María Fernanda Espinosa-Garces

María Fernanda Espinosa ist eine Akademikerin, Diplomatin und Politikerin mit mehr als 30 Jahren professionelle Erfahrung in der Akademie, internationalen und Nichtregierungsorganisationen, sowie Führungspositionen innerhalb der ecuadorianischen Regierung. Zuletzt war sie Präsidentin der 73. Generalversammlung der Vereinten Nationen als 4. Frau der Geschichte und als erste Frau aus Latein Amerika und der Karibik, die dieses Amt seit der Gründung in 1945 tragen durfte.  

Sie wird als Expertin für internationale Angelegenheiten und die Vereinten Nationen, Verteidigung und Sicherheit, nachhaltige Entwicklung, die Umwelt, Klimaveränderung, Geschlechtergleichstellung und die Rechte indigener Völker angesehen. In Ecuador diente sie zweimal als Ministerin für Außenpolitik, Verteidigung und Natur- und Kulturerbe. Sie war außerdem dauerhafte Vertreterin bei den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Genf.  

Gegenwärtig hat María Fernanda Espinosa mehrere beratende Funktionen inne, unter anderem als Exekutivdirektorin von GWL Voices for Change and Inclusion, als Co-Vorsitzende der Coalition for the UN We Need, als Beraterin des Club de Madrid, als Mitglied des Nizami Ganjavi International Center und als Mitglied der Taskforce on Nature Markets; Mitglied des Schirmherrenrats des Weltnachhaltigkeitsforums; politischer Berater der Bewegung für die universelle Gesundheitsversorgung 2030; UBUNTU-Berater für die United Cities and Local Governments (UCLG); und Mitglied des hochrangigen Beirats für die Allianz der Zivilisationen der Vereinten Nationen. 

Sie ist Ratsmitglied des World Future Council.