Bisherige Veranstaltungen

30. Januar - 02. Februar: Jokkmokk Winter Konferenz zum Klimawandel
Der Klimawandel und seine verheerenden Auswirkungen bedrohen die Zukunft vieler Länder. Auf der diesjährigen „Jokkmokk Winter Konferenz“ diskutierten internationale Experten gemeinsam über diese Herausforderungen. Unsere  WFC-Politikberaterin - Klima und Energie, Anna Leidreiter, hielt im Rahmen der Konferenz einen Vortrag zum Thema "Regionale Entwicklung durch nachhaltige Energie". Finden Sie das Konferenzprogramm hier.

25. - 27. Januar: Erste Gespräche zum Rio+20-Entwurf
Catherine Pearce, WFC-Kampagnenmanagerin für Zukunftsgerechtigkeit, wird an den ersten Gesprächen zum Rio+20-Entwurf in New York teilnehmen. Der erste Entwurf enthält unsere Forderung: "Ombudspersonen für zukünftige Generationen". Unser Team wird in den nächsten Wochen und Monaten vor allem daran arbeiten, eine genaue Definition der Forderung zu erarbeiten und Unterstützung von Regierungen zu erhalten.
Alle Informationen zu Rio+20 finden Sie hier.

24. - 25. Januar: Internationale Konferenz für Klimapolitik in Afrika
Ansgar Kiene, Afrika-Direktor des WFC, stellte auf der Konferenz "Climate Finance & Carbon Markets" in Johannesburg Ansätze zur Finanzierung erneuerbarer Energien vor. Das Treffen widmete sich besonders den Ergebnissen von COP 17 und deren Bedeutung für Afrika. Finden Sie das Konferenzprogramm hier.

22. - 23. Januar: Internationale Konferenz „Gute Politik für Menschen mit Behinderung"
Große Herausforderungen für die Politik: Im Mai 2008 trat die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Kraft. Trotzdem gibt es bis heute nur vereinzelt konkrete Gesetze, die diese Rechte aktiv schützen.
Der WFC stellt in Wien gemeinsam mit der Essl Foundation und der Bank Austria visionäre Gesetze für Menschen mit Behinderung vor: Im Rahmen der internationalen Konferenz „Gute Politik für Menschen mit Behinderung“ kommen erstmals Parlamentarier sowie Vertreter aus Wissenschaft, Stiftungen und der Behindertenrechtsbewegung zusammen. Finden Sie hier das Konferenzprogramm. >> Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier oder kontaktieren Sie Ingrid Heindorf, Politikberaterin für die Rechte von Menschen mit Behinderung.

15. - 16. Dezember: Team Zukunftsgerechtigkeit beim zweiten Zwischentreffen von UNCSD
Das Team Zukunftsgerechtigkeit des World Future Council nahm am zweiten Zwischentreffen von UNCSD in New York teil und stellte den Antrag für "Ombudspersonen für zukünftige Generationen". Das Treffen legte die Form und Struktur für Rio+20 im nächsten Jahr fest. Mehr Informationen unter http://www.uncsd2012.org/rio20/

28. November - 9. Dezember: Klima- und Energie-Arbeitsgruppe auf COP17
Der WFC nahm an der 17. Vertragsstaatenkonferenz (COP17) der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) in Durban teil. Neben einem Ausstellungsstand organisierten wir zwei Side-Events: "Regenerative Cities: Governance for sustainable development in megacities" gemeinsam mit der Universität Stuttgart und "Solving the funding problem of the energy transition with the help of Special Drawing Rights (SDRs)" gemeinsam mit der World Wind Energy Association, International Solar Energy Society (ISES) und World Bioenergy Association (WBA). Unsere Experten präsentierten politische Lösungen im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung sowie ein Lösungskonzept für das Finanzierungsproblem des Green Climate Fund, der auf neue Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds setzt. Finden Sie mehr Informationen auf der COP17-Website. >>

24.-26. November: Biologische Vielfalt schützen und nutzen
Auf einer Journalistenkonferenz zum Thema "Biologische Vielfalt schützen und nutzen", die vom GIZ gemeinsam mit dem WFC organisiert wurde, hielt Alexandra Wandel, WFC-Direktorin, einen Vortrag über beispielhafte Biodiversitätspolitiken. Die zentrale Fragestellung der Journalistenkonferenz in Feldafing lautete: Wie können die Medien über das komplexe Thema „biologische Vielfalt“ angemessen berichten, ohne einerseits zu stark zu vereinfachen oder andererseits ihr Zielpublikum zu überfordern und nur noch Experten zu erreichen? Finden Sie den Flyer der Konferenz hier.

21. November: Übergänge zu neuem Wohlstand
"Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" ist der Titel einer Enquete-Kommission, die der Bundestag Anfang des Jahres eingesetzt hat. Er entfachte damit eine leidenschaftliche Debatte über neue Wohlstandsmodelle. Dr. Maja Göpel, Direktorin der WFC-Future Justice Arbeitsgruppe, diskutierte mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts. Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

14.-18. November: Infotour "Erneuerbare Energien"
Ansgar Kiene, Afrika Direktor des WFC, klärte in Spanien auf einer fünftätigen Infotour von UNDP und ECOWAS afrikanische Teilnehmer zum Thema "Erneuerbare Energien" über Chancen und Möglichkeiten der neuen Technologien auf. Finden Sie mehr Informationen über die African Renewable Enbergy Alliance des WFC auf der AREA-Website.

4.-6. November: Jahreshauptversammlung
Auf der 5. Jahresversammlung des WFC 'The next 5 years. Growing and Acting together' diskutierte unser Rat, Aufsichtsrat, Beirat und unsere Mitarbeiter in Hamburg intensiv über die zukünftige Richtung des Arbeitsprogrammes. Die zentralen Fragestellungen waren der Earth Summit in Rio 2012, die Rechte zukünftiger Generationen und die Verbreitung der 'Best Policies' in den Bereichen Klima/Energie, stabile Ökosysteme, nachhaltige Wirtschaft sowie Frieden und Abrüstung.

15.-19. Oktober: Eine atomwaffenfreie Welt
Rob van Riet, WFC-Koordinator Arbeitsgruppe Abrüstung, nahm in Bern an der 125. Versammlung der Interparlamentarischen Union sowie mit WFC-Ratsmitglied Alyn Ware an der Jahresversammlung des Parlamentarischen Netzwerks für Nukleare Abrüstung (PNND) teil. Mehr Informationen finden Sie hier.

5. Oktober: Präsentation der weltbesten Waldgesetze
Die am 21.9. in New York bekannt gegebenen Gewinner des Future Policy Award 2011 wurden auf der internationalen Konferenz "Beiträge der Wälder zu einer Grünen Wirtschaft" in Bonn vorgestellt. Im Anschluss daran moderierte Jan McAlpine, Direktorin des Sekretariats des Waldforums der Vereinten Nationen, eine Diskussionsrunde mit Frank Rutabingwa, Rwanda Natural Resources Authority, Charles Barber, U.S. Department of State, und Eva Muller, FAO. Im Rahmen der Konferenz gab es zudem eine Ausstellung, die die drei Gewinner und weitere herausragende Aktionsprogramme würdigte. Mehr Informationen finden Sie hier.

© UNEP-REMA

21. September: Future Policy Award 2011
Ruandas nationales Waldprogramm gewinnt in New York den „Future Policy Award“ 2011. Die Hamburger Stiftung World Future Council zeichnet mit diesem Preis die weltweit besten Gesetze und Aktionsprogramme zu einem bestimmten Thema aus. Dieses Jahr  wurden Gesetze geehrt, die am besten zur Erhaltung und nachhaltigen Entwicklung von Wäldern beitragen. Das afrikanische Gambia erhält für sein kommunales Waldprogramm eine silberne Auszeichnung, ebenso die USA für ihren „Lacey Act“, der den Handel mit Tropenholz regelt. Fotos | WebCast | Broschüre

15. September: „Europas Kommunen lernen Nachhaltigkeit“
Die Abteilung Nachhaltigkeit der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt organisierte ein zweitätiges Treffen mit Fachleuten aus europäischen Städten zum Themenkomplex „Europäische Umwelthauptstadt“ und UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Gemeinsam mit 11 Personen aus den Städten Barcelona, Marseille, Zürich, Warschau, Tallinn und Riga sprach Anna Leidreiter, WFC Politikberaterin Klima und Energie über die Themen „Klimafreundliche Stadtentwicklung“ und „Europas Kommunen lernen Nachhaltigkeit“. Dieses Treffen förderte den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer zwischen europäischen Städten.

3.-5. September: Haben wir die Vision und den Mut verloren?
Die 64. UN DPI/NGO Konferenz in Bonn ist ein Meilenstein auf dem Weg zum UN Weltgipfel im nächsten Juni. Sie endete am 5. September, mit einer Erklärung, die allen Mitgliedsstaaten bei der UN Generalversammlung im September vorgelegt wird. Über 2.000 Teilnehmer aus Zivilgesellschaft, Regierungen und UN Institutionen nahmen an der Konferenz teil. Sie diskutierten Vorschläge für die Verhandlungen zu den Themen „Grüne Wirtschaft“ und „politische Steuerung nachhaltiger Entwicklung“. Dabei wurden so genannte „Ombudspersonen für zukünftige Generationen“ als eine Lösung identifiziert, um die kurzfristige Orientierung unserer Gesellschaften zu durchbrechen. „Die Rolle einer Ombudsperson auf der lokalen und nationalen Ebene ist die eines Repräsentanten, der diejenigen vertritt, die heute noch nicht in der Lage sind, ihren Interessen, ihren Bedürfnisse und ihrer Verantwortung Ausdruck zu verleihen. Es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung“, sagte Achim Steiner, Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms, (UNEP). Ein Videostatement findet sich unter http://futurejustice.org/voices. Mehr Informationen finden Sie hier.

2. September: Unser täglich Reis: machbar für Alle! Aber wie?
Am 2. September begaben sich WFC-Ratsmitglied Dr. Vandana Shiva (Trägerin des Alternativen Nobelpreises), Achim Steiner (UNEP Exekutivdirektor) und Hans Herren (Träger des World Food Preises) zum Brückenforum in Bonn, um dort Impulsvorträge zu halten und mit dem Publikum das wichtige Thema Welternährung anzugehen. Titel der Veranstaltung war "Unser Täglich Reis: Machbar für Alle! - Aber wie?" Die internationale NRO Konferenz „Sustainable Societies – Responsive Citizens“ der UN – DPI (Department of Public Information) fand vom 3. bis 5. September 2011 in Bonn statt. Die Konferenz hatte einen Fokus auf die Positionierung der Zivilgesellschaft bzw. der NRO´s in Richtung des Weltgipfels Rio +20. Mehr Informationen finden Sie hier.

21.-27. August: Infotour Erneuerbare Energien und ländliche Entwicklung
Gibt es bereits Ansätze, wie Flächen eingesetzt werden sollen, um den wachsenden Bedarf für Nahrung und Energie zu decken? Was sind die Auswirkungen der Förderung von Erneuerbaren Energien auf  ländliche Kommunen? Wie können wir die verfügbaren Instrumente nutzen, um unsere Ziele schneller zu erreichnen? Welchen unterstützenden politischen Ansätzen gibt es? WFC-Politikberaterin Anna Leidreiter machte zusammen mit Land- und Forstwirtschaftlern, Politikern und Nachwuchsführungskräften aus den USA eine Infotour durch Bayern und Oberösterreich, um diese Fragen zu beantworten. Der WFC organisierte diese Reise gemeinsam mit dem Ecologic Institute. Ziel war es, den transatlantischen Austausch zwischen Land- und Forstwirtschaftlern zu fördern und Politiker für das Potential von Erneuerbaren Energien – besonders Biogas und Biomasse – zu sensibilisieren.

Ratsmitglied Dr. Vandana Shiva

23. August: „Die Erde gehört uns allen“
Mehr als 1000 Menschen kamen, um WFC-Ratsmitglied Prof. Dr. Vandana Shiva über die ungerechten Auswirkungen von Eigentumsrechten an Gemeingütern wie Saatgut sprechen zu hören. Vor allem unterstrich sie die Notwendigkeit, dass die Allmende wieder für alle zugänglich sein muss. Die Abendveranstaltung wurde von Thorsten Fischermann, stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft bei Die Zeit, moderiert und fand im Rahmen des Internationalen Sommerfestivals und der Bucerius Summer School on Global Governance, in Kooperation mit dem WFC, der Initiative für eine gentechnikfreie Metropolregion Hamburg und der GLS Bank, statt. Zuvor war Prof. Shiva zu Gast im Hamburger Rathaus, wo sie mit der zweiten Bürgermeisterin Dr. Dorothee Stapelfeldt und der indischen Generalkonsulin Murugesan Subashini zu einem privaten Gespräch zusammentraf. Als Auszeichnung für ihren weltweiten Einsatz für eine gerechtere und nachhaltigere Welt wurde sie eingeladen, das Goldene Buch der Stadt zu unterzeichnen. Seit Jahren kämpft unser Ratsmitglied Vandana Shiva auf vielen Ebenen dafür, dass Gemeingüter allen Menschen gehören, jetzt und in Zukunft. Mit ihrem Engagement ist sie zu einer wichtigen Protagonistin der globalisierungskritischen Bewegung geworden. Lesen Sie dazu den Artikel im Hamburger Abendblatt.

23. August: Atomausstieg in Deutschland
Stefan Schurig, WFC-Direktor Klima und Energie, sprach auf dem Seminar des Internationalen Netzwerks für Nachhaltige Energie (INFORSE) über den aktuellen Atomausstieg in Deutschland. Er verglich diesen mit dem Ausstieg von 2000 und beantwortete die Fragen "Wie ist die globale atomare Situation? Kann Deutschland als Vorbild für die Welt werden?"

19.-24. Juli: Europäisches Jugendtreffen
WFC-Politikberaterin Zukunftsgerechtigkeit Alice Vincent traf sich mit weiteren Teilnehmern, die sich für eine nachhaltige Entwicklung engagieren, auf dem Europäischen Jugendtreffen in Tallinn, welches die Energie und Leidenschaft der Jugendlichen nutzen wollte, um eine effektive Strategie für nachhaltige Entwicklung und eine gemeinsame europäische Jugendperspektive über eine faire und grüne Wirtschaft auszuarbeiten. Die spezifischen Ziele waren: die Förderung und die Ermutigung der Beteiligung von Jugendlichen und Jugendorganisationen an den internationalen Entscheidungsprozessen bezüglich der nachhaltigen Entwicklung; der Austausch von Erfahrungen, "Best Practices" und Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung; die Förderung einer fairen und grünen Wirtschaft, sowie der Nutzung von technologischen Fortschritten zur Sicherstellung von nachhaltiger Entwicklung; und die Verabschiedung einer Erklärung, in Ergänzung zu einem lokalen Aktionsplan. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der Sillamae Society for Child Welfare.

Achim Steiner und Alexandra Wandel

3. Juli: Kann eine neue Generation von Weltpolitikern die Sicherheit der Erde sichern?
WFC-Direktorin Alexandra Wandel beteiligte sich, gemeinsam mit Achim Steiner, dem geschäftsführenden Direktor des VN-Umweltprogramms, Kenia, und WFC-Ratsmitglied Anders Wijkman, ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments, am Workshop "Rio+20: Kann eine neue Generation von Weltpolitikern die Sicherheit der Erde sichern?". Dort wurde darüber diskutiert, ob eine neue Generation von Weltpolitikern die Erd-Agenda nach 2012 durchsetzen wird, wo sie zu finden ist und wie sie unterstützt werden kann. Zwanzig Jahre nach dem VN-Erdgipfel in Rio de Janeiro, bleibt die Nachhaltigkeitsagenda  grösstenteils unerfüllt und die Rio+20-Konferenz im Jahr 2012 bietet die Gelegenheit, eine neue Dynamik für die Nachhaltigkeitsagenda zu erstellen. Weitere Teilnehmer waren unter anderem Fadi Zaghmout (Blogger, The Arab Observer, Jordanien) und Christine Loh (Civic Exchange, Hongkong). Der Workshop wurde von Alejandro Litovsky (Earth Security Initiative, GB) auf dem Tällberg Forum 2011 in Sigtuna, Schweden, organisiert. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der Tällberg Stiftung.

29. Juni - 1. Juli: Power Kick für Afrika
Konferenzprogramm | Fotos aus Abuja | Konferenzergebnis
Den Menschen weltweit Zugang zu sauberer, erschwinglicher Energie zu verschaffen, ist aktuell eine der Prioritäten der Vereinten Nationen. Was genau afrikanische Länder benötigen, um regenerative Energien fördern zu können, vermittelte eine Konferenz der „African Renewable Energy Alliance“ (AREA) in der nigerianischen Hauptstadt Abuja. „Wir wollen den Teilnehmern konkrete Möglichkeiten der Umsetzung aufzeigen“, sagte Ansgar Kiene, Afrika Direktor des World Future Council und Organisator der Konferenz. Zwei prominente Ratsmitglieder des World Future Council begleiteten die Konferenz: Hafsat Abiola-Costello sprach über „The African Women’s Decade 2010-2020" und Dipal Chandra Barua sprach über die Finanzierung der erneuerbaren Energie. Afrikanische Frauen können überproportional von Elektrifizierung profitieren. Dies war ein Thema bei der solarbetriebenen Vorführung der Frauenfußball-WM Begegnung Deutschland–Nigeria, die gemeinsam mit der Bosch Solar Energy AG und der Heinrich Böll Stiftung Nigeria organisierte. Dazu gab es Gespräche mit nigerianischen Fußballspielerinnen, spannenden Fußball auf der großen Leinwand und kühle Getränke aus dem Solarkühlschrank. Zur Einleitung sprach Elizabeth Thabethe, stellvertretende Wirtschaftsministerin Südafrikas. Als Experten zugesagt hatten unter anderem Thembani Bukula, Head Electricity Regulation, NERSA, Südafrika, Inigo Sabater Eizaguirre von Vestas und Dr. Rose Mwebaza, Regional Expert on Gender and Climate Change Adaptation, UNDP/African Adaptation Programme, Uganda sowie Prof. Salah Arafa, School of Sciences and Engineering, American University in Kairo, Ägypten.

22. Juni: Wie sichert Hamburg unsere Lebensqualität?
Städte sind die Orte für die relevanten globalen Entwicklungen. In Ihnen leben bis 2050 mehr als Zweidrittel der Menschheit. Hier wird konsumiert, Energie verbraucht, Schadstoffe ausgestoßen, hier laufen soziale Ausgrenzungen oder Inklusionen ab, Produkte gefertigt oder Dienstleistungen organisiert. Sie haben auch ein enormes Potential für Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit, sind Stätten der Innovationen und eines engen Verhältnisses zwischen dem Staat und seinen Bürgern. Aber werden sie ihrer wichtigen Rolle in der Zukunftssicherung folgender Generationen gerecht? Unsere Veranstaltung widmet sich zur Beantwortung dieser Frage den Akteuren und Institutionen innovativer, zukunftsgerichteter Politik: den Parteien, der Verwaltung und den zivilgesellschaftlichen Akteuren. Wie kann Politik von ihrer Kurzsichtigkeit befreit werden? Wie können die Interessen zukünftiger Generationen einbezogen werden? Welche Erfahrungen liegen auf internationaler Ebene vor? Welche Forderungen ergeben sich daraus für die „moderne Stadt Hamburg“? Dies wollten wir mit Ihnen diskutieren. Deshalb organisierte der World Future Council gemeinsam mit der Zukunftsrat Hamburg eine öffentliche Diskussion. Laden Sie die Presentationen herunter: Dr. Maja Göpel (WFC-Direktorin Zukunftsgerechtigkeit), Holger Lange (Staatsrat in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg), Prof. Dr. Martin Jänicke (Mitglied der Enquete Kommission Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität, Gründungsdirektor Forschungsinstitut Umwelt, Freie Universität Berlin), Prof. Dr. Sabine Schlacke (Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats Globalisierung und Umwelt, Universität Bremen) und Dr. Delia Schindler (Zukunftsrat Hamburg).

16. Juni: Vision einer erneuerbaren Welt
Auf dem 2. Zermattgipfel sprach WFC-Gründer Jakob von Uexküll über die Vision einer erneuerbaren und nachhaltigen Welt. Ein Interview der World Radio Switzerland mit Jakob bitte finden Sie hier.

15. Juni: Was sind die Rechte zukünftiger Generationen?
In Bristol sprach Alice Vincent, Politikberaterin Zukunftsgerechtigkeit, auf dem CONVERGE Seminar 'Globalisierung überdenken', des Schumacher Instituts und der Alliance for Future Generations, über 'Eigeninteresse versus Selbsterhaltung'.

13. Juni: Future Policy Award Jury-Treffen
Unter 20 Nominierungen zog eine Jury, die aus acht Nachhaltigkeitsexperten von allen fünf Kontinenten besteht, 6 Waldgesetze in die engere Auswahl für den Future Policy Award 2011.

11. Juni: 100% erneuerbare Energie in Städten
Wie können wir 100% erneuerbare Energie in den Städten erreichen? Was für eine Rolle spielen Akteure und Institutionen? Welche politischen Maßnahmen sind nötig, um 100% erneuerbare Energie in die Praxis umzusetzen? Für diese Fragen organisiert der World Future Council gemeinsam mit HafenCity Universität Hamburg einen Side Event auf der UN-Klimarahmenkonvention in Bonn. Moderne Städte und Stadtregionen sind verantwortlich für den Konsum von über 80 Prozent aller Ressourcen weltweit. Die Zahl der Städte und Urbanisierung nimmt weltweit zu. Städte und städtische Regionen sind daher ein wichtiger Schauplatz für die Bekämpfung des Klimawandels. 100% erneuerbare Energie ist kein Mythos mehr. Städte planen, dieses Ziel zu erreichen, und einige kleinere Gemeinden haben es schon erreicht. Die Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Industrie, Universitäten und der Zivilgesellschaft hat das große Potenzial die Entwicklung erneuerbarer Energien voranzutreiben. Stefan Schurig, WFC-Direktor Klima, Energie und Städte, erläuterte die Notwendigkeit von 100% erneuerbare Energie in den Städten. Prof. Dr. Jörg Knieling (HafenCity Universität Hamburg), Dr. Peter Moser (Direktor Nachhaltige Regionale Entwicklung und Erneuerbare Energien) und Matthias Sinn (Leiter des Referats Gesundheit und Umwelt, München) wurden ebenfalls an der Veranstaltung teilgenommen.

11. Juni: Neues Geld für den Green Climate Fund und Energieeinspeisegesetze
Auf einem Side Event der UN-Klimarahmenkonvention in Bonn stellte der WFC ein Lösungskonzept für das Finanzierungsproblem des Green Climate Fund vor, welches auf neue Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds setzt. Wir zeigte, dass Sonderziehungsrechte eine globale Wende hin zu erneuerbaren Energien finanzieren können, ohne Inflation oder Schuld zu verursachen. Ein ökonomisches Modell wurde präsentiert, welches aufzeigte, wie die reale Wirtschaft und das Finanzsystem in Industrie- und Entwicklungsländern voraussichtlich auf die SZR-Ausstellung reagieren werden. WFC-Gründer Jakob von Uexküll zeigte, wie das Vorverteilen des neuen Geldes den Aufbau der erneuerbaren Energie-Infrastruktur zu fairen Preisen sicherstellen kann. Ebenso sprachen WFC-Direktor Klima und Energie Stefan Schurig sowie Dr. (des.) David Jacobs (Leiter Erneuerbare Energien, IFOK GmbH), welcher die Finanzierung von Einspeisegesetzen in Entwicklungsländern erläutert wurde.

9. Juni: Visionärer Biodiversitätspolitik-Workshop
Wie können wir beispielhafte Biodiversitätsgesetze entwickeln, die auf den Rechtsprinzipien der nachhaltigen Entwicklung basieren und unserer Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen gerecht werden? Auf dem Workshop zu Biodiversitätspolitiken des kommenden zwischenstaatlichen Ausschusses für das Nagoya-Protokoll in Montreal, Kanada, hielt WFC-Geschäftsführerin Alexandra Wandel einen Vortrag über die besten Biodiversitätspolitiken der Welt. Der Workshop wurde vom WFC und dem Zentrum für internationales nachhaltiges Entwicklungsrecht (CISDL) organisiert und präsentierte beispielhafte Biodiversitätspolitiken, die aus einer WFC-CISDL-Studie resultieren, welche sich an den entwickelten Leitprinzipien der nachhaltigen Entwicklung, ihrem Ausarbeitungs-, Umsetzungs- und Compliance-Prozess orientiert. WFC-Ehrenratsmitglied Dr. Ahmed Djoghlaf (Direktor der UN-Konvention für Biologische Vielfalt) sprach auch auf dem Side Event, welcher Entscheidungsträgern auch Schulungsunterlagen zur Umsetzung von Biodiversitätspolitik zur Verfügung stellt. Einen Vortrag zu den Forschungsergebnissen und den Schulungsmaterialien zu den besten Biodiversitätsgesetzen hielten Prof. Jorge Cabrera und Frederic Perron-Welch (CISDL).

7. Juni: Globale Herausforderungen und Antworten
Anläßlich des 8. CESIO-Kongresses ging WFC-Gründer Jakob von Uexküll in Wien den Fragen nach: Vor welchen globalen Herausforderungen stehen wir? Welche Lösungen sind schon vorhanden?

7. Juni: Die Zukunft unseres Planeten
Ratsmitglied Prof. Dr. Rolf Kreibich vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung sprach zum Thema „Ist die Zukunft noch zu retten?” im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des Ökumenischen Zentrums Berlin.

Herbert Girardet ©Wolfgang Huppertz

26.-27. Mai: Urbane Zukunft 2050

  • Auf welche Visionen der Stadtentwicklung bis 2050 können wir uns beziehen?
  • Welche Entscheidungen müssen Akteure in Städten heute treffen, um eine lebenswerte urbane Zukunft zu ermöglichen?
  • Kann es einen produktiven Know-how-Transfer zwischen sehr unterschiedlichen Stadttypen in Europa, den USA und in Schwellenländern geben?
  • Wer sind die Agenten des Wandels?
  • Welche Zielkonflikte müssen auf dem Weg zur post-fossilen Stadt bearbeitet werden?

Mit diesen und anderen Fragen befassten sich Stadttheoretiker/innen und Stadtpolitiker/innen, Architekten/innen und Planer/innen, die den Übergang ins post-fossile Zeitalter gestalten wollen und zur Konferenz "Urban Futures 2050" in Berlin zusammengekommen sind. WFC-Mitbegründer Prof. Herbert Girardet wurde als einer von fünf globalen Vordenkern für nachhaltige Stadtentwicklung an der einführenden Podiumsdiskussion mit Cecilia Martinez Leal (Direktorin des UN-HABITAT Regionalbüros für Lateinamerika und Karibik), Simon Marvin (Direktor vom Centre for Sustainable Urban and Regional Futures, Salford Universität, UK), Peter Schwartz (Mitbegründer und Vorstandvorsitzender des Global Business Network und Autor von The Art of the Long View) sowie Kees Christiaanse (Professor am Institut für Städtebau, ETH Zürich) teilgenommen. Ebenso wurde WFC-Ratsmitglied Prof. Dr. Rolf Kreibich auf der Konferenz als Redner aufgetreten und unter der Moderation von Stefan Schurig, WFC Klima-, Energie- und Städtedirektor, wurden Abebayehu Assefa, Leiter der Abteilung Energie am Institute of Technology (AAiT) in Äthiopien, Michael Knoll, IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung in Berlin, Magali Menant, Leiterin der Abteilung Bauen, Energie und Umwelt an der Deutschen Auslandshandelskammer in Shanghai, und Saif Ul Haque, Architekt aus Bangladesch, die Zukunftsfähigkeit europäischer Städte diskutiert. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der Heinrich-Böll-Stiftung.

Dr. Sándor Fülöp

25. Mai: Grüne Woche
"Ressourceneffizienz" war das diesjährige Thema der 11. Konferenz der Grünen Woche der Europäischen Kommission. Am 25. Mai sprach WFC-Ratsmitglied Dr. Sándor Fülöp (Parlamentarischer Kommissar für zukünftige Generationen in Ungarn) zum Thema "Die Kontrolle unserer Auswirkungen auf die Umwelt: die Rolle von Ombudspersonen". Falls Regierungen keine adäquaten Maßnahmen ergreifen, um die Umwelt für gegenwärtige und zukünftige Generationen zu schützen, können Ombudspersonen ein rechtsstaatliches Gerichtsverfahren einleiten und Transparenz und Verantwortung sicherstellen. Diese Tagung untersuchte die Rolle von Ombudspersonen in der europäischen Regierungsführung und erläuterte die Aspekte, welche sie effektiver machen können. Nikiforos Diamandouros P. (Europäischer Bürgerbeauftragter), Jeremy Wates (Generalsekretär, Europäisches Umweltbüro) und Prof. Jonas Ebbesson (Direktor, Stockholm Environmental Law and Policy Centre) referierten auch auf der Tagung. Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage der Grünen Woche.

25. Mai: Hearing des Europaparlaments zu Rio+20
Dr. Sándor Fülöp, WFC-Ratsmitglied, und Dr. Maja Göpel, WFC-Direktorin Zukunftsgerechtigkeit, sprachen über "Nachhaltigkeits-Governance - und wie kann sie verbessert werden?" auf dem EP-Hearing in Brüssel.

23.-24. Mai: Nachhaltige Entwicklung durch Desertec?
Auf der ersten internationalen Konferenz der Desertec Discussion Group in Berlin nahm Stefan Schurig, WFC-Direktor Klima und Energie, an der Podiumsdiskussion "Auswirkungen der Umbrüche in der MENA-Region auf das Desertec Projekt" teil. >>

19.-22. Mai: Kongress für ein nachhaltiges Wirtschaften
Auf dem Kongress "think more about" in Brixen, haben WFC-Ratsmitglied Prof. Ibrahim Abouleish sowie Dr. Maja Göpel, WFC-Direktorin Zukunftsgerechtigkeit, an der Podiumsdiskussion „Die Kunst des Miteinanders & Nachhaltigkeit“ teilgenommen.

17. Mai: Bürgermeister für den Frieden
Professor Dr. Jürgen Scheffran (Universität Hamburg), Mitglied der WFC-Arbeitsgruppe Frieden und Abrüstung, stellte in Genf gemeinsam mit Rob van Riet, WFC-Koordinator der Arbeitsgruppe, die neue WFC Studie „Klimawandel, nukleare Risiken und nukleare Abrüstung: Von der Sicherheitsbedrohung zum nachhaltigen Frieden“ vor.

13.-15. Mai: 8. Konstanzer Europakolloquium
Auf dem Europakolloquium in Konstanz ist Stefan Schurig, WFC-Direktor Klima, Energie und Städte, auf die wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen eines CO2-armen Wirtschaftssystems eingegangen.

6. Mai: European Policy Dialogue Workshop
An dem Diskussionsworkshop in Brüssel zu Kohlendioxidausgleich, zukünftige Kosten, Integration von erneuerbaren Energien im Energiemix sowie Energiemarktdesign, hat Stefan Schurig, WFC Direktor Klima und Energie, teilgenommen.

5.-6. Mai: Hearing über Südafrikas Energie-Einspeisegesetz
Mit unserer Hilfe führte Südafrika 2007 ein Erneuerbare-Energien-Einspeisegesetz ein, über welches die Parlamentarier nun erneut diskutieren. Auf dem Hearing in Pretoria sprach auch Ansgar Kiene, WFC-Direktor des Afrika-Verbindungsbüros.

3.-4. Mai: Weltwirtschaftsforum zu Afrika
In einer Sitzungsserie des Weltwirtschaftsforums in Kapstadt diskutierten die Teilnehmer die Faktoren, die zur Verbreitung von erneuerbaren Energien beitragen. Ansgar Kiene, WFC-Direktor des Afrika-Verbindungsbüros und Koordinator der AREA, teilte in den nichtöffentlichen Sitzungen zu “Energieeffizienz”, “Neue Energiearchitektur” und “Erneuerbare Energien” seine Erfahrungen. Die südafrikanische Energieministerin Dipuo Peters sowie Abdoulie Janneh (Geschäftsführerin der UN-Wirtschaftskommission für Afrika), Kenneth Matambo (Finanz- und Entwicklungsminister von Botswana), Dan Plato (Bürgermeister von Kapstadt), Abraão Pio dos Santos Gourgel (Wirtschaftsminister von Angola), Carlos Poñe (Generaldirektor Südafrika und südliches Afrika), Sun Haiyan (Vize-Präsident, Trina Solar, China), Alexander Voigt (Generaldirektor, Younicos, Deutschland) und Michael Zarin (Direktor für auswärtige Beziehungen, Vestas Wind Systems, Dänemark) nahmen an den Treffen teil. Bitte finden Sie Details des Programms hier.

18. April: Der große Umbruch
In Brüssel organisierte der WFC eine Diskussion über das neue Buch "The Great Disruption: How the Climate Crisis Will Transform the Global Economy" (Auszug) von Paul Gilding mit. Er ist bekannt als internationaler Nachhaltigkeitsverfechter. >>

6.-8. April: Jahreskonferenz der Energie-Städte
Während der Jahreskonferenz der Energie-Städte 2011 riefen Energy Cities und die Stadt Zagreb die europäischen lokalen Behörden zum “Do It Yourself…together” auf: jede Stadt hat ihre eigenen energetischen Herausforderungen und Fähigkeiten, aber nur durch die Vernetzung mit anderen wird sie für das 21. Jahrhundert gerüstet sein. Die Konferenz war eine Quelle der Inspiration für politische Entscheidungsträger, Vertreter der Technik, Unternehmen und Wissenschaftler. Lokale Energiepolitik und ihre direkten Verbindungen zu europäischen Entwicklungen wurden diskutiert. Auf dem Treffen hielt WFC-Mitbegründer Prof. Herbert Girardet den Keynote-Vortrag “Regenerative Städte - Nachhaltige Städte und Energie”.

28. März: Hamburg zwischen Status quo und Ökopolis
Im Rahmen des Stadtentwicklungsseminars 2011 des Architektur Centrums von Hamburg erörterte WFC-Mitbegründer Prof. Herbert Girardet die Perspektiven für die Umwelthauptstadt Hamburg im Bereich nachhaltige Flächennutzung. Fast 120 Interessierte besuchten die Veranstaltung.

23. März: "Greener Europe-Greener World?"
WFC Direktorin für Zukunftsgerechtigkeit, Dr. Maja Göpel, hielt eine Rede auf der Veranstaltung für Vertreter der Zivilgesellschaft, welche vom EESC Sustainable Development Observatory organisiert wurde. Die Anhörung erörterte Fragen, welche in dem Konsultationspapier der Europäischen Kommission hervorgehoben wurden, und widmete sich allen weiteren grundlegenden Aspekten der Rio-Konferenz über nachhaltige Entwicklung in 2012.

22. März: World Water Day
WFC Ratsmitglied Tony Colman präsentierte den World Future Council auf dem Treffen anlässlich des Weltwassertags in Kapstadt, Südafrika. Er nahm am Treffen des Afrikanischen Ministerrats für Wasser (AMCOW) teil, wo er die Bedeutung von Wasser für Afrikas Anpassung an den Klimawandel für das COP17-Klimatreffen in Durban sowie für das 6. Weltwasserforum in Marseille 2012 herausstellte. Auf dem Treffen des UN-Habitats sprach er über das Recht auf Wasser.

15.-17. März: Global City Forum 2011
Auf der unter dem Motto "Visionen und Werte für eine nachhaltige Stadtentwicklung" stattfindenden Konferenz in Abu Dhabi hielt WFC-Mitbegründer Prof. Girardet einen Keynote-Vortrag.

14.-15. März: Die Rolle der Zivilgesellschaft
Wie zivilgesellschaftliche Organisationen eine holistischere Transition zu einer nachhaltigen Gesellschaft schaffen können, erörterte WFC-Direktorin Zukunftgerechtigkeit, Maja Göpel, in ihrem Einführungsvortrag auf der Londoner Konferenz "Smart CSOs".

13.-15. März: Gulf Energy Forum
Auf diesem Forum für Experten aus dem Energiebereich hielt WFC-Mitbegründer Prof. Herbert Girardet eine Grundsatzrede. Das Forum fand in Riyadh statt.

9.-11. März: Regenerative Stadtentwicklung in Indien
Der World Future Council organisierte in Kooperation mit Development Alternatives und der HafenCity Universität Hamburg einen Politik-Workshop zum Thema „Regenerative Stadtentwicklung in Indien – Schritte zu einer zukunftsgerechten urbanen Entwicklung“ in Delhi. Dieser Strategieworkshop zeigte Möglichkeiten und Perspektiven für eine zukunftsgerechte Stadtentwicklung in Indien auf. Ziel war es, innovative Strategien zu entwickeln, die eine umwelt- und menschenfreundliche Urbanisierung sowie eine starke Beziehung zwischen Stadt und ihrem Ökosystem ermöglichen. Zum ersten Mal wurden hier Pilotprojekte und Gesetze aus Ländern aus der ganzen Welt zusammengetragen, die für die Entwicklung menschlicher Lebensräume in Indien relevant sind. Etwa 60 Wissenschaftler, Stadtplaner, Architekten, Bauingenieure, Energiespezialisten, Wasserexperten und Klimawandelforscher besuchten diesen Workshop und zudem trugen mehrere indische Parlamentsabgeordnete sowie der ehemalige Minister Rajiv Pratap Rudy zu den Diskussionen bei. Unter anderem gehörten Prof. Herbert Girardet, Mitbegründer des WFC, Stefan Schurig, WFC-Direktor Klima, Energie & Städte sowie WFC-Ratsmitglied Ashok Kosla zu den Sprechern. Die Veranstaltung fand im India Habitat Centre in Neu-Delhi statt.

4. März: Ombudspersonen für zukünftige Generationen - Für die Umsetzung von nachhaltiger Entwicklung
Dr. Maja Göpel und Alice Vincent von der WFC-Kommission für Zukunftsgerechtigkeit organisierten gemeinsam mit ANPED einen Side Event auf dem CSD-19 Vorbereitungstreffen in New York. Am Freitag, den 4. März, in einem gut besuchten Auditorium, diskutierten die eingeladenen Redner über die Vorteile von einem institutionalisierten Schutz zukünftiger Generationen durch den Einsatz einer Ombudsperson auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene und wie diese dazu beitragen kann, die Umsetzung nachhaltiger Entwicklung voranzubringen. Dies ist eine der größsten Herausforderungen für die dritte Nachfolgekonferenz des Erdgipfels von 1992 (Rio+20). An der offenen Diskussionsrunde nahmen neben WFC-Ratsmitglied Dr. Sándor Fülöp und WFC-Direktorin Zukunftsgerechtigkeit Dr. Maja Göpel, auch Jan-Gustav Strandenaes, ANPED, Ivana Savic, Partner der UNCSD Major Group Children & Youth / Rio+20s, Albert Recknagel, terre des hommes, und Halina Ward, Foundation for Democracy and Sustainable Development, teil. Finden Sie das Programm hier.


Ein unermüdlicher Visionär

3. März: Eine Hommage an den Visionär Hermann Scheer
Als weltweit einflussreichster Fürsprecher für erneuerbare Energien prägte WFC-Gründungsratsmitglied Hermann Scheer unsere Arbeit zur internationalen Verbreitung von Energie-Einspeisegesetzen entscheidend mit. Das Vermächtnis dieses unermüdlichen Visionärs würdigte WFC-Gründer Jakob von Uexküll gemeinsam mit Nnimmo Bassey (Vorsitzender von Friends of the Earth), Sven Giegold (MdEP), Monika Griefahn (Umweltministerin a.D. & MdB) am 3. März während eines Gesprächs zum Dokumentarfilm "Die 4. Revolution: Energy Autonomy" in Potsdam.

Jakob von Uexküll © Dana Anders

3. März: Projekte der Zukunft
Auf dem ersten Cradle to Cradle®-Festival für zukunftsfähiges Produktdesign beleuchtete WFC-Gründer Jakob von Uexküll mit Monika Griefahn (Umweltministerin a. D.) im Gespräch, wie Vorbilder und Projekte der Hoffnung die Gesellschaften verändern und wie auch das Konzept von Cradle to Cradle® zur Dynamik des Wandels beiträgt. Das Cradle to Cradle®-Prinzip, wörtlich "von der Wiege bis zur Wiege", beruht darauf, alle Produkte und Produktionsprozesse so zu entwickeln, dass es keinen unnützen Abfall, sondern nur noch nützliche Rohstoffe gibt. In diesem Modell fließen alle Materialien in geschlossenen biologischen oder technischen Kreisläufen. Bereits mehr als 600 Produkte wurden nach diesem Prinzip entwickelt.

2. März: Nachhaltige Wirtschaft als Wettbewerbsvorteil
Hamburg: WFC-Gründer Jakob von Uexküll ist zur Verleihung des HASPAX-Award 2011 eingeladen und erörtert als Grundsatzredner den Wettbewerbsvorteil nachhaltigen Wirtschaftens.

28. Februar & 1. März: Die Zukunft der Städte
Auf der diesjährigen Londoner Konferenz des Chatham House sprach WFC-Mitbegründer Prof. Herbert Girardet zum Thema Stadtentwicklung: Nachhaltige Infrastruktur und Mobilität.

28. Februar bis 1. März: Geteilte soziale Verantwortung
Dr. Maja Göpel, WFC-Direktorin für Zukunftsgerechtigkeit, war zu Gast bei der Veranstaltung des Europarates zum Thema „Geteilte soziale Verantwortung. Vertrauen und nachhaltigen sozialen Zusammenhalt im Rahmen des Wandels sichern“, welche in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission im Brüssler Borschette Centre stattfand. Für den Entwurf einer „Europäische Charta der geteilten sozialen Verantwortungen“, stellte Dr. Maja Göpel auf einem Workshop die Vision und Definition einer geteilten sozialen Verantwortung vor. Auf dem anschließenden Runden Tisch zum Thema „Welche Hürden gibt es, um die geteilte Verantwortung ins Herz der politischen Agenda zu rücken?“, erläuterte sie zudem die Herausforderung der intergenerationalen Gerechtigkeit. An der Konferenz nahmen bedeutende Persönlichkeiten wie Professor Claus Offe (Hertie School of Governance, Berlin), Professorin Mireille Delmas-Marty (Collège de France) und Stefano Rodotà (President of the Scientific Commission of the Fundamental Rights Agency of the European Union) teil. Zum Programm

23. Februar: Kanada auf dem Weg zur Energiewende
Auf einer Konferenz in Edmonton zum Thema saubere Energien der kanadischen Parlamentarierin Linda Duncan, hielt Randy Hayes, USA-Direktor des WFC, eine Grundsatzrede. Die Veranstaltung war gut besucht. >>

Dr. Maja Göpel

23. Februar: Was ist Zukunftsgerechtigkeit?
Zukunftsgerechtigkeit beginnt jetzt. Um dieses Ziel zu erreichen, schlägt Dr. Maja Göpel, WFC-Direktorin für Zukunftsgerechtigkeit, einen gemeinsamen Aktionsplan vor. Sie stellte an der SOAS in London ihr Engagement beim WFC vor. Nachdem sie sich zuerst mit Klima- und Energiethemen beschäftigte, gründete sie im Januar 2008 die WFC-Abteilung Zukunftsgerechtigkeit, die zusammen mit einer internationalen Expertenkommission an einem legalen und politischen Rahmenwerk arbeitet, welches menschliche Sicherheit, ökologische Integrität und soziale Fairness im Sinne zukünftiger Generationen garantieren soll.

14.-15. Februar: Das Recht auf eine gesunde Umwelt
Wie dieses Recht garantiert werden kann, erörterten Dr. Maja Göpel, WFC-Direktorin Zukunftsgerechtigkeit, und WFC-Ratsmitglied Prof. Dr. Marie-Claire Cordonier Segger auf einer Konferenz zum Thema "The Right to a Healthy Environment and the Representation of Future Generations’ Interests in the new Hungarian Constitution", welche vom Büro des ungarischen parlamentarischen Kommissars für zukünftige Generationen organisiert wurde und an dem Jean Monnet Exzellenzzentrum der Pázmány Péter Catholic Universität stattfand. Klicken Sie hier, um das Programm zu lesen.

Dr. Rama Mani, WFC-Ratsmitglied

11. Februar: Für mehr Generationengerechtigkeit
Die Brüssler Veranstaltung zum Thema intergenerationale Fairness für Vertreter der Europäischen Kommission wurde zusammen mit dem Büro der Europäischen Politikberater (BEPA) von Dr. Maja Göpel, WFC-Direktorin für Zukunftsgerechtigkeit, Thomas Fischer, EU-Büro-Direktor der Bertelsmann Stiftung, und Conny Reuter, Generalsekretärin von Solidar, organisiert. Im Speziellen wurden die Bereiche Ressourceneffizienz, soziale Sicherheit, Bildung, Gesundheit und Finanzen in der intergenerationalen Perspektive diskutiert. Neben Referenten von den EU-Generaldirektoraten Umwelt, Landwirtschaft und Arbeit sowie einem Mitglied des Kabinetts des EU-Präsidenten referierte Dr. Rama Mani, WFC-Ratsmitglied und Wissenschaftlerin am Zentrum für Internationale Studien der Oxford Universität, zum Thema "Effiziente Regierungsführung für unsere gemeinsame Zukunft". Die Veranstaltung fand im Rahmen der Initiative "Intergenerationale Gerechtigkeit" statt, welche mehr Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen fordert und diese mit Vorschlägen zu institutionellen Reformen fördert. Lesen Sie mehr über die Initiative "Intergenerationale Gerechtigkeit". Hier finden Sie auch das Veranstaltungsprogramm, das Hintergrundpapier, die Teilnehmerliste und den finalen Bericht.

2. Februar: Wälder - Thema des Future Policy Award 2011 in New York verkündet
Anlässlich der Jahrestagung des Waldforums der Vereinten Nationen gab der WFC bekannt, dass er seinen renommierten Preis, den „Future Policy Award“, in diesem Jahr an das inspirierendste, innovativste und wirkungsvollste Waldgesetz verleiht. Das UNO-Sekretariat des Übereinkommens für biologische Vielfalt (UN Secretariat of the Convention on Biological Diversity, CBD) und der World Future Council werden die offiziellen Gastgeber sein. Zur offiziellen Einweihung des Internationalen Jahres der Wälder am 2. Februar 2011 hielt die Begründerin des Green Belt Movement, Friedensnobelpreisträgerin und WFC-Ehrenratsmitglied Wangari Maathai eine Grundsatzrede. Kurz darauf traf sich WFC-Vorstandsmitglied Alexandra Wandel mit ihr. Lesen Sie mehr über den Future Policy Award 2011.

Alexandra Wandel, WFC-Vorstand, und Wangari Maathai, WFC-Ehrenrat

27. Januar: Klimagerechtes Investieren
Im Rahmen des Zürcher Themenabends "Anlageopportunität Klimawandel" von SUSI Partners und Zegora Investment Management referierte Stefan Schurig, WFC Klima- und Energiedirektor, zum Thema Massnahmen und Instrumente gegen den Klimawandel. Vorab erörterte Prof. Peter Droege, Chair für nachhaltige Entwicklung an der Universität Liechtenstein und Vorsitzender des World Council for Renewable Energy (Asia/Pacific), den Status Quo: Klimawandel, Auswirkungen, Kosten.

22. Januar: Eine Laudatio auf den Kampf für eine lebenswerte Zukunft
Vor 800 hochkarätigen Gästen des 62. Hamburger Presseballs am 22. Januar hielt WFC-Gründer Jakob von Uexküll die Laudatio für die Träger des Erich-Klabunde-Preises. Die Übergabe des renommierten Preises des Deutschen Journalisten-Verbandes stellte den festlichen Höhepunkt des Abends dar. In diesem Jahr ging es um Integration, um den Mut, den es braucht, in einem fremden Land zu leben – also um das Streben nach einer lebenswerten Zukunft. Jakob von Uexküll erinnerte die Journalisten daran, dass sie „in dieser Auseinandersetzung eine zentrale Rolle und Verantwortung haben, denn immer mehr Menschen sehen die Zukunft durch die Brillen und Filter, die Sie ihnen täglich liefern“. Im Anschluss überreichte Marina Friedt, Vorsitzende des DJV Hamburg, den Preis an die Preisträger Dorothea Brummerloh (Deutschlandfunk) für ihr Hörfunkfeature "Ich bin meiner Mutter dankbar" sowie an das Reporterteam Özlem Topcu und Christian Schüle (Die Zeit) für die Reportage "Die Deutschstunde".

Marina Friedt (Vorsitzende des DJV Hamburg), Dorothea Brummerloh (Deutschlandfunk), das Reporterteam Özlem Topcu und Christian Schüle (Die Zeit) und Jakob von Uexküll. © Ingo Piel

14. Januar: Neues Geld für Klimaschutzinvestitionen
Jakob von Uexküll und Stefan Schurig trafen in Brüssel Caroline Lambert, Kabinettsmitglied der EU-Klimaschutzkommissarin, um den WFC-Vorschlag zur Klimaschutzfinanzierung mit Hilfe von neuen Sonderziehungsrechten zu erläutern.

13. Januar: Die Nachfolgestrategie von Cancún
Stefan Schurig, WFC Klima- und Energiedirektor, diskutierte in Brüssel mit Funktionären der Europäischen Kommission die Nachfolgestrategie der 16. UN-Klimakonferenz.

10. und 11. Januar: Vorbereitungen zum Umweltgipfel 2012
Dr. Maja Göpel, WFC-Direktorin für Zukunftsgerechtigkeit, nahm an dem Treffen der UN-Kommission für Nachhaltige Entwicklung zur Vorbereitung der geplanten 3. Nachfolgekonferenz des Erdgipfels von 1992 (Rio+20) teil.

Der Schlüssel zur Zukunft: Grüne Jobs

8. und 9. Januar 2011: Acht Grundsätze für eine Grüne Wirtschaft
Die Entwicklung einer „grüneren“ Wirtschaft sowie institutionelle Reformen sind die Hauptziele der dritten Nachfolgekonferenz des Erdgipfels von 1992 (Rio+20). Deshalb organisierte der WFC gemeinsam mit der New Economics Foundation, ANPED, ALOE und dem Stakeholder Forum am 8. und 9. Januar 2011 in New York einen Workshop zum Thema „Nachhaltiger Wirtschaftswandel und erforderliche politische Maßnahmen“. Die Teilnehmer, Experten aus so genannten Denkfabriken, entwickelten acht Grundsätze für eine Grüne Wirtschaft. Im Anschluss brachte Dr. Maja Göpel, WFC-Direktorin für Zukunftsgerechtigkeit, diese Grundsätze in die Diskussion zur Vorbereitung des Umweltgipfels 2012 ein. Bis zum ersten offiziellen Rio+20-Vorbereitungstreffen Anfang März 2011 wollen die Workshop-Teilnehmer einen internationalen Rahmen sowie konkrete politische Maßnahmen für die Umsetzung einer nachhaltigen Ökonomie erarbeiten. Die acht Grundsätze und mehr Informationen finden Sie hier.

12. Dezember: Integrierte Politiken für eine nachhaltige Entwicklung
Auf der Veranstaltung der saudischen Nachhaltigkeitsinitiative in Riad, welche zum Ziel hat, saudische Umweltexperten mit Politik- und Planungskompetenzen auszustatten, hielt WFC-Mitbegründer Herbert Girardet die Grundsatzrede.

9. Dezember: Schottland als nuklearwaffenfreie Zone
WFC-Koordinator für Frieden und Abrüstung Rob van Riet nahm an der Debatte des schottischen Parlaments über die Erklärung Schottlands zur nuklearwaffenfreien Zone in Edinburgh teil.

8. Dezember: Regenerative Städte - mehr als nachhaltige Stadtentwicklung
Moderne Städte haben einen enormen Energie- und Materialkonsum und ihre Abfälle belasten die Ökosysteme auf der ganzen Erde. Sie tragen somit entscheidend zum Klimawandel bei und ihr ökologischer Fußabdruck kann die Erdoberfläche um das Hundertfache übertreffen. Mit der Städtearbeit zielen der World Future Council und die HafenCity Universität Hamburg darauf ab, 100% Erneuerbare Energien in Städten rund um den Globus zu implementieren. Am 8. Dezember fand auf der COP 16 in Cancún eine gemeinsame Veranstaltung zum Thema Regenerative Städte statt. Zusammen mit Dr. Axel Michaelowa (Perspectives Climate Change) und Dr. Maike Sippel (Universität Stuttgart) stellte Prof. Herbert Girardet (Mitbegründer des WFCs) das Konzept Regenerative Städte vor und diskutierte Fragen nach der Rolle von Städten bei der Bekämpfung des Klimawandels. Die Veranstaltung fand auf dem Gelände der Cancún Messe statt. Am Vortag, dem 7. Dezember, hielt der WFC außerdem eine Pressekonferenz, bei der die neue Studie zum Thema Regenerative Städte vorgestellt wurde.

2. Dezember: Was macht Politiken zukunftsfähig?
Im Rahmen der Initiative "Wachstum im Wandel", unter Federführung des österreichischen Lebensministeriums, erläuterten WFC-Gründer Jakob von Uexküll und WFC-Vorsitzende des Supervisory Boards Dr. Katiana Orluc das zentrale Element der Arbeit des World Future Council: die Recherche nach den besten Politiken, die unsere Zukunftsfähigkeit sicher stellen. Das Hintergrundgespräch führten Rita Trattnigg vom Lebensministerium Österreich und Angie Rattay vom neongreen network in der Diplomatischen Akademie in Wien.

1. und 2. Dezember: IBA Labor zur Energie Atlas
WFC Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig moderierte die zweitätige Fachtagung in Hamburg, auf der die IBA Hamburg ihren Energieatlas für eine zukünftige 100 % erneuerbare Energieversorgung der Elbinseln vorstellte.

1. Dezember: Finanzierung der Energie-Revolution mit Hilfe von neuen Sonderziehungsrechten
Vom 29. November bis zum 10. Dezember trafen sich Politiker, Entscheidungsträger und Minister der ganzen Welt auf der Weltklimakonferenz (COP 16) in Cancún, Mexiko. Nach Kopenhagen im Jahr 2009 beschäftigte sich auch die diesjährige UNFCCC-Konferenz mit dem kritischen Thema der Finanzierung von Maßnahmen, die den Klimawandel bekämpfen können. Wie können klimaschützende Maßnahmen angemessen finanziert werden? Wie können Gelder auf globalem Level effektiv bereitgestellt werden? Am Mittwoch, den 1. Dezember, stellte der World Future Council ein Lösungskonzept für das Finanzierungsproblem der Energiewende in Entwicklungsländern vor. Die Experten Stefan Biskamp (WFC-Direktor für nachhaltige Wirtschaft) und Jasper Sky (Oxford University) zeigten, dass neue und umgestaltete (schulden- und zinsfreie) Sonderziehungsrechte die Energiewende finanzieren können, ohne eine Inflation zu verursachen. Die Veranstaltung fand auf dem Gelände der Cancún Messe statt.

1. Dezember: Kurswechseln in die Zukunft – 30 Jahre Alternativer Nobelpreis
Jakob von Uexküll, Stifter des Alternativen Nobelpreises und WFC-Gründer, war zu Gast bei Johannes Kaups Gesprächsreihe "Im Zeit-Raum - Vorreiten und Nachdenken". Die Veranstaltung fand im Großen Sendesaal des ORF Radiokulturhauses in der Wiener Argentinierstrasse 30a statt. Das Gespräch wurde anschließend von Radio Österreich 1 und vom ORF-Fernsehkanal TW1 übertragen.

23. November: Nachhaltige Städte und Energie
Auf der fünften IMAGINE-Konferenz der über 1000 europäischen "Energy Cities" hielt WFC-Mitgründer Herbert Girardet den Auftakt-Vortrag über die Grund-Elemente urbaner Nachhaltigkeit. >>

18. November: WFC Workshop/AREA Lenkungsausschuss
In Kombination mit dem ersten Zusammentreten des AREA-Lenkungsausschusses veranstaltete der WFC in Johannesburg einen Workshop zum Thema “Sieben Prinzipien der zukunftsgerechten Gesetzgebung – Gesetze zur Förderung erneuerbarer Energien“.

15. und 16. November: WFC Online-Baukasten zu Einspeisegesetzen
 Als Partner eines REEEP-Workshops zum Thema Einspeisegesetze präsentierte der World Future Council in Johannesburg sein einzigartiges Online Tool-Kit zum Design von Energie-Einspeisegesetzen. >>

Benny Härlin & Helmy Abouleish

4. November: Scheinlösung Gentechnik - welche Landwirtschaft brauchen wir, um die Welt zu ernähren?
Benny Härlin von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und Helmy Abouleish, Geschäftsführer der SEKEM-Gruppe, die in der ägyptischen Wüste Bio-Produkte anbaut und diese erfolgreich international vermarktet, diskutierten am 4. November in Hamburg über Wege zu einer nachhaltigen Landwirtschaft, die den steigenden Bedarf der Weltbevölkerung an Nahrungsmitteln decken kann. Die Moderation übernahm Sachbuchautorin Dr. Tanja Busse (zuletzt: "Die Ernährungsdiktatur"). Der World Future Council veranstaltete den von über 200 fachkundigen Zuhörern besuchten Abend gemeinsam mit der GLS Bank und der Initiative für eine gentechnikfreie Metropolregion Hamburg. Helmy Abouleish, Sohn von WFC-Ratsmitglied und SEKEM-Gründer Ibrahim Abouleish, ist Beiratsmitglied des World Future Council. Benny Härlin war u.a. von 2004 bis 2008 als Vertreter der nordamerikanischen und europäischen NGOs im Aufsichtsrat des Weltagrarberichts und hat die Initiative "Save Our Seeds" gegründet.

3. und 4. November: Treffen des Parlamentarischen Netzwerkes für Nukleare Abrüstung und Nichtverbreitung (PNND) im britischen Unterhaus und im Französischen Senat
Das Parlamentarische Netzwerk für Nukleare Abrüstung und Nichtverbreitung (PNND) lud am 3. November seine parlamentarischen Mitglieder in Großbritannien in das Londoner Unterhaus ein. Während des Meetings wurden die Mitglieder über globale Abrüstungsinitiativen informiert und diskutierten zukünftige Aktivitäten des PNND. Die Parlamentarier hatten außerdem die Gelegenheit, sich mit Alyn Ware, dem Internationalen Koordinator des PNND, sowie Rob van Riet, WFC Koordinator Frieden und Abrüstung, zu treffen. Rob van Riet wurde kürzlich in Personalunion zum britischen PNND Koordinator berufen. Alyn Ware dagegen wurde am 7. November zum neuen Ratsmitglied des World Future Council gewählt.
Am 4. November wurden, organisiert von PNND, im Französischen Senat in Paris mögliche Kooperationen zwischen Großbritannien und Frankreich hinsichtlich öffentlicher Sicherheit und nuklearer Abrüstung erörtert. Das Meeting kam zu einem passenden Moment: Die Regierungen der beiden Staaten hatten nur Tage zuvor ein beispielloses Abkommen über ihre militärische Kooperation unterzeichnet.

3. November: Neue Energien freisetzen - Buchpräsentation
Energiewandel statt Klimawandel - das und wie das möglich ist, zeigt das 2009 erschienene World Future Council Sachbuch „A Renewable World“ von Herbert Girardet und Miguel Mendonça, das weltweit große Anerkennung erhalten hat. Am 2. November brachte der Züricher Rotpunktverlag die deutsche Ausgabe unter dem Titel „Neue Energien freisetzen – Für eine ökologische und gerechte Welt“ auf den Markt. Einen Tag später stellten WFC-Gründer Jakob von Uexküll und Co-Autor Herbert Girardet das broschierte Taschenbuch mit Farbfotos, Graphiken und Tabellen in Hamburg öffentlich vor. Die gut besuchte Buchpräsentation mit anschließendem Umtrunk und Signierstunde fand in der Hamburger Fachbuchhandlung Dr. Götze Land & Karte statt.

1. November: Naturschutz-Symposium Stadt, Land, Flucht
Hamburg: WFC-Mitbegründer Herbert Girardet diskutierte mit dem Architekten Albert Speer und Hamburgs Umweltsenatorin Anja Hajduk über Chancen und Risiken der zunehmenden Urbanisierung.

28. Oktober: Pacific Ocean 2020 Challenge
Auf der zehnten Vertragsstaatenkonferenz zum Biodiversitätsabkommen der Vereinten Nationen in Nagoya organisierte der World Future Council eine Diskussionsrunde zum Thema "Pacific Ocean 2020 Challenge - Ein gesunder Ozean für zukünftige Generationen". Dirk Hendricks, Direktor des WFC Ozean Programms, moderierte die Panel-Diskussion pazifischer Regierungschefs und Minister. Im Rahmen der Diskussion wurde die Notwendigkeit einer Pazifik-weiten Koalition für eine zukunftsgerechte Politikgestaltung zum Schutz der Ozeane unterstrichen.

Lesbia Estrada, Botschafter Mario Silva (Costa Rica), Marie-Claire Cordonier Segger (WFC)

25. Oktober: Verleihung des Future Policy Award 2010
Mit dem Future Policy Award 2010 für das beste Gesetz zum Schutz der Biodiversität wurde das mittelamerikanische Costa Rica ausgezeichnet. Der World Future Council verlieh den Preis im Rahmen der zehnten UN-Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über die Biologische Vielfalt (CBD) im japanischen Nagoya. Der Future Policy Award zeichnet Gesetze aus, die eine besonders positive Wirkung auf die Rechte zukünftiger Generationen entfalten und hat das Ziel, politische Maßnahmen, die zur Schaffung gerechter, nachhaltiger und friedlicher Gesellschaften beitragen, bekanntzumachen. Das UN-Sekretariat der Biodiversitäts-Konvention (CBD) hatte in Kooperation mit dem World Future Council als offizieller Gastgeber zu der Zeremonie geladen. CBD-Generalsekretär Ahmed Djoghlaf und der japanische Vize-Umweltminister Shoichi Kondo eröffneten die Preisverleihung im Konferenzzentrum von Nagoya. Zur Pressemitteilung >>

18. bis 21. Oktober: Gesetze und Mechanismen zur Unterstützung von Solarenergie
Auf dem ECREEE Regional Forum in der senegalesischen Hauptstadt Dakar präsentiert Ansgar Kiene, Leiter des WFC-Verbindungsbüros in Afrika, Politiken zur Förderung von Solarenergie.

19. bis 21. Oktober: European Future Energy Forum 2010
Dieses dreitägige Forum bot neue Lösungen für den globalen Erneuerbare-Energien- und Umwelt-Technologien-Markt. WFC Mitbegründer Herbert Girardet erläuterte im Rahmen einer Round-Table-Diskussion, wie Städte auf nachhaltige Weise mit Energie versorgt werden können. Analysiert wurden u. a. Smart Grids, Speichertechnologien und moderne Nachfragemanagementsysteme. Weitere Informationen finden Sie hier.

20. Oktober: Workshop zur Entwicklung einer Einspeisevergütung für New York City
Randy Hayes, Direktor des WFC US Büros, war einer der Hauptredner bei diesem hochrangigen Workshop. In New York trafen die führenden US-Experten für Einspeisetarife zusammen, um einen konkreten Vorschlag für eine Einspeisegesetzgebung zu entwickeln, die die politische, behördliche und wirtschaftliche Realität der Stadt widerspiegelt. New York soll in die Lage versetzt werden, eine Förderungsmöglichkeit für erneuerbare Energien zu nutzen, die bereits in vielen Teilen der Welt erfolgreich eingesetzt wird: 75% der ans allgemeine Stromnetz angeschlossenen Solaranlagen befinden sich in Gebieten, die mit Einspeisevergütungen arbeiten. Bewährt hat sich das politische Förderungsinstrument zum Beispiel auch im kanadischen Bundesstaat North Ontario wo einer der stärksten Märkte für Solaranlagen in Nord Amerika heranwächst. Der Workshop wurde in Kooperation mit der New York Solar Energy Society (NYSES), der Renewable Energy (ARE) und Wind-Works ausgerichtet.

8. bis 10. Oktober: Six Senses Eco Symposium
"Starke Zukunft! – Die Rolle erneuerbarer Energien für einen stetig steigenden Ökotourismus" hieß das Thema der Präsentation von Stefan Schurig auf diesem Symposium auf den Malediven, das der Präsident der Malediven, Mohamed Nasheed, eröffnete.

3. bis 7. Oktober: Glaube, geteilte Weisheit und internationales Recht
Auf der “Multi Religious Consultation on Faith, Shared Wisdom and International Law” in Kuala Lumpur, stellte Maja Göpel die WFC Vision einer umfassenden Zukunftsgerechtigkeit vor. Unter den Initiatoren der Konferenz befand sich auch Ratsmitglied Richter Weeramantry. 70 Teilnehmer aus allen Gesellschaftsbereichen und von allen Religionen versammelten sich, um die Gemeinsamkeiten zwischen den Grundwerten unserer Glaubenssysteme zu diskutieren und um herauszustellen, wie Programme zur Konfliktresolution, Nachhaltigkeitsethik und Entwicklung des internationalen Rechts von diesen beeinflusst werden können. Ziel war es, eine Erklärung zu verabschieden, die einen kontinuierlichen Prozess des politischen Engagements anregt.

30. September bis 1. Oktober: The Global Clean Energy Forum
Bei diesem zweitägigen, von der "International Herald Tribune" organisierten Forum in Lissabon sprach Stefan Schurig für den WFC im Rahmen einer Podiumsdiskussion über die Erwartungen an die UN-Klimakonferenz im Dezember in Mexiko.

25. bis 30. September: World Renewable Energy Congress XI
Der 11. WREC-Kongress brachte unter dem Motto "Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Umwelt: Grüne Gebäude und erneuerbare-Energien-Optionen" internationale Top-Experten aus dem Erneuerbare-Energien-Bereich in Abu Dhabi zusammen. WFC Mitbegründer Herbert Girardet hielt einen Vorträg über "Erneuerbare Energien für Städte" und WFC Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig sprach über die Themen "Erneuerbare-Energien-Gesetze und andere politische Maßnahmen zur Förderung des Erneuerbare-Energien-Sektors" sowie "Die Finanzierungslücke schließen: Neues Geld zur Finanzierung von Klimasicherheit und Klimagerechtigkeit".

Veranstaltungen 2010

25. September: Jugendkongress von global fairstrickt
Beim Jugendkongress zum Thema "Gerechter Konsum" im Gymnasium Blankenese, Hamburg, diskutierte Ratsmitglied Rolf Kreibich mit Jugendlichen über Produktionsbedingungen und Konsumgewohnheiten.

24. September: Seminar zu Energie-Einspeisegesetzen
Der USA-Direktor des WFC, Randy Hayes, und die ehemalige Bürgermeisterin von Gainsville in Florida, Pegeen Hanrahan, hielten auf dem ICLEI Local Action Summit in Washington, DC, ein Seminar über Nutzen und Gestaltung von Energie-Einspeisegesetzen ab. Das Seminar richtete sich vor allem an Regierungsbeamte von Städten und Bezirken, die an der Senkung von Treibhausgasemissionen arbeiten.

23. und 24. September: Marktplatz der Nachhaltigkeit
Die Konferenz "My Sustainable World" war ein Marktplatz der Nachhaltigkeit. Unternehmen trafen in Leipzig für zwei Tage auf Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Institutionen und Verbraucher. Einzelne Dimensionen der ökologischen Wende wurden erstmals zusammengedacht und erfahrbar gemacht. Stefan Schurig, WFC Klima und Energiedirektor, hielt im Bereich Städte und Klima einen Vortrag und stellte die Vision des World Future Council dar. "Eine Stadt, die auf Nachhaltigkeit achtet, rückt den Menschen in den Vordergrund statt Autos oder Industrie. Das ist eine Stadt, in der es sich zu leben lohnt."

23. September: Workshop über Energie-Einspeisegesetze in Kanada
Der WFC sponserte zusammen mit der kanadischen Denkfabrik Pembina Institute einen Workshop über Einspeisegesetze zur Förderung erneuerbarer Energien in Alberta, Kanada. Über 100 Bürger-, Industrie- und Behördenvertreter nahmen daran teil. Die Veranstaltung fand in der Stadt Red Deer statt. Darüber hinaus ermöglichte der World Future Council dem führenden US-Experten für Einspeisegesetze, Paul Gipe, einen Aufenthalt in Alberta, um die Wähler über die Vorteile des Gesetzes zu unterrichten.

16. bis 19. September: International Solar Cities World Congress
Dezhou ist "Solarstadt China" und war mit diesem Titel Gastgeber des 4. Internationalen Solarstädte Kongresses. Als Experte in diesem Gebiet hielt WFC Mitbegründer Herbert Girardet einen Vortrag.

16. September: Inspiration for Living Change
Bei dieser eintägigen Konferenz in Bonn aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums des Alternativen Nobepreises stellten neun Träger des Preises rund 400 Teilnehmern Visionen und Inspirationen für eine bessere Welt vor. Zu den Referenten gehörten die WFC-Ratsmitglieder Frances Moore Lappé, Vandana Shiva, Ibrahim Abouleish und Tewolde Egziabher. Die Höhepunkte der ganztägigen, zweisprachig (deutsch-englisch) geführten Konferenz wurden per Video Livestream ins Internet übertragen. Weitere Infos finden Sie hier.

15. bis 18. September: Sustainable Development and Responsible Investing
Auf diesem dreitägigen Kongress in Liechtenstein hielt WFC Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig einen Vortrag über "Marktentwicklungsmechanismen in der Praxis: das Energie-Einspeisegesetz".

15. September: Möglichkeiten und Chancen der EU 2020 Strategie
Im Rahmen einer vom WFC organisierten Dinner-Debatte im Europäischen Parlament in Brüssel diskutierten vier Abgeordnete des Europäischen Parlaments - Kriton Arsenis, Maria da Graca Carvalho, Nessa Childers and Kinga Gál – konkrete Politikvorschläge, wie die EU Strategie 2020 die Chancen junger Menschen und zukünftiger Generationen sichern kann. Die WFC-Direktorin für Zukunftsgerechtigkeit Dr. Maja Göpel moderierte den Austausch mit dem Koordinator der EU 2020 Strategie der Europäischen Kommission, Tonnie de Koster. Ziel der Diskussion war es, notwendige Handlungsschritte zu erarbeiten, um die Lebensbedingungen zukünftiger Generationen zu schützen. Für mehr Informationen über die Veranstaltung kontaktieren Sie bitte Malte Arhelger.

14.-19. September: Jugendkonferenz zu Lösungen für Nachhaltigkeit
Parallel zu den Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum des Alternativen Nobelpreises veranstaltete das Youth Future Project eine Jugendkonferenz mit 120 jungen Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, um Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung zu diskutieren. WFC Direktorin Zukunftsgerechtigkeit Maja Göpel präsentierte den WFC und seine politische Arbeit. Eine der Fragen, die im Rahmen des Workshops diskutiert wurden, beschäftigte sich damit, wie junge Menschen Politik aktiv gestalten können und wie die Instrumente des WFC das Engagement von Einzelnen und Organisationen unterstützen können. Mehr Informationen finden Sie hier.

14. September: Erneuerbare Energien halten ewig
Das EU Liaison Büro veranstaltete am 14. September ein weiteres Treffen der Supergrid-Gruppe von Mitgliedern des Europäischen Parlaments. WFC Ratsmitglied und E-Parliament Generalsekretär Nick Dunlop und WFC EU Direktor Dirk Hendricks diskutierten mit den Mitgliedern über Möglichkeiten, für mehr Geld für den Elektrizitätsnetzausbau in zukünftigen EU Budgetprozessen einzutreten. „Berechnungen zufolge könnten bereits 1% aller Regierungsbudgets (ca. 140 Milliarden Euro pro Jahr) als öffentlicher Beitrag dazu ausreichen, eine Erneuerbare-Energien-Revolution durchzuführen. „Würde man dieses Geld für den Elektrizitätsnetzausbau, Gebäudeisolierung, Forschung und Entwicklung sowie für Anreize für zusätzliche private Investitionen zur Verfügung stellen, so könnte man einen drastischen Anstieg in Stromrechnungen vermeiden“, sagte Nick Dunlop. Eine systematische Vergabe europäischer Gelder durch das Europäische Parlament könnte andere Regierungen dazu veranlassen, diesem Beispiel zu folgen und ebenfalls ein Prozent ihres Haushalts für diese Zwecke einzusetzen. 1% ist nicht zuviel verlangt, wenn es um die Zukunft unseres Planeten geht!

9. bis 11. September: Self Knowledge and Global Responsibility Symposium
WFC Ratsmitglied Scilla Elworthy und WFC Direktorin Zukunftsgerechtigkeit Maja Göpel nahmen am diesjährigen Forum zum Thema „Umgang mit Ungewissheit” teil. Das Forum versammelte Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten, „um eine allgemeine Vision für Menschlichkeit zu finden und diese kontinuierlich weiterzuentwickeln“. Maja Göpels Beitrag beschäftigte sich mit der Frage, wie wir für zukünftige Generationen denken, planen, handeln können, angesichts der vielfältigen Unsicherheiten, die ihre Existenz, Lebensbedingungen und Interessen betreffen. Mehr Informationen finden Sie hier.

3. September: Entwurf und Wirklichkeit
WFC Mitbegründer Herbert Girardet war Hauptreder beim Europäischen Forum Alpbach zum Thema Architektur und städtische Entwicklung.

22. August: GlobArt Academy 2010
Vom 19. bis 22. August drehte sich bei der Zukunfts-Denkfabrik GlobArt Academy im österreichischen Kloster Pernegg alles um das Generalthema "Wendezeit - Bausteine für einen anderen Fortschritt". WFC-Gründer Jakob von Uexküll hielt zum Abschluss einen Festvortrag zum Thema "Globale Herausforderungen und Antworten". Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

WFC Ehrenmitglied Tadatoshi Akiba

6. August: Gedenkfeiern zum Atombombenabwurf auf Hiroshima
Am 6. August 1945 zündeten die Amerikaner eine Atombombe über der japanischen Stadt Hiroshima. Die Explosion tötete über 70.000 Menschen, Zehntausende weitere starben an den Spätfolgen. Zum 65. Jahrestag der Bombardierung fand in Hiroshima eine bewegende Gedenkfeier statt, an der erstmals auch offizielle Vertreter der USA teilnahmen. Tadatoshi Akiba, Bürgermeister von Hiroshima und WFC Ehrenmitglied, unterstrich in seiner Rede die Notwendigkeit, nukleare Waffen ein für allemal abzuschaffen.
Mit dem Sadako Peace Day gedachte die Nuclear Age Peace Foundation (NAPF) in Santa Barbara der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Dr. David Krieger, Präsident der NAPF und Vorsitzender der WFC Arbeitsgruppe Frieden und Abrüstung, bekräftigte, dass es „unsere wichtigste Aufgabe als Erdbewohner ist, der nächsten Generation eine intakte Welt zu hinterlassen. Wir sind es der Zukunft schuldig, die Ära der Nuklearwaffen zu beenden.“

28. Juli: Briefing über Einspeisevergütungen im Washingtoner Kapitol
Im Washingtoner Kapitolskomplex fand dieses vom World Future Council organisierte Briefing für Senats- und Kongressmitarbeiter statt. Zu den Referenten, die den Zuhörern die Vorteile von Energie-Einspeisegesetzen nahebrachten, gehörte der US-Direktor des World Future Council, Randy Hayes: „Es ist erwiesen, dass dieses Modell die beste Möglichkeit bietet, auf schnellstem Weg viel Strom aus erneuerbaren Energien zu generieren. Die USA und Kanada sollten sich am deutschen Vorbild orientieren und schnell handeln“.

12. Juli: Erneuerbare Energien Konferenz in San Francisco
Der World Future Council, Pacific Environment, die Heinrich Böll Stiftung und weitere Partner veranstalteten am 12. Juli in San Francisco eine eintägige Konferenz, um Strategien zur stärkeren Nutzung erneuerbarer Energien in den USA, insbesondere in Kalifornien und an der Westküste, zu erörtern. Die Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Bürgerinitiativen diskutierten darüber, welche politischen Rahmenbedingungen geeignet sind, substantielle Investments in Erneuerbare Energien zu fördern, um dadurch die Energiesicherheit zu verstärken und Arbeitsplätze zu generieren. Unter den Referenten waren Randy Hayes, WFC-Direktor USA, Windenergie-Experte Paul Gipe und der deutsche Bundestagsabgeordnete und Erneuerbare-Energien-Experte Hans-Josef Fell.

5. & 6. Juli: WFC-Gründer Jakob von Uexküll bei Potsdamer Begegnungen
Die Potsdamer Begegnungen, initiiert von Bundespräsident Roman Herzog, finden seit 1999 einmal jährlich als zweitägige Konferenz unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten statt. Sie sind das einzige deutsch-russische Dialogforum, das Künstler, Schriftsteller, Filmschaffende, Wissenschaftler und weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens (15-20 Teilnehmer pro Land) vereint. Es werden aktuelle Fragen der Gegenwart erörtert mit dem Ziel, zu einem tieferen Verständnis füreinander und zu neuen Formen des Miteinanders zu gelangen. Präsentationen künstlerischer Werke und Lesungen werden in die Diskussionsrunden integriert, sodass die Potsdamer Begegnungen über den üblichen Rahmen von Expertengesprächen hinausgehen. Jakob von Uexküll, Gründer des World Future Council und des Alternativen Nobelpreises, wurde zur diesjährigen Konferenz nach Brandenburg eingeladen, um den Dialog zu bereichern.

30. Juni: Gestaltungsmöglichkeiten eines lokalen Zukunftsrats
Die evangelische Gemeinde Akademie Blankenese ist davon überzeugt: "Zukunft ist möglich". Gegenwart und Zukunft nachhaltig zu gestalten, ist einerseits eine Aufgabe der nationalen und internationalen Politik, andererseits kann auch auf lokaler Ebene viel dafür getan werden. Natürlich kann jeder einzelne auf eine nachhaltige Lebensweise achten, doch darüber hinaus ist auch die Einrichtung lokaler Zukunftsräte denkbar, die darüber wachen, dass in Stadtteilen und Gemeinden nicht auf Kosten zukünftiger Generationen gelebt und gewirtschaftet wird. Wie so ein lokaler Zukunftsrat in Hamburg-Blankenese funktionieren und welchen Aufgaben er sich stellen könnte, skizzierte Jakob von Uexküll am 30. Juni um 20 Uhr vor 150 Besuchern in einem öffentlichen Vortrag mit anschließender Diskussion im Gemeindehaus.

28. Juni bis 2. Juli: Strategien zum Schutz des Pazifik
In Zusammenarbeit mit einer Reihe von Organisationen sowie Entscheidungsträgern aus der Politik arbeitet der World Future Council an der Entwicklung von gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Erhaltung der Artenvielfalt im Pazifischen Ozean. Zusammen mit der International Union for Conservation of Nature (IUCN) organisierte der WFC ein Treffen von politischen Entscheidungsträgern in Suva, Fiji, um Strategien zum Schutz des Pazifischen Ozeans zu erarbeiten.

23. bis 26. Juni: Crans Montana Forum
In Brüssel wird der Gründer des World Future Council und des Alternativen Nobelpreises, Jakob von Uexküll, im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Gemmo Lodesani (Direktor, World Food Programme) und François Rubio (Direktor, Médecins du monde) über "Nahrungssicherheit, Nahrungsindustrie; neue Modelle für ein neues Jahrhundert" diskutieren. Außerdem wird er an weiteren Plenarsitzungen zum Hauptthema des 21st Crans Montana Forums, "Eine neue Europäische Union", teilnehmen.

11. bis 23. Juni: Power Kick for Africa - Fußball-WM-Public Viewing mit Solarenergie
Um auf die Leistungsfähigkeit erneuerbarer Energien hinzuweisen und für deren stärkere politische Förderung zu werben, organisierte der World Future Council in dem nicht elektrifizierten Dorf Oboadaka in Ghana ein Public Viewing aller ghanaischen Gruppenspiele der Fußball-WM. Viele der Bewohner sahen zum esten Mal in ihrem Leben die Live-Übertragung eines Fußballspiels. Die von Kooperationspartner Energiebau Sunergy Ghana gespendete Solaranlage blieb im Dorf und versorgt nun die Krankenstation von Obaodaka mit Strom zur Kühlung von Medikamenten, elektrischen Beleuchtung und Kommunikation. Einen ausführlichen Bericht des Nachhaltigkeitsmagazins "globalo" zu "Power Kick for Africa" finden Sie hier>>.

21. bis 23. Juni: Power Kick for Africa - Strategie-Workshop
Mitglieder der African Renewable Energy Alliance (AREA) diskutierten bei ihrem Zusammentreffen in Accra über optimale politische Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung Afrikas. Dieser Workshop förderte den Austausch von Informationen und die Vernetzung von Experten und Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Zum Abschluss fuhren die Workshop-Teilnehmer nach Oboadaka, um gemeinsam mit den Dorfbewohnern das entscheidende Gruppenspiel Ghanas gegen Deutschland zu sehen. Lesen Sie hier mehr zum Power Kick for Africa Projekt >>

15. & 16. Juni: International Conference on Sustainable Business and Consumption
Die momentane Krise der Biodiversität ist eine globales politisches Problem und ein Beispiel für das systematische Versagen unseres heutigen Modells der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung. 2010 wurde von der UN zum Internationalen Jahr der Biodiversität ausgerufen, um die Bedeutung der biologischen Vielfalt für das Leben auf unserer Erde herauszustellen. Um auf gute Gesetze und politische Programme der Bewahrung der biologischen Vielfalt aufmerksam zu machen, verleiht der World Future Council den Future Policy Award 2010 im Themengebiet biologische Vielfalt.
Auch die zweite Internationale Konferenz zu Nachhaltigem Handel und Konsum (SusCon) in Nürnberg stand im Zeichen des Internationalen Jahrs der Biodiversität. Themen wie Klimawandel, Sozialunternehmertum und Schutz der Artenvielfalt waren ein großer Bestandteil der zweitägigen Veranstaltung. Als offizieller Unterstützer der Konferenz stellte der World Future Council seine Arbeit vor Ort vor.

15. Juni: Neues Geld für den Klimaschutz
Jakob von Uexküll, Gründer des World Future Council, präsentierte im John Knox International Center Wege zur weltweiten Finanzierung des Klimaschutzes. Der Vortrag bezog sich auf die Broschüre "Breaking the funding deadlock", die innovative Wege aus dem Finanzierungsdilemma vorstellt. Die Veranstaltung in Genf wurde vom WFC organisiert und fand unter der Schirmherrschaft der FIIG (Federation of International Institutions in Geneva) statt.

3. bis 28. Mai: Konferenz zur Revision des Atomwaffensperrvertrages
Mehrere Mitglieder der WFC-Arbeitsgruppe für Demilitarisierung nahmen an der Konferenz zur Revision des Atomwaffensperrvertrages in New York teil. Die Konferenz findet im Fünf-Jahres-Takt statt und hat das primäre Ziel, die fünf Atommächte zu konkreten Schritten zur Reduzierung und schließlichen Abschaffung ihrer Nuklearwaffen zu bewegen. Ziel des WFC bei der Konferenz war es, den gegenwärtigen politischen Willen zur Demilitarisierung zu stärken, wie es kürzlich auch die USA und Russland in einem Abkommen getan haben, damit das Jahr 2010 den Anfang vom Ende des nuklearen Zeitalters markiert. In diesem Sinne publizierte die Arbeitsgruppe für Demilitarisierung zwei Broschüren, die deutlich machen, warum die Führer der Welt in der Pflicht stehen, ihrer Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen gerecht zu werden und die Welt von Atomwaffen zu befreien. Für weitere Informationen richten Sie sich bitte an den Koordinator der Arbeitsgruppe Rob van Riet und lesen Sie hier wie sich der WFC und andere NGOs beteiligt haben.

27. & 28. Mai: Internationale Konferenz zur Intergenerativen Gerechtigkeit
Interessenskonflikte zwischen jetzigen und zukünftigen Generationen bestehen vor allem auf zwei Ebenen: der Umwelt und der Verschuldungspolitik. Die internationale Konferenz zur Intergenerativen Gerechtigkeit, organisiert von der Stiftung für die Rechte Zukünftiger Generationen (FRFG) in Partnerschaft mit dem World Future Council, setzte sich mit Wegen und Möglichkeiten zur Durchsetzung von intergenerativer Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit auseinander. Dr. Maja Göpel, WFC-Direktorin für Zukunftsgerechtigkeit, erläuterte in Lissabon das Konzept einer Ombudsperson für zukünftige Generationen auf europäischer Ebene. Für genauere Informationen besuchen Sie bitte die Webseite der Konferenz.

26. Mai: Jakob von Uexküll beim Alster-Talk
Vor 500 geladenen Gästen diskutierten Hamburgs erster Bürgermeister Ole von Beust (CDU), der Vorsitzende des Bundestags-Haushaltsausschusses Otto Fricke (FDP), Dr. Harald Vogelsang (Vorstand der HaSpa AG) und Jakob von Uexküll (World Future Council) zu Wegen aus der Krise für Hamburg, Deutschland und Europa. Jakob von Uexküll betonte, es sei fatal, die Welt nur aus der Perspektive des Wirtschaftsprüfers zu betrachten: „Die Natur liefert keine Rettungspakete.“

20. & 21. Mai: WFC-Kommission Städte und Klimawandel
Die Experten der Städte und Klimawandel Kommission trafen sich zum ersten mal in diesem Jahr in Hamburg um die Fortschritte ihrer Projekte zur Förderung von beispielhaften Inititativen für nachhaltige Städteentwicklung zu besprechen und weitere Ziele zu setzen. Die Kommission ist eine Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg und besteht momentan aus 25 Mitgliedern. Lesen Sie hier die Pressemitteilung zum Treffen >>

8. bis 10. Mai: Vorbereitungen auf den Rio+20 Gipfel
Experten trafen sich in New York zu einem Workshop zum Thema "The Challenge of Sustainability", in dem sie sich inhaltlich auf den Gipfel vorbereiteten. Das vom Fetzer Institut finanzierte Treffen fand in den Räumen der Vereinten Nationen statt. WFC Ratsmitglieder Steven Marglin, Manfred Max-Neef, Beiratsmitglied Arthur Zajonc und WFC Direktorin für Zukunftsgerechtigkeit, Maja Göpel, nahmen am Workshop teil. Bitte wenden Sie sich an Maja Göpel für genauere Informationen.

4. Mai: "Beweger" Jakob von Uexküll
Im Rahmen der Reihe „Die Beweger“ ließ sich Jakob von Uexküll zu seinem jahrzehntelangen gesellschaftlichen Engagement befragen. Als „Multi-Beweger“ und „Veränderer mit globalem Fokus“ vorgestellt, betonte von Uexküll, dass die meisten Probleme lösbar seien und dass jeder einzelne aufgerufen sei, zu Lösungen beizutragen. Das Zwiegespräch mit NDR-Moderatorin Inka Schneider zog über 250 Besucher ins KörberForum.

3. & 4. Mai: Europäische Energie-Einspeisegesetze als Vorreiter
Der kanadische Bundesstaat Ontario hat seit Herbst 2009 eines der fortschrittlichsten Energie-Einspeisegesetze der Welt. Die positiven Effekte des Gesetzes sind bereits deutlich: Die Installierung von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Quellen hat klar zugenommen. Auf Einladung des Candian Institute sprach WFC Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig auf der Konferenz „Feed-in Tariffs for Developers“ in Toronto über die Erfahrungen nach zehn Jahren EEG in Deutschland und Europa. In einem Aspekt unterscheidet sich das EEG in Ontario deutlich vom deutschen Vorbild: Der „Local-Content-Paragraph“ sorgt dafür, dass die Einspeisevergütung unter Umständen höher ausfällt, wenn der größere Teil der Wertschöpfungskette für eine neue Anlage in Kanada gelegen ist.

22. April: Green Jobs, Green Economy
Deutsche und amerikanische Experten diskutierten bei einer von Inwent organisierten Podiumsdiskussion zum Thema "Green Jobs, Green Economy - ökologischer Wunschtraum oder zukunftsnahe Realität" in Berlin. Im Zuge der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise erhielten alternative ökonomische Konzepte große Aufmerksamkeit. Diese Konzepte einte die Forderung, durch eine systematische Reform der Finanzwelt sowie durch eine konsequent soziale und ökologische Ausrichtung die globale Wirtschaft "grün" und nachhaltig zu gestalten. Der WFC wurde durch Klima und Energie Direktor Stefan Schurig vertreten.

Herbert Girardet

11. bis 15. April: BioVision Konferenz
Im Angesicht globaler Probleme wie Klimawandel sind fortschrittliche Lösungen gefragt. Die BioVision Konferenz in Alexandria, Ägypten, befasste sich mit aktuellen Forschungen zu den Themen Umwelt, Gesundheit und Landwirtschaft, um visionäre Lösungen für die dringlichsten Probleme zu finden. Herbert Girardet, Programmdirektor des WFC, zeigte in zwei Vorträgen die Auswirkungen des Klimawandels auf Städte in Küstenregionen auf und erörterte, warum der Klimawandel als globales Erbe zu betrachten ist.

Dirk Hendricks

30. März: Erneuerbare Energie in Zentral- und Osteuropa
Dirk Hendricks, Leiter des WFC EU-Verbindungsbüros, stellte Gesetze zur Förderung von erneuerbaren Energien in der EU vor. Auf der CEE Renewable 2010 Konferenz in Warschau analysierten und diskutierten Experten unter anderem über momentane EU Gesetze, mögliche Investitionen und das Potenzial von Fotovoltaik in den zentral- und osteuropäischen Ländern. Programm

 

26.-29. März: 2. Internationale DeGrowth Konferenz
Unser aktuelles Wirtschaftsmodell ist alles andere als nachhaltig. Wenn es dem Wohl der Menschheit dienen und die Grenzen unseres Planeten jetzt und in Zukunft respektieren soll, muss das System geändert werden. 400 Wissenschaftler und Politikberater trafen sich Ende März in Barcelona, um ein verbessertes Wirtschaftsmodell zu entwerfen. Eine zentrale Frage der Konferenz war, welche Teile unserer Wirtschaft aufhören müssen exponentiell zu wachsen und bei welchen Gütern und Dienstleistungen Wachstum unterstützt werden muss. Der WFC nahm an der DeGrowth Konferenz mit dem Ziel teil, einen konstanten Dialog zum Thema "Living Economies" zu schaffen. Sehen Sie sich unseren Visionsbericht dazu an.

Klicken Sie auf www.degrowth.eu um auf die Webseite der Konferenz zu gelangen und hier um eine Auswahl wissenschaftlicher Arbeiten der ersten Konferenz in Paris 2008 anzusehen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Maja Göpel.

26. & 27. März: Energie-Einspeisegesetze in Florida
Zu einer intensiven Diskussion über Energie-Einspeisegesetze trafen sich Ende März in Orlando Vertreter der Erneuerbare-Energien-Industrie, Politiker, Landwirte und Vertreter von Stadtwerken aus ganz Florida. Der US-Direktor des World Future Council, Randy Hayes, nahm an der zweitägigen Konferenz der Florida Alliance for Renewable Energy (FARE) teil und nutzte die Möglichkeit, sich mit Energieexperten wie Paul Gipe und FARE Führungskräften über Wege zur Förderung Erneuerbarer Energien auszutauschen. Die Konferenz war von großem Enthusiasmus geprägt, der sich u.a. darin zeigte, dass der ehemalige Direktor der CIA, James Woolsey, die dezentrale Energie-Erzeugung aus erneuerbaren Quellen als Schlüssel für die nationale Energiesicherheit bezeichnete. Florida ist der drittgrößte Energieverbraucher der Vereinigten Staaten und Heimat des allerersten US-Einspeisegesetzes, das in der Stadt Gainesville erlassen wurde. Auf der Konferenz bestand kein Zweifel daran, dass eine Ausweitung des Einspeisegesetzes auf den gesamten Staat große Vorteile bringen würde.

22.-26. März: World Urban Forum 5
Beim World Urban Forum der Vereinten Nationen stellte der World Future Council in Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg den Report "100% Renewable Energy - and Beyond - for Cities" vor. Das Herzstück des Reports ist ein Sieben-Punkte-Plan, mit dem Städte sich selbst das Ziel der Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien setzen können. Der Plan nennt sowohl die Notwendigkeit von ordnungspolitischen Maßnahmen als auch von Anreizprogrammen auf städtischer und nationalstaatlicher Ebene. Als drittes und viertes Element werden Möglichkeiten aufgezeigt, die Privatwirtschaft einzubeziehen und Planungs- und Genehmigungsprozesse zu erleichtern.

Stefan Schurig

15.-19. März: Südafrikas Potenzial für Erneuerbare
Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur "Power and Electricity World Africa 2010" Konferenz in Johannesburg hielt WFC Klima und Energiedirektor Stefan Schurig auf Einladung der Veranstalter eine programmatische Rede zur globalen Entwicklung erneuerbarer Energien und sauberer Technologien. Die starke Präsenz von Atom- und Kohlelobbyisten hielt die Konferenzteilnehmer nicht davon ab, die schleppende Umsetzung des vor knapp einem Jahr erlassenen südafrikanischen Einspeisegesetzes für Erneuerbare Energien zu kritisieren und den massiven Aufbau von erneuerbaren Energien einzufordern.

17. März: Stromnetze und erneuerbare Energien im EU Parlament
Der World Future Council und e-Parliament organisierten ein Treffen im europäischen Parlament mit zwanzig Mitgliedern, unter anderem Nicholas Dunlop (WFC-Ratsmitglied und Mitbegründer des e-Parliament), um über die Förderung erneuerbarer Energien und europäischer Stromnetze zu diskutieren.

7. & 8. März: Religionen und die Zukunft der Menschheit
Vor dem Hintergrund der Finanz- und Umweltkrise hatten die Bertelsmann Stiftung und der World Future Council am 8. März 2010 international renommierte Religionswissenschaftler und Experten der fünf Weltreligionen nach Berlin eingeladen, das Verhältnis von Religiosität und nachhaltiger Entwicklung zu reflektieren. WFC-Ratsmitglied Richter C.G. Weeramantry, ehemaliger Vize-Präsident des Internationalen Gerichtshofes, präsentierte den WFC Bericht  ‘Tread Lightly on the Earth. Religions, the Environment and the Common Future’. Die Teilnehmer stimmten darin überein, dass die Vertreter der Weltreligionen sich aktiver in öffentlichen Debatten zu nachhaltiger Entwicklung einbringen sollten. Mehr Informationen

5.-7. März: WFC-Kommission Zukunftsgerechtigkeit
Von der Vision Zukunftsgerechtigkeit zu konkreten Instrumenten der Politikanalyse. Die Future-Justice-Kommission kooperiert mit dem Malik-Institut, um ein computerbasiertes Modell für eine holistische Analyse der Auswirkungen konkreter Gesetzesinitiativen zu entwickeln. Ziel ist, ein Instrument zu schaffen, das es Politikern auf der ganzen Welt erlaubt, geplante Gesetze auf ihre Zukunftsgerechtigkeit zu überprüfen. Zum Kommissiontreffen in Hamburg kamen Berater und Ratsmitglieder des WFC. Mehr über die Arbeit der Kommission.

5. März: WFC berät Weltbankgruppe
Randy Hayes, Direktor des US-Verbindungsbüros, präsentierte beim 'Energy Strategy Consultation' Meeting der Weltbankgruppe am 5. März in Washington, D.C. Empfehlungen des World Future Council zur zukünftigen Energiestrategie. Katherine Sierra, Vizepräsidentin für Nachhaltige Entwicklung, und Jamal Saghir, Direktor für die Abteilung Energietransport und Wasser, vertraten die Weltbankgruppe; Johannes Linn, Direktor des Wolfensohn Center für Entwicklung, leitete die Sitzung. Randy Hayes Empfehlungen befassen sich hauptsächlich damit, wie Energie-Einspeisegesetze zu einer nachhaltigen Energiestrategie beitragen können. Außerdem stellte er heraus, welch entscheidende Rolle die Weltbankgruppe bei der Förderung neuer Technologien und/oder bei der Einführung bestehender Technologien in neue Märkte spielen kann.

4. & 5. März: WFC-Arbeitsgruppe Abrüstung und Demilitarisierung
In Hamburg tagten WFC-Ratsmitglieder mit Aktivisten und Wissenschaftlern, um Schritte zur effektiven Förderung von Abrüstung und Demilitarisierung zu diskutieren. Lesen Sie hier mehr über die Arbeit dieser Arbeitsgruppe.

Arbeitsgruppe
Mehta, Krieger, van Riet
Weeramantry

4. März: Was bedeutet Sicherheit wirklich? Neues Denken für eine Zukunft in Frieden
Öffentliche Podiumsdiskussion des World Future Council und des Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrums für Naturwissenschaft und Friedensforschung in Hamburg.

Göpel, Abiola-Costello

Sicherheit ist ein primäres Staatsziel und fundamental für menschliches Wohlergehen. Doch wie ist sie in unserer globalisierten Welt möglich? Auf welchen Grundlagen bauen kulturell verschiedene Vorstellungen von Sicherheit auf? Vier WFC-Ratsmitglieder, die sich für Zukunftsgerechtigkeit, Abrüstung und Demilitarisierung engagieren, diskutierten über die Unterschiede zwischen militärischer und menschlicher, scheinbarer und tatsächlicher Sicherheit.

Podiumsgäste

Auf dem Podium saßen Dr. David Krieger (USA, Präsident der Nuclear Age Peace Foundation), Dr. Rama Mani (Indien, Wissenschaftlerin und sicherheitspolitische Beraterin), Hafsat Abiola-Costello (Nigeria, Gründerin der Kudirat Initiative for Democracy) und Pauline Tangiora (Neuseeland, Maori-Älteste des Rongomaiwahine-Stammes). Im Rahmen der Diskussion wurden Konzepte wie Gerechtigkeit, menschliche Sicherheit, atomare Abschreckung und indigene Perspektiven kontrovers beleuchtet. Moderiert wurde von Dr. Maja Göpel (WFC-Direktorin Zukunftsgerechtigkeit).

Sehen Sie hier die Videoaufnahme der Diskussion.

Ernst Ulrich von Weizsäcker

1. März 2010: Vortag bei Hamburger Klimaschutzwoche
WFC-Ehrenratsmitglied und renommierter Umweltaktivist Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker hielt zum Auftakt der Hamburger Klimaschutzwoche am 1. März einen Vortrag zum Thema "Energiemix der Zukunft". Dem Vortrag folgte eine Diskussion mit Umweltsenatorin Anja Hajduk, Dr. Michael Beckereit (Geschäftsführer Hamburg Energie GmbH) und Ralf Sommer (Vorstand Wohnungsbaukreditanstalt). Der World Future Council und weitere Organisationen standen im Foyer für Fragen zur Verfügung.

Bernard Chabot

23. & 26. Februar: Energie-Einspeisegesetze gestalten
In zwei Workshops mit dem Energie-Wirtschaftsexperten Bernard Chabot bot der WFC politischen Entscheidungsträgern und Angestellten der Energiewirtschaft die Chance, sich mit allen Aspekten von Einspeisegesetzen vertraut zu machen und zu erfahren, worauf bei der Festsetzung von Tarifen für verschiedene Formen von erneuerbaren Energien zu achten ist. Den beiden Veranstaltungen in Lansing (Michigan) und Boston (Massachusetts), die in Zusammenarbeit mit dem Sierra Club bzw. der Meister Consultants Group durchgeführt wurden, sollen vergleichbar intensive Trainings in vielen weiteren US-Bundesstaaten folgen.

23. Februar: Europäische Nachhaltigkeitspolitik, Seminar 3
Die 3. Veranstaltung der vom WFC und der Bertelsmann Stiftung organisierten Seminarreihe zur europäischen Nachhaltigkeitspolitk nutzte die Ergebnisse der vorangegangenen Abende um eine nachhaltige Entwicklungsstrategie für die EU zu entwerfen. Detaillierte Informationen zu allen drei Veranstaltungen finden Sie hier.

Jakob v. Uexküll

15. Februar: Tradition und Innovation: Wege aus der Krise
WFC-Gründer Jakob von Uexküll hielt zum Motto des diesjährigen rotarischen Jahres - "Tradition und Innovation - Wege aus der Krise" -  am 15. Februar einen Vortrag über die Bedeutung von nachhaltigem Denken und Handeln, vor allem auf politischer Ebene. Anschließend moderierte von Uexküll eine anregende Diskussion mit Mitgliedern und Gästen des Rotary Clubs Hamburgs.

3. Februar 2010: Nachhaltigkeitsdiskussion in Brüssel - Seminar 2
Bei der zweiten Podiumsdiskussion des World Future Council und der Bertelsmann Stiftung konzentrierten sich EU Parlamentarier und Experten im europäischen Parlament auf aktuelle Ansätze und Indikatoren zur Definition und Messung des Wohlergehens von Gesellschaften. Auf dem Podium saßen u.a. WFC-Ratsmitglied und Ex-MEP Anders Wijkman, Raoul Weiler (Club of Rome), Jakob von Uexküll (Gründer des WFC und des Alternativen Nobelpreises) und Enrico Giovannini (Mitglied der Stiglitz Kommission).

Die Ergebnisse dieses Abends flossen in die dritte Veranstaltung am 23. Februar ein, auf der die Diskussionsteilnehmer eine nachhaltige Entwicklungsstrategie für die EU vorgeschlagen haben. Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie hier.

27. Januar 2010: Erste AREA Telefonkonferenz in 2010
Bei der ersten Telefonkonferenz in 2010, der vom World Future Council mit initiierten African Renewable Energy Alliance (AREA), entschieden die Mitglieder über die Ziele für das kommende Jahr. AREA soll die Verbreitung erneuerbarer Energie in Afrika fördern - Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus mehreren afrikanischen Ländern haben sich zum Erfahrungsaustauch in dem Netzwerk zusammengeschlossen. Bitte kontaktieren Sie Ansgar Kiene für mehr Informationen.

Stefan Schurig

18. Januar 2010: "Roter Salon" trifft World Future Council
Am 18. Januar stellte WFC Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig im "Roten Salon" den World Future Council und seine Arbeitsweise zur Verbreitung guter Gesetze vor. Im Vordergrund des Abends, zu dem die Hamburger SPD unter anderem Gewerkschaftsvertreter eingeladen hatte, stand ein Gedankenaustausch zwischen Politik und Wirtschaft.

16. Januar 2010: Energiepolitik für zukünftige Entscheidungsträger
Stefan Schurig, WFC Klima- und Energiedirektor, stellte zukünftigen Entscheidungsträgern am 16. Januar energiepolitische Gesetzesinitiativen für Städte sowie Techniken und Trends im Bereich erneuerbare Energien vor. Etwa 60 Studierende des Studiengangs Urbane Erneuerbare Energietechnologien besuchten den Vortrag am Technikum Wien.

13. Januar 2010: Nachhaltigkeitsdiskussion in Brüssel
In einer gemeinsamen Seminarreihe von Bertelsmann Stiftung und World Future Council wurden im Europaparlament Wege erörtert, für eine größere Nachhaltigkeit von EU-Entscheidungen zu sorgen.

An drei Abenden im Januar und Februar (13.1., 3.2. und 23.2.) analysierten Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen Inhalte und Realisierungsmöglichkeiten neuer Nachhaltigkeitskonzepte.

Die Podiumsdiskussion der ersten Veranstaltung am 13. Januar zielte darauf ab, dem bisherigen Entwicklungsmodell des „Washington Konsensus“ Alternativvorschläge für einen Paradgimenwechsel in der Erstellung von Wohlstandsrichtlinien gegenüberzustellen. Die Ergebnisse dieses Abends bilden die Grundlage für eine Diskussion bestehender und geplanter EU Nachhaltigkeitsstrategien und –instrumente für die weiteren zwei Seminare. Weitere Informationen zur Seminarreihe finden Sie hier.

12. Januar 2010: Ausgezeichnetes Gesetz bei internationaler Konferenz
Im Rahmen der internationalen Konferenz EcoFair rules! von Heinrich Böll Stiftung und Misereor in Berlin wurde am 12. Januar der Film "Eine Stadt besiegt den Hunger" gezeigt. Der Film präsentiert die Erfolgspolitik von Belo Horizonte in Brasilien, die vom World Future Council mit dem Future Policy Award 2009 ausgezeichnet wurde. Es ist das weltweit umfassendste Gesetz zur Abschaffung von Hunger und zur Sicherung von bezahlbarer, gesunder Nahrung für alle Bürger.


Veranstaltungen 2009

7.-18. Dezember 2009: World Future Council präsentiert Lösungen in Kopenhagen

17. Dezember: Ökologische Wege aus der Klima- und Hungerkrise
Der World Future Council und der Internationale Verband ökologischer Landwirtschaftsbewegungen (IFOAM) präsentierten am 17. Dezember ökologische Wege aus der Klima- und Hungerkrise. Biologische Landwirtschaft, Forstwirtschaft und der Schutz des Waldes sind günstige und einfache Lösungen, um unser Klima, lokale Gemeinschaften, die Nahrungsmittelversorgung und die Ökosysteme zu schützen. Demgegenüber stehen teure, noch nicht ausreichend erforschte Technologien wie die CO2-Abscheidung und -lagerung (CCS) - die Alternativen werden hier vorgestellt! Mehr zu ausgewählten Gesetzen im Bereich Landwirtschaft und Klimawandel.

Anders Wijkman

16. Dezember: WFC-Pressekonferenz
„Den Klimawandel zu stoppen, wird hunderte Milliarden Dollar kosten. Ihn nicht zu stoppen, wird noch teurer sein – und unzählige Menschenleben fordern“, sagte Jakob von Uexküll, Gründer des World Future Council bei einer Pressekonferenz in Kopenhagen am 16.12.2009. Der World Future Council stellte bei der Klimakonferenz seine Konzepte für die Finanzierung eines schnellen, globalen Umstiegs auf erneuerbare Energien vor. Ratsmitglied Anders Wijkman, Vizepräsident des Club of Rome: „Wenn wir den Klimawandel stoppen wollen, müssen wir so bald wie möglich weltweit auf eine C02-freie Wirtschaft hinarbeiten“.

Lesen Sie mehr dazu in der Pressemitteilung.

13. Dezember 2009: Die Finanzierung der Energiewende
Geld ist das Hauptthema der Verhandlungen in Kopenhagen: Es geht vor allem darum, wie Klimaschutzmaßnahmen finanziert werden können und wie die Kosten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern verteilt werden. Gemeinsam mit Sozialbanken diskutierte der World Future Council am 13. Dezember in Kopenhagen Wege aus dem Finanzierungsdilemma. WFC-Gründer Jakob von Uexküll stellte die Vorschläge des World Future Council vor, wie der globale Klimaschutz finanziert werden kann, indem die Lücke zwischen den finanziellen Forderungen der Entwicklungsländer und dem derzeitigen fehlenden politischen Willen der reichen Länder zur Finanzierung geschlossen wird. WFC Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig gab einen Überblick über international erfolgreiche Maßnahmen zur Förderung erneuerbarer Energien.

11. Dezember 2009: 100% erneuerbare Energie für Städte
Nachhaltige Entwicklung bedeutet vor allem nachhaltige Stadtentwicklung: Städte verbrauchen fast 80% der weltweiten Energieressourcen und stoßen die meisten Treibhausgase aus. Da viele Städte in Küstennähe liegen, leiden sie gleichzeitig auch besonders unter den Folgen des Klimawandels. Am 11. Dezember diskutierten der World Future Council, die Hambuger HafenCity Universität, Arup und das Fraunhofer Institut Karlsruhe in Kopenhagen, mit welchen Maßnahmen eine vollständige Versorgung von Städten mit erneuerbaren Energien erreicht werden kann. Stefan Schurig, WFC Klima- und Energiedirektor, moderierte die Diskussion.

22. November 2009: Wie sieht die Wirtschaft in zehn Jahren aus?

Lesen Sie hier eine Rede von WFC-Finanzexperte Stefan Biskamp vom 22. November 2009 anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

19. November 2009: "Warum es ums Ganze geht"
WFC Ratsmitglied Hans-Peter Dürr präsentierte in Hamburg sein neues Buch „Warum es ums Ganze geht. Neues Denken für eine Welt im Umbruch“. Vor 80 interessierten Besuchern sprach der Philosoph und Träger des Alternativen Nobelpreises über sein Leben und seine Erfahrungen aus der Kriegszeit und als Physiker.

 

16.-18. November: Hamburg City Climate Conference
Vor dem Hintergrund der Vertragsstaatenkonferenz vom 07.-18.12.2009 in Kopenhagen hat die Freie und Hansestadt Hamburg, der Erstunterzeichner des Covenant of Mayors und Europäische Umwelthauptstadt 2011, die BürgermeisterInnen der großen Städte der Welt und die Klimaexperten zur Hamburg City Climate Conference eingeladen. Der WFC war Kooperationsparter der Konferenz.

Solaranlage in Spanien

16.-17. November 2009: Das Super-Netz: Voraussetzung für den Ausbau erneuerbarer Energien
Experten aus Wirtschaft und Politik informierten hochrangige Wirschaftsvertreter über die Notwendigkeit,  Machbarkeit und mögliche Varianten eines Superstromnetzes für Europa während des 22. Nachhaltigkeitsdiskussionsforums der angesehen Wirtschaftshochschule INSEAD in Fontainebleau. Ratsmitglied Nick Dunlop stellte in seiner live übertragenen Präsentation besonders eine schnellen Wechsel von einer fossilen Energiepolitik zu einer erneuerbaren als einzige Möglichkeit für die Menschheit heraus, der drohenden Klimakatastrophe zu entgehen. Er erläuterte den Teilnehmer die Grundprinzipien eines Super-Netzes. Dirk Hendricks (Direktor des Brüsseler WFC Büros) betonte in seinem Vortrag den Ausbau des europäischen Stromnetzes als DIE Voraussetzung für einen hohen Anteil erneuerbarer Energie im europäischen Strommix nach Erreichen des EU 20-20 Zieles.

12. November 2009: Transatlantische Jahreswirtschaftskonferenz
Bei der Transatlantischen Jahreswirtschaftskonferenz in Frankfurt am Main diskutierten Stefan Biskamp, WFC-Koordinator für Future Finance, und WFC Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig mit Reinhard Bütikofer, Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament. Es ging darum, wie durch eine verstärkte transatlantische Zusammenarbeit im Bereich der "grünen Technologien" Arbeitsplätze geschaffen werden können.

6.-8. November 2009: Port Vila
Parlamentarier aus afrikanischen, karibischen und pazifischen Inselstaaten wurdem gemeinsam vom World Future Council und dem eParliament zu einem Workshop in Port Vila (Vanuatu) eingeladen. Bei der dreitägigen Konferenz ging es um Klimawandel und Energiezugang in Inselstaaten - Experten aus dem Bereich erneuerbare Energie stellten Lösungen vor, die die Energieversorgung auch auf abgelegenen Inseln sichern und gleichzeitig die Anhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen verringern. Der World Future Council wurde von Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig vertreten.

3. November 2009: Leben ohne Erdöl
WFC Ratsmitglied Vandana Shiva stellte Anfang November ihr neuestes Buch „Leben ohne Erdöl“ in der Schweiz und in Deutschland vor. Als Herausgeber des Buches veranstaltete der Rotpunktverlag eine Lesetour mit Stationen in Zürich, Ulm und Berlin. Bei der Lesung am 3. November in Berlin waren der World Future Council, die Heinrich Böll Stiftung und Brot für die Welt Kooperationspartner. In der Kreuzberger Heilig-Kreuz-Kirche sprach Vandana Shiva mit der ehemaligen Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast über ihr neues Buch, Wege zu einer nachhaltigen Landwirtschaft und zur Ernährungssicherheit in der Klimakrise.

WFC Ratsmitglieder Rae Kwon Chung (links) und Anders Wijkman (rechts), Geschäftsführer Carbon Disclosure Project Paul Dickinson (Mitte)

28. Oktober 2009: Was ist das Maß für Fortschritt?
Fast 2000 Delegierte aus über 50 Ländern diskutierten von 27. bis 30. Oktober beim Dritten OECD Weltforums „Statistics, Knowledge and Policy: Charting Progress, Building Visions, Improving Life” im südkoreanischen Busan, mit welchen Maßnahmen Politik das Wohl aller sicherstellen kann. Eine wachsende Bewegung quer durch alle politischen Lager ist sich einig, dass angesichts der heutigen Lage der Welt das Bruttoinlandsprodukt nicht als Maß für Fortschritt genügt.

Das „Global Project“ der OECD traf sich zum dritten Mal und startete eine neue Diskussionsplattform für weltweite Partizipation „von unten“. Nobelpreisträger Joseph Stiglitz präsentierte den Bericht der Kommission zur Messung wirtschaftlichen Fortschritts und sozialer Leistung.

WFC-Ratsmitglieder Anders Wijkman und Rae Kwon Chung sowie Dr. Maja Göpel, Leiterin des Bereichs Future Justice, hielten ebenfalls Vorträge. Folgende konkrete politische Zusagen für eine bessere Information von Öffentlichkeit und Entscheidungsträgern wurden getroffen: Bis Ende 2009 soll es einen OECD-Fahrplan geben und die Europäische Kommission verpflichtete sich, bis Ende 2010 Indikatoren zu etablieren, die „für die heutigen Herausforderungen relevant“ sind, außerdem soll der Index menschlicher Entwicklung (Human Development Index) im Jahr 2010 überarbeitet werden.

Der brasilianische Minister Patrus Ananias in Belo Horizonte © Bruno Spada

28. Oktober 2009: Gesunde Nahrung, gesetzlich garantiert
Der Klimawandel bedroht die Nahrungssicherheit weltweit bereits jetzt – Überflutungen und Dürren führen zu Hungerkrisen. Das ist ein Grund, warum eine Milliarde Menschen an Hunger leidet, mehr als jemals zuvor. Innovative Politik kann diesen Trend jedoch stoppen: Die brasilianische Stadt Belo Horizonte hat ein erfolgreiches Programm eingeführt, das innerhalb von zehn Jahren die Kindersterblichkeit um 60% reduziert hat. Dieses Gesetz wurde am 1. Oktober 2009 vom World Future Council mit dem Future Policy Award ausgezeichnet.

Können deutsche Städte von Belo Horizonte lernen? Diese Frage wurde am 28. Oktober in Hamburg diskutiert. Die Teilnehmer Ulrike Höfken (Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz), Steffen Henssler (TV-Koch), Ute Hausmann (Geschäftsführerin der Menschenrechtsorganisation FIAN Deutschland), Susann Grünwald-Aschenbrenner (Stiftung Mittagskinder) und Willibald Meyer (Bürgermeister von Goldenstedt und Deutschlands Vorreiter beim Schulobstprogramm) waren sich einig, dass der Zugang zu ausreichend gesunder Nahrung für alle Bürger auch in der reichen Stadt Hamburg nicht sichergestellt sei. Verbesserungsvorschläge umfassten unter anderem kostenlose Schulessen nach dem Vorbild von Belo Horizonte. Ein zentrales Ergebnis der Diskussion war, dass Aufklärung über Ernährung unbedingt notwendig ist – und dass die Stigmatisierung benachteiligter Gruppen um jeden Preis vermieden werden sollte.

17. Oktober 2009: WFC beim Sozialforum im Wendland
Beim diesjährigen Sozialforum in Deutschland sprach WFC Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig bei der großen Demosntration am 17. Oktober. Das Sozialforum 2009 fand in Hitzacker im Wendland statt - der Einsatz gegen Atomkraft und für erneuerbare Energien spielte deshalb dieses Mal eine besondere Rolle. Das Treffen war Teil des Weltsozialforums, das von WFC-Ratsmitglied Francisco Whitaker mit ins Leben gerufen wurde. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Ansgar Kiene bei der Konferenz

14. Oktober 2009: Erneuerbare Energie für Afrika - Konferenz in Nigeria
Bei der Internationalen Konferenz zu erneuerbaren Energien IREC in Abuja, Nigeria, sprach WFC Projektmanager Ansgar Kiene über "Erneuerbare Energien für eine nachhaltige Entwicklung in Afrika". Afrikanische Politiker, Wirtschaftsvertreter und zivilgesellschaftliche Gruppen diskutierten bei der Konferenz, welche politischen Rahmenbedingungen für den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien notwendig sind. Lesen Sie hier mehr dazu. Hier erfahren Sie mehr zur Arbeit des World Future Council in Afrika.

13. Oktober 2009: "A Renewable World" im Europaparlament
Mit Herbert Girardets und Miguel Mendonças Buchvorstellung von „A Renewable World“ startete am 13. Oktober im Europäischen Parlament die neue WFC-Veranstaltungsreihe in Brüssel. Die Europaparlamentarier Rebecca Harms (Grüne) und Vittorio Prodi (Sozialdemokraten) begrüßten zahlreiche Teilnehmer, darunter WFC Ratsmitglied Hafsat Abiola und WFC Berater Anthony Simon. Mit Beginn der neuen Legislaturperiode hat das Europäische Parlament viel zu tun, um frühere Erfolge wie die Rahmenrichtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien zu sichern und weiter auszubauen. Vor diesem Hintergrund gaben die beiden Autoren einen ausführlichen Überblick über Möglichkeiten zur Eindämmung des Klimawandels mit zahlreichen konkreten Empfehlungen für Entscheidungsträger. In der anschließenden Diskussion, die von der Abgeordneten Sirpa Pietikäinen (Europäische Volkspartei) geleitet wurde, debattierte das Plenum intensiv über vorgestellte Lösungsmöglichkeiten. Eines wurde an diesem Abend immer wieder betont: Um die Auswirkungen des Klimawandels noch abmildern zu können, bedarf es eines schnellen und umfassenden Politikwandels hin zu erneuerbaren Energien. Die technischen Möglichkeiten dazu seien bereits vorhanden. Die größte Herausforderung ist es laut Rebecca Harms und Sirpa Pietikäinen, eine breite öffentliche Unterstützung für erneuerbare Energien im großen Maßstab zu bekommen.

Vortrag von Prof. Abubakar S. Sambo

12. Oktober 2009: WFC-Workshop in Addis Abeba führt zu breitem Bündnis
Über 90 Prozent der Menschen in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara haben keinen Strom. Dies erschwert den Zugang zu Bildung sowie die wirtschaftliche Entwicklung dieser Regionen. Darüber hinaus belastet der Rauch der in ländlichen Regionen weit verbreiteten Holzkohleöfen Mensch und Umwelt erheblich. Um eine klimafreundliche Energieversorgung mithilfe erneuerbarer Energien zu fördern, veranstaltete der World Future Council in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba einen Strategie-Workshop für Vertreter von Regierungen, Energieversorgern, privaten Unternehmen und NGOs. Mehr zu den Ergebnissen des Treffens.

1. Oktober 2009: Erster Future Policy Award geht an brasilianisches Gesetz
Am 1. Oktober 2009 wurde zum ersten Mal der Future Policy Award verliehen. Mit dem Preis zeichnet der World Future Council von nun an jährlich vorbildliche Gesetze aus. Hier erfahren Sie mehr zum Future Policy Award und können den Film zum preisgekrönten Gesetz aus Brasilen sehen.

22. September 2009: WFC bei kanadischer Energiekonferenz
Bei einer Konferenz über Energie-Einspeisegesetze in Toronto (Kanada) sprach WFC Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig darüber, wie Einspeisegesetze den Energiesektor beleben können. Hier erfahren Sie mehr über die Konferenz, bei der sich über 200 Teilnehmer aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft über die Förderung eneuerbarer Energien informierten - kurz nachdem der kanadische Bundesstaat Ontario ein Energie-Einspeisegesetz verabschiedet hatte.

17.-20. September 2009: Zugang zu erneuerbarer Energie in Afrika
Gemeinsam mit eParliament veranstaltete der World Future Council vom 17. bis 20. September eine parlamentarische Anhörung in Maputo, Mozambique. Mit Parlamentariern aus acht afrikanischen Ländern ging es dabei unter anderem um lokale Stromnetze und Finanzierungsmöglichkeiten für den Ausbau erneuerbarer Energie.

17. September 2009: WFC diskutiert in prominenter Runde
Am 17.9.2009 veranstaltete SunEnergy Europe im Theater in der Basilika in Hamburg-Altona eine Podiumsdiskussion zum Thema „Küstenstrom vor Wüstenstrom?“ mit bekannten Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. WFC Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig diskutierte unter anderem mit Bundesarbeitsminister Olaf Scholz und der Hamburger Umweltsenatorin Anja Hajduk. Moderiert wurde die prominente Runde von Peter Unfried von der taz (die tageszeitung). 

14. Juli 2009: Erneuerbare Energie für Kalifornien
Der Leiter des WFC-Verbindungsbüros in den USA, Randy Hayes, organisierte am 14. Juli einen Workshop zum Thema Energie-Einspeisegesetze in San Francisco. Führende Organisationen und Entscheidungsträger diskutierten, wie ein Einspeisegesetz für Kalifornien vorangebracht werden kann.

10. Juli 2009: Nachhaltige Haushaltspolitik
WFC-Gründer Jakob von Uexküll sprach auf einem Symposium der CDU-Fraktion in der Hamburger Bügerschaft zum Thema "Das Prinzip Verantwortung: Eine Haushaltspolitik für alle Lebensalter". Zur Zeit können Bürger im Internet die Hamburger Haushaltspolitik diskutieren, kritisieren und Vorschläge einbringen. Mehr dazu hier.

2. Juli 2009: Schüler treffen Zukunftsforscher
Am 2. Juli besuchte der Geographie-Leistungskurs des Hamburger Dörpsweg-Gymnasiums das WFC-Generalsekretariat. Die Schüler präsentierten ihre Analyse der Kinder- und Jugendbotschaften, die im Rahmen der WFC KidsCall-Kampagne gesammelt wurden. WFC Ratsmitglied Prof. Rolf Kreibich, Leiter des Berliner Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, hielt einen Vortrag zum Thema "Zukunftsfähigkeit im 21. Jahrhundert - Die Natur ist das wichtigste Kapital für Zukunftsfähigkeit" und diskutierte anschließend mit den Schülern.

27. Juni 2009: Klimahaus Bremerhaven – Die Welt entlang des 8. Längengrads
Seit dem 27. Juni können Sie eine faszinierende Reise durch verschiedene Klimazonen entlang des 8. Längengrads erleben – in Bremerhaven. Die einzigartige interaktive Ausstellung lässt Besucher die Folgen des Klimawandels hautnah spüren – und zeigt ihnen, wie sie im Alltag das Klima schützen können: ein eigener Ausstellungsteil ist den „Chancen“ zur Bekämpfung des Klimawandels gewidmet. Der World Future Council ist eine der Organisationen und Initiativen, die sich dort vorstellen und dazu aufrufen, aktiv zu werden. Außerdem wird für einen Monat die WFC Ausstellung „Korridor der Hoffnung“ im Klimahaus zu sehen sein – sie zeigt Botschaften von Kindern und Jugendlichen aus aller Welt an Politiker. Der WFC-Gründer Jakob von Uexküll sagte bei der Pressekonferenz vor der Eröffnung der Ausstellung: „Der Bewusstseinswandel im Hinblick auf den Klimaschutz verstärkt sich. Die Menschen sind bereit für den Wandel.“ Hier können Sie einen Bericht in der Nordsee-Zeitung dazu lesen. 

23.-25. Juni 2009: WFC-Präsenz bei größter europäischer Umweltkonferenz
Die diesjährige "Green week" der EU Kommission, die größte Konferenz über europäische Umweltpolitik, lockte zwischen dem 22. und 26. Juni über 4500 Besucher nach Brüssel. Das Thema "Klimawandel: Handeln und Anpassen" und die Vorbereitungen für die entscheidende Konferenz in Kopenhagen im Dezember verstärkten ohne Zweifel das Interesse. Drei Tage lang diskutierten die Teilnehmer über Modelllösungen und neue Ideen, um die Wirtschaft vom Kohlenstoff unabhängig zu machen, den Energieverbrauch zu reduzieren und die Entwicklung erneuerbarer Energien zu fördern. Die Ergebnisse fließen direkt in den EU-Entscheidungsprozess ein. Mit Dr. Ashok Khosla, Jakob von Uexküll und Prof. Herbert Girardet war der WFC bei vier Debatten mit Rednern vertreten. Außerdem konnten sich die Besucher am WFC-Infostand über die Arbeit des World Future Council informieren. Lesen Sie hier mehr dazu. 

© Tom Raftery

9.-11. Juni 2009: Energieforum in Bilbao
Die WFC Vorsitzende Bianca Jagger hielt die Eröffnungsrede beim Europäischen Forum für Zukunftsenergien vom 9. bis 11. Juni mit fast 4000 Besuchern. Sie begrüßte die Gründung von IRENA, der Internationalen Agentur für erneuerbare Energie, als einen wesentlichen Bestandteil der erneuerbaren Energierevolution. Bianca Jagger betonte außerdem, dass Atomenergie weder erneuerbar noch nachhaltig ist: “Um es klar und deutlich zu sagen: Atomtechnologie ist keine erneuerbare Energie, sie gehört nicht zu den Energiequellen mit geringen Emissionen, und sie kann nicht die Probleme des Klimawandels lösen; sie ist kein Ersatz für nachhaltige Energie.” Gemeinsam mit WFC-Ratsmitglied Dr. Hermann Scheer nahm Bianca Jagger an einer Podiumsdiskussion über die Energiepolitik und -strategie der Zukunft teil. WFC Programmdirektor Herbert Girardet sprach auf einem Podium über Internationale Energiepolitik und Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig leitete einen Workshop zum Thema „Wie Energie-Einspeisegesetze erneuerbare Energien stärken“. Mehr zum Forum für Zukunftsenergien finden Sie hier. Lesen Sie hier Bianca Jaggers Rede.

5.-7. Juni 2009: Die Regenwälder der Welt retten
Parlamentarier aus Lateinamerika, Afrika und Indien trafen sich in Costa Rica, um Pläne zur Rettung der Regenwälder auszuarbeiten. Eines der vorbildlichen Gesetze, die vorgestellt werden, ist Costa Ricas Gesetz für "Ökosystem-Dienstleitungen", das erfolgreich die Abholzung gestoppt hat. Die internationale parlamentarische Anhörung wurde gemeinsam von eParliament und dem World Future Council organisiert. Sie fand an der "Earth University" in Guácimo statt. Der Leiter des WFC-Büros in Washington Randy Hayes, Experten von internationalen Organisationen und Forschungseinrichtungen, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen informierten die Parlamentarier.

Von links: Jakob von Uexküll, Botschafter Georg Boomgaarden

4. Juni 2009: Bundesverdienstkreuz für Jakob von Uexküll
Jakob von Uexküll wurde am 4. Juni mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Der Orden wurde ihm an seinem Wohnsitz London durch den deutschen Botschafter Georg
Boomgaarden überreicht.

Die Rede des Botschafters zur Verleihung können Sie hier herunterladen. Lesen Sie hier die Pressemitteilung dazu und hier einen Bericht der BILD-Zeitung.

 

29. Mai 2009: Klimaschutz und Armut
Bei einem "Runden Tisch" des Forums für Entwicklungspolitik in Brüssel am 29. Mai ging es um einen "Klimaschutzplan für die Armen dieser Welt". Die Vorsitzende des World Future Council Bianca Jagger diskutierte mit Vertretern von Regierungen, internationalen Organisationen und Zivilgesellschaft, wie sich der Klimawandel auf weniger entwickelte Volkswirtschaften und ihre Bevölkerung auswirken wird. 

28.-29. Mai 2009: WFC bei Internationalem Symposium in Montréal, Canada
Am 28. und 29. Mai trafen sich um die 100 internationale Experten für Umwelt, Entwicklung, Menschenrechte und Völkerrecht zu einem vom Centre for International Sustainable Development Law (CISDL) organisierten Symposium. Der WFC war offizieller Partner der Veranstaltung und wurde von den Ratsmitgliedern C.G. Weeramantry (s. Foto), dem Ehrenredner, und Marie-Claire Cordonier Segger, Leiterin des CISDL, vertreten. Zusammen mit Maja Göpel veranstalteten die Vorsitzenden der WFC-Expertenkommission für Zukunftsgerechtigkeit einen Workshop zu den im vergangenen Jahr entwickelten Rechtsinstrumenten – damit konnte die Unterstützung vieler internationaler Experten gewonnen werden. Mit einem Empfang feierten der WFC und CISDL den Start der Website über Zukunftsgerechtigkeit und die Annahme einer gemeinsamen Publikation ("Securing the Rights of Future Generations") durch Cambridge University Press. Das Buch soll Ende 2009 erscheinen. Lesen Sie hier einen Artikel über Verbrechen gegen zukünftige Generationen in der Onlineausgabe der New York Times – er löste eine lebhafte Debatte unter den Lesern aus.

Ratsmitglied Vandana Shiva

21. Mai 2009: Klima der Gerechtigkeit beim Kirchentag
Über 100.000 Besucher kamen zum diesjährigen Evangelischen Kirchentag in Bremen, wo der WFC am 21. Mai eine Podiumsdiskussion zum Thema "Klima der Gerechtigkeit" veranstaltete. Ratsmitglied Dr. Vandana Shiva und die WFC-Gründer Jakob von Uexküll und Prof. Herbert Girardet stellten ihre Visionen von einer nachhaltigen und gerechten Welt vor. Besonders bewegte die Besucher die Frage nach den Folgen für ihr Alltagsleben – und danach, was jeder und jede Einzelne für den politischen Wandel tun kann, außer zu wählen. Auch wenn klar wurde, dass die derzeitigen Krisen schnelles Handeln nötig machen, appellierte Vandana Shiva an die Zuhörer, nicht die Hoffnung zu verlieren. Ein ausführliches Interview mit Vandana Shiva können Sie auf Spiegel Online lesen.

19.-21. Mai 2009: CHITEC 2009 – Hightech in China
Auf der Konferenz und Messe CHITEC 2009 vom 19.-21. Mai informierte der WFC über erneuerbare Energien und Einspeisegesetze und erfuhr mehr über Chinas Herausforderungen und Lösungen im Umweltbereich. CHITEC wird jährlich von chinesischen Regierungsbehörden in Peking ausgerichtet. 500 chinesische Teilnehmer stellten neueste Entwicklungen in Biotechnologie, IT, Telekommunikation, Medizin und Energie vor. 25 internationale Experten waren eingeladen, unter anderem zwei Nobelpreisträger für Wirtschaft. WFC Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig nahm an der Eröffnungszeremonie in der "Großen Halle des Volkes" teil und sprach beim internationalen Expertenforum über den "Kampf gegen die Doppelkrise – wie die Finanzkrise und die Bedrohung durch den Klimawandel neue Möglichkeiten für wirtschaftliche Entwicklung öfnnen können".

17.-22. Mai 2009: "Solare Entdeckungsreise"
Zusammen mit der Solar Electric Power Association (SEPA) organisierte der WFC eine sechstägige "solare Entdeckungsreise" nach Spanien für amerikanische Energieversorger. Die Teilnehmer lernten die Erfolge von Einspeisegesetzen und die neuesten Solartechnologien kennen. David Rubin, Vorstand von Pacific Gas and Electric, kommentiert: "SEPA und der WFC haben wieder einmal eine informative und mit Inhalten vollgepackte Reise durch ein Land konzipiert, das sich selbst an die Spitze der solaren Entwicklung gebracht hat. Die einmalige Mischung aus politischen Diskussionen mit Entscheidungsträgern und Besichtigungen von innovativen Solaranlagen wird einen dauerhaften Eindruck auf die Teilnehmer aus dem Energiesektor machen."

Hier finden Sie den Kommentar "Welche Banken wollen wir?" von Stefan Biskamp, der in der Financial Times Deutschland vom 15.05.2009 erschienen ist. Stefan Biskamp koordiniert die Arbeit des WFC im Bereich zukunftsfähige Finanzsysteme.

Hintergrundinformationen zu den Vorschlägen des WFC für ein zukunftsfähiges Finanzsystem finden Sie in einem Positionspapier von Jakob von Uexküll (in englischer Sprache).

16.-17. April 2009: Städte im Kampf gegen den Klimawandel
Im Rahmen des zweiten Treffens der Expertenkommission Städte und Klimawandel veranstaltete der World Future Council im Hamburger Kesselhaus eine Podiumsdiskussion zum Thema Städte und Klimawandel. Prof. Peter Droege (Hochschule Liechtenstein), Prof. Herbert Girardet (WFC-Mitbegründer), Christian Maaß (Hamburger Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt) und Prof. Dr. Dieter Läpple (Berater des Urban Age Network) diskutierten politische Lösungsansätze für nachhaltige Stadtentwicklung und Hamburgs potentielle Vorreiterrolle. Lesen Sie hier die Pressemitteilung zum Kommissionstreffen.

3. April 2009: UNESCO-Delegierte auf Hafenrundfahrt mit dem WFC
Hamburg als offizielle Stadt der UN Dekade für Bildung für nachhaltige Entwicklung hat Delegierte der UNESCO Weltkonferenz, die vom 31. März bis zum 2. April in Bonn stattfand, ins Hamburger Rathaus eingeladen. Am 3. April konnten Teilnehmer der Weltkonferenz Mitglieder der Initiative "Hamburg lernt Nachhaltigkeit" treffen.
Am Nachmittag stand eine Hafenrundfahrt mit dem WFC auf dem Programm. Ratsmitglied Hans-Christof Graf von Sponeck, Vorstandsmitglied Alexandra Wandel und Projektmanager Ansgar Kiene stellten die Arbeit des WFC vor.

1. April 2009: Workshop für Parlamentarier in Michigan
Der WFC veranstaltete einen Workshop über Einspeisegesetze für Parlamentarier in Lansing, Michigan (USA). Michigan ist einer der US-Staaten, die zur Zeit ein Einspeisegesetz diskutieren.

31. März - 2. April 2009: Jugendappell bei Weltkonferenz in Bonn
Bei der UNESCO Weltkonferenz zur Bildung für nachhaltige Entwicklung werden junge Menschen ihren Appell an die Delegierten präsentieren. Den Appell haben sie bei der vom WFC mitorganisierten Konferenz "Vision, Values and Action" im Januar entwickelt.

20. März 2009: "Earth Matters"
Bei der "Earth Matters"-Konferenz in Mumbai, Indien, hielt WFC-Mitgründer Herbert Girardet einen Vortrag über nachhaltige Stadtentwicklung in Zeiten des Klimawandels. Vor 800 Stadtplanern, Verwaltern, Architekten und Umweltschützern betonte er, dass weltweit Ideen für gute Politikmaßnahmen ausgetauscht werden müssen.

 

16.-17. März 2009: Bei der Energy Pact Conference in Genf diskutierten WFC Ratsmitglied Ashok Koshla und Ehrenmitglied Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker mit anderen hochrangigen Teilnehmern Fragen rund um Energieversorgung, Entwicklung und Klimaschutz. Vertreter von Regierungen, internationalen Organisationen, Industrie, Wissenschaft und Zivilgesellschaft nahmen an der Konferenz teil.

14.-15. März 2009: Klimawandel und Zugang zu Energie - Parlamentarische Anhörung in Guyana
Der WFC war zu einer Anhörung für Parlamentarier aus der Karibik eingeladen, die e-Parliament in Georgetown, Guyana organisierte. WFC Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig stellte Politikinstrumente vor, die privates Investment in erneuerbare Energie fördern – wie zum Beispiel Einspeisegesetze. Die Veranstaltung gehörte zu einer Reihe von Workshops für Parlamentarier aus Afrika, der Karibik und der Pazifikregion. Diese Anhörungen sollen die Energiepolitik in diesen Ländern und den Zugang zu Energie für die arme Bevölkerung verbessern.

12. März 2009: WFC beim Bundeskongress für politische Bildung
Beim 11. Bundeskongress für politische Bildung in Halle zum Thema Entgrenzungen. Gesellschaftlicher Wandel in Vergangenheit und Gegenwart nahmen WFC Ratsmitglied Hans-Christof Graf von Sponeck und WFC-Vorstand Alexandra Wandel an einer Podiumsdiskussion über "Visionen des globalen Zusammenlebens im 21. Jahrhundert" teil.

11. März 2009: Von der Speicherstadt weltweit vernetzt
In der Hamburger St. Petri-Kirche stellte Entwicklungsdirektorin Alexandra Wandel den World Future Council und seine Arbeit vor.

6. März 2009: WFC fordert Nahrungsmittelsicherheit für alle - heute und in Zukunft
Bei einem Symposium der Interessengemeinschaft FÜR gesunde Lebensmittel (IG FÜR) zum Thema "Werden gute Lebensmittel knapp?" wurden Fragen rund um Nahrungsmittelsicherheit, fairen Handel und Globalisierung diskutiert. WFC Projektmanagerin Dr. Maja Göpel stellte das WFC-Konzept zur Nahrungsmittelsicherheit vor - ihre Präsentation können Sie hier sehen. Das zentrale Ergebnis des Symposiums war, dass die Ernährungs-, Finanz- und Klimakrise nur mit einem ganzheitlichen Ansatz angegangen werden können. 

23.-25. Februar 2009: Global Leaders Congress 2009 - von der Krise zu einer gerechten und nachhaltigen Weltwirtschaft
Bianca Jagger, Vorsitzende des World Future Council, sprach beim diesjährigen The Rights and Humanity: Emergency Congress in London, wo sich Führungskräfte aus dem öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Bereich trafen. Sie entwickelten Leitlinien für den Aufbau nachhaltiger Finanzinstituationen und ein neues, weltweites Wirtschaftsparadigma, das wirtschaftliche Stabilität, soziale Gerechtigkeit und Umweltverantwortung gleichermaßen wichtig nimmt. WFC Projektmanagerin Dr. Maja Göpel arbeitete die Empfehlungen mit aus, die vor dem G20-Gipfel am 2. April in London in den Reformprozess einfließen werden.

6.-8. Februar 2009: WFC-Ratsmitglieder Graf Sponeck, Prof. Dürr und WFC-Gründer von Uexküll bei der Münchener Friedenskonferenz
Die WFC-Ratsmitglieder Hans-Christof Graf von Sponeck und Prof. Hans Peter Dürr waren Schirmherren der diesjährigen Münchener Friedenskonferenz. Die Konferenz über "Globale Bedrohungen für den Frieden – zivile Antworten" fand vom 6. bis 8. Februar statt. Traditionell gilt die Friedenskonferenz als Gegenpart der gleichzeitig stattfindenden Münchener Sicherheitskonferenz. In seinem Vortrag auf der Friedenskonferenz betonte WFC-Gründer Jakob von Uexküll, dass sich jeder Einzelne für eine nachhaltige und friedliche Welt einsetzen muss. Hier können Sie die Rede lesen.

3. Februar 2009: Wirksame Politik für erneuerbare Energien schafft Arbeitsplätze, sichert langfristige Investitionen und verbessert die Energiesicherheit
Am 3. Februar war der World Future Council Mitveranstalter eines Workshops über Einspeisegesetze in Tallahassee, Florida. Mehr als 250 Teilnehmer kamen zu der Veranstaltung der Florida Alliance for Renewable Energy (FARE). Randy Hayes vertrat den WFC. Manager von Firmen wie Q-Cells, Phoenix Solar, Solar World und SMA betonten den direkten Zusammenhang zwischen neuen Arbeitsplätzen und der Einführung von Einspeisegesetzen in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Die Stadt Gainesville in Florida spielte eine besondere Rolle bei der Konferenz – als erste Stadt in den USA, die eine Einspeiseregelung einführte.


28.-30. Januar 2009: Sonnensucher - mit EU-Parlamentariern auf Solar-Entdeckungsreise in Spanien
  

WFC-Ratsmitglied Nicholas Dunlop mit Dirk Hendricks vor einem Spiegel bei Solucar PS10 (bei Sevilla)

Im Rahmen der vom WFC organisierten Europäischen Parlamentariergruppe zu einem kontinent-überspannenden Stromnetz (Supergrid) besichtigten fünf Mitglieder des Europäischen Parlaments (MdEPs) spanische Solaranlagen. Sie diskutierten das Potential konzentrierter Solarkraft innerhalb eines Supergrid-Konzeptes mit Experten und Vertretern der erneuerbaren Energiebranche.
Die Gruppe wurde von WFC-Ratsmitglied Nick Dunlop und dem Direktor des Brüsseler WFC-Büros Dirk Hendricks begleitet, die die Reise zusammen mit den Büros von Rebecca Harms (MdEP, Die Grünen/EFA) und ESTELA organisierten.

23.-25. Januar 2009: „Visions, Values and Action“: WFC als Mitveranstalter eines internationalen Jugendforums zur Vorbereitung der UNESCO-Weltkonferenz
Der WFC hat eine dreitägige Konferenz mit ausgerichtet, zu der sich Ende Januar rund 140 Jugendliche und junge Erwachsene aus aller Welt in Bad Honnef bei Bonn getroffen haben. Die Teilnehmer hatten sich zum Ziel gesetzt, im Vorfeld der UNESCO Weltkonferenz zur Rolle der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ihre eigenen Positionen dazu zu entwickeln, wie Umweltschutz, Frieden und soziale Gerechtigkeit durch Bildung gefördert werden sollten. Unterstützt und beraten wurden sie dabei durch führende Fachleute, darunter die WFC-Ratsmitglieder Prof. Hans-Peter Dürr, Dr. Rama Mani und Prof. Manfred Max-Neef sowie die WFC-Kampagnenmanagerin Dr. Maja Göpel. Hier können Sie ein Video der Konferenz ansehen, den Appell der jungen Leute an die UNESCO können Sie hier lesen.

von links nach rechts: Prof. Hans-Peter Dürr, Rabbi Awraham Soetendorp, Prof. Manfred Max-Neef, Dr. Rama Mani, Dr. Ignacio Campino

22.-23. Januar 2009: Informationstechnologie für eine globale nachhaltige Zukunft
WFC-Gründer Jakob von Uexküll nahm an einer Podiumsdiskussion bei der internationalen Konferenz  "Informationstechnologie für eine globale nachhaltige Zukunft" in Brüssel teil. Weitere Sprecher waren unter anderem Jeremy Rifkin und Viviane Reding.

19.-21. Januar 2009: World Future Energy Summit in Abu Dhabi
Bei der weltweit größten Energiekonferenz in Abu Dhabi mit mehr als 11.000 Teilnehmern aus 75 Staaten sprachen WFC Programmdirektor Herbert Girardet und Ratsmitglied Hermann Scheer über Energiepolitik und Strategie. Lesen Sie hier die WFC-Pressemitteilung dazu.


Photo by Jann Wilken

14. Januar 2009: Koordinator der neuen WFC-Expertenkommission Future Finance skizziert WFC-Position auf Vortragsveranstaltung der Körber-Stiftung
Vor 160 Gästen bei einer Vortragsveranstaltung am Sitz der Körber-Stiftung in der Hamburger Hafenstadt skizzierte der Finanzexperte Stefan Biskamp die vom WFC vorgeschlagenen Maßnahmen zur Bekämpfung der zerstörerischen Auswirkungen, die das aktuelle Weltfinanzsystem auf die Klima-, Energie- und Lebenssicherheit hat. Unter anderem nannte er dabei ein Verbot von Hedge Fonds sowie die Überführung der großen Banken und Ratingagenturen in öffentliches Eigentum.
Stefan Biskamp ist ehemaliger stellvertretender Chefredakteur des führenden deutschen Wirtschaftsmagazins „Wirtschaftswoche“ und seit dem 1. Januar 2009 beim WFC.

9. Januar 2009: WFC-Workshop zu Einspeisegesetzen
Der WFC veranstaltete zusammen mit dem "Institute for Local Self-Reliance" einen eintägigen Workshop zu Einspeisegesetzen für den Bundesstaat Minnesota und die Region. Ein Einspeisegesetz für den Staat wurde eingebracht, aber noch nicht verabschiedet. Policy Officer Randy Hayes vertrat den WFC bei diesem Workshop.

8. Januar 2009: Erste 'European Electricity Grid Conference'
Die Europäische Kommission veranstaltete in Brüssel die erste 'European Electricity Grid Conference', mit über 200 Parlamentariern und Regierungsvertretern. Der WFC stellte bei der Konferenz die Initiative für den "EU-Mediterranean Clean Energy Supergrid" vor. 


Veranstaltungen 2008

1. - 12. Dezember 2008: UN-Klimakonferenz
Bei der UN-Klimakonferenz in Posen organisierte der WFC mehrere Veranstaltungen, unter anderem eine parlamentarische Anhörung in Zusammenarbeit mit dem e-Parlament. Eine WFC-Delegation nahm an der Konferenz teil.

Ratsmitglied Anders Wijkman, MdEP

2. Dezember 2008: Eröffnung des Brüsseler WFC-Büros
Aus Anlass der Eröffnung des WFC-EU-Verbindungsbüros lud der WFC am 2. Dezember zu einem Empfang in den parlamentarischen Salon des EU-Parlamentsgebäudes in Brüssel ein. Ratsmitglied und MdEP Anders Wijkman und WFC-Gründer Jakob von Uexküll sprachen zu den wichtigsten Themen, die aus Sicht des WFC auf den UN-Klimakonferenzen in Poznan und Kopenhagen sowie im Rahmen des EU-Klima- und Energiepakets behandelt werden sollten.

1.-2. Dezember 2008: Hamburg diskutiert nachhaltige Städte
Beim IBA (Internationale Bauausstellung) Forum "Metropole: Ressourcen" hielt WFC Programmdirektor Herbert Girardet einen Festvortrag über nachhaltige Städte. WFC Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig diskutierte internationale und lokale Aspekte des Ressourcenschutzes. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des WFC mit der IBA Hamburg - im Zentrum der IBA Hamburg stehen noch bis 2013 zentrale Fragen der Metropolenentwicklung wie etwa das Zusammenleben der Kulturen oder ein gesundes Wachstum der Stadt.

27.-28. November 2008: WFC informiert Entscheidungsträger in Neuseeland über Einspeisegesetze
WFC Forschungskoordinator Miguel Mendonca nahm an einer Podiumsdiskussion bei der Jahreskonferenz der Sustainable Electricity Association New Zealand in Wellington teil. Durch seine Präsenz bei internationalen Konferenzen informiert der WFC Interessengruppen weltweit über Einspeisegesetze und kann die zahlreichen nationalen Initiativen für Einspeisegesetze vernetzen. 

21. November 2008: Konferenz "EU-Mediterranean Clean Energy Supergrid"
Der WFC stellte in Paris seine Initiative für einen "EU-Mediterranean Clean Energy Supergrid" vor. Die Konferenz wurde von der französischen EU-Präsidentschaft veranstaltet.

18. November 2008: WFC zu Gast beim Energiewirtschaft Frühstück 
WFC Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig diskutierte beim "Energiewirtschaft Frühstück" des Business Club Hamburg die Frage "Wie wollen wir leben? Das Ende des Industriezeitalters - Beginn einer neuen Ära ohne Klimachaos, Ressourcenkriege und Wasserknappheit". Hier können Sie mehr dazu lesen. 

17. November 2008: Konferenz "New Challenges and Urban Best Practices"
WFC Programmdirektor Herbert Girardet sprach bei der Konferenz "New Challenges and Urban Best Practices" in Madrid über Städte und Nachhaltigkeit. Die Konferenz wurde vom Spanischen Wohnungsministerium in Zusammenarbeit mit dem UN HABITAT-Programm organisiert.

15. - 16. November 2008: Parliamentary Hearing in Trinidad und Tobago
E-Parliament/WFC Parliamentary Hearing, Interregionales Hearing über erneuerbare Energien.

11.-12. November 2008: WFC bei EU Workshop zu erneuerbaren Energien
Bei einer Konferenz der EU-Kommission in Prag zur Nutzung erneuerbarer Energien stellte WFC Policy Officer Axel Bree verschiedene Modelle zur Förderung erneuerbarer Energien vor. Die Veranstaltung richtete sich speziell an neue EU-Mitgliedstaaten und Beitrittskandidaten aus Osteuropa.

1. November 2008: WFC diskutiert mit Internationalem Strafgerichtshof in Den Haag
Der WFC hat Richter des Internationalen Gerichtshofs und des Internationalen Strafgerichtshofs zu einem gemeinsamen Expertenworkshop mit Fachleuten des WFC am 1. November nach Den Haag in die Niederlande eingeladen. Thema des Workshops waren die Ergebnisse intensiver juristischer Studien zur Definition von Verbrechen gegen zukünftige Generationen und deren mögliche Verurteilung nach geltendem Völkerrecht. Am 2. November fanden Treffen zur Gründung eines internationalen Bündnisses von Rechtsexperten mit dem Ziel statt, Verbrechen gegen zukünftige Generationen in die für 2010 geplante Novellierung des sogenannten Rom-Statuts des Internationalen Haager Strafgerichtshofs aufzunehmen.
Für den WFC nahmen folgende Personen an dem Workshop teil: Die Exekutivausschuss-Vorsitzende Bianca Jagger, Richter C.G. Weeramantry, die Völkerrechtsexpertin Marie-Claire Cordonier Segger, WFC-Gründer Jakob von Uexküll und die Koordinatorin der WFC-Expertenkommissionen Maja Göpel sowie als Rechtsberater Sebastien Jodoin und Neshan Gunaskera.

30. Oktober 2008: Politik mit 9 Milliarden Menschen
WFC Mitbegründer Herbert Girardet diskutierte in Berlin über die Zukunft der Weltgesellschaft. Das Gespräch unter dem Motto "Politik für 9 Milliarden Menschen" wurde von RBB Inforadio aufgezeichnet.

17. Oktober 2008: Globales UN-STAND-UP Event zeigt Videobotschaften der WFC-Ratsmitglieder
Am 17. Oktober haben sich 116 Millionen Menschen auf der ganzen Welt dafür eingesetzt, die Erfüllung der acht Milleniumsziele der Vereinten Nationen zu unterstützen. Diese Ziele sollen bis 2015 extreme Armut halbieren und soziale Ungerechtigkeit reduzieren. Der WFC-Gründer Jakob von Uexküll nahm an einer Podiumsdiskussion beim größten STAND-UP-Event in Deutschland teil. Sieben WFC Ratsmitglieder unterstützten diese Veranstaltung durch Videobotschaften - sehen Sie hier die Videos von Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, Bianca Jagger, Frances Moore-Lappé, Hermann Scheer, Dr. Vandana Shiva, Sulak Sivaraksa und Francisco Whitaker. Lesen Sie hier mehr.

14. Oktober 2008: WFC als Mitveranstalter einer Diskussion im britischen Oberhaus zum Thema Einspeisetarife für erneuerbare Energien in Großbritannien
Anlässlich einer Debatte im britischen Parlament über eine Novellierung des Gesetzes über erneuerbare Energien haben der WFC und weitere Mitveranstalter zu einer Diskussion ins britische Oberhaus eingeladen, um ihrem Standpunkt mehr Gehör zu verschaffen. Über ein Dutzend für den Klimaschutz engagierte Organisationen, darunter der WFC, fordern die Einführung von Einspeisetarifen. In ihrem Diskussionsbeitrag unterstrich die WFC-Exekutivausschussvorsitzende Bianca Jagger die ökologische und ökonomische Erfolgsbilanz von Einspeisegesetzen in anderen europäischen Ländern. Die über 30 anwesenden Parlamentsabgeordneten ließen sich überzeugen und erklärten ihre Unterstützung für einen solchen Schritt, der die Wettbewerbsfähigkeit von Strom aus Wind-, Solar- und Gezeitenkraftwerken erheblich verbessern würde.

13. - 16. Oktober 2008, SAN DIEGO: „Der Besuch in Deutschland war wie eine Reise 20 Jahre in die Zukunft“, meinte Jim White, technischer Manager eines Versorgungsunternehmens aus Washington und einer der 31 Teilnehmer einer vom WFC mitveranstalteten Studienreise nach Deutschland im Juni 2008.
Als ein Ergebnis wurde der WFC offiziell als Partner zur größten nordamerikanischen Solarenergie-Messe und Fachtagung eingeladen, der Solar Power International. In mehr als 60 Workshops und Vortragsveranstaltungen konnten sich die Teilnehmer über neueste Entwicklungen der Solartechnologie und innovative politische Initiativen informieren.
Im Juni hatten die Führungskrafte und Manager amerikanischer Versorgungsunternehmen im Rahmen ihrer Solar Fact Finding Mission eine Woche lang Deutschland besucht, um neueste Entwicklungen der Solarenergietechnik zu studieren und sich über gesetzgeberische Maßnahmen zu informieren, die Investitionen in erneuerbare Energien langfristig sichern können. Der Bericht (auf englisch) steht hier zum Herunterladen bereit.

12. Oktober 2008: WFC Workshop Erneuerbare Energien in San Diego
Am 12. Oktober 2008 haben rund 100 hochkarätige Branchenfachleute und Entscheidungsträger in San Diego über das weltweit effizienteste politische Instrument zur Förderung erneuerbarer Energien diskutiert: die sogenannten Renewable Energy Payments (REPs), in Europa unter dem Begriff Einspeisetarife bekannt.
Das politische Diskussionsforum fand auf Einladung des WFC im Rahmen der größten nordamerikanischen Solarenergie-Messe und Fachtagung „Solar Power International“ statt. Unter den Teilnehmern aus allen Teilen der USA waren Abgeordnete, Behördenvertreter, Umweltaktivisten und Top-Manager weltweit führender Solarunternehmen.
Wir haben mehr Sonnentage als Länder wie Deutschland, aber wir nutzen unser Solarpotenzial nicht so, wie die Deutschen das tun“, erklärte Raju Yenamandara, der US-Vertriebsdirektor der SolarWorld-Gruppe und einer der Referenten auf der WFC-Veranstaltung. „Durch die gesetzliche Verankerung von Einspeisetarifen können wir den Vorsprung aufholen, den andere weltweit bereits haben, unsere Wirtschaft ankurbeln und die Abhängigkeit unseres Landes von importierten Energieträgern verringern. So wird die Solarstromproduktion demokratisiert: Privathaushalte, Schulen, Kirchen oder Landwirte – buchstäblich jeder kann zum Stromerzeuger werden und helfen, Amerika grüner zu machen.“

10. Oktober 2008: WFC-Gründer Jakob von Uexküll im BBC-Interview
In der Nachrichtensendung von BBC World Service forderte Jakob von Uexküll bessere Regulierungen als Weg aus der derzeitigen Finanzkrise. Gleichzeitig betonte er, dass in Bezug auf den Klimawandel noch dringender gehandelt werden muss - denn "mit schmelzenden Gletschern kann man nicht verhandeln." Sehen Sie das Video (in englischer Sprache) hier

9. - 10. Oktober 2008: Erste Sitzung der WFC-Expertenkommission Städte und Klimawandel in Hamburg. Lesen Sie hier mehr zur Kommission.

6.-8. Oktober 2008: Sitzung der WFC-Expertenkommission Klima und Energie in London

Die WFC-Expertenkommission Klima und Energie hat sich vom 6. bis 8. Oktober in London getroffen, um über die zunehmend umfassenderen Aufgaben im Rahmen der WFC-Klimakampagne zu beraten. Unter den Teilnehmern waren die Vorsitzende des WFC-Exekutivkomitees Bianca Jagger (Großbritannien), die Ratsmitglieder Prof. C.S. Kiang (China), Nick Dunlop (Großbritannien) und Helmy Abouleish (Ägypten) sowie Führungskräfte und Mitarbeiter der Büros in Hamburg und Brüssel. Zentrale Themen waren die WFC-Beteiligung an den UN-Klimakonferenzen, das Projekt einer Hochspannungs-Gleichstromleitung zur Versorgung Europas mit Solarenergie aus Nordafrika („Supergrid“), das Ziel der Verringerung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre auf 350 ppm und die negativen Auswirkungen von Ölbohrungen in der Arktis.

7.-9. Oktober, 2008: International Renewable Energy Conference (IREC) in Abuja, Nigeria - WFC empfiehlt erneuerbare Energien als Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung in Afrika
Der WFC und e-Parliament haben bereits mehrere parlamentarische Anhörungen in afrikanischen Ländern zur dringend gebotenen Förderung erneuerbarer Energien veranstaltet. In diesem Jahr war der WFC offizieller Teilnehmer der Internationalen Konferenz für erneuerbare Energien IREC in Abuja, Nigeria. WFC Projekt Manager Ansgar Keine hat sich mit dem Leiter der Abteilung Klimawandel im nigerianischen Umweltministerium und dem Geschäftsführer der Behörde für ländliche Elektrifizierung getroffen und damit den Grundstein für die zukünftige Beratungstätigkeit des WFC in Afrika gelegt. Er war außerdem einer der Teilnehmer der abschließenden Podiumsdiskussion zur Nutzung erneuerbarer Energien als Entwicklungschance für Afrika. Der WFC plädiert für die Ausweitung und systematische Nutzung erneuerbarer Energien in Afrika. Erneuerbare Energien können einen signifikanten Beitrag dazu leisten, auf dem afrikanischen Kontinent den Frieden zu sichern, die Armut zu bekämpfen, wirtschaftlichen Fortschritt zu erzielen und das Leben der Natur zu schützen.

22. - 28. September 2008: Der WFC schreibt sich mit dem “Corridor of Hope” Forderungen nach einer besseren Welt aufs Banner
Die Vorsitzende des WFC-Lenkungsausschusses Bianca Jagger, Staatssekretär Christian Maaß und der Leiter des Hamburger Planetariums Thomas Kraupe begrüßten geladene Gäste, Entscheidungsträger und die Medien zur Eröffnung der einwöchigen Ausstellung „Corridor of Hope“ im Hamburger Planetarium. Die Installation im Freien zeigte Fahnen mit Forderungen nach aktivem Engagement für eine nachhaltige Zukunft, die eine repräsentative Auswahl aus Appellen von 14.000 Kindern und Jugendlichen aus 47 Ländern darstellen.

Rund 200 Flaggen säumen die beiden Gehwege zu dem alten Wasserturm, der heutzutage das Hamburger Planetarium beherbergt. Passanten bleiben stehen und schauen sich die 2.000 Zeichnungen, Gedichte und Appelle an, die auf bunte Fahnen an Bambusmasten gedruckt sind. Man hört Diskussionen über den Zustand des Planeten und die Hoffnungen zukünftiger Generationen, während die Ergebnisse der WFC-Jugendkampagne „KidsCall“ im Wind flattern.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus 14.000 Appellen, die über die letzten 12 Monate von der KidsCall-Kampagne gesammelt wurden. Sie richten sich an die Staats- und Regierungschefs der G8+5-Staaten und fordern sofortiges Handeln zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung des Klimawandels.

Während des Empfangs bekräftigten Bianca Jagger, der Leiter des Planetariums Thomas Kraupe und der Vertreter der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Christian Maaß ihre Unterstützung für die Appelle der Kinder und Jugendlichen.

In ihrer Rede betonte Bianca Jagger die Notwendigkeit, das Jahrtausende alte Versprechen zu erneuern, das bisher die Weitergabe eines sauberen Planeten mit ausreichenden Ressourcen von Eltern an ihre Kinder sicherte. Sie appellierte auch an Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft, jetzt zu handeln. Und schließlich forderte sie die Kinder und Jugendlichen der KidsCall-Kampagne auf, in ihren Bemühungen einen Wandel herbei zu führen niemals nachzulassen. Banner mit ihren Appellen an die Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Italiens und Großbritanniens wurden einem Kurier übergeben. WFC-Delegationen hatten im Juli und August die gleichen Banner den Regierungen Deutschlands, Japans und Indiens persönlich übergeben.

Dr. Michael Otto, Vorsitzender der Otto Group, nahm an dem Empfang als Ehrenratsmitglied und Unterstützer der WFC -Aktivitäten teil.

Der WFC wird die Fahnen mit den Appellen in Parlamenten und bei internationalen Konferenzen ausstellen, um wichtige Entscheidungsorgane an ihre Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen zu erinnern.

22. September 2008: Das sind wir unseren Kindern schuldig
WFC-Gründer Jakob von Uexküll las aus seinem aktuellen Buch "Das sind wir unseren Kindern schuldig". Der Vortrag mit anschließender Diskussion zu globalen Herausforderungen und Antworten wurde von der Münchener Schweisfurth-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Europäischen Verlagsanstalt veranstaltet.

21. September 2008, Berlin: Erfolgreiches WFC-Benefizkonzert in der Philharmonie
Im ausverkauften Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie applaudierten rund 1.400 Gäste den Appellen von Bianca Jagger, Vorsitzende des WFC-Exekutivkommitees, und WFC-Gründer Jakob von Uexküll - ebenso wie den Spitzen-Ensembles der Berliner Philharmoniker. In ihren Eröffnungsansprachen und während der Diskussion nach dem Konzert forderten Bianca Jagger und Jakob von Uexküll das Publikum auf, sich aktiv gegen den Klimawandel einzusetzen.

16. - 19. September 2008: WFC-Gründer Jakob von Uexküll sprach bei einer Konferenz auf Sardinien über Biodiversität und nachhaltige Landwirtschaft. Auch Ratsmitglied Vandana Shiva war zu dieser Konferenz als Rednerin eingeladen.

11. - 12. September 2008: WFC Mitgründer Herbert Girardet sprach bei der Eröffnung der Architektur-Biennale in Venedig über Städte und Klimawandel. Die Internationale Architekturausstellung findet vom 14. bis zum 23. September statt. Kontakt Herbert Girardet.


14.  - 18. September 2008: Herbert Girardet hielt vor der internationalen Konferenz der Capital Cities Alliance in Washington D.C. eine Rede über die Rolle von Hauptstädten für eine grünere Welt.

31. August 2008: WFC Mitgründer Herbert Girardet spricht beim Rythms del Mundo-Konzert in Berlin
8000 Zuhörer ließen sich vom Zusammenspiel bekannter deutscher Rockbands wie Silbermond, Culcha Candela und 2Raumwohnung mit Musikern aus dem Buena Vista Social Club begeistern. Mit dem Album Rhythms del Mundo Cubano Aleman wird das Künstlerprojekt Earth Charity unterstützt, das Projekte zu Klimawandel und erneuerbaren Energien fördert, unter anderem auch den WFC. 

16. August 2008, Delhi: Jugenddelegation des World Future Council trifft indischen Premierminister
Mit einem Sechs-Punkte-Plan fordern die WFC-Vertreter die indische Regierung zum Handeln auf. Lesen Sie hier mehr dazu.

 

2. Juli 2008: Bianca Jagger und die World Future Council Jugendkampage  übergeben Appell an G8-Regierungschefs an deutsche und japanische Regierung
Jugendliche versprechen, alles zu tun, um unseren Planeten zu retten – und erwarten das gleiche von den G8-Regierungschefs.
Mehr dazu hier.

24. Juni 2008: Jakob von Uexküll: Für eine Kultur der Nachhaltigkeit - "Allianz Stiftungsforum Pariser Platz" eröffnet in Berlin
Lesen Sie hier mehr

13. - 22. Juni 2008: WFC-Gründer Jakob von Uexküll ist Schirmherr des diesjährigen Greifswald International Student Festival  „Mind a Change?“
Mehr dazu hier
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13. Juni 2008: World Future Council begeistert Amerikaner im wolkigen Deutschland für Solarenergie
Der World Future Council hat vom 9-13. Juni 2008 über 30 Manager und Geschäftsführer großer amerikanischer Energieversorger nach Deutschland eingeladen. Thema waren die neueste Technologien im Bereich Sonnenenergie – und wie man alternativen Energien durch Gesetze zur Sicherung von Investitionen in diesem Bereich unterstützt. Mitorganisatoren der Studienreise sind der US-amerikanische Solarverband Solar Electric Power Association und das Northwest Solar Center der Washington State University, finanziert wurde die Veranstaltung vom Solarmodulhersteller First Solar. Lesen Sie hier mehr

 

Der WFC begrüßt 31 Führungskräfte amerikanischer Energieversorgungsunternehmen zu einer „Solar Fact Finding Mission.“

Energieerzeuger aus USA auf Deutschlandreise:  David Rubin, Pacific, Gas & Electric Company, John Kosub, CPS Energy, Mike Nelson, Northwest Solar Center, Cara Libby, Electric Power Research Institute und Mike Taylor, Solar Electric Power Association, besichtigen die neuesten Dünnschichtsolarmodule auf einem Fabrikdach in der Nähe von Freiburg

 

10. - 12. Juni 2008: WFC ist Mitunterstützer des China Power & Alternative Energy Summit 2008 in Beijing, China
Zu einer der wichtigsten Konferenzen über erneuerbare Energien in China hat das China Power & Alternative Energy Summit 2008 WFC Climate & Energy Director Stefan Schurig als einen der Hauptredner eingeladen. Während der zweitägigen Konferenz werden sich mehrere hundert Teilnehmer aus Industrie und Wirtschaft  umfassend über neue Technologien und Politikansätze im Bereich erneuerbare Energien informieren.

Der WFC, der einer der Mitunterstützer des China Power & Alternative Energy Summit ist, wird seine erneuerbare Energien Kampagne vorstellen.

2. Juni 2008, Hamburg: WFC informiert saudi-arabische und amerikanische Industrievertreter über beste Politiken für Erneuerbare Energien

Am 2. Juni haben Vertreter des saudi-arabischen Siliziumherstellers PMD und der US-amerikanischen Firma Nexant, ein weltweiter Unternehmensberater für die Energiebranche, den World Future Council (WFC) in Hamburg besucht. Die Gäste haben den WFC über das Online-Projekt PACT (Policy Action on Climate Toolkit) kontaktiert. PACT ist das WFC- Toolkit zum Verfassen von besten Politiken zur Unterstützung von Erneuerbaren Energien. 
Klima und Energie Direktor Stefan Schurig informierte in einem dreistündigen Gespräch insbesondere über Funktionsweise und Erfolg des deutschen Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG).  Die PMD- und Nexant-Verteter verließen den WFC mit dem festen Entschluss, weitere Aktivitäten mit dem WFC zu planen und bei ihren eigenen Regierungen darauf hin zu wirken, Erneuerbare-Energien-Gesetze einzuführen.

Saleh Azzam Al-Salem (General Manager, PMD), Asaad J. Al-Ghamdi (Senior Vice President, PMD), Stefan Schurig (Klima und Energie Direktor, WFC), Bianca Barth (Referentin für Klima- und Energiepolitik, WFC), Sidhartha Sen (Principal, Nexant)

 

01.06. 2008: Kinder fordern bei G8-Vorgespräch in Berlin: 
„Rettet unsere Welt!  Handelt jetzt!“

Pressemitteilung downloaden 

Während des Gesprächs von Kanzlerin Merkel mit dem japanischen Ministerpräsidenten Fukuda vor dem Kanzleramtmit fordern KidsCall-Kinder Politiker zum Handeln und Jugendliche zum Mitmachen auf.

1. Juni 2008, BERLIN: KidsCall-Team fährt nach Berlin – Kanzlerin trifft japanischen Ministerpräsidenten zu G8-Vorgesprächen!
Im Rahmen von Vorbereitungsgesprächen zum G8-Gipfel im Juli in Japan trifft Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem japanischen Ministerpräsidenten Yasuo Fukuda in Berlin zusammen. Merkel wird Fukuda am Sonntag, dem 1. Juni, mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt empfangen. Das KidsCall-Team wird diese Gelegenheit nutzen, um noch einmal vor aller Öffentlichkeit zum Endspurt für die KidsCall-Kampagne aufzurufen: Noch bis Ende Juni können Kinder aus aller Welt ihre Ängste und  Wünsche zum Thema Klimawandel und Umweltzerstörung einsenden – und deutlich machen, was ihre Forderungen an die Regierungschefs sind. Es werden rund 20 Kinder und Jugendliche mit selbst gestalteten japanischen Wunschfahnen zum Bundeskanzleramt fahren.

Sehen sie den Videoclip hier.

22.05.2008: Medienkonferenz mit Senatorin Dr. Gundelach, Bianca Jagger, Vandana Shiva, Jakob von Uexküll, Herbert Girardet, Hamburger Rathaus

20.05.2008: "Die Zukunft liegt in unseren Händen ("Öffentliche Veranstaltung), GALARIE/DG Hyp mit ca. 350 Gästen

20.05.2008: Empfang im Rathaus mit der Zweiten Bürgermeisterin Christa Goetsch, den WFC Mitgliedern und Hamburger Gästen mit ca 125 Gästen. Zur Aufführung kam ein Theaterstück, das von der Kinderkonferenz entwickelt worden war

18. - 20.05.2008: Kinderkonferenz mit 40 Schülern aus Hamburg und WFC Ratsmitgliedern: Die Zukunft liegt in unseren Händen, Haus Rissen Hamburg

18. - 21.05.2008: Zweite Jahreshauptversammlung des World Future Council, Haus Rissen Hamburg mit 80 Teilnehmern aus 23 Ländern

07.03.2008: Internationale Bauausstellung und WFC organisieren gemeinsamen Energiedialog

21.01.2008: Jahrestreffen des Kuratoriums


Veranstaltungen 2007

Dezember 2007: Gründung des Hamburger KidsCall Future Clubs mit 35 Schülern, Generalsekretariat

10.12.2007: Pressekonferenz mit Senator Dräger und Jakob von Uexküll "Wege aus dem Klimachaos" mit zwei Preisträgern des Alternative Nobelpreis Judge Weeramantry, Sri Lanka, und Dipal Barua, Bangladesh, im Rathaus

12.11.2007: WFC Halbjahresbilanz mit Medienempfang im WFC Generalsekretariat mit Bianca Jagger, Beate Weber, Jakob von Uexküll, Alexandra Wandel

09. - 11.11.2007: Treffen des Lenkungsausschuss und Treffen des Beirats mit Teilnehmern aus Detschland, England, USA, Indien, Pakistan, Schweiz, Belgien

08.11.2007: Wellingsbütteler Gespräche zur Zukunft der Städte, organisiert von Hamburg Wasser und WFC

05.11.2007: WFC / Kids Call nimmt am 1. Hamburger Klimaschutztag für Hamburger Schulen im Planetarium teil

28.09. - 04.10.2007: WFC mit Informationsstand beim Hamburger Kinderfilmfest in den Kinos UfA-Palast und CineMaxx

07.07.2007: WFC als Partner beim LifeEarth Konzert in Hamburg - weltweite Übertragung des Auftrittes vonn Bianca Jagger mit 100 Kindern und Jugendlichen, die den Start der KidsCall Kampagne zum Thema Klimaschutz ausrufen.

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