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Besserer Zugang zu erneuerbaren Energien in Afrika
Alliance for Rural Electrification und World Future Council kooperieren

Brüssel/Hamburg 13.07.09. Um den Zugang zu erneuerbaren Energien in Afrika zu verbessern, haben die Alliance for Rural Electrification (ARE) und der World Future Council (WFC) eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Gemeinsam wollen die beiden Organisationen die Stromarmut insbesondere in ländlichen Gebieten Afrikas bekämpfen. 570 Millionen Menschen, also mehr als 74 Prozent der Bevölkerung, haben im subsaharischen Afrika keinen Zugang zu Elektrizität. Diese aber spielt eine entscheidende Rolle bei der Versorgung mit Licht, Kommunikation, Information, Gesundheitsversorgung und Bildung. Insgesamt behindert mangelnde Elektrifizierung massiv die Möglichkeiten von wirtschaftlicher Entwicklung in ländlichen Gegenden.
Gemeinsam werden der WFC und ARE nachhaltige politische, technologische und finanzielle Lösungen für die Elektrifizierung ländlicher Gebiete Afrikas identifizieren und ihre Umsetzung aktiv fördern. „Die Alliance und der World Future Council wollen einen Multistakeholder-Dialog in Afrika etablieren, der politische Entscheider, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringt, um die Elektrifizierung ländlicher Gebiete zu beschleunigen“, sagt ARE-Präsident Ernesto Macias. WFC-Gründer Jakob von Uexküll ergänzt: „Wir werden unter anderem gemeinsam Strategieworkshops mit der Afrikanischen Union abhalten, um diese bedeutende internationale Organisation ganz konkret in der Implementierung von Politiken zur Förderung Erneuerbarer
Energien zu unterstützen.“
Als Grundlage ihres Handelns betonen ARE und WFC die Bedeutung der dezentralen Erzeugung erneuerbarer Energien. Dazu müssen Anreize für lokale Unternehmen geschaffen werden, um Kunden mit nachhaltig erzeugter Energie zu versorgen. Besonders wichtig ist der Beitrag von Elektrizität zur wirtschaftlichen Produktion und somit zur Einkommensgenerierung.