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• Nurturing The Future – Verantwortung für die Zukunft übernehmen
• KidsCall sorgt für Furore im Hamburger Rathaus
• Flagge zeigen für den Klimaschutz
• Erfolg für KidsCall-Kampagne: Politiker reagieren
• WFC-Vorsitzende spricht auf Tällberg Forum
• Rat kritischer Klima- und Energieexperten weltweit gefragt
• Musik für meine Ohren
• IBA Hamburg und WFC
• Aktivitäten der Ratsmitglieder
• Der WFC in den Medien
• Aktueller Veranstaltungskalender

Nurturing The Future – Verantwortung für die Zukunft übernehmen

World Future Council beschließt in Hamburg über weiteres Vorgehen
Die Experten des WFC!
Ende Mai trafen sich 32 Ratsmitglieder, ein Ehrenmitglied, 23 Berater und WFC-Mitarbeiter aus aller Welt zu viertägigen Diskussionen in Hamburg anlässlich der zweiten Jahreskonferenz des World Future Councils. Ziel der Veranstaltung war es, den WFC effektiver zu organisieren, damit seine Stimme im Interesse zukünftiger Generationen mehr Gehör findet. In diesem Sinne wurden neue Projekte sowie die Einrichtung weiterer Expertenkommissionen beschlossen.

Bianca Jagger, Jakob von Uexküll, Vandana Shiva und Herbert Girardet stellten die Abschlussresolution unter dem Titel „Nurturing The Future – Verantwortung für die Zukunft übernehmen“ im Beisein der Hamburger Senatorin Herlind Gundelach der Presse vor.

Darin fordert der WFC einen internationalen Perspektivenwechsel unter Berücksichtigung der Lebensinteressen zukünftiger Generationen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Die Teilnehmer appellieren an die Regierungen weltweit, unverzüglich gesetzliche Schritte zu unternehmen, um dem Klimawandel und anderen Entwicklungen entgegenzuwirken, die die Zukunft der Menschheit bedrohen. Die jüngste Lebensmittelkrise wird als ein Alarmsignal betrachtet, das zeigt, wie dringend Handeln geboten ist.

„Wir nähern uns einer Schwelle, von der es kein Zurück mehr geben wird,“ warnt Bianca Jagger, die Vorsitzende des WFC-Exekutivausschusses, denn „wir können die Natur nicht immer weiter missbrauchen und zerstören. Wir können unsere Mitmenschen nicht einfach straflos mit Verachtung behandeln.“

Die wichtigsten Anliegen der Abschlussresolution sind der Kampf gegen den Klimawandel und gegen die Gefährdung der Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen, das Engagement für Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung, der Fischerei und der Landwirtschaft sowie die Durchsetzung ethischer Prinzipien in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Der WFC wird sich weiter darauf konzentrieren, gestützt auf sein weltumspannendes Netzwerk aus engagierten Politikern und Initiativen beispielhafte politische Maßnahmen in diesem Sinne bekannt zu machen und zu fördern.

Der Rat ist dem Vorschlag des Exekutivausschusses zur Umstrukturierung der Expertenkommissionen gefolgt und hat konkrete Arbeitsprogramme für folgende Kommissionen beschlossen: Climate/Energy, YouthCall, Future Justice und Systems of Knowledge (Economics, Science and Ethics).

Das Beratergremium (Board of Advisors – BoA) stellte den Teilnehmern seinen neuen Vorsitzenden Cyril Ritchie und die neue Stellvertretende Vorsitzende Barbara Doll vor. Der Rat dankte ihren Vorgängern Margrit Kennedy und Beate Weber sowie dem ausscheidenden Exekutivausschuss-Mitglied Stephen Marglin sehr herzlich für ihr Engagement und die gleistete Arbeit.

Der NDR berichtete aus diesem Anlass ausführlich über die Ziele des WFC.




KidsCall sorgt für Furore im Hamburger Rathaus

Workshop-Ergebnisse begeistern Kommunalpolitiker
Bianca Jagger hört, was die Kinder zu sagen haben
Aus Anlass der Jahreskonferenz wurde in einem Zelt direkt neben den Konferenzräumen ein eigener KidsCall-Workshop veranstaltet, in dem die Experten ihren jungen Zuhörern Rede und Antwort standen. Abschließend präsentierten die Kids die Ergebnisse ihrer hitzigen Diskussionen im Hamburger Rathaus.

Mit beeindruckenden Worten stellten sie den versammelten Honoratioren, WFC-Mitgliedern und der Presse ihre Forderungen und Anliegen vor. Anschließend erklärten alle Kids, was sie persönlich für eine nachhaltige Zukunft tun wollen, zum Beispiel, um nur einige Möglichkeiten individuellen Engagements zu nennen: „Ich werde öfter mit dem Fahrrad fahren“, „Ich will keine Kleidung tragen, die mit Kinderarbeit hergestellt wurde“ oder „Ich will eine Website gestalten, die die Menschen über ungerechte Lebensmittelpreise und Hunger informiert“ …
Hamburgs 2.Bürgermeister Christa Goetsch, gibt ihr Versprechen ab
Diese Versprechen wurden in ein Buch eingetragen, in dem noch genug Platz für entsprechende schriftliche Zusagen der anwesenden Ratsmitglieder und Politiker blieb. So versprach die zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg Christa Goetsch, die CO2-Bilanz des Rathauses dadurch zu verbessern, dass beim Catering für offizielle Anlässe nur noch regionale Produkte verarbeitet werden. Ehrenratsmitglied Dr. Michael Otto erklärte, er wolle mehr für den Erhalt der Umwelt und die Bekämpfung der Armut in Afrika tun.






Flagge zeigen für den Klimaschutz
KidsCall begrüßt G8 Politiker in Berlin
Die Flaggen Deutschlands, der EU und Japans wehten am Kanzleramt in Berlin, als Angela Merkel ihren Gast, den japanischen Premierminister Yasuo Fukuda mit militärischen Ehren zum Staatsbesuch empfing. Direkt gegenüber zeigten auch die KidsCall Kids Flagge, um Bundeskanzlerin Merkel, die derzeitige G8-Vorsitzende, und ihren Nachfolger an der Spitze der G8, Premierminister Fukuda, auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen.

Sie hatten sich Botschaften auf ihre Fahnen geschrieben wie „Rettet den Regenwald!“, „Wollt Ihr uns einen sterbenden Planeten hinterlassen?“ oder „Haltet unsere Erde sauber und gesund!“

„Ich kann es noch gar nicht glauben, dass wir wirklich hier sind und tatsächlich etwas tun können,“ meinte der 13-jährige Niclas, „und vielleicht machen Frau Merkel und Herr Fukuda ja endlich etwas, wenn alle Kids der Welt ihnen das sagen.“

Damit das passiert, braucht KidsCall die Unterstützung möglichst vieler Kinder und Jugendlicher rund um den Globus. Deshalb riefen die Teilnehmer der Veranstaltung am 3. Juni in Berlin ihre Altersgenossen weltweit auf, eine E-Mail oder einen Brief an die politischen Entscheidungsträger zu schicken.

Niclas aus Hamburg erklärt, worum es ihm und vielen tausend Kids in 35 Ländern der Welt geht, die die WFC-Kampagne KidsCall unterstützen: „Wir wollen, dass die politischen Führer der Welt handeln, damit wir noch eine Zukunft haben“. Denn, so heißt es in dem Appell des WFC: „Wir können nicht so weiterleben, als ob es kein Morgen gäbe.“

Hier geht es zum Video von der Aktion vor dem Kanzleramt, und mehr Bilder und Plakate gibt es in der KidsCall Gallery.



Erfolg für KidsCall-Kampagne: Politiker reagieren
Dr Bernd Pfaffenbach nimmt die KidsCall Botschaften an
Der Aufruf der KidsCall Kids vom 3. Juni (siehe Flagge zeigen für den Klimaschutz) verhallte nicht ungehört. Unmittelbar vor dem diesjährigen G8-Gipfel in Japan erreichte die erste Kinder- und Jugendkampagne des WFC gegen Klimawandel und Umweltzerstörung einen neuen Höhepunkt. Nach der Aktion vor dem Kanzleramt fand die Kampagne dank des Engagements vieler motivierter Kids weltweit und der Hilfe durch die Ratsmitglieder des World Future Council noch mehr Unterstützer. Insgesamt sind inzwischen über 10.000 Appelle aus 45 Ländern eingegangen.

Ein Jahr nach dem Start der Kampagne anlässlich des LiveEarth-Konzerts im Juli 2007 konnten die KidsCall Teams sich über einen echten Erfolg freuen: Eine Delegation von 30 Jugendlichen wurde Anfang Juli in Begleitung der WFC-Vorsitzenden Bianca Jagger vom persönlichen Beauftragten der deutschen Bundeskanzlerin für die Vor- und Nachbereitung des G8-Gipfels empfangen, dem Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Dr. Bernd Pfaffenbach. Sie übergaben dem hochrangigen Politiker eine Rolle mit rund 200 ausgewählten Botschaften. Dr. Pfaffenbach erklärte, auch im Namen der deutschen Bundesregierung, seine Unterstützung für die vorgebrachten Ziele und versprach: „Ich werde der Bundeskanzlerin noch heute von unserem Treffen berichten und auch die japanische G8-Präsidentschaft über dieses großartige Projekt informieren.“
Der Japanische Botschafter Takano empfängt KidsCall
Anschließend empfing der japanische Botschafter Toshiyuki Takano die Delegation an seinem Amtssitz und gab zu Protokoll: „Ich freue mich, dass diese jungen Menschen die Probleme erkennen und zur Festigung von Lösungen beitragen. Solche Initiativen tragen dazu bei, dass unsere Diskussionen besser werden.“

Deshalb wollen die Initiatoren jeder einzelnen der G8+5-Regierungen eine zehn Meter lange Rolle mit ihren Botschaften übergeben.

Dass ihre Anliegen offenbar ernst genommen werden, motiviert die KidsCall Kids zu weiterem Engagement. Dazu trägt gewiss auch das breite Medienecho bei: Reuters, die Deutsche Welle sowie viele Journalisten und Fotografen der deutschen und japanischen Presse berichteten.

Das Video der Übergabe können Sie hier anschauen.

Mehr zur KidsCall Kampagne finden Sie auf der Homepage.



WFC-Vorsitzende Bianca Jagger spricht auf dem Tällberg Forum: „Ein Gebot des gesunden Menschenverstands“

Unter Leitung der Vorsitzenden Bianca Jagger nahm eine Delegation des WFC Ende Juni am Tällberg Forum in Schweden teil. Mit dabei waren der WFC-Gründer Jakob von Uexküll, die Ratsmitglieder MEP Anders Wijkman, Tariq Banuri und Manfred Max-Neef, die Mitglieder des Beratungsgremiums (BoA) Stewart Wallis und Marcello Palazzi sowie die WFC-Entwicklungsdirektorin Alexandra Wandel. 

Auf Einladung des Vorsitzenden der Tällberg-Stiftung und des WFC-BoA-Mitglieds Bo Ekman trafen sich führende Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft zur Beratung über die drängendsten Probleme, vor denen die Welt heute steht.

Bianca Jagger war eine der Rednerinnen auf der Konferenz und rief die Teilnehmer dazu auf, darüber nachzudenken, „was der gesunde Menschenverstand gebietet“, nämlich alles dafür zu tun, eine nukleare Katastrophe, bewaffnete Konflikte und Klimachaos zu verhindern. Sie wies darauf hin, in wie vielen Bereichen die Menschheit heute „auf der Kippe steht“.

Als eine der dringlichsten Maßnahmen forderte sie die Unterstützung der Kampagne „350“ des amerikanischen Umweltaktivisten Bill McKibben. Dahinter steckt die Erkenntnis des NASA-Klimaforschers James Hansen, dass, so Bianca Jagger, „350 die wichtigste Zahl des Planeten ist“. Denn auf 350 ppm (parts per million) müsse der CO2-Gehalt in der Atmosphäre begrenzt bleiben, wenn wir eine Katastrophe vermeiden wollen. Als besonders wichtigen Schritt hin zu diesem Ziel nannte sie in ihrer Rede die Arbeit der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien IRENA.

Hier können Sie die Rede herunterladen.




Rat kritischer Klima- und Energieexperten weltweit gefragt

WFC macht sich einen Namen in Asien
Der WFC war einer der offiziellen Unterstützer des China Power Alternative Energy Summit im Juni in Peking. Mit diesem alternativen Energiegipfel wollten die Veranstalter das Bewusstsein der chinesischen Öffentlichkeit für erneuerbare Energien fördern und konkrete Ideen zur Implementierung und Finanzierung entsprechender Programme entwickeln. WFC-Ratsmitglied C. S. Kiang hatte die Teilnahme des World Future Council empfohlen, woraufhin der WFC-Direktor für Klima und Energie Stefan Schurig eingeladen wurde, einen Vortrag zu halten und den Vorsitz über die Arbeitsgruppe Windenergie zu übernehmen.

Rund 300 Entscheidungsträger aus der alternativen Energiewirtschaft, dem Finanzsektor und Forschungsinstituten sowie Regierungsvertreter, zahlreiche Berater und die Medien waren der Einladung gefolgt und boten dem WFC ein wichtiges Forum, um Kontakte zu knüpfen und sich durch die Fachbeiträge in der Welt erneuerbarer Energien einen Namen zu machen.

Ebenso erfolgreich war der WFC-Auftritt in Japan, wo WFC-Forschungsdirektor Miguel Mendonca als Gastredner an einer Konferenz zum Thema Erneuerbare Energien teilnahm. Japan zählt weltweit zu den Ländern mit den niedrigsten Zielen für den Anteil erneuerbarer Energien. Grade hier ist es also wichtig, dass der WFC nun im Gespräch mit dem Institute of Sustainable Energy Policy steht, um gemeinsam einen Strategieworkshop zu veranstalten, der den Einsatz erneuerbarer Energien in diesem Land fördern soll.

Die Europäische Union und der WFC

Die WFC-Ratsmitglieder MEP Anders Wijkman und Nicholas Dunlop haben gemeinsam mit WFC-EU-Verbindungsdirektor Dirk Hendricks und dem WFC-Direktor für Klima und Energie Stefan Schurig an einem Treffen mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments über erneuerbare Energien teilgenommen. In der Diskussion mit den MEPs Rebecca Harms, Satu Hassi, Sirpa Pietikaenen und Graham Watson einigten sie sich auf konkrete Aktionen zur Durchsetzung eines ehrgeizigen Ziels für Europa: „100 % Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen“.

Gemeinsam wollen die Initiatoren verschiedene Methoden nachhaltiger Energieerzeugung innerhalb der EU-Agenda verankern, darunter vorrangig Wind- und Solarenergie (sowohl Solarthermie als auch Photovoltaik) und die Entwicklung neuer Technologien für die Speicherung und den Transport von Energieträgern fördern, zum Beispiel durch ein Speichersystem und ein „Supergrid“ für die Wasserstoffwirtschaft, das Produktionsstandorte in Europa, Nordafrika und Nahost miteinander verbindet.

Der WFC will seine Arbeit zur Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energien intensivieren, unter anderem durch weitere gemeinsame Aktivitäten mit MEPs und die e-parliament-Kampagne für eine umweltfreundliche Gesetzgebung in der EU.

WFC lädt Entscheidungsträger amerikanischer Versorgungsunternehmen zu Solarenergie-Studienreise nach Deutschland ein

Deutschland ist nicht grade für immerwährenden Sonnenschein bekannt. Dennoch haben 31 Führungskräfte und Manager amerikanischer Energieversorgungsunternehmen im Juni eine Woche in München, Freiburg und Umgebung verbracht, um neueste Entwicklungen der Solarenergietechnik zu studieren und sich über gesetzgeberische Maßnahmen zu informieren, die Investitionen in erneuerbare Energien langfristig sichern können.

Vertreter namhafter Versorgungsunternehmen wie der Pacific Gas & Electric, Southern California Edison und Duke Energy Corporation, sind der Einladung des WFC gefolgt und haben vom 9. bis 13. Juni 2008 führende Solarpanelhersteller, Experten und Wissenschaftler getroffen. Mitveranstalter der durch den Solarmodul-Hersteller First Solar gesponserten Reise waren die Solar Electric Power Association und das Northwest Solar Center an der Washington State University.

Ein zentrales Thema war die Initiative der deutschen Bundesregierung zur Sicherung und Subventionierung von Investitionen in erneuerbare Energien in Verbindung mit der Frage, ob vergleichbare Gesetze auch in den USA gefördert werden könnten. Als Modell diente das deutsche Einspeisegesetz, das den Erzeugern erneuerbarer Energien auf 20 Jahre feste Tarife für die Einspeisung überschüssiger Energie in das Stromnetz garantiert.


Musik für meine Ohren
Die Berliner Philharmoniker geben im Rahmen des diesjährigen Berliner Musikfests am 21. September 2008 ein Benefizkonzert für den World Future Council. Diese Gemeinschaftsveranstaltung von IPPNW-Concerts, der Berliner Festspiele und der Berliner Philharmoniker Stiftung findet anlässlich des IPPNW-Kongresses „Kultur des Friedens“ statt.

Nach dem Konzert lädt der WFC zu einem Empfang mit der WFC-Vorsitzenden Bianca Jagger und dem WFC-Gründer Jakob von Uexküll, die über die Ziele, Aufgaben und Pläne des WFC Rede und Antwort stehen werden. Tickets können online bei IPPNW oder musikfest berlin bestellt werden.



Die Aktivitäten der Ratsmitglieder!

Im Mai 2008 wurde der WFC-Vorsitzenden Bianca Jagger die Ehrendoktorwürde des renommierten Bostoner Simmons College verliehen. Ihre Rede vor den Universitätsangehörigen wurde breit in den Medien aufgegriffen und in der New York Times ausführlich zitiert. Sie können den Text der Rede hier herunterladen.
Bianca Jagger hielt außerdem im Rahmen eines Seminars zu „Klimawandel und Gesundheit“ einen Vortrag vor der Harvard Medical School. Dabei sprach sie die potenziellen Gefahren des Klimawandels an und betonte dass „jeder einzelne etwas tun kann.“

Auf dem Zweiten Klimagipfel in Miami mit rund 800 Teilnehmern war der größte Applaus bei einer internationalen Podiumsdiskussion dem WFC-Ratsmitglied MdB Hermann Scheer vorbehalten, der zu den führenden Solarenergieexperten weltweit zählt. „Die schlechte Nachricht ist, dass die Ölreserven zu Ende gehen“, sagte Scheer, um gleich hinzuzufügen: „Die gute Nachricht ist ebenfalls, dass die Ölreserven zu Ende gehen“.

Denn dadurch bliebe, wie er weiter ausführte, nur eine Option: erneuerbare Energien. Schließlich, so Scheer, stelle die Sonne Tag für Tag das 15.000-fache des weltweiten Energiebedarfs zur Verfügung. Den Schlüssel zum Erfolg sieht Scheer darin, allen Erzeugern erneuerbarer Energie die Einspeisung in das Stromnetz zu ermöglichen und nicht zuzulassen, dass dieser Zugang durch konventionelle Stromunternehmen blockiert wird.

Ehrenratsmitglied Dr. Michael Otto erhielt für sein lebenslanges Engagement für das Gemeinwohl die Goldmedaille des Bundesverbands Deutscher Stiftungen. Neben der Arbeit für seine eigenen Stiftungen unterstützt Dr. Otto zahlreiche Initiativen und gemeinnützige Stiftungen, darunter den World Future Council. Bundespräsident Horst Köhler ehrte Dr. Otto mit den Worten: „Unsere Gesellschaft braucht solche Wohltäter, und zwar nicht als den kulturellen Ausnahmefall, sondern als verantwortungsbewusste Vorbilder für die Öffentlichkeit.“

Ratsmitglied Frances Moore-Lappé wurde mit dem 2008 Humanitarian Award der James Beard Foundation ausgezeichnet. Damit wurde eine breitere Öffentlichkeit auf eine der klügsten Stimmen im Umfeld der Lebensmittel- und Getränkeindustrie aufmerksam gemacht. Den Ausschlag für die Preisverleihung gab, dass Frances, so die Laudatio, „Bewirkt hat, dass die Menschen Lebensmittel, Ernährung und Landwirtschaft heute mit anderen Augen sehen “.
Das angesehene amerikanische Gourmet Magazine hat sie außerdem grade zu einer von „25 Menschen, die das Essen Amerikas verändert haben“ ernannt, und zwar zusammen mit Persönlichkeiten wie Upton Sinclair, Julia Child und Thomas Jefferson.

Auch ein ausführlicher Bericht in der Sonntagsausgabe der New York Times zollte Frances Moore-Lappé höchste Anerkennung für ihre Arbeit. Darin zitieren die Bestseller-Autoren Michael Pollan und Barbara Kingsolver ihre beiden Bücher Diet for a Small Planet und Getting a Grip: Clarity, Creativity, and Courage in a World Gone Mad (ihr erstes und ihr neuestes Werk) als „Pflichtlektüre für den nächsten US-Präsidenten“.

Prabhu Guptara veranstaltete im Wolfsberg Centre ein Symposium unter dem Titel „Thinking like an Economist – and How that Threatens Family, Community, the Environment and Business“ („Wie rein betriebswirtschaftliches Denken der Familie, dem Gemeinwesen, der Umwelt… und der Wirtschaft schadet“). Die Diskussionsleitung hatte Stephen Marglin, wie Prabhu WFC-Ratsmitglied. Sein neuestes Buch The Dismal Science: How Thinking Like An Economist Undermines Community ist Anfang des Jahres erschienen.

Jakob von Uexküll hielt eine vielbeachtete Rede vor 600 Gästen bei der Einweihung der Allianz-Stiftung in Berlin. Thema der Veranstaltung war eine Kultur der Nachhaltigkeit.

Das BoA-Mitglied Professor Gottwald nahm am Weltkongress der IFOAM in Modena teil, wo er sich mit Vandana Shiva, Frances Moore Lappé und Dr. Tewolde Egziabher traf, um weitere Schritte zum Aufbau der auf der WFC-Jahreskonferenz im Mai beschlossenen Expertenkommission zu Klimawandel und Landwirtschaft zu beraten.

Riane Eisler erhielt vom Saybrook Graduate School and Research Center, die Ehrendoktorwürde verliehen. Damit wurde sie für ihre bahnbrechenden und den Blickwinkel der Menschen verändernden Arbeiten ausgezeichnet. Schwerpunkte der Tätigkeit des Saybrook Center sind die humanistische Psychologie und die Systemforschung. Für den Herbst 2008 ist eine Taschenbuchausgabe von Dr. Eislers neuestem Buch geplant: The Real Wealth of Nations: Creating a Caring Economics.




WFC in den Medien

Die Arbeit des WFC fand in letzter Zeit verstärkt Beachtung in der Presse. Renommierte Zeitungen informierten ihre Leser über das entschlossene Engagement des World Future Council für eine Wende hin zur nachhaltigen Sicherung unserer Zukunft, vom britischen Guardian über La Voz in Argentinien und El Boletin in Spanien bis zu El Folha in Brasilien.

Aus Anlass der 2. Jahreskonferenz berichtete der NDR in Deutschland ausführlich über die Veranstaltung selbst und die zukünftige Arbeit des WFC.

Auch die Aktivitäten des WFC zur Propagierung von Einspeisetarifen für alternative Energien in den USA blieb in den Fachmedien nicht unbemerkt! Das Metering Magazine und der Nachrichtendienst Dow Jones Wires haben die Geschichte aufgegriffen.

Einen aktuellen WFC-Medienspiegel finden Sie hier: newsfeed.



Upcoming Events



8 September 2008, HAMBURG: WFC-Direktor für Klima und Energie Stefan Schurig nimmt an einer Podiumsdiskussion der Hanseatic University zum Thema Klima und Umwelt teil. Kontakt Stefan Schurig.


11-14 September 2008, HAMBURG: KidsCall lädt zu einer Ausstellung ins Hamburger Planetarium ein. Politiker, Journalisten und die Öffentlichkeit können bei dieser Gelegenheit von Kindern und Jugendlichen aus aller Welt gestaltete Videos, Bilder, Botschaften, Fahnen und vieles andere sehen, die zum Handeln für die nachhaltige Sicherung unserer Zukunft drängen. Kontakt Ansgar Kiene.


11-12 September, VENEDIG: WFC-Mitgründer Herbert Girardet hält einen Vortrag auf der Architektur-Biennale in Venedig. Kontakt Herbert Girardet.


14 -18 September, WASHINGTON D.C.: Herbert Girardet spricht vor der internationalen Konferenz der Capital Cities Alliance.


16-19 September 2008, SARDINIEN: WFC-Gründer Jakob von Uexküll hält einen Vortrag über Biodiversität und nachhaltige Landwirtschaft vor einer Konferenz auf Sardinien zu den Themen Biodiversität, Wüstenbildung, Ernährung, Wasser und Menschenrechte. Auch Ratsmitglied Vandana Shiva ist zu dieser Konferenz als Rednerin eingeladen.. Kontakt Jakob von Uexküll.


21 September 2008, BERLIN: Bianca Jagger und Jakob von Uexküll nehmen an dem Benefizkonzert der Berliner Philharmoniker zugunsten des World Future Council teil ergänzen: und laden anschließend zu einem Empfang. Tickets für das Konzert im Rahmen des musikfest Berlin können hier bestellt werden. Kontakt Marlen Mose.


20-21 September, ACCRA: E-Parliament/WFC Parliamentary Hearing, Interregionales Hearing über erneuerbare Energien. Kontakt Stefan Schurig


20-22 September, BERLIN: Sitzung von Exekutivausschuss und Vorstand. Kontakt Alistair Whitby


22-23 September, Berlin: Sitzung der Expertenkommission „Klima und Energie“ (geplant). Kontakt Stefan Schurig


22-23 Oktober, HAMBURG: Prof. Girardet hält einen Vortrag auf der H2 Expo, Hamburg.


23-24 Oktober, HAMBURG: Erste Sitzung der WFC-Expertenkommission „Städte und Klimawandel“ in Hamburg (geplant). Kontakt Stefan Schurig


26 Oktober, HAMBURG: Workshop der “Expert Advisory Committee on Energy” der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg in Zusammenarbeit mit dem World Future Council. Kontakt Stefan Schurig


31 Oktober-1 November, THE HAGUE: Experten-Workshop des WFC zum Thema Crimes Against Future Generations. Kontakt Maja Göpel


11 November, BRÜSSEL: Offizielle Feier zur Eröffnung des WFC-EU-Verbindungsbüros, Gebäude des Europaparlaments. Kontakt Dirk Hendricks


11-12 November, BRÜSSEL: KidsCall-Ausstellung im Gebäude des Europaparlaments. Kontakt Ansgar Kiene


13-14 November, BRÜSSEL: KidsCall-Ausstellung im Gebäude der Europäischen Kommission. Kontakt Ansgar Kiene


15-16 November, TRINIDAD/TOBAGO: E-Parliament/WFC Parliamentary Hearing, Interregionales Hearing über erneuerbare Energien. Kontakt Stefan Schurig


Ausführlichere Informationen zu jeder obengenannten Veranstaltung können Sie beim WFC anfordern.

 
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Ihr World Future Council Newsletter erscheint zweimonatlich. Die nächste Ausgabe mit aktuellen Informationen zur Arbeit des WFC ist für September 2008 geplant.

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