Manfred Max-Neef
Pionier der "Barfuß-Ökonomie"

Manfred Max-Neef

Manfred Max-Neef ist ein chilenischer Wirtschaftswissenschaftler, der sich auf "Entwicklungsalternativen" konzentriert. Nachdem er in den 60er Jahren Wirtschaftswissenschaften in Berkeley unterrichtete, trat er als Gastprofessor bei einigen US- und Lateinamerikanischen Universitäten auf. Er arbeitete für die Pan-American Union, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen und die Internationale Arbeitsorganisation an Entwicklungsprojekten in Lateinamerika. 1981 schrieb er das Buch, das ihn wohl am bekanntesten machte "From the Outside Looking In: Experiences in Barefoot Economics", herausgegeben von der Dag Hammarskjöld Foundation, Schweden. Es beschäftigt sich mit der "wirtschaftlichen Betätigung, so, als ob die Menschen wichtig wären" unter den Armen in Lateinamerika. Im selben Jahr gründete er in Chile die Organisation CEPAUR (Zentrum für Entwicklungsalternativen). Er war Rektor der Universidad Austral de Chile in Valdivia und hält heute weltweit Vorlesungen. Ihm wurde 1983 der "Right Livelihood Award" (alternativer Nobelpreis) verliehen.