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100% Erneuerbare Energien für alle Bürgerinnen und Bürger Tansanias

Abstract

Tansania ist mit allen nötigen Ressourcen gesegnet, um seinen Energieverbrauch aus Erneuerbaren zu decken und so bis 2050 den Lebensstandard auf den eines Industrielandes zu heben. Für eine Energiewende zu 100% Erneuerbaren sind jedoch Investitionen in der Größenordnung von jährlich 9 Milliarden US-Dollar notwendig. Dieses neue Finanzmodell blickt auf eine Kooperation zwischen westlichen Zentralbanken und Entwicklungsbanken und stellt dar, wie benötigten Summen freigesetzt werden können, um bis zur Mitte des Jahrhunderts saubere, nachhaltige und bezahlbare Energie für alle tansanischen Bürgerinnen und Bürger zu realisieren.

Die Bedeutung der Endogenität der Geldmenge für die globale Finanzierung der UN Nachhaltigkeitsziele

Abstract

Die Finanzierung von großen Investitionen in Klimaschutz und in die Nachhaltigkeitsziele braucht neue Mittel. Eine Möglichkeit wäre eine neue monetäre Finanzierung durch die Zentralbanken. Der Arbeitsbereich für nachhaltige Wirtschaft des WFC hat ein theoretisches Hintergrundpapier entwickelt, in dem erklärt wird, wie diese Finanzierungsmöglichkeit funktioniert und weshalb sie sich mit den aktuellen Erkenntnissen der Wirtschaftswissenschaften deckt.

Neue Studie der Stiftung World Future Council

Das alljährliche Weltwirtschaftsforum in Davos hat den Klimawandel schon länger auf die Agenda, allerdings ohne nennenswerte Ergebnisse, findet die Hamburger Stiftung World Future Council, und schlägt vor, anstatt eines “Bank-Bailout” – wie vor zehn Jahren bei der Bankenkrise – nun einen “Klima-Bailout” zu implementieren.

Die entscheidende Legislaturperiode für das Klima

Ein Kommentar von Anna Leidreiter und Dr. Matthias Kroll

Während CDU/ CSU, FDP und Grüne interne Positionen und „rote Linien“ für die Koalitionsgespräche abstecken, gerät eine zentrale Erkenntnis in Vergessenheit: die bevorstehende Legislaturperiode bietet die letzte Chance, die Weichen für den dringend notwendigen Klimaschutz zu stellen. Zu diesem Schluss kommt auch der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) in einem Gutachten.  Und trotzdem spielte der Klimawandel bisher weder im Wahlkampf, noch in der Orientierungsphase der Parteien eine Rolle. Dabei ist gerade in Zeiten von globalen Krisen und Konflikten notwendig, dass wir demokratische und ehrliche Debatten führen. Weiterlesen

Aktueller Kommentar zum Weltwirtschaftsforum Davos von Dr. Matthias Kroll

Das alljährliche Weltwirtschaftsforum in Davos hat den Klimawandel schon länger auf die Agenda, allerdings ohne nennenswerte Ergebnisse, findet die Hamburger Stiftung World Future Council, und schlägt vor, anstatt eines “Bank-Bailout” – wie vor zehn Jahren bei der Bankenkrise – nun einen “Klima-Bailout” zu implementieren.

Klima-Bailout: Ein Vorschlag zur Durchführung der notwendigen Konversion fossiler „Stranded Assets“ in erneuerbaren Energien

Zusammenfassung

Verzichten wir auf einen schnellen Ausstieg aus der fossilen Wirtschaft, geraten wir ungebremst in die Klimakatastrophe mit allen negativen Implikationen. Steigen wir aber so schnell aus der bestehenden fossilen Infrastruktur aus wie es zur Einhaltung des 1,5°C Ziels nötig ist, entwerten wir gigantische Vermögenswerte in einem Tempo, das ebenfalls zu systemischen Risiken in der Ökonomie führt. Gibt es einen Ausweg aus dieser anscheinend unauflöslichen Situation?

Es wird ein neues Finanzinstrument benötigt, das den Energieunternehmen ermöglicht ihre faktisch ‚gestrandeten‘ fossilen Vermögenswerte in Vermögenswerte zu konvertieren, die aus 100 Prozent erneuerbaren Energien (EE) bestehen. Eine “Klima-Bailout” nach dem Vorbild des “Bank-Bailouts” während der Krise des Finanzmarkts 2008 ist eine Möglichkeit, sowohl das Klima als auch die Wirtschaft zu retten, ohne dabei den Steuerzahler unnötig zu belasten.

Wie wir die notwendigen Billionen für den Klimaschutz mobilisieren können

Abstract

Um das 1,5°C Ziel zu erreichen, das im Pariser Abkommen vereinbart wurde, ist eine globale Energiewende zu 100% Erneuerbaren Energien bis spätestens 2050 notwendig. Ein solcher Prozess erfordert jährliche Investitionen von 1,5 – 2 Billionen US-Dollar. Obwohl die Kosten für Erneuerbare Energien in letzter Zeit stark gesunken sind – und auch weiterhin sinken werden – stagnieren die derzeitigen Investitionen bei etwa 250 Milliarden US-Dollar. Daher muss zusätzliche finanzielle Unterstützung aufgebracht werden, um die globale Ausbreitung von Erneuerbaren Energien auf das benötigte Level zu bringen.
Dieser Bericht führt aus, wie diese zusätzliche Unterstützung durch eine Kooperation von Nicht-Industriestaaten, multilateralen Entwicklungsbanken (MDBs), dem Green Climate Fund (GCF) oder anderen finanziellen Institutionen mit den Zentralbanken der Industriestaaten bereitgestellt werden kann.

Desertifikation in Afrika: Lösungen für die Bekämpfung von Fluchtursachen

Prominente Vertreter aus Medien, Wirtschaft und Zivilgesellschaft debattieren auf Einladung von Alexandra von Rehlingen, Prof. Matthias Prinz und Jakob von Uexküll

Berlin, den 20.06.2017 – Nachdem Bundesminister Gerhard Müller vor 100 Millionen Flüchtlingen aus Afrika gewarnt hat, kamen am Montag auf Einladung von Alexandra von Rehlingen-Prinz und Prof. Dr. Matthias Prinz prominente Vertreter aus Medien, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um über Lösungen für die Bekämpfung von Fluchtursachen zu reden. Unter den Gästen waren Marius Müller-Westernhagen, Sandra Maischberger, Stefan Aust, Eckart von Hirschhausen und Alexandra Oetker.

 

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Podiumsgespräch in Berlin

Der Verein „Haus für die Vereinten Nationen“

in Kooperation mit

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN)

World Future Council (WFC)

lädt herzlich ein:

Mit der UNO global, in Berlin lokal:

Frauenrechte weltweit erstreiten – aber wie?

Wann? Donnerstag, 29. Juni 2017, 18:00 – 20 Uhr

Wo? Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund, Luisenstr. 18. 10017 Berlin-Mitte

 

Die Wahl Saudi-Arabiens in die Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen im April 2017 hat weltweite Reaktionen von Zustimmung bis Entrüstung ausgelöst. Wie steht es um die Rechte der Frauen? Was kann die UNO zur Verbesserung der Frauenrechte weltweit leisten? Welche Chancen eröffnen sich für Soziale Gerechtigkeit und Friedenssicherung? Und wie ist der Befund bei der Verwirklichung der Rechte der Frauen in Deutschland und in Berlin?

Informieren Sie sich zu dieser hoch aktuellen Thematik anlässlich unserer Podiumsdiskussion mit profilierten Expertinnen, die sich engagiert für die Verwirklichung der Rechte der Frauen einsetzen – sei es in politischer Verantwortung, in der Wirtschaft, aus der Perspektive der jüngeren Generation oder bei den Vereinten Nationen.

 

Programm

Begrüßung: Prof. Dr. Rolf Kreibich

Vorsitzender “Haus für die Vereinten Nationen e.V.” / World Future Council

 

Podiumsgespräch mit

  • Barbara König, Staatssekretärin bei der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Berlin
  • Henrike von Platen, ehem. Vorsitzende, Business Women
  • Eva Ritte, DGVN-Jugendbeobachterin bei der 61. Frauenrechtskommission der UN 2017
  • Dagmar Schumacher, Direktorin, UN Women, Brüssel

Moderation: Shelly Kupferberg, Journalistin, Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Schlusswort: Detlef Dzembritzki, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN)

 

Die Teilnahme ist kostenlos.

Bitte Anmeldung per Email an martin.lenk@world-heritage-watch.org

oder unter den Telefonnummern 030/ 20453975 oder 030/ 8016007

 

Pressekontakt

Miriam Petersen
Media & Communications Manager
Telefon: +49 40 307 09 14 19

miriam.petersen@worldfuturecouncil.org

 

Finanzmarktreform: Gemeinwohlinteressen stärken

FINANZMARKTREFORM--GEMEINWOHLINTERESSEN-STÄRKEN

Zusammenfassung

Die Finanzbranche betont oft, Regulierung solle sie nicht unnötig belasten. Stattdessen muss die Kernfrage lauten: Wie wird das Gemeinwohl wirksam geschützt und gestärkt? Die neue WFC-Broschüre zeigt den hohen Nachholbedarf in der Finanzmarktreform, neue Risiken und Wege zu nachhaltigen Finanzmärkten. Sie legt dar, warum Handelsabkommen wie CETA, TTIP und TiSA enorme Reformbremsen sind und den UN-Nachhaltigkeitszielen widersprechen.