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World Future Council feiert dritten Geburtstag

Hamburg, 7. Mai 2010. „Drei Jahre World Future Council, das bedeutet drei Jahre intensive und erfolgreiche Arbeit für die Rechte zukünftiger Generationen“, so WFC-Gründer Jakob von Uexküll. Im vierten Jahr seines Bestehens stehen dem am 10. Mai 2007 in Hamburg feierlich gegründeten Think- and Do-Tank drei Highlights ins Haus. Im Juni organisiert das Afrika-Büro des WFC in Ghana ein Solar-Public-Viewing der Fußball-Weltmeisterschaft. In dem nicht ans Stromnetz angeschlossenen 1000-Seelen-Dorf Oboadaka werden mithilfe von Sonnenenergie viele WM-Spiele übertragen, um so auf die Leistungsfähigkeit erneuerbarer Energien hinzuweisen und für deren stärkere politische Förderung zu werben. Denn Strom aus Wind und Sonne kann für Millionen Afrikaner auf nachhaltige Weise den Weg aus der Armut ebnen.

Seinen zweiten Future Policy Award verleiht der World Future Council 2010 für ein besonders effektives Gesetz zum Schutz der Artenvielfalt. Im Internationalen Jahr der Artenvielfalt hat die UNO den WFC eingeladen, den „Nobelpreis für Gesetze“ auf der 10. Vertragsstaatenkonferenz zur biologischen Vielfalt zu vergeben, die im Herbst im japanischen Nagoya stattfindet. Am 26. Oktober 2010 wird das Gewinner-Gesetz vor Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und  Medien feierlich ausgezeichnet.

Im Hamburger Haus Rissen findet vom 4. bis 7. November das jährliche Treffen der internationalen WFC-Ratsmitglieder statt. Sie kommen zusammen, um zu entscheiden, auf welche Politikfelder der World Future Council seine Arbeit im Jahr 2011 konzentrieren und welche Gesetze er verbreiten wird. Für die Finanzierung der Ratsversammlung dankt der World Future Council Dr. Michael Otto, der bereits die Gründung des WFC großzügig unterstützt hatte.

Die Arbeit des World Future Council teilt sich aktuell in drei Hauptbereiche auf: Zukunftsgerechtigkeit, Klima und Energie sowie Nachhaltige Wirtschaft. Im Bereich Zukunftsgerechtigkeit arbeitet der World Future Council gemeinsam mit dem kanadischen Center for International Sustainable Development Law (CISDL) intensiv
daran, „Zukunftsgerechtigkeit“ zu einem Maßstab zu machen, der beim Erlass oder der Reform von Gesetzen nicht mehr ignoriert werden kann. Im Bereich Klima und
Energie werden gute Gesetze zur Förderung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz international propagiert, um so die Nutzung fossiler Energien schnell zu reduzieren und den Klimawandel zu stoppen. Der Bereich Nachhaltige Wirtschaft zeigt Wege auf, das Wirtschafts- und Finanzsystem stabil und generationengerecht zu gestalten.

Jakob von Uexküll: „Mitarbeiter und Ratsmitglieder des WFC haben seit 2007 gemeinsam große Erfolge erzielt. Wir haben das Thema intergenerative Gerechtigkeit international auf die Agenda gehoben  und dafür gesorgt, dass unsere  Forderung, Verbrechen gegen zukünftige Generationen zum Straftatbestand zu machen, heiß diskutiert wird. Besonders stolz sind wir auf unseren Beitrag zum Schutz des Klimas. In  Workshops und parlamentarischen Anhörungen haben wir Parlamentarier davon überzeugt, dass kein Weg an der politischen Förderung erneuerbarer Energien vorbeiführt und so zur Einführung von Energie-Einspeisegesetzen in mehreren US-Bundesstaaten, Südafrika, Südaustralien, Großbritannien und der kanadischen Provinz Ontario entscheidend beigetragen“.

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