Prof. Wangari Maathai

Gründerin des Green Belt Movement

Wangari Muta Maathai wurde 1940 in Kenia geboren. Nach ihrem Biologiestudium in den USA promovierte sie an der Universität von Nairobi, als erste Frau in Ost- und Zentralafrika. Anschließend lehrte sie an der Universität von Nairobi Veterinäranatomie. Von 1976 bis 1987 war Prof. Dr. Maathai im Nationalen Frauenrat in Kenia aktiv, den sie von 1981 bis 1987 leitete. Im Rahmen dieser Arbeit gründete sie das „Green Belt Movement“, das durch Aufforstung gleichzeitig die Armut bekämpft und den Wald in Ostafrika erhält. In 13 Ländern wurden inzwischen mehr als 40 Millionen Bäume gepflanzt. 2002 wurde Prof. Dr. Maathai ins kenianische Parlament gewählt. Von 2003 bis 2007 war sie stellvertretende Ministerin für Umwelt und natürliche Ressourcen in Kenia. Bereits 1984 erhielt sie den Alternativen Nobelpreis für ihre Arbeit im „Green Belt Movement“. Genau 20 Jahre später wurde ihr als erster afrikanischer Frau der Friedensnobelpreis verliehen – für ihren Einsatz für „nachhaltige Entwicklung, Frieden und Demokratie“. 2006 wurde Prof. Dr. Maathai vom französischen Präsidenten Jaques Chirac darüber hinaus mit der ranghöchsten Auszeichnung Frankreichs, der Légion d’honneur, ausgezeichnet.