Wie wir arbeiten

Seit 2014 machen wir uns mit dem  Programm „Die Rechte der Kinder und Jugendlichen“ dafür stark, dass Mädchen, Jungen und junge Menschen ihre Rechte wahrnehmen, damit sie gesund aufwachsen und ihr Potenzial voll entfalten können. Der Staat hat die Verpflichtung, die entsprechenden Rahmenbedingungen herzustellen. Daher identifizieren wir gute und bewährte politische Maßnahmen und Gesetze, machen sie bekannt und inspirieren Verantwortliche, ähnliches im eigenen Kontext umzusetzen. Hierzu fördern wir weltweit den fachlichen und politischen kinderrechtlichen Austausch mit EntscheidungsträgerInnen und bieten praktische Methoden und Instrumente für ein schnelleres Handeln an. Schwerpunktmäßig arbeiten wir zu den Themen Kinderschutz, Bildung für nachhaltige Entwicklung, das Kinderrecht auf eine gesunde Umwelt sowie Stärkung von Jugendlichen.

Arbeitsbereiche

     

Aktuelle Publikation

Leitfaden: Bildung für nachhaltige Entwicklung

Unser neues Handbuch zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zeigt die Faktoren auf, die dazu beitragen, BNE strukturell, z.B. durch politische Rahmenbedingungen und in der Praxis erfolgreich umzusetzen anhand von Fallbeispielen. Gleichzeitig stellt es die Trends und Aussichten vor, die diese ganzheitliche, fortschrittliche und umgestaltende Bildung mit sich bringt.

Kinderschutz

Wie können wir erreichen, dass Kinder überall sicher, gesund und glücklich aufwachsen können? Bereits 2015 haben wir die weltbesten Lösungen identifiziert, die die Grundrechte von Mädchen und Jungen schützen, und sie mit dem Future Policy Award ausgezeichnet. Es war uns ein Herzensanliegen, die effektiven Ansätze der Gewinnergesetze weiter bekannt zu machen und sie an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger zu vermitteln, damit immer mehr Kinder ihre Rechte wahrnehmen können.

Ein ganz besonderes Highlight im Jahr 2017 war die Internationale Kinderschutz-Konferenz in Sansibar. Eine zentrale Frage prägte die Konferenz: „Wie können gute politische Vorhaben erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden?” Rund 120 Delegierte aus 12 Ländern, hauptsächlich aus Afrika und Asien, sowie Expertinnen und Experten für Kinderrechte, Mitglieder der Zivilgesellschaft und  Jugendverbände erarbeiteten gemeinsam die positiven Auswirkungen der Kinderrechtsbestimmungen von Sansibar – und wie in ihren Ländern davon gelernt werden kann. Zum Abschluss der mehrtägigen Konferenz wurde die „Sansibar-Erklärung zur Sicherung von
Kinderrechten“ veröffentlicht und von Vertretern aus 12 Ländern unterzeichnet, die sich zu mehr Kinderschutz in ihrer Heimat bekannt haben.

Wir bleiben am Ball:  Nach der Kinderschutz-Konferenz in Sansibar 2017 können wir nun unser Wissen in Ghana weitergeben. Im Dezember 2018 organisieren wir einen Workshop in der süd-ghanaischen Stadt Ho, zu dem 30 Vertreterinnen und Vertreter der Sozialministeriums, Sondereinrichtungen der Polizei, die sich mit Gewalt beschäftigen, und anderen staatlichen Einrichtungen erscheinen werden.  Ziel des Workshops ist es, das sansibarische Modell der “One Stop Centres” (OSC) in den Kinderschutz Ghanas zu integrieren.

Der Oscar für Kinderrechte: Der Future Policy Award 2015

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2015 stand der Future Policy Award im Zeichen der Kinderrechte. Der Preis widmete sich innovativen Gesetzen und politischen Maßnahmen, die zur Bekanntmachung, Realisierung und Sicherung der Kinderrechte beitragen, wie sie in der UN-Konvention über die Rechte des Kindes verankert.  Wir ermutigten insbesondere die Nominierung von Gesetzen, die das Recht auf Bildung, Beteiligung und Schutz – mit besonderem Fokus auf Kinderarbeit, Kinderhandel und Kinderheirat – umsetzen. Wir beschäftigten uns auch mit Gesetzgebungen, die den wichtigen Zusammenhang zwischen Umwelt- und Kinderrechten herstellen und umsetzen und setzen uns daran, solche Gesetze zu stärken und zu verbreiten.

 

Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Als erster Bundesstaat der USA hat Maryland 2011 die Umweltbildungsstandards als Voraussetzung für den Abschluss der Sekundarschule (14- und 15- Jährige) eingeführt. Die Verordnung verfügt, dass jede öffentliche Schule umfassende, interdisziplinäre Umweltbildung gemäß den Vorgaben des Lehrplans und der Umweltbildungsstandards umsetzen muss.  (Umwelt)Bildung für nachhaltige Entwicklung wird Fächer- und Stufenübergreifend unterrichtet mit einem starken Fokus, den Unterricht in die „Natur“ zu verlegen.  Die ersten Ergebnisse lassen sich zeigen, wie z.B. positive Veränderungen im Verhalten und Handeln der Schülerschaft, eine verbesserte Aufnahme von Wissen und Lehrinhalten und ein Rückgang von Aufmerksamkeitsstörungen. Daher gewann Maryland unseren Silber Preis des Future Policy Award. Seitdem haben wir unsere Expertise zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung erweitert. In Gesprächen mit EntscheidungsträgerInnen weltweit sind uns Faktoren aufgefallen, die dazu beitragen, Bildung für nachhaltige Entwicklung erfolgreich in Bildungssystemen umzusetzen. Diese haben wir in unserem Handbuch „Advancing Education for Sustainable Development” zusammengetragen und aufgezeigt, wie es andere Länder machen.

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Wir zeigen gute politische Maßnahmen auf, wie (Umwelt)Bildung für nachhaltige Entwicklung erfolgreich umgesetzt werden kann.

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Wir brauchen eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt.

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Das Recht auf eine gesunde Umwelt ist fundamental, um andere Kinderrechte wahrzunehmen und nachhaltige Gesellschaften, auch für zukünftige Generationen, zu schaffen.

Kinder- und Jugendpartizipation

Das Recht des Kindes auf Mitsprache und Beteiligung ist ein Grundprinzip der UN-Kinderrechts-konvention. Artikel 12 besagt, dass jedes Kind das Recht hat, seine oder ihre Meinung in allen das Kind berührenden Angelegenheiten frei zu äußern. Sansibars umfassendes Kindergesetz legt das Fundament für ein koordiniertes Kinderschutzsystem, innerhalb dessen effektiv auf Fälle von Gewalt und Missbrauch reagiert wird und das die Rechte von Kindern, die mit dem Gesetz im Konflikt geraten sind, schützt und bekannt macht. Eine Besonderheit bei der Entstehung des Gesetzes war der weitreichende Konsultationsprozess mit diversen EntscheidungsträgerInnen, insbesondere jedoch mit Kindern.

Das Team „Die Rechte der Kinder“ wird u.a. aktiv an der Verbreitung Elemente der erfolgreichen Beteiligung von Kindern und InteressenvertreterInnen in andere afrikanische Länder und Regionen arbeiten.

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Wir bringen nationale und regionale Entscheidungsträger mit führenden Kinderrechtsexperten zusammen.

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Wir fördern Politikansätze, die Mädchen und Jungen aktiv miteinbeziehen und so sicherstellen, dass jedes Kind sein Recht, gehört und beteiligt zu werden, wahrnehmen kann.

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Wir setzen uns für eine kinderfreundliche Jugendgerichtsbarkeit ein, die nicht auf Strafe, sondern auf Rehabilitation setzt.

Initiativen

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Maryland Association for Environmental & Outdoors Education

MAEOE fördert und stärkt einen engagierten und verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und deren Wertschätzung bei Schulen und Gemeinden. Der World Future Council kooperiert mit MAEOE, um Maryland’s Umweltbildungsstandards bekannt zu machen und zu verbreiten.

UNSERE GESETZESEMPFEHLUNGEN FINDEN SIE AUF