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Newsletter - 2/2010 |
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Liebe Freunde des WFC,
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01.03.2010
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Der World Future Council hat sich das Finden und Verbreiten von guten Gesetzen zur Hauptaufgabe gemacht - durch Forschung, öffentliche Meinungsbildung, Politikberatung und die direkte Unterstützung politischer Entscheidungsträger. Das beste Beispiel sind Energie-Einspeisegesetze, die festlegen, dass Energieversorger den Erzeugern von erneuerbarer Energie ihre Elektrizität über einen bestimmten Zeitraum zu garantierten Preisen abnehmen müssen. Die Einrichtung von erneuerbaren Energiesystemen, wie zum Beispiel Windparks oder Solaranlagen, wird dadurch zur sicheren und stabilen Investition. Im Ergebnis helfen Energie-Einspeisegesetze beim Kampf gegen den Klimawandel, begünstigen das Entstehen neuer Industrien und Arbeitsplätze, demokratisieren die Energie-Erzeugung und erlauben es allen Teilen der Gesellschaft, sich an der Lösung einiger der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu beteiligen.
Der WFC hat seit dem Erscheinen seines ersten Fachbuchs über Einspeisegesetze im Jahr 2007 direkt dazu beigetragen, die Vorzüge von Einspeisegesetzen u. a. in Großbritannien und den USA bekannt zu machen. Gerade wurde in Großbritannien ein Einspeisegesetz erlassen, das es ermöglicht, mit garantiertem Profit in die Neuentstehung von bis zu fünf Megawatt erneuerbarer Energie zu investieren. Dies ermöglicht private, unternehmerische und institutionelle Investments in Technologie zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Nächstes Jahr soll in Großbritannien auch ein Energie-Einspeisegesetz für erneuerbare Wärme eingeführt werden – das wahrscheinlich erste seiner Art. Gestärkt durch unsere Erfolge, werden wir alles dafür tun, dass Großbritannien den eingeschlagenen Weg weitergeht.
Mit besten Grüßen aus Bristol, Miguel Mendonça, WFC-Forschungsreferent
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Öffentliche Veranstaltung
Diskutieren Sie mit WFC-Ratsmitgliedern zum Thema "Was bedeutet Sicherheit wirklich?" an der Hamburger Universität Hauptgebäude Raum H, 4. März, 20 Uhr. >>
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Eröffnung des WFC Verbindungsbüros Afrika
Am 1. März eröffnet der World Future Council sein Verbindungsbüro in Afrika. Das Büro in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba wird von WFC-Kampagnenmanager Ansgar Kiene aufgebaut und geleitet. Ansgar ist seit Oktober 2007 beim WFC in Hamburg im Bereich Klima und Energie tätig und kennt den afrikanischen Kontinent von vielen beruflichen und privaten Reisen.
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In Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern, der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft wird der World Future Council gesetzliche Regelungen identifizieren und bekanntmachen, die es ermöglichen, dass die Menschen nachhaltig erzeugten Strom bekommen und ihn sich auch leisten können. Von Äthiopien aus wird sich Ansgar mit dem ganzheitlichen Ansatz des WFC zunächst darauf konzentrieren, die Rahmenbedingungen für die Nutzung erneuerbarer Energien im subsaharischen Afrika zu verbessern.
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Helfen Sie mit, die Arbeit des World Future Council vor Ort zu intensivieren, um die Lebensbedingungen der Menschen und zukünftiger Generationen zu verbessern. Jetzt spenden!
Top-Termine im März
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Öffentlicher Vortrag und Diskussion mit WFC-Ehrenratsmitglied Ernst Ulrich von Weizsäcker – 1.3. Hamburg: Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker eröffnet die Hamburger Klimaschutzwoche mit einem Vortrag zum Thema "Energiemix der Zukunft". Im Anschluss diskutiert er über Hamburgs Weg im Kampf gegen den Klimawandel u.a. mit der Hamburger Umweltsenatorin Anja Hajduk. Der World Future Council wird vor und nach der Diskussion über seine Arbeit informieren.
1. März, 19 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr), Haus der Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 6, Hamburg >>
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Öffentliche Podiumsdiskussion: „Was bedeutet Sicherheit wirklich?“ – 4.3. Hamburg: Öffentliche Podiumsdiskussion des World Future Council und des Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrums für Naturwissenschaft und Friedensforschung. Die WFC-Ratsmitglieder David Krieger, Rama Mani, Pauline Tangiora und Hafsat Abiola-Costello werden an der Hamburger Universität zum Thema „Was bedeutet Sicherheit wirklich? Neues Denken für eine Zukunft in Frieden“ diskutieren. Die Veranstaltung findet im Rahmen der WFC-Arbeitsgruppen- und Kommissionsstreffen für Abrüstung & Demilitarisierung und Zukunftsgerechtigkeit statt.
4. März, 20 Uhr, Universität Hamburg, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal H >>
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Religionen und die Zukunft der Menschheit - 7. bis 8.3. Berlin: Internationale Experten diskutieren, welchen Beitrag die Lehren verschiedener Religionen zu einer nachhaltigen Politikgestaltung liefern können. >>
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World Urban Forum – 22. bis 26.3. Rio de Janeiro: Möglichkeiten aufzuzeigen, den Energiebedarf von Städten zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken, ist das Ziel der gemeinsamen Expertenkommission „Städte und Klimawandel“ von WFC und die HafenCity Universität Hamburg. Beim World Urban Forum in Rio de Janeiro stellen WFC Klima- und Energiedirektor Stefan Schurig und Kommissions-Koordinatorin Iris Gust im Rahmen eines Side Events die Ergebnisse der von Professor Peter Droege verfassten Studie "100% Renewable Energy and Beyond For Cities" vor. >>
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Energie-Einspeisegesetze in Florida - 26. bis 27.3. Florida: In Kooperation mit der Allianz für erneuerbare Energien in Florida (FARE) richtet der WFC einen Workshop zur Förderung von Einspeisegesetzen im Bundesstaat aus. >>
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Südafrikas Potenzial für Erneuerbare - 27. bis 28.3. Johannesburg: Über das Potenzial von erneuerbaren Energien und Gesetze zu ihrer Förderung spricht WFC Klima & Energie Direktor Stefan Schurig bei der Konferenz "Power & Electricity World Africa 2010". >>
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Erneuerbare Energie in Zentral- und Osteuropa - 30.3. Warschau: Gesetze zur Förderung von erneuerbaren Energien in der EU stellt der Leiter des EU-Verbindungsbüros Dirk Hendricks bei der Konferenz "Central and Eastern Europe Renewable 2010" in Warschau vor. >>
WFC Veranstaltungen im Februar
Europäische Nachhaltigkeitspolitik im EU Parlament
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Die Veranstaltungsreihe “Rethinking Well-Being – How to keep Europe on the Sustainability Track” des WFC EU-Verbindungsbüros und der Bertelsmann Stiftung, die im Januar und Februar stattfand, hatte das Ziel, Impulse für ein nachhaltiges politisches Verständnis von menschlichem Wohlbefinden zu setzen. Die dritte und letzte Podiumsdiskussion im Europäischen Parlament befasste sich am 23. Februar mit der Neuausrichtung der nachhaltigen Entwicklungsstrategie für die EU.
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Dirk Hendricks
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Podiumsgäste |
Moderiert von der EU-Abgeordneten Rebecca Harms (Die Grünen), diskutierten Jo Leinen (SPE), Anders Wijkman, WFC-Ratsmitglied und ehemaliger Europaabgeordneter, sowie der Präsident der Europäischen Sozialplattform Conny Reuter, wie die Europäische Nachhaltigkeitsstrategie und die EU 2020-Strategie angepasst, ergänzt und weiterentwickelt werden sollten.
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Hier bekommen Sie mehr Informationen zur Diskussionsreihe und zu aktuellen WFC-Veranstaltungen.
Aktivitäten der Ratsmitglieder
Ahmedou Ould-Abdallah gratuliert somalischer Übergangsregierung Zum ersten Jahrestag der somalischen Übergangsregierung sprach WFC-Ratsmitglied und UN-Sonderbotschafter für Somalia Ahmedou Ould-Abdallah den Regierungsmitgliedern seine Anerkennung aus. Er verurteilte die terroristischen Anschläge und dankte allen Ländern, die sich für die Friedensschaffung in Somalia eingesetzt haben. In einem Interview betonte Ould-Abdallah, dass sich die dafür nötigen Schritte "nicht nur auf Sicherheit und politische bzw. humanitäre Angelegenheiten beschränken dürfen, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung des Landes fördern müssen".
HRH Prince El Hassan Bin Talal fordert Zusammenarbeit im Nahen Osten Auf der schweizerischen Konferenz zur „Wassersicherheit im Nahen Osten“ in Montreux hat HRH Prince El Hassan Bin Talal auf die Notwendigkeit einer regionalen Zusammenarbeit im Nahen Osten verwiesen. "Krieg kann kein zusätzliches Wasser produzieren, regionale Zusammenarbeit schon", sagte HRH Prince El Hassan Bin Talal in seinem Vortrag. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Region könnte Millionen von Menschen in Westasien und Nordafrika eine bessere Wasser- und Energieversorgung sichern.
Vandana Shiva begrüßt Verbot der Gen-Aubergine Die indische Regierung hat den Anbau einer gentechnisch modifizierten Variante des auberginenartigen Gemüses Bt Brinjal vorerst verboten. WFC-Ratsmitglied Vandana Shiva setzt sich seit langem für die Vielfalt und Unversehrtheit einheimischen Saatguts ein und hatte das Verbot in einem offenen Brief an den indischen Umweltminister Jairam Ramesh gefordert. Sie begrüßte das Moratorium als einen „Sieg der indischen Demokratie“.
Wie Sie uns unterstützen können
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Weitere Informationen über den World Future Council, seine Ziele und seine Aktivitäten finden Sie auf unserer Website: www.worldfuturecouncil.org
Kontakt: World Future Council, Postfach 11 01 53, D-20401 Hamburg, Tel.: +49 (0)40-30 70 914-0
Der WFC dankt der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Michael Otto/Otto GmbH & Co KG, der GLS Bank, der Stiftung Drittes Millennium, der Schweisfurth Stiftung und allen übrigen großzügigen Spendern sehr herzlich für ihre Unterstützung.
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