll.

 

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Dr. Matthias Kroll
Chief Economist – Future Finance
matthias.kroll@worldfuturecouncil.org

World Future Council

Der World Future Council (WFC) ist eine gemeinnützige Stiftung mit Hauptsitz in Hamburg. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende, Jakob von Uexküll, gründete auch den Alternativen Nobelpreis. Der WFC setzt sich für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Denken und Handeln im Sinne zukünftiger Generationen ein. Seine Mitglieder kommen aus Politik, Geschäftswelt, Wissenschaft und Kultur – und von allen fünf Kontinenten. Der Rat identifiziert mithilfe seines Netzwerks von Wissenschaftlern, Parlamentariern und Umwelt-Organisationen weltweit zukunftsweisende Politikansätze und unterstützt ihre Umsetzung auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene. Weitere Infos finden Sie unter www.worldfuturecouncil.org.

 

 

 

WFC Benefiz-Konzert in Berlin

 Am 4. September 2017 wird im Kammermusiksaal der Philharmonie ein Benefizkonzert zugunsten des World Future Council stattfinden.
Um 18 Uhr wird es im Foyer des Kammermusiksaales zur Einführung eine Gesprächsrunde mit Jakob von Uexküll, Gründer des World Future Council und Dr. Peter Hauber (IPPNW Concerts) unter der Moderation von Gerhard Forck (Leiter der Abteilung Kommunikation der Philharmonie) geben.
Konzertbeginn ist um 19:00 Uhr, mit Begrüßungsansprache von Jakob von Uexküll

Im Anschluss an das Konzert laden wir Sie zum Empfang im Ausstellungsfoyer des Kammermusiksaals ein.

Das Benefizkonzert ist eine gemeinsame Veranstaltung von IPPNW-Concerts,
Berliner Festspiele / Musikfest Berlin und der Stiftung Berliner Philharmoniker.

“Amore Perduto – Musiken des italienischen Frühbarock”

Benefizkonzert zugunsten des World Future Council

4. September 2017, 19:00 Uhr. Einführung 18:00 Uhr

Kammermusiksaal der Philharmonie, Berlin

Tickets können Sie hier erwerben.

 

Das Programm:

Amore Perduto – Musiken des italienischen Frühbarock

Marco Uccellini [ca. 1610-1680]
Sinfonia seconda für fünf Instrumente C-Dur [1660]

Luigi Rossi [ca. 1598-1653]
Lasciate Averno
aus der Oper L’Orfeo [1647]

Salomone Rossi [1570-1630]
Die Gesänge des Salomon (Auswahl) [1623]

Antonio Sartorio [ca. 1630-1680]
Ausschnitte aus L’Orfeo [1672]

Alessandro Stradella [1639-1682]
Sinfonia für Violine, Violoncello und Basso continuo d-Moll

Alessandro Stradella
„Affligetemi pure, amare memorie“
Kantate für Sopran und Basso continuo

Johann Rosenmüller [1617-1684]
Sonata nona für fünf Instrumente D-Dur [1682]

Marco Uccellini
Sinfonia quarta für fünf Instrumente C-Dur [1660]

Francesco Cavalli [1602-1676]
Dunque, Giove immortale – Verginella io morir vo‘
Rezitativ und Arie der Calisto aus der Oper La Calisto [1651]

Marco Uccellini
Sinfonia sesta für fünf Instrumente D-Dur [1660]

Francesco Cavalli
Sien mortali o divini – Non è maggior piacere
Rezitativ und Arie der Calisto aus der Oper La Calisto [1651]

Sunhae Im Sopran
Akademie für Alte Musik Berlin
Bernhard Forck Leitung

Claudio Monteverdis Zeitgenossen, Schüler und Nachfolger im Geiste sind hier mit virtuosen Werken mit und ohne menschliche Stimme versammelt. Salomone Rossi, der seiner Herkunft wegen „Ebreo“ genannt wurde, war Monteverdis Kollege in Mantua. Mit seinen Instrumentalwerken leistete er ebenso Pionierarbeit wie mit den mehrstimmigen Kompositionen für einen reformierten Synagogen-Gottesdienst, die er unter dem Titel „Gesänge des Salomo“ veröffentlichte. Luigi Rosso und Antonio Sartorio, eine bzw. zwei Generationen jünger als der Jubilar, bieten nur zwei Beispiele für die stimulierende Wirkungsgeschichte von dessen „Orfeo“ auf die Nachwelt. Francesco Cavalli wurde von Monteverdi in seine Hofkapelle an San Marco in Venedig berufen. Erst Knabensopran, dann Tenor, stieg er schon bald zum bekanntesten Opernkomponisten der Generation nach Monteverdi auf. Das musiktheatralische Werk Marco Uccellinis ist verschollen; überliefert aber sind seine Instrumentalwerke, virtuos in ihren Ansprüchen, originell in ihrer Formensprache. Dem Eskapismus des Lebens entsprachen bei Alessandro Stradella Extravaganzen in der Kunst, der vokalen wie der instrumentalen.


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Pressemitteilung: Internationale Allianz, aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft fordert von G20: Klimaschutz auch ohne die USA umsetzen

Berlin/ Hamburg, 13. Juni 2017: In einer gemeinsamen Erklärung hat heute die Stiftungsplattform F20 gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die G20 aufgefordert, das Pariser Abkommen auch ohne die USA umzusetzen. Das Bündnis, u. a. bestehend aus den Begleitgruppen des G20-Prozesses Business 20, Think Tank 20, Women 20 und Labour 20, kritisierte den angekündigten Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen als „kurzsichtig und unverantwortlich“.

Das Pariser Abkommen sei unabdingbar, um die Klimakrise zu bewältigen.

„Die verbleibenden 19 Staaten müssen beim kommenden G20-Gipfel im Hamburg überzeugend demonstrieren, dass sie das Pariser Abkommen umsetzen wollen“,

heißt es in der Erklärung.

 

„Staats- und Regierungschefs rund um den Globus haben sich auf beeindruckende Art und Weise für das Pariser Abkommen ausgesprochen. Jetzt müssen den Worten Taten folgen. Eine überwältigende Zahl an Unternehmen, Investoren, Wissenschaftler, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen, Bürgermeistern, Bürgerinnen und Bürgern bieten dabei ihre Unterstützung an“,

sagte Johannes Merck, Vorstand der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz, und einer der Sprecher der Stiftungsplattform F20.

 

Konkret forderte das Bündnis die führenden 19 Industrienationen auf, ihre jeweiligen nationalen Klimaschutzbeiträge (Nationally Determined Contributions, NDCs) zu erhöhen, einen weltweiten Mechanismus zur CO2-Bepreisung auf den Weg zu bringen und sich auf einen konkreten Zeitplan für das Ende der Subventionierung fossiler Energieträgern zu einigen. Finanzmarktakteure sollten zudem in die Lage versetzt werden, nachhaltig zu investieren, indem sich die G20 für Standards für die Offenlegung von Klimarisiken im Finanzsektor einsetzt.

 

Hintergrund

Die Begleitprozesse (Engagement Groups) der G20 bestehen aus internationalen Organisationen aus allen G20-Ländern und darüber hinaus. Dabei vertreten Business 20 (B20) Wirtschaft und Unternehmen, Civil 20 (C20) die Zivilgesellschaft, Labor 20 (L20) die Gewerkschaften, Youth 20 (Y20) Kinder und Jugendliche, Women 20 (W20) Frauenorganisationen und Think 20 (T20) die Wissenschaft. Für Business 20, Civil 20 und Think 20 zeichnen die Vorsitzenden der jeweiligen Task Forces zu Klima, Energie- und Nachhaltigkeit die Erklärung. Diese wird von L20, Y20, W20 sowie der Stiftungsplattform Foundation 20 (F20) unterstützt.

 

Die gemeinsame Erklärung der G20-Begleitgruppen (englisch) finden Sie hier.

 

Die Stiftungsplattform F20 hat sich anlässlich des im Juli in Hamburg stattfindenden G20-Gipfels gegründet. Mit einem Event am 4. Juli im Hamburger Rathaus will die F20 ihrer Unterstützung für die internationalen Klimaschutzagenda Ausdruck verleihen sowie darüber zu diskutieren, wie das Potenzial, das weltweiter Klimaschutz bietet, gehoben werden kann.

Zur F20 gehören u. a. Rockefeller Brothers Fund, der Wallace Global Fund (beide USA), Shakti Sustainable Energy Foundation, Tata Trusts (beide Indien), Avina Foundation (Lateinamerika), FARN (Argentinien), SEE Foundation, C Team (beide China), Instituto Arapyaú (Brasilien), European Climate Foundation (Niederlande), Stiftung Zukunftsfähigkeit, Stiftung Mercator, Stiftung 2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz, Michael Otto Stiftung für Umweltschutz, WWF, Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der World Future Council (alle Deutschland). Insgesamt repräsentieren diese Stiftungen ein Gesamtkapital in zweistelliger Milliardenhöhe US-Dollar.

 

For more Information on the F20 Foundation Platform, visit www.foundations-20.org/

 

Pressekontakt

Katrin Riegger

Leiterin Kommunikation Deutschland, European Climate Foundation

Katrin.Riegger@europeanclimate.org,

T: +49 (0) 30 847 12 11 96, M: +49 (0) 157 71 33 57 96

World Future Council

Der World Future Council (WFC) ist eine gemeinnützige Stiftung mit Hauptsitz in Hamburg. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende, Jakob von Uexküll, gründete auch den Alternativen Nobelpreis. Der WFC setzt sich für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Denken und Handeln im Sinne zukünftiger Generationen ein. Seine Mitglieder kommen aus Politik, Geschäftswelt, Wissenschaft und Kultur – und von allen fünf Kontinenten. Der Rat identifiziert mithilfe seines Netzwerks von Wissenschaftlern, Parlamentariern und Umwelt-Organisationen weltweit zukunftsweisende Politikansätze und unterstützt ihre Umsetzung auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene. Weitere Infos finden Sie unter www.worldfuturecouncil.org.

 

F20 Stiftungsplattform: A transformation that leaves no one behind

Am 7. und 8. Juli 2017, kommen die einflussreichsten Industrie- und Entwicklungsländer zum G20-Gipfel in Hamburg zusammen. Regierungschefs der 19 führenden Wirtschaftsnationen und der Europäischen Union werden dort gegenwärtige Herausforderungen und zukünftige Entwicklungen diskutieren. Anlässlich dieses bedeutenden Events hat sich eine einzigartige Allianz von über 35 Stiftungen und philanthropischen Organisationen (F20) gegründet, um gemeinsam einen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz und einer globalen Energiewende zu leisten – vor, während und nach des G20 Gipfels.

Mehr über die Stiftungsplattform F20: www.foundations-20.org

 

Stiftungstag Osnabrück: F20 Plattform wird ins Leben gerufen

Osnabrück: Mehr als 30 Stiftungen aus acht Ländern haben sich zu einer einzigartigen Allianz für mehr Klimaschutz und eine globale Energiewende zusammengeschlossen.  Der World Future Council übernimmt hierbei die koordinierende Rolle. Das teilten sie heute anlässlich des Deutschen Stiftungstags in Osnabrück mit. Die so genannte Foundations-Plattform (F20) versteht sich als Brücke zwischen den 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern (G20), der Privat- und Finanzwirtschaft und Zivilgesellschaft. Ziel der Stiftungsplattform ist, die Umsetzung der Agenda 2030, Klimaschutzprojekte und den Ausbau von Erneuerbaren Energien voranzubringen sowie die starke Rolle von zivilgesellschaftlichen Organisationen dabei zu betonen. Zusammengezählt haben die Stiftungen ein Kapital von einem zweistelligen Milliarden Betrag (US Dollar).

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World Future Council veröffentlicht „Bregenzer Erklärung“

Gipfeltreffen: Experten erarbeiten Lösungen für die größten Herausforderungen unserer Zeit

Bregenz, 2. April 2017Zum Abschluss des 10. World Future Forums, das vom 30. März bis 2. April im österreichischen Bregenz abgehalten wurde, hat der World Future Council seine „Bregenzer Erklärung“ veröffentlicht. Die Ratsmitglieder sehen Klimawandel und nukleare Bedrohungen als existentielle und akute Gefahr für die Menschheit.

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