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„Nukleare Risiken und Klimawandel können sich gegenseitig verstärken“

Neue Studie des World Future Council fordert eine integrierte Strategie für eine nachhaltige Friedenssicherung zur vorausschauenden Risikovermeidung

Hamburg, Genf, 17. Mai 2011. Der World Future Council (WFC) veröffentlicht eine neue Studie. Die Forschungsarbeit „Klimawandel, nukleare Risiken und nukleare Abrüstung: Von der Sicherheitsbedrohung zum nachhaltigen Frieden“ stammt von Professor Dr. Jürgen Scheffran, der die Forschungsgruppe Klimawandel und Sicherheit am Klima-Campus der Universität Hamburg leitet und Mitglied der WFC-Arbeitsgruppe „Frieden und Abrüstung“ ist. Die Studie wird erstmalig am 17. Mai in Genf auf einer Veranstaltung der weltweit tätigen Organisation „Bürgermeister für den Frieden“ vorgestellt.

Die WFC-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass „nukleare Risiken und Klimarisiken sich gegenseitig verstärken können“. Ein erneutes atomares Wettrüsten würde erhebliche Ressourcen binden und die Chancen verringern, den Herausforderungen des Klimawandels kooperativ zu begegnen. In seiner Studie fordert Professor Scheffran eine ganzheitliche Strategie, die sowohl Ursachen als auch Folgen berücksichtigt. Dabei gehe es darum, die Sicherheit von Mensch und Umwelt zu schützen, gleichzeitig Konfliktlösungsmechanismen sowie emissionsarme Energieerzeugung zu stärken und nachhaltige Lebenszyklen zu entwickeln.


Die Studie wird in Genf offiziell veröffentlicht, im Rahmen einer Veranstaltung der Organisation „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden), die sich mit den Konsequenzen eines Atomkrieges befasst. An der Veranstaltung nehmen zahlreiche Wissenschaftler, Regierungsvertreter und Vertreter internationaler Organisationen teil, darunter die Forschungsdirektorin des UN Instituts für Abrüstung, Theresa Hitchens, und Rob van Riet, der Koordinator der Arbeitsgruppe Frieden und Abrüstung des World Future Council.

Zur Studie (Englisch)



Kontakt
Ina Neuberger, Medien und Kommunikation, Stiftung World Future Council
Mexikoring 29, 22297 Hamburg, Deutschland
Tel.: +49 (0)40 30 70 914-16
ina.neuberger@worldfuturecouncil.org

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