WFC Workshop Erneuerbare Energien in San Diego

Am 12. Oktober 2008 sind rund 100 hochkarätige Branchenfachleute und Entscheidungsträger der Einladung des WFC nach San Diego gefolgt, um über das weltweit effizienteste politische Instrument zur Förderung erneuerbarer Energien zu diskutieren: die sogenannten Renewable Energy Payments (REPs), in Europa unter dem Begriff Einspeisetarife bekannt.
Das politische Diskussionsforum fand im Rahmen der größten nordamerikanischen Solarenergie-Messe und Fachtagung „Solar Power International“ statt. Unter den Teilnehmern aus allen Teilen der USA waren Abgeordnete, Behördenvertreter, Umweltaktivisten und Top-Manager weltweit führender Solarunternehmen.
In den Diskussionsbeiträgen wurde immer wieder auf die Erfolge mit Einspeisetarifen in Deutschland, Spanien und anderen europäischen Ländern Bezug genommen, um das Potenzial dieses Instruments für die USA zu illustrieren. Über den Klimaaspekt hinaus reichen die positiven Effekte von der Schaffung von Arbeitplätzen über Marktwachstum bis zur Energiesicherheit. Ferner sind Referenten auf die wichtigsten Faktoren für die erfolgreiche Implementierung einer solchen Politik eingegangen.
„Wir haben mehr Sonnentage als Länder wie Deutschland, aber wir nutzen unser Solarpotenzial nicht so, wie die Deutschen das tun“, erklärte Raju Yenamandara, der US-Vertriebsdirektor der SolarWorld-Gruppe und einer der Referenten auf der WFC-Veranstaltung. „Durch die gesetzliche Verankerung von Einspeisetarifen können wir den Vorsprung aufholen, den andere weltweit bereits haben, unsere Wirtschaft ankurbeln und die Abhängigkeit unseres Landes von importierten Energieträgern verringern. So wird die Solarstromproduktion demokratisiert: Privathaushalte, Schulen, Kirchen oder Landwirte – buchstäblich jeder kann zum Stromerzeuger werden und helfen, Amerika grüner zu machen.“