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Was tut die Hamburger Politik für 100% biologisches Essen?

Gesunde, nachhaltige Verpflegung für Kinder, Jugendliche und Kranke sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Kann nicht auch Hamburg eine gesündere, nachhaltigere Ernährung in Kitas, Schulen und Krankenhäusern anbieten? Welche Position beziehen dazu die Hamburger Bürgerschaftsfraktionen? Diesen brennenden Fragen werden wir auf unserer Veranstaltung nachgehen, zu der wir Sie herzlich einladen.

World Future Council erhält Verstärkung

Im Turnus von fünf Jahren werden die Rats- und Ehrenratsmitglieder des World Future Council gewählt. In diesem Jahr war es wieder soweit und so gibt es einige Veränderungen. Wir freuen wir uns, vier neue Ratsmitglieder, einen neuen Botschafter und ebenfalls ein neues Mitglied des WFC-Aufsichtsrats begrüßen zu können. Gleichzeitig bedanken wir uns bei denjenigen, die den World Future Council verlassen werden, für ihre erfolgreiche und inspirierende Arbeit und für ihren Einsatz für die Ziele des World Future Council.

Das neue Ratsmitglied Victoria Tauli-Corpuz ist Sonderberichterstatterin der UNO für die Rechte indigener Völker. Die Aktivistin und Menschenrechtlerin setzt sich bereits seit den 1970er Jahren für die Rechte indigener Völker und Frauenrechte ein. Pauline Tangiora war bisher die Expertin für das Thema. Diese wechselt nun in den Ehrenrat.

Ebenfalls in den Rat berufen wurde Charlotte Aubin. Aubin ist Unternehmerin und Gründerin von GreenWish Partners und der GreenWish-Stiftung. Mit der Stiftung sollen soziale Projekte sollen und Solarelektrifizierungs-Programme, vornehmlich auf dem afrikanischen Kontinent, gefördert werden.

Zudem wurde Helmy Abouleish in diesem Jahr in den Rat gewählt. Helmy Abouleish ist Geschäftsführer der SEKEM-Initiative in Ägypten, die sein Vater Dr. Ibrahim Abouleish 1977 gründete und für die Ibrahim Abouleish 2003 mit dem Alternativen Nobelpreis (Right Livelihood Award) ausgezeichnet wurde. Abouleish engagierte sich lange in der nationalen und internationalen Politik für verantwortungsvollen Wettbewerb, soziales Unternehmertum, die Bekämpfung des Klimawandels und für Ernährungssicherheit.

Mit Neshan Gunasekera ergänzt ein Jurist und Erziehungswissenschaftler den Rat. Von 2007 bis 2012 war Neshan Direktor des Forschungszentrums Weeramantry International Center for Peace Education and Research, das von Richter C.G. Weeramantry gegründet wurde. Er berät viele internationale Organisationen. Sein erklärtes Ziel ist es, Menschen zusammen zu bringen und sich mit ihnen für Schutz und Regeneration der Umwelt zu einzusetzen.

Als neuen Botschafter konnte der World Future Council Gerhard Stübe gewinnen. Stübe ist Leiter des Festspielhauses Bregenz, in dem 2017 das Jahrestreffen der WFC-Ratsmitglieder stattfand. Die nachhaltige Wirkung von Veranstaltungen steht im Zentrum seiner Arbeit.

Tina Stridde ergänzt ab sofort den Aufsichtsrat des World Future Council. Die studierte Betriebswirtin ist außerdem Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation, einer Dachorganisation der Cotton Made in Africa Initiative. Wir sind uns sicher, dass sie mit ihrem Engagement und ihren Interessenschwerpunkten in den Bereichen nachhaltiger Konsum und globale Wertschöpfungsketten hervorragend zum WFC passt.

Alle möchten wir herzlich beim World Future Council willkommen heißen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und auf den Input dieser interessanten Menschen.


Pressekontakt

Miriam Petersen
Media & Communications Manager
Telefon: +49 40 307 09 14 19

miriam.petersen@worldfuturecouncil.org

WFC Benefiz-Konzert in Berlin

 Am 4. September 2017 wird im Kammermusiksaal der Philharmonie ein Benefizkonzert zugunsten des World Future Council stattfinden.
Um 18 Uhr wird es im Foyer des Kammermusiksaales zur Einführung eine Gesprächsrunde mit Jakob von Uexküll, Gründer des World Future Council und Dr. Peter Hauber (IPPNW Concerts) unter der Moderation von Gerhard Forck (Leiter der Abteilung Kommunikation der Philharmonie) geben.
Konzertbeginn ist um 19:00 Uhr, mit Begrüßungsansprache von Jakob von Uexküll

Im Anschluss an das Konzert laden wir Sie zum Empfang im Ausstellungsfoyer des Kammermusiksaals ein.

Das Benefizkonzert ist eine gemeinsame Veranstaltung von IPPNW-Concerts,
Berliner Festspiele / Musikfest Berlin und der Stiftung Berliner Philharmoniker.

“Amore Perduto – Musiken des italienischen Frühbarock”

Benefizkonzert zugunsten des World Future Council

4. September 2017, 19:00 Uhr. Einführung 18:00 Uhr

Kammermusiksaal der Philharmonie, Berlin

Tickets können Sie hier erwerben.

 

Das Programm:

Amore Perduto – Musiken des italienischen Frühbarock

Marco Uccellini [ca. 1610-1680]
Sinfonia seconda für fünf Instrumente C-Dur [1660]

Luigi Rossi [ca. 1598-1653]
Lasciate Averno
aus der Oper L’Orfeo [1647]

Salomone Rossi [1570-1630]
Die Gesänge des Salomon (Auswahl) [1623]

Antonio Sartorio [ca. 1630-1680]
Ausschnitte aus L’Orfeo [1672]

Alessandro Stradella [1639-1682]
Sinfonia für Violine, Violoncello und Basso continuo d-Moll

Alessandro Stradella
„Affligetemi pure, amare memorie“
Kantate für Sopran und Basso continuo

Johann Rosenmüller [1617-1684]
Sonata nona für fünf Instrumente D-Dur [1682]

Marco Uccellini
Sinfonia quarta für fünf Instrumente C-Dur [1660]

Francesco Cavalli [1602-1676]
Dunque, Giove immortale – Verginella io morir vo‘
Rezitativ und Arie der Calisto aus der Oper La Calisto [1651]

Marco Uccellini
Sinfonia sesta für fünf Instrumente D-Dur [1660]

Francesco Cavalli
Sien mortali o divini – Non è maggior piacere
Rezitativ und Arie der Calisto aus der Oper La Calisto [1651]

Sunhae Im Sopran
Akademie für Alte Musik Berlin
Bernhard Forck Leitung

Claudio Monteverdis Zeitgenossen, Schüler und Nachfolger im Geiste sind hier mit virtuosen Werken mit und ohne menschliche Stimme versammelt. Salomone Rossi, der seiner Herkunft wegen „Ebreo“ genannt wurde, war Monteverdis Kollege in Mantua. Mit seinen Instrumentalwerken leistete er ebenso Pionierarbeit wie mit den mehrstimmigen Kompositionen für einen reformierten Synagogen-Gottesdienst, die er unter dem Titel „Gesänge des Salomo“ veröffentlichte. Luigi Rosso und Antonio Sartorio, eine bzw. zwei Generationen jünger als der Jubilar, bieten nur zwei Beispiele für die stimulierende Wirkungsgeschichte von dessen „Orfeo“ auf die Nachwelt. Francesco Cavalli wurde von Monteverdi in seine Hofkapelle an San Marco in Venedig berufen. Erst Knabensopran, dann Tenor, stieg er schon bald zum bekanntesten Opernkomponisten der Generation nach Monteverdi auf. Das musiktheatralische Werk Marco Uccellinis ist verschollen; überliefert aber sind seine Instrumentalwerke, virtuos in ihren Ansprüchen, originell in ihrer Formensprache. Dem Eskapismus des Lebens entsprachen bei Alessandro Stradella Extravaganzen in der Kunst, der vokalen wie der instrumentalen.


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Miriam Petersen
Media & Communications Manager
Telefon: +49 40 307 09 14 19

miriam.petersen@worldfuturecouncil.org