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Scheinlösung Gentechnik - welche Landwirtschaft brauchen wir, um die Welt zu ernähren?

Diskussionsveranstaltung an der Hamburger Uni am 4. November um 19.30 Uhr

Hamburg, 1. November 2010. Riesige Monokulturflächen, massenhafter Pestizideinsatz und immer mehr gentechnisch verändertes Saatgut - kann es in der Landwirtschaft so weitergehen wie bisher? Angesichts der weltweiten Hungersnöte und des Abnehmens der Artenvielfalt fordern die 400 Autorendes Weltagrarberichts ein radikales Umdenken. Benny Härlin von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und Mitglied im Aufsichtsrat des Weltagrarberichts, sowie Helmy Abouleish, Geschäftsführer der SEKEM Gruppe und Beiratsmitglied des World Future Council, erörtern am 4.November den Perspektivenmangel der gegenwärtigen Agrarpolitik und weisen Wege aus der Krise. Tanja Busse, Buchautorin (zuletzt „Die Ernährungsdiktatur“), moderiert die Veranstaltung um 19.30 Uhr im Saal A des Hauptgebäudes der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1.

Die Diskussion wird organisiert von der Initiative gentechnikfreie Metropolregion Hamburg, der GLS Bank und der Stiftung World Future Council (WFC). Vom 4. bis 7. November tagen die internationalen Ratsmitglieder des World Future Council zum vierten Mal in Hamburg, um dieFörderung der Rechte zukünftiger Generationen voranzutreiben. WFC-Gründer Jakob von Uexküll: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass die Hamburger Bürgerschaft im Februar 2010 parteiübergreifend und einstimmig gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Organismen auf HamburgerBoden gestimmt hat“. Am 30. September lief die Frist für den Senat aus, ausführlich Bericht über die Umsetzung ergänzend beschlossener Maßnahmen – wie zum Beispiel die Förderung alternativer Handlungsstrategien - zu erstatten. Gemeinsam mit der Initiative für einegentechnikfreie Metropolregion Hamburg wolle man deshalb die Chance ergreifen, Druck auf den Senat auszuüben und die Vorteile einer gentechnikfreien, umweltgerechten Landwirtschaft aufzuzeigen, so von Uexküll.

 

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