UN-Klimakonferenz in Poznan: WFC fordert grüne Wirtschaftsentwicklung

Anfang Dezember sind die Vereinten Nationen im polnischen Poznan zu Gast, um über ein Klimaschutzabkommen für die Zeit nach dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls ab 2012 zu beraten. Der Text soll im Dezember 2009 in Kopenhagen endgültig verabschiedet werden.

Eine Delegation des WFC, unter anderem mit Programmdirektor Herbert Girardet, wird an den Beratungen in Poznan teilnehmen.

Am 4. Dezember organisiert der WFC eine Begleitveranstaltung der Klimakonferenz zum Thema grüne Wirtschaftsentwicklung. Hier soll gezeigt werden, dass dezentrale Systeme zur Versorgung mit erneuerbaren Energien eine entscheidende Rolle für die Entwicklung im ländlichen wie im städtischen Raum spielen und gleichzeitig zu einer spürbaren Senkung der Treibhausgasemissionen führen können.

Für den 12. bis 14. Dezember, nach dem Abschluss der Konferenz, hat der WFC Parlamentarier zu einer internationalen Anhörung über politische Instrumente und Technologien zur Förderung erneuerbarer Energien eingeladen. Miteinlader sind e-Parliament und GLOBE EU.

Im Rahmen dieser Anhörung sollen Gesetzgeber aus Ost- und Westeuropa über politische Initiativen informiert werden, die sich andernorts bereits bewährt haben und die auf weitere Länder übertragen werden könnten, um auch dort Arbeitsplätze zu schaffen und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung sowie Klimasicherheit zu fördern.

Ein weiterer Diskussionspunkt auf dieser Veranstaltung wird das sogenannte „Supergrid“ sein, das Projekt einer Hochspannungs-Gleichstromleitung zur Versorgung Europas mit sauberer Solar-, Wind und Hydroenergie aus den an diesen Ressourcen reichen Anrainerstaaten des Mittelmeers.

Das WFC-Positionspapier zur UN-Klimakonferenz können Sie hier lesen.

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