María Fernanda Espinosa-Garces

María Fernanda Espinosa ist eine Akademikerin, Diplomatin und Politikerin mit mehr als 30 Jahren professionelle Erfahrung in der Akademie, internationalen und Nichtregierungsorganisationen, sowie Führungspositionen innerhalb der ecuadorianischen Regierung. Sie wird als Expertin für internationale Angelegenheiten und die Vereinten Nationen, Verteidigung und Sicherheit, nachhaltige Entwicklung, die Umwelt, Klimaveränderung, Geschlechtergleichstellung und die Rechte indigener Völker angesehen. Sie hat eine weitreichende Erfahrung in zwischenstaatlichen Verhandlungen und ist anerkannt als eine internationale Anwältin für Multilateralismus und Rechte sowie Stärkung von Frauen.

María Fernanda war eine Beraterin für Biodiversität und politische Lösungen für indigene Völker. Später hielt sie die Stelle als regionale Direktorin von Südamerika in der Internationalen Union für die Erhaltung der Natur (IUCN) inne. Außerdem hat sie als Ministerin für Außenpolitik, Verteidigung udn Natur- und Kluturerbe gearbeitet und war die erste weibliche Botschafterin und dauerhafte Vertreterin Ecuadors bei den Vereinten Nationen in New York. Sie war außerdem dauerhafte Vertreterin bei den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Genf. Zuletzt war sie Präsidentin der 73. Generalversammlung der Vereinten Nationen als 4. Frau der Geschichte und als erste Frau aus Latein Amerika und der Karibik, die dieses Amt seit der Gründung in 1945 tragen durfte. 

María Fernanda hat diverse Stipendien und Anerkennungen erhalten. Diese wurden ihr unter anderem von dem lateinamerikanischen Studierendenverband, der Ford Stiftung, der Gesellschaft der Frauen Geographen, der Rockefeller Stiftung, der Deutschen Agentur für Zusammenarbeit im Zuge ihrer Forschung und akademischen Arbeit über den Amazonas, der dortigen Biodiversität, der Umwelt und der Rechte indigener Völker verliehen.

Bevor sie mit ihrer politischen und diplomatischen Karriere begann, war María Fernanda außerordentliche Professorin und Forscherin an der Lateinamerikanischen Fakultät für Sozialwissenschaften (FLACSO), wo sie das Programm für sozioökonomische Studien ins Leben gerufen hat. Sie hat über 30 akademische Artikel über die Amazonas Region, Kultur, Erbe, nachhaltige Entwicklung, Klimaveränderung, interlektueller Reichtum, Außenpolitik, regionale Integration, Verteidigung und Sicherheit geschrieben. 

Ihren Bachelorabschluss hat sie in angewandter Linguistik an der Pontifica Universität Católica del Ecuador gemacht. Ihren Masterabschluss kann sie in Sozialwissenschaften und Amazonasstudien nachweisen, sowie ein Postgraduiertendiplom in Anthropologie und politischer Forschung des Lateinamerikanischen Instituts für Sozialwissenschaften. Sie hat ihren fortgeschrittenen Doktor in Geograhpie an der Rutgers Universität gemacht. 

María Fernanda Espinosa hat zahlreiche Arbeiten über Poesie geschrieben, von denen eine den Nationalen Poesie Preis von Ecuador in 1990 gewonnen hat. 

Sie ist Ratsmitglied des World Future Council.